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M, unb er nahm einen Hut. der auf dem Fensterücrtt 88 * Un^ Letzte ihn auf Lutz' schmalen Kopf. Lutz trank seinen schwarzen Kaffee, ohne sich zu rühren.
Dieser Zhlinder verlieh ihm höchstens etwas nach B r-
toirt verlegt. Bi» der mal Amtsrichter ist. hat et
Ich habe Weincrrme gemacht. tzraueS Haar. Dcklor Rickert kriegt für jede £'p<-
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illusorisch. Da, ist eine Kehrseite der Medaill«« Aber ee find noch andere Eründe. die da» Reich» kabinett veranlaßt haben, den ursprünglichen Forderungen der Gewerkschaften ein „Stein" entgegew zuhalten. Während der Zeit der Inflation har «H wiederholt gezeigt, baß bei Erhöhung der Söbn« und Gehälter der Staatsarbeiter und »AngestellteM Lohnforderungen in der Privatindustrt» folgten. Diese Lohnforderungen in der Privat» Industrie erfordern aber in vielen sollen jetzt, w« die Wirtschaft erst wieder im langsamen Ausleben begriffen ist. hohe Kredite und diese Kredits belasten nicht nur die Einzelindustrie, sondern bf< gesamte Volkswirtschaft und fie wirken letzten Endes nicht nur preissteigerad, sondern mark, drückend, alfc; inflatorisch.
War noch in ihrem türkischen Morgenrock and tnig «ine Ma-schale mit einer warmen Cc:mc in beu Händen. dir sie vorsichtig guf das Bügelbrett neben den ktrumpftvrb setzte. - - - - —
uung zur RcichSverordnung über die Fürsorge« p fl i ch t und stimmte dem Beschluß de- UateMM*> schussel ohne wesentliche Aenderungen zn« *
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ch«,«« ‘ k seiner heurigen Sitzung der BeevrdnungzverüitSe-
217k WM# der Gewerbe« und HandelSlrhver-Aensteinksm-
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i trMiiilch in allen etoidiMgigen Oescna|te»l
i Witotlm Brauns Gvn b H.Quedlinburg
Wien. 11 April. Der Tod StinneS veranlaßt b:« Blätter, sich ausführlich über seine Bedeutung für da» deutsche Wirtschas'Sleben und die Potitk des R-ncheS. besonders in den lebten Jahren miSzulasien. Mit Achtung enb hoher Anerlennung wird von StinneS alS von ein-r durch kausmänni ch- Begaoung und orgrni- latorischeS Talent überragenden Ter'ön'ich'eit gesprochen. Sein Einfluß ans die deutsche Pol tik wird je nach der Einstellung des Blattes verschieden beurteilt.
Loudon. 11. April. Di- Blältrr verösfcntNchen BTer und eingehende Lebensbeschreibungen von ">ugo StinneS Tie „Times" bezeick n t AinneS all eines der größten yinanzgenie« feine? Ze talter?. Tank feine» Weitblicks und f iner O rganisotion4f ä hig leit habe die deutsche Industrie die NachtriegS- krise erfolgreich überwunden. S'iane5 habe MS den Ehrgeiz gehabt, für die Wiedergeburt Deutsch- laudl Au arbeiten. Er habe der Dohlsahf von Tauenden 'einer Angestellten keineswegs gleichgültig wen« übergestanden und den Vorteil erkannt, der darin liege, daß bet Arbeiter selbst ein materielles Interesse an dem Unternehmen haben, in dem sie beschäftigt sind.
Stinne»' Nachfolger.
v.erlin, 11. April. Die Nachfolge Hugo Stin« nrV wirb auf seinen ältesten Sohn, b'-t ststiähriqen Dr. Edmund ktinnel, übergehen, der b< itt seit dem Ausscheiden des früheren f neraldirektorS dessen Funktionen übernommen hatte.
