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rar. Diese Aktien werden der Reoaratlons-Kommtssio«

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Während vier Jahren erfordern fit einen

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Wt imd b r Achtst n^ntag gründ'Ltzljch für daS ge» Mnte Ei-ttbsahnpersonal g tvZhrleistrt Ivrrde. Zur

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nalen ReichSeisenbahngescllschaft und schließlich Entwurf über die Auflegung von Hypotheken den deurkchen Jndustriebesitz enthalten.

Die Schlußfolgerungen der Sachoerstätldigen in der nachstehenden Reihenfolge angegeben:

»erd?-», wenn die Löhne ab 30. März um 6 Pfennig für as^e Lohngruppen und wlrtschastlichen Klagen er»

Pari-, 8. April Wie schon kurz gemeldet, hat dle R parat'onSk-inmissi n xe'ern Vormittag 10 Uhr die Berichte der beiden Sachverständigenkomi «es ent» gegengenommen Der „Watin" ist in der Sage, hcu'e früh die wichtigsten Stellen auS dem Bericht d-:s ersten Sachverstiindigen-Komit'es und ft'ne Schluß» fatgmirgm in der von den Sachverständigen gewähl­ten Reihenfolge zu veröffentlichen. Der Bericht um- saßt mehr als 6:1 Seiten im Format des letzten Gelb- bvcheS. Er besteht auS vier verschiedenen Teilen:

1. Ein B gle'tjchre'bcn. in dem General Dawe», der Präsident des Komitees, sich haup'söchlich an die öffentliche Me'nuna der Bereinigten Staaten wendet.

2. eine zufammenfassende Darstellung der H au p.» g«sichtspunkte, di« für die Arbeiten des Komi- t ts und die erzielten Schlußfolgerung n maßgebend war

3. Ter Beacht selbst.

X Ungefäbr zehn Anhänge von aujse ordentlicher Bedeutung, weil sie nicht nur die von den Sachver­ständigen benutzten Quellen »ngeben, sondern auch eine Erläuterung über die technischen Entwürfe zur Begründung dvr Goldnotenbank und der Jntern.rtis-

>1« JT» »t» tat

s Di« Streikbewegung unter de« Eisenbahner«.

Berlin. 8 April. Bis zur Stunde habe« die Organi sationen d-er Eisenbahner noch »:,e Nachricht -LbyEd letzten Vechandlunge« ih-er «legierten mit der "^gierung, di» heute Vonnittag tegoun.m haben. Sofern die Neverun-i b:m Ve'gl ich nicht zustimmt, der zwischen dem BerkehrSministe- Aum und bitt Verbänden brr Eisenbahner zustande ge- .brome« ist. wird noch heute Nachmittag der Streik

Die „DottbeiRtdit (-teitung* «tidxtxt ie<t>«mal eödtenlltOu — Seiugsetei« monatlich 2 A art aurichUetzlich Zuttellungrgebühr. RS* eusiaBeeBt Äemeim inielg« Streit» 36. eitmenc.ttteignüi« ttin 6t«n. — S^e «g Mn Dt. C. biBereib. — Druck Btt tttrit..• Sn»btu<etet von Soh. »ng. Xe®. »er?t 3.3. — Renwxedwt 66.

Rr. 5015 Imt Frankinrr *. Main.

Leberwittdung. der g^enwäriigni Notlage brRrichS- riseubahu sei der Berband jcho'h Spreit, unter vor- stb.rachettber Abweichung von der achtstündig?« Ar» ,b«itsz eit einer VerlSttgerung bis neun Stunden bMich znzustimmen. Die Mehrarbeit fei dann mit etum Aufschlag zu bezahlen Die ausständigen Eisen« .bahtrcr se'en ausnahmslos wieder einzustrllen.

Italien.

Die Kammerwahle«.

Rom, 9. Avril. Tie neue Kammer wird sich folgendermaßen zuiammenfetzen: 375 Abgeordnetik der Regierun gspartei.SO der italienischen Vollst Partei. 12 Mitglirder der konservativen Ovvosirion, 11, Demosoz atisten, 7 R.publilaner, 25 Sovalifttn. 22 Mar»' xisten, 17 Kommun strn. Bei der Wahl am 6. Apriß veciore.» die i c.tcn jdy Vollspartei 66 Sitze, die btmofraten 57, die Marxisten 17. Tie stornmnuistkU gmae««. ch die £'cpuid.tuut LEi^ —«4

