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(Eine neue Mlhrforderung bet Wienau Essen 9 April. Bei den Berhandlungen

Äontrollmaßnahmen aber sind sehr bedenklich. Mit ihnen haben die Sachverständigen zweifellos die Grenzen nicht respektiert, die sie anderen Stellen ihres Berichtes selbst gegen Eingriffe in die deutsch: Finanz- und Wirtschaftshoheit ziehen. Von diesem Gesichtspunkte aus sind die verschiedenen Äommis- sare, die sie vorsehen und vor allen Dingen die Be­fugnisse des Dbcrkommisiars, ein Stein schweren Anstoßes auf dem Wege einer Verständigung.

gegriffen seien, da sie eine steigende Prosperität der deutschen Wirtschaft vorauSsetzen. Jccenialls wird

Berlin. 10. April. I» politischen Kreisen wer« den die Gutachten der Sachverständigen, fotoeit sie bisher bifeant geworden sind, für eine üiS- knssiouSf Shige Basis angesehen. Man ist allerdings der Ansicht, datz die Ziffern wohl zu hoch

Die Reparettonsfemmisstou.

Bari-, S. April. Die RepatatlonSkcmmisiion hat in ihrer heutigen Bormittagsiitzung über chas nach der Ueberreichung der SachverstLndigenberichtr einznschlagende Brrfahren keinen Beschluß gefaßt. Havas zufolge werden die Delegierten jedoch noch in dieser Woche offiziös darüber verhandeln und und VÄIeichi am nächster. Montag in offizieller Sitzung die verschißenen Fragen im Zusammenhang mit dem Abschluß der Sachocrstän- digenarbriten, darunter auch die eventuelle Autörung dar deutschen Vertreter regeln.

England.

Mietgesetz, Regierung und Arbeiterpariel.

London, 9. April. Ramsey Mac Donakst hat gestern im Unterhaus die erwartete Erklärung zur Mietgesetzfrage abgegeben. Er sagte, daß di« Regierung keinen neuen Gesetzentwurf Vorschläge« würde, sondern sich mit der Absicht trage, einen Abu ä nd e r n n g s a n t r a « zu dem Entwurf der lib« raten Partei einzubringen, der vorgestern atenl gleichsam aus Versehen angenommen wurde. Diese» Gesetzentwurf der liberalen Partei ist unabhängig von dem Regierungsentwurf, der vorgestern in zweiter Lesung abgeiehnt wurde. Die, Regierung will den liberalen Entwurf dahin ausbaueu, doch dir Wohnungsexmittierung verhtn« dcr't wird, liebet die weitere Entwicklung de» Lage lässt sich sagen, bag die Negierung in ihre«. Abänderungsvorschlägen zu dem Entwurf dieselbe», Prinzipien äüfzustelleu beabsichtigt, die ihre letzt» Niederlage herbciführten. Die eigentliche politis'h» Krise ist lediglich auf die Bank geschoben. 2« übrigen befindet sich ein dritter Entwurf der Ar« beiterpartet im Zustand der Beratung. Gestern vormittag war m London das Gerücht aufgetaucht, wonach die Regierung sich mit Rücktritts« a b! i ch ten trage. Es-wurde dannaber offiziell denrenliert. Immerhin verlautet aus verschiedene« Quellen, das; die Gegensätze in der Arbeiter« Partei irn Verlaufe ihrer gestern äbgehaltenen Kraft tionssitzung scharf aufeinandergeolatzt find. A« die Parteileitung und die Negierung iott dar Er» suckien gerichtet werden, die Fühlungnahme mit de« Stimmung in der Partei mehr als bisher in ge* niiaenbem Maste aufrecht zu erhalten. <