Die veksetznng. r ^s-
Berlin. 11. April. Die Beisetzung von Hngo StinneS findet am Montan im W'lmersdorser Krematorium statt Die Stunde wird »arher nicht bekannt oe- gebeu weiden, da ein in großer Menlchenandrnna vermieden werden soll. An« eilen Gegenden be$ Reiches find zahlreiche Beileidstelegramme eingetroffen Kranzspenden weiden in Grünewald. DualaSstvaße 7—8 entgegengenommen, wohin die Urberführung bi Leiche im Laufe deS Freitag--Dormikt»g« erso'gte. Vormittag früh traf der Bender del Verstorbenen in Berlin ein. Am Montag wird die Arbeit in sämtlichen Unternehmungen deS Hauses StinneS ruhen. Nach einer testamentarischen Verfügung von Hugo StinneS wird in bet Verwaltung deS EtiniieSkonzernS keine Aenderuug eintreten.
wengefttzr» Zu. die ein: Aruderuirg bt BeiiraqÄeistnne- ftr die Bkrufsschuleu fordert. Danach fall den Schirl-- Nte«* -rstattet fein, für die Erhebung der Schui- W’ttiljt «obere Maßstäbe als b'Sher zu Grunde zu b-e». S6»3 Gesetz ist auf denischnakionasen iSuttog his jmt 31 März 1925 befristet worden. Der Ausschuß befakite sich dann mit der AuSsühruugsverord-
Marburg und Umgegend-:
Marburg, 12. April (Lstermond). |
* Universität. Die Studierenden, die fm Sommer 1924 eine Universität beziehen, können bet der Reichstagswahl am 4. Mai ihr Wahlrecht am Hniverfitätsort nut dann ausüben, wenn fie im Besitz eines Wahlscheines find. Der Wahlschein wird von der Gemeindebehörde des Wohnortes ausqs» stellt V 5—8 der Wahlordnung vom 21.12.1920). Es wird den Studenten dringend empfohlen, sich vor ihrer Reise zur Universität mit einem Wahl-, schein z r versehen. * * |
* Wie vor 50 Jahren —. Am morgige«I Balmsonntag werden eine Anzahl Mitbürger und Tlkitburgerinnen sich zusammenfinden, um bet 50. Wiederkehr ihres Konfirmationstages in finniger Weise zu gedenken. Auch einige auswärts wohnend« Marb»,»er, die damals in der lutherischen Kirche al« Konfirmanoen ihr Gelöbnis ablegten, werden nicht fehlen, um mit den ersteren nach einem halbe« Jahrhundert alte Erinnerungen aufzufrischen und sich vielleicht auch vergilbte Blätter aus bemi Album" zeigen, in dem sie ihre Wünsche sich gegen«! seitig zum Ausdruck brachten. \
„Warum denn so schrecklich viel Süße« ?' fragte
■i;r bleiche Lutz. ..Ein guter Heringfalat wüte mit
JmMn LMt«.
Ständiger Ausschuß im Preußische« Landtag.
ration fünfhundert Mark und der Ehrlich hat sich, schon ein Hau» am Kurgarten zusämmenplabiert."
..Halt den Rand." wurde er verwiesen,., und sieh., daß dn selb r etwas wirst." Lutz goß sich au» der nn- erschöpflichen Kanne von neuem Kaffee ein.
»Ach. Kindes ihr fitzt noch immer da." sagte Frau v. Herwegh, die wieder mit einem darnpf-nden Napfkuchen hereinkam. „Und ich hab' alle Hände voll ’u tim Liane könnte den Tisch decken und sei lieb. und gut. mein ®ofi>itec inch laus zu General» und hol' mir chrr Kristallschalen für da» Aprihrsenkom- pott"
„G.h. mein Lieber." wleteholte dir Mutier, und bestelle Doktor Rickert für halb zwei. Ihr seid gar k.ine Höft cheu K nd r. nur Ernst ist gefällig."