von mindestens 1460 Millionen und höchstens 2 Milll^ arden Eoldmark binznkornmen würden Schwierig ist es nur um die Frage bestellt, unter welchen Umstande« diese hoben Beträte ohne Störung im interna'ionalen Ftnauzmarkt aus Deutschland noch dem Auslande Bbet»' trauen werden können. Die Sachverständigen batte« dieses Problem für viel schwieriger, als da» der deutsche« Zahlungen an und für sich und sie scheinen sich ausfübr- sich mit diesem Gedanken befaßt zu haben. Sie Wo* gen in tbrem Bericht die Bildung eine» ständigen Au»- schrilles von 5 Sommillaren vor. an deren Svitze sich er« Präsident befinden wurde. Diese» Komitee würde do« der Reparations-Kommission avsaewäblt und von de« ve'bündeien Regierungen gutgebeisien. Seine Angabe bestände darin, die Uebertragung der deutschen Werte und die damit verbundenen technischen Schwierigkeiten zu regeln.

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Marburg

MM. in 9. Sutil

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kiche. Der Monat Mär» hat im ganzen 24096 305 Gold-Mark ergeben. 2. Ausnahmebewilli« gungon ha den im Rheinland während der drittel» Dekade deS Monats Mär» 3 428032 Goldmark g-gtn« . über 2118 825 Eoldmark in der vorauig gangen Dekade ergebe«. Im ganjcn haben bk Einnahmen au* diesem Artikel im MSrz 7145 457 Eoldmark ergeben gegen 7182659 GoLw.ark im Februar. 3.Suenje« et* brachten im Rbeinlanb im Mär« 1400628 @cti>mat8. gegenüber 1710654 Goldmark im Februar. 4. Die gesamten Zolleinnahmen im Rheinland «n» Ruhrgebiet sowie die Ausnahme» und Lizenzerträg- nisse im Rheinland allein haben im Mär» 32 723 386 Goldmark «(geben. '

Zeitnngsverbote.

Düsseldorf, 8. April. Die BefahungS be« Hörde hat bk „Deutsche Tageszeitung" bis yim Mai. dir „Großbeutiche Zeitung", die „Berliner Wochen-, schrist", „Elsaß-Lothringische Mitt-rlungen" und die int Berlage Armer» und Marine hau? in Berlin erscheinende „Rundschau" ohne Zeitbegrenzung verboten.

eines kächftbetraaes von ungefähr 3 Milliarden, die rasche Ausbringung eines Kapital» von mindesten» 10 Milliarden, wo'N die renehnä&iaen ?obre»leistunae«

werd en. Ucker die

re» in Gefahr brächte, so würde dieser Treuhänder un­verzüglich das Amt de« Generaldirektors übernehmen, und ihm weitgehend« Vollmachten ausgestellt werde«, namentlich habe er das Recht, die Eisenbahntarife der« anfzusetzen. 2 Die Beträge der Sicherung de» Zinsen­dienstes der Vorzuas Aktien werden von den Brutto« Einabmen der Gesellschaft und nicht von dem Reinge­winn abgehoben Wenn trotzdem eine« Tage» die Zah­lungen der Gesellschaft an die Revarations-Kommissto« nicht ausreichen, um den Zinsendienst der Aktien i« sichern, so würde die Reparations-Kommission da« ent­stehende Defizit unter Zusluchtnabme zu gewtsie« S'euern, die sie iäbrlich an das oentsche Schatzamt »«- rückgezasilt bat. zu detken versuchen. Aus diese Weise würde das Reich lebten Ende» der einzig Verantwort­liche gegenüber den Aktien-Inhabern der Eisenbahn« gesellschaft sein.

6. Industrielle Pfandverschreibun­gen. Die Sachverständigen sehen die Ausgabe von *

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l u n g e u. Der Sachver>>ändi"en-Bericht umfaßt .Malin" zufolge zweierlei Pläne: Entweder die Zahlung eines jährlichen Mind»stbelraae» von Millionen Goldmark an die Repara0<w«-«»asie

Sie teirillti LmdlmsOitil.

tSesgmtwahle rOebni» en« dem rechtsrheinische« Sagem.