Moratorium zubilligen, das während der zwei erste» Jähre dieses Moratoriums Deutschland tat- fachlich von jeder Leistung überhaupt bcsr->it sein - soll. Die Ausgaben, die während dieser Zeit Jät t Sachlieferungen und Entschädigungszwecke gemacht > werden, sollen aus Mitteln der internationalen An­leihe und aus denjenigen Mitteln bestritten werden, die aus den deutschen Eisenbahn-Obligationen zu sind. Erst für die zwei nächste« Jahre des Moratoriums sind Zahlungen aus deutschen S'enerquetten in Aussicht genommen. Die Sachver- , ständigen schließen ferner in die Leiftungssunnne, Ne sie Deutschland auferlegen, ausdrücklich alle Lasten ei«, die überhaupt als Berpfttchtnuge«, des Versailler Diktates in Betracht kommen, aijv nicht tue die Barleistungen und die Finanzierung der Suchlciftung, sondern auch die Besatziingskosten, die Kosten ffiiWe verschiedenen ausländischen Kontroll­kommissionen und die Kosten des Ausgleichsverfah­rens, die bisher einen nicht geringen Teil unserer Leistungen ausmachen. Bon Wem Gesichtspunkte aus wird man die Summe von 23 Milliarde« Gold­mark zu beiracksten haben, die vom ersten normalen Jahre (1928/29) ab gezahlt werden sollen.

Richt zu. verkennen ist allerdings, daß die Sach- »erständigen die Mögltchkeit ins Auge fassen, Deutschland noch stärker zu belasten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß die Sachverständigen an. sicheren Stellen ihres Berichtes ausdrücklich die Ltabtlislerung der deutschen Wäh­rung als W Grundlage der gesamten deutschen Zahlungs- und Leistungsfähigkeit betrachten und erhalten wisse» wollen.

Die E n t s chW igungsleiftunge «. d. h, die Gesa ntverpflichtungen aus dem Versailler Dik- 1 tat. letten nach den finanziellen Bestimmungen auf, -.gebracht «erden. Im allmähliche« ForHchreiten zu ^Normalen Verhältnissen kommen für die Entschädi- 'guugsleiftungen ferner in Betracht: Industrie- jiQchirgat tonen, die durch Belastung brr dmift . scheu Wirtschaft in Höhe von 5 Milliarden Mark ge» «erden, weiter E rträgnlfj« b-eSj : deutschen Reichshaushaftes. Die Lei« 'ftungsquelle wird also nach Ansicht der Sachmrstsn- 'digen «ach Ablauf des Moratoriums der deutfche Tifenbahnverkehr sein mßften, daneben das Erträgnis der deutschen Steuern. Die Umwand« de r Reichs bank in eine neue Roteckank

-ist lediglich eine finanztechnische Matz nähme, bieder SchaffuM einer neuen deutschen Währung und einer Unterstützung der deutschen Wirschaft dienen soll. Inwiefern diese finanziellen Rechnungen stim­men, wird von der deutschen Regierung wohl ein­gehend geprüft werden. Auf den ersten Blick ist na» türlich nicht festzustellen, ob die ausländischen Sach- verstäirdigen den deutschen Leistungsmaß- ftabrichtigbeurteilt haben oder nicht. Für. die deutsche Regierung bleibt entscheidend, baß sie zwar nut Erfüllbares übernimmt daß aber auf der andern Seite unsere Leistungsfähigkeit bis rum Aeutzeisten angespannt werden mutz, wenn wir dadurch zu der endgültigen Lösung gelangen können, die von den Sachverständigen zweifellos angebahnt worden ist.

, i Wenn der General Da wes, der Vorsitzende des iHauptausschusies, in einem Brief an die Repara- ckionslammWon die deutsche Regierung gewisser- Matzen vor einer Verwerfung des Gutachtens warnt, tfo scheint uns dafür nach der finanziellen und wirt» HchaftUchen Keile kein Anlatz gegeben |U sei«. Die

AmÜiches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen

Pari». 9 April. Bei der Nebergabe M Be­richts brr beiden Sachverständigen-Aus'chüsse am Mitt­woch Vormittag werden General Dawes, Mae Kenna und Barthou kürze Ansprachen halten. Tann wird die Reparationskommission die beiden Berichte stu­dieren und darüber entscheiden, ob sie dir Berir-ter des Reichs hören oder die Reichs tegi-rung zu einer schriftlichen Aeußerung ansfordeln wiro. W-nn Deutschland geantwortet hat. wird die Reparations- kommisfion den verbündeten Regierungen ihre Ant­wort mitteilen.