Daraufhin tt nute sich der Lümmel von dem Kaffee' lisch und schob zur Tüte hinan-, nicht ohne Liane ,u ermuntern. »Und sei auch «echt freundlich »tt Doktor Rickert." *
»Ach Gott, dieser Junge." seufzte Liane, indem sie sich erhob. „Er wäre viel bester in einer Erziehung»- anstatt aufgehoben. Wo sind denn die Tischtücher. Mama, und wieviel Servettm soll ich auflegen^"
Tie Mama zählte an den Fingern: .herwegh» Ans. die Schmidt sechs. Generals acht. Rickert neun
»Du weißt ja noch nicht, ob er kommt, Mama." »Der kommt." sagte die Mutter.
' „Also dann sind wir neun, und ich muß de« Tisch anSziehen. Dabei muß mir aber einer Helsen, zu solchm HanSknechtSarbe-'ten seh en mir die krtzstr." Liane ging gefolgt von Lutz, der chr in dem dunklen 5htr auf die Schleppe trat was ein zornige» Duett Kvischm den beiden zur Folge hatte
»Du kannst niemals aufxa'sen." i
»Ich habe doch an den Füßen keine Augen."
Mit dem Gcburttiag wat r» nichts, sagte sich Emst. Und et stieg in feine Mansarde hinauf, um
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' Rettin, 11.. April. Der Ständige AuS- - iF^nß de» preußischen Landtage» stimmte
„Für wa» denn auch noch ben?" fragte per Läm° mek. der von jedem neuen Gast Porlionenrerküriung fürchtete. Wa? batte man denn von ihm? Liane wollte ja doch nicht heiraten.
mich! Dok.or ??i*nt.*5agie dieser.
„9ia. »en oenn sonst keine Aestheren .wuei ja fetter nischt."
»Man braucht sich ja nicht unbedingt zu vecheira- tr»", sand Sic ne.
.Lteden»arten". mischte sich Ernst ein, „Tottor Rückert ist ein sehr tüchtiger Arzt und hat die größte Kinderpraxi» in ganz Rheinan."
„Da» ist doch kein Grand, mich mit ihn; trinen IM lassen." sagte die Schwester. Sie hotte ihren elogischen Tag; ihr Geld wattmeder einmal zu Ende, und bei Lutz hatte sie auch veryeblZch angepochl
^Verdient wat." sagte der Lümmel. „Im Som- sanl kriegt bit Schulreiterin jeden Abend hundert Mark, für wa» b»st du denn Reiten gdmu0 ck-.o unser En,st hat sich auch auf so ein brotlcses Hand-
Kink er. nud Trina bäckt eben Zimtwasseln, fit sind übrigens abgezLhlt. Herbert"
„Aber Dome ich hab doch heute Haben Wolken," sagte der rnttänsch« Lutz, nim stellst du wieder allcS voN.'^ f * •
Ti.se Badewanne war das ständige Kampfobjeki zwischen Lutz nnb seiner Mutter, denn immer, wenn man baden wollte, lag etwas darin, gespaltenes Hol- oder eingelegte Wä'che. uns e» mußte erft alle» au»je* eänmt w'rden „Dieser Umstand allein kann einem da» Fomilienleden verleiden." fügte Lutz mißmutig hinzm Der Kampf »tri ef ergebnislos. Geh in den „Engel", wurde er verwiesen. Die Mutter, in An-
Nr. 88s< .
i»«mabend? l2. April \
1924 X
50 Jahre Brauns'üü« Farberg | für den Haushcdf I |
H Neuheiten zumRrten etne Kochen j
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JVff vwIrf Wo- eeumvrone »Seid« eA», £
Set SAsdshtttWk »Miede».