München, 8. Avril. Leute vormittag lagen «ns dem rechtsrheinischen Bauern die vorläufigen Ge- kamtresultate vor. Es erhielten: Stimmen: Bäu­rische Voiksvartei 918537, Sozialdemokraten 433 821. Kommunisten 203 617, Völkischer Block 491 826, Deut­scher Block 73 818, Ebristlich-Soziale 22 929, Bereinigte Rationale Rechte 197 509, Nationalliberale Landes- rartei 29 416. Deutsche Bolksvartei 5635. Beamten- gruvoe Kratofiel 19 418, Beamtengruvve Rückert 4 504, Bäurischer Bauernbund und Mittelstandsbund 267 «22. Bagrisch« Mittelstandsoartei 6 822, U. 6. P. 2 393, Mieterliste 393, Revublikanische Partei 285, Heimat­treue Kobnrger 7 833. Bauern und ©enterbe Unter» franke« 11929.

Beim Volksentscheid wurden abgegeben: 1224 017 Stimmen mit ja und 1 263 892 Stimmen mit nein. Sier ist das Resultat noch nicht vollständig. Es lebten nur noch wenige Bezirk«, di« an dem Ergebnis nichts wesentlich ändern werden.

Der kommende Landtag.

München 9. Avril. Rack einer amtlich«' Se» kanntmachnng ermöglichen die bereit«'bekannt gegebenen Zahlen über das Rrgebnis der Landtagswablen noch ke'.n genaues Bild über die Zusammensebung des künf- t cen Landtages^ Zunächst hat der Kreiswablleiter das C oebnis z l > üfcn und mit den Kreiswablausschüsien die Erg-bnisie in den Wahlkreisen sür die Regierungs- tezirke entsorechend sestruftellen. Die Berechnung auf Gru-d »• vorläufigen Ergebnisie ergibt folgendes Bi'd' Vavri,che Dolksoartei 35 Sitze, Völkischer Block 17, Sozialdemokraien 14, Vaviischer Bauernbund 6, Nationale Rechne 4, Kommunisten 3, zusammen 79 Sitze. Alle übrigen Partien kommen bei dieser AmpeNung Mii zücht «u eüK». 6& ■ —

Der Zahlungsplan der Sachverständigen«

Keine Festsetzung der Schuldsumme. — Wirtschaftliche Befreiung des Ruhrgebietes.

*cf3nftleeife Zufuhr- von C„_____...... ____, ...

ptstocht soll eine Verständigung angebahnt

Amlliches VeMndigungsblatt des Kreises Marburg.'

Anzeiger für (das früher kurheMchej Oberhessen

i$k StrhnNngni eit dm MMun Minheittich« Front der EisenbahnerverbSnde gegen die Regierung.

f Berlin, 8. Avril. Die Gewerkschaft deut­sch er Tisenbahner (christlich-national) teilt der Lrlnnio« mit: Der Hauptvorstand der Gewerkschaft tfcher Eisenbahner stellt s ch nach e'n-m eingeh nden t seiner Unterhändl r in bet Lohnfrage sür die

rbeiter der Reichsbahnverwaltung auf folgenden andpunkt: In Erkennung der auherordent sich itige« wirtschaftlichen imd finan-iell'u Lage des -ichs und der Reichseismbahn sind d'e Unterhändler Organisation in ben vorM-sgegangmeu Berhand-

j tztttgm bis an die äußerste Grenze des Tragbaren

-ntge tag k mmett. l'nt r Best'sich ig nj d-r rerabe» gänzlich unzureichenden Löhne der Arbeiter der ckSeisenbahn ist der Hauptvorstand der Cewerk'chnst tznttfcbrr Eisenbahner nicht in dr Lazr, ein wei­teres Entgenkommen zu zeigen. Der am Donnerstag, ben 4. April mit dem Herrn Berkehrs» ^ninister gefi-nbetie Einigungsvorschlaq ist an und für fSch schon eine große Belastungspwbe und stößt be jbrr Mit"! e'vrschaft auf erh b i-ste t Wid rstand. D. r Haupworstand der G. D. E. ist der Auffassung, daß daö Reichskabinett bei auch nur einig-rntasien Hu!«« Wstten b c'em Borschlag h tte znstimmei kön­nen- Der Houptvorstanb Dt nicht in ber Lage, an Vielem Vorschlag noch etwa weitere Abstriche bin-u- nchmett. Fn Erwartung be» gleichen Vorgehens der «nd?«« an diesen Berhandlun-en beteiiigten Eisen- dahnerverbände ist der Hauptvorstand der G D. C.

re fl cher U'b r e^ung zu den 6* gekunmen. gemeinsam mit den anderen Eisenbahnerverbänden für die gerechien Fvrderimgen der Eisenbahnar'eiierschaft den Kampf wufzunehmen und durchznführ^i. Nit Gennginung begrüßt der Hanptvorstano d e Be- keitwil tgkeit der Deutschen Postgewerkschaft, bi« S.D. E. in diesem Kampf zu unterstützen.