Amerikas Erwartung vom. Dawes-Bericht.

New York. 9. April. Die bevorstehende steden- reichung des Berichts der Dawes-Kommission in Paris bildet hier den Hauptnegensiand des politi­sch en Lebmis Die Zeitungen beschtftigen sich in ihren Leitart k ln mit der Angelegenheit. In finanziellen wie politischen Kreisen wird die Hoffnung ansge- Prvch?n. datz der Bericht die Lösung der gegen- wSrtigen verwirrten Lage Europa» herbei- *Ühren werde. Man nimmt auch an. datz g-gen zahl- e iche von den Sachverständigen gemachten-Vorschläge ten D.utschland Bedenken erholen werden.

Sine Falschmeldung.

Brli n. 9. April. Die Nachricht, daß der Bericht d r Sach e ständ'gm w "h end b-r vergangenen Nacht i-an Paris nach B rl n üb rmrtte't worden sei. und b r abgeschlossene Bericht Heute Bormittag vorkiege. Ist unrichtig. Dex Bericht ist beute Pormi'tag um 10 llhr de R p r t' nS ornni s n üb r;e n w rd n E ist anznn hmen. daß in den heutigen Mittagsstund en ein ausführlicher Auszug ans dem »mfanqreicheu Be­richt vorliegen w'rd. Der Wortlaut des Berichts dürste frühestens in den heutigen Abendstunden hier eingchen.

Preflestimmeu zu de« SachoerstSudigenderichk.

Puris. 9. April. Zum Bericht der Sachverstän­digen bemerkt derPetit Par s en", die Ziffern die die Sachverständigen nieorigst festgesetzt hätten, überstie­gen merklich die Zahlen, die sie zu Beginn der Enquete gedacht hätten. Dieses Ergebnis ist nach dem Blatt auf dir vollkommene Objektivität der Sachverständi­gen zurückzuführen. WaS ihnen vor Allem ausge­fallen sei, sei der Wohlstand D.mschlands und ihr Ee- rschtigkeitssinn habe das übrige g tau.

D?r linksradilale .tzOuotidien"" schreibt: Wannn soll die bisherige Besetzung nicht aufrecht erhalten w rdeu, fragen schon jetzt die ofsiz'ösen Blätter? Der Bericht der Sachverständigen wende dageegen nichts ein. Da» sei alerdings vollkommen rich­tig. Aber der Grund, weshalb der Bericht dagegen nichts einwende, sei bei; daß d iese Frage die Sachverständigen nichts angehe. Sie fei ihnen nicht unterbreitet worden, und es sei Sacha der Regierungen, sich über diesen Punkt.auszusprechrn. - Es bestehe jedoch nicht der Schatten einrs Zweifels. daß die Engländer, b'e Amer kaner und nach ihrem Bar- blde wahrscheinlich auch dir iial'.eyische Reg elung r- bci der letzteren habe Frankreich am w-nigstrn Sym- pachie sich mit dieser Ausdehnung der französi­sch m Besatzungszone nicht gern, ja sogar überhaupt ' nicht abfinS.n würsen. Auf tiefe Weise werde Poin- carä < rreichen, daß. na^em et den Entschließungen der Sachverständigen be^getreten sei, die Mcimings- vr'chchcnhntM im grißen Ganz n trosdem besteh n bleiben Indessen hoffe er viellckcht. datz man sich darüber vor den Rahlen tat werde.

tzn Metz M«.

" > Der Bericht der Sa ch ver ständigen 'her gestern der Oeffentlichkeit übergeben worden ist, 'kann nach den vielen Veröffentlichungen der aus­ländische» Presse kaum noch als eine Ueberraschung bezeichnet werden. Sein Inhalt rmrr in wesentlichen Punkten schon vor der Ueberreichung bekannt. Es zeigt sich aber nach der Uebergabe des Berichtes doch, daß die französische Presse eine ziemlich tendenziöse Auslese aus dem Bericht gebracht hat und datz ihr die letzte und authentische Fassung wohl auch nicht zugänglich gewesen ist.