Die Verhandlungen des Reichsver» keh rsm i n i st cr, u m s mit den Eisenbahner-Organisationen haben erfreulicherweise zu einer Einigung geführt Es wäre bedauerlich gewesen, wenn die Eisenbahner sich durch die linksradikalcn Elemente hätten zu einem Streik Hinreitzen lasten. Bedauerlich für die Eifenbahner selbst, bedauerlich aber ebenso für die deutsche Volkswirtschaft und bas gesamte deutsche Volk. Bei der Feinheit der Maschinerie des öffentlichen Lebens und bei Volkswirtschaft macht sich im modernen Staatsleben ein derartiger Streik sofort und mit schweren Folgen fühlbar und es ist wohl richtig, datz der Schaden, der bann entstauben wäre, bedeutend größer gewesen wäre, als setzt die Mehrausgaben an Löhnen für bas ganze Jahr betragen. Es ist ohne weiteres anzuerkennen, baß die Lihne dieser Arbeiterkategorie sehr niedrig sind, ind datz sich bei der bedauerlichen Erscheinung, daß Löhne und Gehälter nicht im entferntesten den Frie- lenelöhnen gleichkommen, die Kosten des täglichen Lebens sich dagegen weit über Friedenspreise bewegen. Es ist ohne weiteres anzuerkennen, datz bk Gewerkschaften sich Mühe gegeben haben, auch ihre Forderung noch zu ermäßigen und bei allem pro- grammatischen Festhalten am Achtstundentag sich bereit erklärt haben, eine neunte Stunde zu arbeiten, solange sich bas Reich in einer berartigen schwierigen finanziellen Notlage Lefinbet.
Nun ist aber auf bet anderen Seite boch auch wiederum total verkehrt, bie Erünbe, bie bas Re. .ckabinelt veranlaßt hatten sich ben Forberun- gen ber Gewerkschaften zu widersetzen, mißzuverken« neu. Es handelt sich letzten Endes pro Arbeitet unb Stunbe nur um einen Pfennig. Dieser Pfennig schwillt allerdings im Laufe des 8» tefp. 9-Stunben- tages bei ben Tausenden unb Abertausende« von Arbeiter» zu Marken, Tausenden von Marken, unb im Laufe bes Jahres zu Millionen-Ausgaben an. Diese Millionen-Ausgaben rnüsten ihre Deckung finden; unb sie können bas nur burch Balanzie- rung bes Etats, bas heißt, burch entsprechende Erhöhung bet Einnahmen, also Erhöhung ber Tarife. Auf jebet Tariferhöhung pflanzt sich aber automatisch eine Preissteigerung auf alle Produkte unb vor allem auch i«f bie Lebensrnittel fort. Eine Verteuerung bet Lebensrnittel macht wiederum die eben errungene Lohnerhöhung
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Teileidstelegram me.
ve rlin. 11. April. Der Reichspräsident übersandte anläßlich de» Todes von Stirn#» der Witwe folgende» Telegramm:
»Zu tarn Hm'Seiden Ihre» GemaM spreche ich Ihnen, verehrte gnädige Fran, und Ihren Kindern namen» de» Reiches herzliche Teilnahme a«S Da» deutsche WirtschastSstben verliert in StinneS einen feiner tatkräftigst en Führet, besten unermüdliche Arbeit durch kitten zu früten Tod jät, unterbrochen vmrde. In schweren Zeiten versagte der Verstorbene dem Reiche seinen erfahrenen Rai nie. Sein Dirken und seine ausreckte Leriönlichtit sichern ihm ein ehrende?
Seien Sie gnädige Frau, auch mein:» aufrichtigen Beileid» gewiß." 1 (
Berlin. 11. April. Der Reich-Minister für die besetzten Gebiete Dr. ßoefle richtete an Fran StinneS folgendes Be'leid-te«egramm:
»Bum Hinscheiben Ihres Gemahl-, in dem da» Vater- land unb im besonderen seine Heimat, ba» besetzte Gebiet an Ruhr und Rhein, stet» einen aufrechten Verteidiger de- Deutschtum? und deS drnt- schen WrrtschastSlcben? vertiert »sage ich Ihnen und Ihren Kindern aufrichtig» Beileid.