Sie Haltung der freigewerkschasttichen Eisenbahner.

Berli n. 8. Avri'. Eine au8 allen Teilen Teutstl-

1. Vor Ausgleichung deS deutschen Haushaltes sord.rn die kachverständigen von D utschkand b'i Durchs ühvnng einer kategorischen Reform auf fisfa» l'schem G,b'iet und sehen in dem Fall, daß hie tfieatietf Wirkung aiisfc'e 6t. ober Teutschland sich V rf hlnngen fl-ger feine finanziellen Verpflichtung n zuschulden- fcnuntn «läßt, die automatische Einrichtung einer (trugen alliierten Kontro'l; vrr. die mit weil,Menden Vcllmachten zur Beaufsich'ignng des deutschen Fi- nLttzw-senS ausgefiattet würde. Wei er regen die Sachverständigen an. daß ein beträchtlicher Teil ber Einnahmen «es deutschen Haushaltes slloll-Einnah- men unb Erträge gesicherter Verbrauchssteuern) von ben totalen deutschen Behörden dirrlt dem in ter erb» gfiuignt Golbnotenbank erSfsneten K-n o der Repa- r-it"on8hrf? g"lg sstrieb-n t»ed>*n. Ti- R parat ouS» Äcmmiff on w rd über die einz lnen Be räge nach Maß­gabe ber je.veiks festgesetzten Iah esleistuttgen verüg n und ben decket verbliebenen Saldo an das öeutsche Schatzamt zurückzahlm.

2. Hinsichtlich ber eirbgültigen Goldnotenbonk bestätigt der „Motin" die in der Presse ber ils ge» brechten Meldungen. Die Bank to'A demnach mit -imni Kapital von 400 Mill onen Gosdmark gegrün­det. Die Deckung der herauS^egebenen Schatzsche'ne muß mindestens den dritten Teil des Wertes der im Umlnns befindlichen Banknoten enisprechen^

3. WaS die R u h r anbelangt, so betonen die Sach­verständigen - Kommentare. daß die wirtschaftliche Wiederherstellung Deirtschlands nur unter einer un-

iöllrlichen Zinsendjenst von 300 Milllarven Eoldmark «Zinsen 5 %, Amortisi-rnng 1 %). Mit der Eintreibung ober Absiebung der Zinsen einer leben Pfandverlwrel« bunq wirb ein besonderes Trustee beauftragt Zeder zu ben P'ansiverschreibiumen berangeroaene Besitzer muh bie Zinsen entrübten, da er sonst Beschlagnahme oder Verkauf seines Eigentums zu gewärtigen hat. Außerdem ist die deutsche Regierung für die Bezahlung der Zinsen verantwortlich, well die Revaratlons-Kom« mission anderenfalls durch Abzüge von den an da» deutsche Schatzamt zurnckaezablien Steuern die Bezah­lung der Zinsen, sich sichern würde Die Revarattons« Kommission Ist auch In der Vage die 5 Milliarden Hvvotbeken-Aktlen auf dem internationalen Markt un» tcr$ubrl»gen und sie baldigst gegen 5 Milliarden Eold­mark einzulösen Die verschiedenen Einnahmequellen, ans denen sich eine Jahresleistung von mindestens 2500 Eoldmark ergebe — so wird in dem Sachverständigen» bericht bervorgeboben — bangen miteinander znsam« ff« #t*r ob** f**t

len Pfandverschreibungen eintritt, so würde e» mittete inner auberorben-fidien Jnnnfnruch""bme der Steuer» Shmabmttt des Reiches gedeckt werden.

7. Uebertragung ber deutschen 3a6-

erlößlichen BorauSsrtzung bewerkstelligt werden kön­nen: Tie wirtschaf tliche Einheit deS Rei­ches muß in vollem Umfange wieder her­gestellt werden. Die Sachrerständigcn üb-r- gehen bie Militär sch« Okkupation ber Ruhr mit Ti ul- schrn.igen Sie betonen nur. baß Dentschlanb das freie V-rfügmigsvecht über bie Zollgrenzen, bie Reichs- forsten unb Eisenbahnen, welch letztere in rg:on.i'e T rAktionen ringet ilt würbe, zurückerha'tm müsse. Tie Dir ktionen im Ruht- unb Rhringcbiet werden von einem olliierten Vertreter beauf'sicht'gt zur Sicherung b:3 n r nalen Per? hrs (b h zur Sicherung be. franzö fischen B.sayungStruvpen).