! Diese Tendenz der ausländischen Vorberichte macht sich vor allen Dingen in den Punkten geltend, In denen das Gutachten der Sachverständigen für ,#n3 in das. Gewicht fällt. Die Sachverstän« idigen, deren Einstimmigkeit aus» .dr sittlich festgestellt wird, bezeichnen selbst den Bericht als ejn unteilbares Ganzes, aus dem man nickst nach Belieben einzelne Stücke auswählen ferne 5ft aber der Bericht ein unteilbares Ganzes, fe gelten natürlich für die Durchführung auch all«- diejenigen Vorschläge, in denen eine Wederherstel- lrii'.g der Rhein- nnd^stuhrbahnen mit dem allge­meinen deutschen Verkehrsnetz gefordert wird. Es spricht nicht gerade für das flute französisch« Ge­wissen, wenn derMatin" und ähnliche Pariser Blätter in ihren Borberichten diesen Teil des Be­richtes ziemlich mit Stillschweigen übergangen haben. -

Ein anderer Teil des Berichtes, der für uns ins Gewicht fällt, ist in den finauzielleu Bst- jchkäs«» der Sachverständigen ent-

Deutsches Reich.

Die Golddiskoutbauk gegrSudet.

Berlin , 8 Apnl. Wie wir hören, ist! bte den ich Golddiskoutbauk cm 7. ds. Bits, errikh» tet worden. Sir ttiö t# den nächsten Tagen den Ver­kehr mit dem Publikum «ui nehmen, worüber noch Nachricht ergeht.

Marburg

Sonnersha. 16. M vsteruroud

Reichskohlenrat über die Sclbsttostenrechnuug ist nach einer Mitteilung von S iten der Berg rrb.i er organisastonm eine neue Berechnung vorg legt wor­den. welche auf einer Arbrilsleistung von 880 Kg- nro Schicht bo'i rt.^r nd die erste bereits veräsient-^ sicht: De echnung der S ch'er-Kvmm'ssion des Zechen-- Verbandes eine arb itstäglichr Durch schnitt steistnn-; von 850 Kg zugrunde legte. Tie Arbl-itsteistung hat demnach bis auf 4 Kg. die Friebensleisinn st rveicht. Besonders wichtig war L-e Mittellrmg 'der Unternehmer, daß se'tenS der Mi-um jetzt statt 15 Millionen Dollar 17.01 Millionen rück­ständige Kohlensteuer gcftrdert wecken. Einem Antrag auf Erlaß dieser Mehrforderung ist bisher s t e.rs der M'eum n'cht statt^egchen worden. D»>rch iese M hrford ring ewächsi den Sehsinb rg'au t ue weitere Belastung von 36 Psg. für dir Tonne.

Das amtliche französische EommuniguS

D ü s s'eld o rf. 9. April. Der amtl ch: französische Bnicht über die gestr'gru Micumverhandsnngen lau­tet wie folgt: Die Berhandsimgen über die Verlän­gerung der Micnmverrröge haben in Düssell)-rf begonnen Die Industriellen staben erklärt, baß sie ganz besonders Wert darauf legten, ihre 8etri.*6e am 16. April nicht stillzulegen und daß sie die Be rl S n- gernng vor diesig 'Wum wünschten. Nachdem sie aber ans die C' »rtnüt. Kredit zu erhalten, hii'gwiesen hatten, stellten sie die Frag«, ob Sie bel- gisihe und französische Regierung nicht einige Er­leichterungen der duckst die jetzigen Verträge ven'rsachten Lasten in Betracht ziehen könnten. Dir alliierten Behörden erwiderten, daß sie diese Lasten für abiolut tragbar erachten. Tie nächste Sou- ferenz wurde auf dm 11. April festgesetzt.

Um die Micumverträge.