Berlin. 11. April. Die der Amkklche Dren- ßische Pn-stedi-nst mi'kilt, hat Minisierpräs dent Braun .zugleich nam-n» deS preußischen S'aatSmini- flti-itm« ein Beileidstelegramm an Frau St inne? gerichtet. Der preußische HandelSminifter Sierinq drückte seine Anteilnahme ebenfalls in e-'—n *r-<*—ntn an Frau Stin«» au».
feine Geige hervorzuholen, wie jeden Sonntag. Da Lutz wrgrn „feine» Rheuma» in der linke« Schulter* nicht in einem ungeheizten Raume schlafen konnte hatte Emst sich hier oben in ber „Eisregkon" einge» richtet mit feinen Büchern und Sammlungen. Die schrägen Wände zierten alte Geige«. Flöten, Mantw- lin n. Kastagnetten und Banjo» mit Bunten Bänd-cnt dazwischen schauten die Köpfe berühmter Komponiste» ! Hera,'», der weißhaarige Kantor Bach der langmätz- nige Liszt, da» feine melancholische Brosik-eine- Ehoa ! pin und dnc zerwühlte Kopf eine» Schubert mit btW* Faueravgeu ber sanfte Lyriker Schumann. Beethoven» finstere Maske, der heitere Mozart. Ueber dem mit Bücherstößen und Papier Überschwemmten alte« Leg klär hing ein welker Lorberrkranz, auf btffen rat» ieibener Schleife sich dankbare Schüler verewigt hab' teu. mit denen Ernst einmal zum Besten von aüs denk Rhein verunglückten Schiffer« ein ^Konzert gvgebe« hatte. !
Wen« der kleine ffnnonenefen brannte und Trin« Staub gewtfch t hatte, war es ei» sehr behaglicher Raum^ aber heute hatte sie vergessen, das Feuer anzuzüuder^ fie drang eigentlich nur ausräumend hier ein. nmut ■ sie nebenan auf dem Trockenboden Wäsche aufhing, ‘i'
Ernst halte seine Geige au» dem Kaste« un8 stimmte sie. aber e» wollte nicht recht gehen. E» schaute, während er spielte, gedankenvoll nach dem gdk nm Schimmer über dem Häusermeer am Horizont« Dort oben in den Wäldern „unter ben Eichen" hatte . er Grete versprachen, am Vormittag hiniurommenl, Er palte der? Gefühl. «II 06 fit heute von Ihm di« E«tz« schridun; rrwarbe a-
fFortsetzung fotgtj %
**** ben, Uiarte.ladjitop; is,
,um Selbitfätbtn van Jtteibein, Sluk*. 6at»ieee eie.
»eHmaee'e Serbe [per, den }M»
Nachdruck verboten.
Die Herweshs.
Noma« von 8leibt t Dili, tichiberrecht bei M. FruchtivM-^» Halle a.
S. Fortsetzung „Me <If Louis sieht er aus." bemerkte "k-r Lürn-
»eg -nereS er stand ihm sogar. S^bst in biepm ret- Totitien Zustand sich er au» ivie ein vom Pferd gestie- gener Bttvzquez mW seine« müden, lanzb wimoerteu dunkln, Augen, dem seingefchnittenen Profil, der g> dogei.en -.Nase und dem geschwungenen stnnlichti» Mund. E, hatte prachtvoll Zähne unb schmale aristokratisch: Hände. Er sah Liane sehr ähnlich, obwohl bie Shwesier nicht eigentlich hühfch war. Ernst dagegen s«tz dem Baler ähnlich mit feiner etwa» gchrnngene,, ttcflaiL dem bürstenart grn blonden Haar und dem Nf-'rto, »rtförntennt Ausdruck, über dem t» wie leichte Melancholie lag.
H.rben dagegen sah niemand ähnlich, weder Batik »ch Mutter noch einem der Geschwister. Sie nann- tei kh., da« KncknckSei.
„Weshalb ißt du denn nicht«, Lutz?" fragte da» R«ckllck-ei, da» ungeheure Menge« vo« Äpfelkraur- keteu vertilgte. .