4. Jahresleistungen. Um eine rasche Wie- berhersteNung der deutschen Finanzen zu ermöglichen. Ichloaen bie Sachverständigen eine in jedem Sabre ge­ringer werdende Herabsetzung der deutschen Zablungen nor. Von einem Moratorium könne aber, wie der . Matin" ausdrücklich bervorbebt, nicht die Rebe sein. Tcutschland wird während des ersten Jabrcs vermöge einer internationalen Anleihe von 800 Millionen unb einer Perkebrssteuer von 200 Millionen eine Milliarde Süblen. mäbrenb des zweiten und dritten Sabres 1209 Millionen, nüibrend des vierten Sabres 1750 Millionen. Von dem fünften Sabre ab sei Deutschland nach Auf- fefjung der Sachverständigen in ber Sage, jährlich 2460 .'Millionen zu entrichten. Dieser Betrag werde ans den uerschiedensten Einnasimequellen gewonnen. Vom sech­sten Sabre ab wird bie Revarations-KommiMon von Deutschland zusätzlich« Zablungen beansoruchen. deren Ertrag je nach der Snderzifser de» deutschen Volksver- mögeite 'estgesetzt werden wirb. Rach dieser Snoer» zifier, die vom Dawes-Komitee sorgfältig ausgearbeitet sei, können die zusätzlichen Sabresleistungen allmäblich mehrere hundert Millionen Eoldmark betragen. Die 24CO Millionen setzen sich aus folgenden Einnahme­quellen zusammen: Einnahmen des Staatshaushaltes 1500 Millionen ldavon 300 Millionen aus der Irans» rotitteuer). Eisenbahn-Einnahmen 360 Millionen, Gin» fünfte aus den Pfandverschreibungen aus dem Jndustrle- besitz 300 Millionen.

5. Di« Reichselseu bahnen werden für die Tauer von 50 Sohren einer mit einem Aktien-Kavrtal von 26 Milliarden Eoldmark gegründeten Gesellschaft abgetreten. Vorzugsaktien im Werte von 2 Milliarven sollen zu einem Viertel zugunsten der deutschen Regie­rung und drei Viertel zugunsten der Gesellschaft oer» än&ert werden. 13 Milliarden gewöhnlich« Aktien, die je nach den Einkünften der Gesellschaft nicht ein und dieselben Zinsen tragen, werden der deutschen Regie­rung übergeben 11 Milliarden Vorzugsaktien zu 6 % H)ie Zinsen betragen 5 %. die Amortisierung 1 %. Diese wird nach 37 Jahren vom 4. Sabre ab gerechnet, gesichert) erhält die Revarations-Kommission. 11 Milli­arden Vorzugsaktien werden nach dem 4. Sabre jähr­lich 660 Millionen eilt bringen. Die Reparations-Kom­mission kann ihren Anteil auf dem Internationalen Fl- nanzmark! veräußern unb auf diese Weise rasch 10 Milli­arden Eoldmark zusammenbekommen. Um die Ausfüb- rnns dieser deutschen Operationen zu erleichtern, haben die Sachverständigen zahlreiche Garantien zusamrnen- gestellt. Garantien, di« den internationalen An^lhe- »eichnern all« erdenklichen Sicherheiten in die k>and ge­hen woll-n. Sm einzelnen handelt es sich um folgend«: 1 ein alliierter Treuhänder vertritt in dem Aufstchts- rot der Eifenbabugesellschaft die nicht deutschen Aktien­inhaber. Für den Fall, daß eine fehlerhafte Verwal­tung die Finanzen der Gesellschaft während eines Sah»

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J (l«ttb9 be e iTte Funktionär»erfam mlnnq bes sfreigewerkschaftlichen Eife«6«H« rerban- Ä jbt» nahm einstimmig e ne Refolutte« an. in welcher If’tte Borschkäge beS Reichsverkehr;min i» steriumS abgelehnt toerbrn Ene Aukd-ktnuni bet auSgebvochenen Lohnaktion könne nur verhindert

! Einigung in de« Verhandlungen.