Berlin. S April. Die Sechse rkommis- sion der Ruhiiudustrtel'en ist hmte in Berlin eingr troff?» und wird heute Abend 4 Uhr eine Besprechung mit der R ichSrcg erung habm.

Berlin, 9. April. Me man Höri, werden dir Verhandlungen kber die M'cxm-Berträge morg'n fortgesetzt werstrn. Es wird aber darauf hin- gewiesen, daß auch das Gutachten der Sachverstän­digen jede Belastung des deutschen Budgets fSr 1921/85 als Unmögsich bezeichnet und daher fonrquenfer W ire irgendeine Finanzierung der Micumverträge b rech das Reich nicht in Frage kommen könne.

Köln. i>. April. Wie die ..SSln. Ztg." erfährt, führten die von her Textilindustrie des beseiten Ge­biete» mit der Rheinlanokommission in Koblenz ge führten Verhandlungen »egen Verlänge­rung des TextilakommenS gestern zu krt- «em Ergebnis. D'e von der Rheinlandkommission gesordeelea neuen Ubk nunensätz: üb rschreiten die alten Sätze erheblich und werden von der Tertilindustrie al» untragbar bezeichnet. Ein neuer Termin für weite« Verhandlungen ist in Aussicht genommen.

Pirmasens wird Earnison.

SelWerteniereiü uni SmMult.

Paris, 9. April. Mau erwartet, daß die Bot­schaft« rkonfe rcn» heute iyre gewöhnliche Sitzung abhalten und einen definit'ven Beschluß über die deutsche Note vom 1. April hinsichtlich der Abrüstung»- frage fassen wird. Es heißt, daß die Boticha'ter nun- mebt in ben Besitz der Instruktionen ihrer Regierung nelangt sind. Aus jeden Fall steht fest, daß Jules E a m b o n. der Vertreter Frankreichs, und der bei» Piche Gesandte. Baron Geffier d'Hestro y, be- stimmte Anweisungen erhalten haben, die auf e'n: S r- werfung des deutschen Standpunkte s lin- anslaufen; Frankreich und Belgien verterten die Aus- sasiung, daß Deutschland sich etft nach durch g-e- hrter Abrüstun g auf Artik-l 213 des Bersail'e Vertrages berufen könne und dieser Artikel zur Zer" -einerlei Anwendung finde. _ In d'esem Sinne hat auch der belgische Außenminister tz v m a n s gestern seinen Pariser Gesandten instruiert. lieber den Stand­punkt Ramsap Mac Donal ds verlaut t noch nicht" bestimmtes. Man weiß noch richt einmal, ob Lord Crewe tatsächlich schon im Besitz bet Instruktionen ist, die er seit vergangenem Samstag aus London cr- ha! Auf jeden Fall hofsl man in Finanzlresseu, daß der »imHtoe Gsiandte kein« Schwierigkellen macken Gund die Boischaftrlon'eren, eintzimmigeineu Aut- wortentwurf auf die deutsche Note auszuarbeilen in der Lage sein wird.

üis Sisleni ne MM««.'.

Bafel, 9 April. Die Schweiz hatte im Heröft gegenüber Deutschen, die in die Schweiz d ttreifen wollten, besonders verschärfte Einrei«be- siimmn nficn erlassen. In einer tm Schwei^rt- ch ,« Nu 'oua rat am Montag Ab nd ftt Ä:h<md unz g lang ndcr Interpetlrlwn wurde die Ä:t> 'sxbang di s.r lltuknshmebessimmuuge» verlangt. Er sei be- dau rsich e.k Sr.e BurrdeSr.it Heberlein, daß die neue deutsche Verfügung erlassen würbe, ohne sich virhc« mit be« anMndischeu R g erungen in Verbindung zu setzen ES sei besser, über die ganze Aygei. genheitz i sich in freund sch af tlich e r We i se mit Deutsch- i land gi. unterhalten, wozu entsprechende Ich ritt« sc^vsizerisch-rseits bereits ringelettet seien.