V »Pfui Deibel!" sagte birf i und schob dir Marmeiade schaudernd zurück.
„Und du ein Nachtlicht."
Nun begann zwischen ben be’ben Brüdern da» Dblich.- SountagSmorgendnett znich n Kaffee inßen tkud Bratabschneiden. al? Frau Herwegh dn'rat. Sie
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f Oesterreich ist mit einem anßerorventtich güu- ,pgen Boranlchlaq in daS Jahr 1924 einartrdrn. $er ^frfamtt Bedarf der Bundesverwaltung erscheint nebst der [Beritttfung unb Xilaung der Staatsschuld durch die ! »fie>,tli<den Abaaben unb die Erträgnisse der Monopole (gtebt alS gedeckt. Der tigenlliche Staatshaushalt >weist also kein Defizit aus. souoern eher einen vtberschuß. Ein Fehlbetrag findet sich nur in dem ^Borauschlag ber selbständig gestellten Bahnen und der -Most. Aber auch hier ergibt sich der Fehlbetrag nut .hot-urch. das, tverlvermebreude Reuaulageu in Aussicht genommen sind. An sich arbeitet auch die Bahn uiid i die Dost nicht mit einem Fehlbetrag, sondern mit einen, jsiebttichuß.
Diese« günstige Bild wird auch durch eine inzwischru «foltzte GehaltSausbessrrung ber Staot-angestellten, dir ihn Budget selbst noch nicht berücksichtigt ist, nicht f wesentlich verschoben. Denn dadurch auch eine Siebt» ! vwtgabe von ntnb 614 Milliarden Kronen entstanden ist N unterßegt eS doch keinem Zweifel, daß man diese Bnmme mifbnngen wird, ebenso den normellen Keblb trag von 690 Milliarden, ber in dem Voranschlag !her Eisenbahn nnb der Post vorhanden ist. Meinung»- s-nfchvdenheiten bestehen nur übet bei, besten Wen teuf dem dieses Ziel erreicht werden kann. Der Ge- jueralkommissar deS Völkerbundes, ter bet »üerreichlschen Regierung bekanntlich als kontrolkiere-oer ! Vertrauensmann der Gläubigerstaaten auf die ! »esetzt worben ist. verlangt die Beseitigung deS Desizlia . durch Ersparungen und energische Dntchführung des .Beamtenabbaus, währetw der Finanzminister der Aw fkbt ist. daß der österreichische Steuerzahler nach ganz gut eine Mehrbelastung tragen dann. Oesterreich hat tziS [«uti bereits mehr als 65 000 Beamte abgebwit. Aus der anberen Seite beträgt heute bi: birtite S tener- tzelsstuug auf den Kopf der Bevölkerung nur etwa Sie Hälft« der Vorkriegszeit, nämlich 16,41 tzrgen 35,67 Goldkronen. Auch die indirekten Steuern |i«* !«m Teil ni-brger. Selbst wenn men zu gib, daß bei den teuTinen EinkommenSnethM"'ssen auch die g-» tinaere Steuerbe'aüunz til ä 'lich drücke-det enry'ui*:n Mife al« die dötere Belastung vor dem Kriege, so «l«ibt bte Sstetteichische Finarn^rwatinag doch, dast sie die Sanierung de» Staat^shau »halt es tznrch tiete twttere, mäßige An;>'-ung der St nerfchraubc widslülli« bnrchfüören kann. Denn Herr Zimmer- w ü N u andere Wege etteu lvlll, so fixier nur deStelh AM sich alS Koutrol'»r,an dem SsterrrW^ «ö-^W lange zu uchaüen.
fyrr-ch genommen von ihre« Vorbereitungen, batte
Trust gar nixfrf temerft. Ceneralr wEe« zum <SjreyW«nN^ Seber tote btt" ganze' Fraß, komwen. bir Schmidt hatte zngefag», si- sagte niemals ab. und Herbert sollte zu Dr. Rickert laufen unb ihn dazu bitten
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