$ »erlitt, 8. April. Auf Grund beS enbgülti- Fti Beschlüsse; bei Kabinetts von he te M ttrg. 8 Tfg durch.gxhr^d als Stundenlohnerhöhung zu bewilligen, v in beti Beratungen zwischen ben Vertretern deS ^vstichSverkehrSministeriumS und des Personals eine jWnigung zustairde gekommen. Im übrigen gelten jWi nnerh-bl chen Ab:re ch ingen a'l: die Aenderuneen :«n B.reich des Manteltarifs, die der ReichSverkelirs- ifcir-iftfc am Freitag mit den Gnverkrchaften ver- «kebsrt hat.

Berlin, 9. April. Nachdem gestern in den Be- Zeugen mit den Eisenbahnarbeit.ru in ber Lohnfrage Einigung erzielt worben war. habe» auch Sie w.i- lere«Verhandlungen im Reichs.erkehrsminist rum zu *jvn: bcide Teile besri bivenb n Abschluß geführt. Tie Mvd rung des Deutschen Eisenbahnerverban^s. daß M'sstänbigen Eisenbahnarbcitcr nicht genas,regelt ^krden. wurde den Blättern zufolge anerkannt Es sei ”5'5 uiil Sicherheit anzunehmen, daß im Laufe des

F -lsigrq tzaFS di« reUsireiM ihr Lade foidei,

,proklamiert. Für Berlin ist beivertS ein Strelkplan rrrrsgearbeitet worden, demzufolge h-ue ’ »cchr jegliche Arbeit im EroH-Berlinrr Bezirk eirr-

DestM werden soll. Nur Nvt stand »arbeiten, würde« a«»geführt

$15 Ha HM'« ©eWet.

Reue MicnmoerhandUrugr«.

Düsseldorf, 8. Apr-st. Die Rtthrittdu- striellen hatten beantragt die Berhandlnngen über bie Micumverträge noch etliche Tage hinauSzu schieben. DieS ist von den Franzosen abgrlebnt worden. Somit begannen heute vor» mittag um 9 Uhr in Düsseldorf bie Verhandlungen frXt fvanzöstschen Stellen lassen verlaufen, daß sie laut Verlängerung ber Micumvrrträge keinesfalls ver­zichten werden. Doch würde man sich mit einer »tc> I^llniSmaßig kurzen Frist (vier bis sechs Wochen) ein­verstanden erklären.

Düsseldorf, 8. April. In den heutigen Ber- fcanfclungtn, dir von 3 bis 6*/» Uhr dauerten, erilärtr di' Scchser-Kommission. daß sie durch d'e Abmachungen mit der Mieum übernommenen Verpflichtungen weiterhin nicht getragen werden könnten. Ter Ruhrbergbau ver­kenne aber nichr die große Bedeutung der Frage, daß die Arbeit im Ruhrgebiet nach dem 15. April m ö g-- li chst störungSlos iceitrrgeben müsse. Die Srchser- Kommifsion erklärte sich deshalb für die Zechen bereit, die Sachleistungen auch über den 15 April hinaus fortzusetzen, wenn die finanzeile Möz- liclckrit hierfür ge'chafstn werde. Die Verhandlungen führten zu keinem Ergeb» is: fit sollen am Freitag er reut verhandelt werden.

S$«s aus dem besetzten Gebiet herausgrpretzt wird.

Paris, 8. April. Uebcc das Ergebnis bet Zoll- verwaltu ng im Nb-inlund unb Ruhrgebiets werden soigende Angaben veräiien licht: 1. Zolleinnahmen im engeren Sinne. DaZ Ergebnis im ersten Drü:e! des MonmS März belief sich auf 9 581 173 Goidmark geßtr.» user 7ö2öl48 LoDmark in der vorausg-gausk« xZ-

Ter rnzelgenorel»beträgt kür den IVges» Zetlenmlllimeter 0,03 Eoldmark. Amtllitz« «.

austrört Änylgta 0,10 fiotematt. fei itbwilt. Sag 5n*f, »ufldilag. Eommel»n,kig. ldd'/, TftnPt

Sufi<hlag. ’’ eflamen 0,35 Eoldmark. Jeder Rabatt aUt al« Barrobakt. Velegr merde» »»• bntti-nrt,eb«nfo SsuefunTtBut» di» «eid’öftsitflU undZuienduna »er «vgebor». Zabtanq ----

ientrbolb 5 Togen (1 Dollar — 4^0 Eoldmarkl, f «red nun« ned> de« Berlin»» 3hIttel» tut» be» Zohiuncs-Eingangotage». Verzugszinsen pro Tag nach dem Bankztn»lnsi