Prag, 9. April. Der tschechische Hote« lier-Berband verösieutlicht eine Kundgebung gegen dar deutsche Ausreise-Berbot, das er als einen seindlichen Akt gegenüber tem Fremdend« rkehr iw der Tschecho-Slowalei bezeichnet, Ter D.rbaud fordert die Regierung auf. ähnliche Schritte drittelten, wie fir von Seiten der Schweiz ge»

Pirmafen, 9. April. Pirmasens wird Garnison st adt werden. Ein Bataillon fran­zösisches Militär wird ständig nach Pirmascns ver­legt. Unflesühr 50 Wohnungen sollen durch Vor- . , ... . _ gesetzte belegt werden. In der Bevölkerung erregt

eine eingehende Prüfung der Vorschläge er- djcse Maßnahme n« u« lebhafte U n r u he , da di« Wohnungsnot an und für sich schon groß i}L

Trt anirigeTOTtfe beh8at «Ot »en lOgei». SeUenmtatmetet 0,0$ Setomert Sm«i*e v. _ '

anrvSrt. unjeigen 0,10 Eoldmark. Set schwirr.Satz 50«f, Änfjchiag. Saminckaa^tg. 100«f, Cfl 7MH 1 Aufschlag, eflamen 0,35 Eoidmark. Setxr Rabatt qllt al» Barradatt. Belege a»«r»ea berechnet, edenlo vustunrtbur» sie tr,ef*öit3it?lle undZulenbuaa der flnaibi-tt. Zahlaaq inner»aib 5 Tagen <1 Dollar Selbmert), Berechnung nach bem $i rVntt Mtttek- hir» de» Zahiua ,-«az«»O»tage,. vet,ugrz>men ho Tag nach dem Bantzw»fui,

Die »LderdeiMche Heilung" eriibeint leibimel wöchentlich. Seznzsoreir monatlich 2 S ark ausschsießttA ZukteünngsgebShr. Für eustaHenbe Kammern tniolge Xft Streit» oe. efepent.irreigwjö« kein Lr,a^ - Der a, sonSt. L. Si,er«rd. Txuä ' «rl»o W_ 6«.,üni.X«iöu4bru<tetet von Lod. Ine. Koch. Markt 21.12. Kerniprech« äs, "VoSichockwNw: Ar. 5016 »ntt Ärenhutt a. State.

Aussetzung des Strafvollzugs für Hitler Ulfe Geusssen? i

MK-wchen. 9. April. Ter stellvertretende Mi« mSffemäftbent Dr. Matt erklärte einer bei ih« vv:,'pre<henden ^Abordnung des Völkischen Blocks^ welche -die sofortige Aussetzung be< Strafvollzugs für Hitler, Dr. Weber»,Pöhuer und Kriebel verlangte, er werde sich mit dem Justiz, Minister besprechen, ob es notwendig sei, den Mi, nisterrat sofort einzuberufen oder ob die Rückkehl des zur Zeit verreisten Ministerpräsidenten' abgs« wartet werden soll. Auf Befragen brachte Minister Dr. M««tt für seine Person seine ablehneadS Stellung zu der Forderung zum Ausdruck.

Ächte Verhaftung Ludendorffs.

Landsberg, 9. April. Gestern nachmittag kamen hier in einem Auto vier Herren an, um Hit« (et einen Besuch im Gejänguis abzustatten zwecks Einholung von weiteren Direktiven für die Wahlen. Als die Herren nach dem Befltch bei Hitler im Hotel Gockel einen Imbiß zu sich nahmen, kamen Beamt« der Münchener Staatsanwaltschaft in Zivil unk verhafteten einen der Herren, der schon längst we« gen Hochverrat gesucht wird. Es. handelt sich um den feit längerer Zeit ftüchtiflsn Herrn. Esser, den sie sofort per Bahn nach München brachten. Rach diesem Vorfall hatte sich in Landsberg das Ge« rückt verbreitet, auch Ludendorff fei hier ge« wesen und von der Staatsanwaltkchast verhaftet worden. Daran ist kein wahrts Wort.