Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen
0 6ol»matt»ei idn»t*r.5«8 50*',e«fi»fag. 6«mwelewiete.tOO*L Kg
0.30 Gielbmait. Seher Rabatt eilt al« ’Pertebott. ’Keleae werben VVa AHll «awH Fii» m«k 1 ■■laaka*i>» haa Wa .A.l. *1 .LL.____
Rt.83
1124
Die bayrischen Landtagswahlen
Stimmenzunahme der Völkischen.
bi:
bei
Sie
holen 47 321 Stimmen, Völkischer Block 32635. Cbri-tt
ec
D.
Et nee.
er.
Trocquer» neuester Plan.
ein 8 Vertreters der Neeierungspa ti ist immerhin ersre»
«r«, [♦ »«dr Zr«»kreich die Betgwtttt bi»
der ReparatiWrlommMau, ehr diese ihre Lutschet- sich jeder genauen Mitteilung über den Verlaus der । ltch and hat such solches Eissrmk nirfift,.
ri)
22.
tet, vor ein Kriegsgericht gestellt nnd verurteilt. Die Arbeiter und ihre Vertreter fällten je nach der Haltung versöhnt oder gezwungen »erden. Zeigten die Arbeiter einen guten Willen, so sollte eia Bergwerk «ach de» andern unter Staa^skontrolle oder französische Regie komme«. Zeigten sich di« Arbeiter dagegen unwillig, |e werde die Regierung die Besatzung «erftSrken. Di« Bergwerke »nd Hochöfen würden geschloffen und die Arbeiterführer ans de» besetzten Gebiet angewiesen.
ilr rr
setzen und ansbenten. Sollten Besitzer oder Der-1 düng über den Vorschlag der Sachverständigen walter Widerstand leisten, würden sie v e r h a f -! trifft, gehört werden, Gelegenheit haben, ihre Be-
der Lantelwrwabl tm ehemassgen t^erzogtum ffofn-rc betrkl"t: Völkischer Block 12181 Stimm*«, So»la(if?rn 11 091, Heimattreue Koburoer 6406, Kommunisten 1462, Beamttngruppe Kratosiel 96.
Nürnberg, 7 Avril. Bis setzt liegt das Ergeb- nis aus 104 Wahlbezirk» vor. B-reing'e S6t.H''emo-
in
tt. 6iZ S tret (XU-
s«h» t ah tat tertrea neue« abzu» gegen
Siebe» 18» pel
London, 5. April. Der Pariser Korrespondent des «Daily Herald" drahtet seinem Blatte, L e Stotquer hab« von seiner Reise ins Ruhrgebiet eins» Ma» mitgebracht, der folgendes enthalten
Botfchaftcrkonferenz und Kontrolluote.
Paris, 5. April. Heute morgen ist die Bot. schafterkonferenz zusammengetreten, um üter die deutsche Antwort auf di« letzte Entwaff. nungsnote zu beraten. Die Pariser Presse enthält
I S
■8tze) ztlick irüfte ee.
extra. h
13
denken gegen allzu hohe Belastung oder gegen sonstige Vorschläge geltend zu machen. Die dunkle Frage bleibt aber noch einzig die, wie sich die französische Regierung verhalten wird. Wird sie sich dazu verstehen, die deutsche Entschädigungsfrage endlich wirtschaftlich anzuschen und politisch zu entgiften? Wird PoincarS bereit sein, Rhein und Ruhr der deutschen Wirtschaft restlos zurückzugeben und die deutsche Berwaltungs- und Verkehrshoheit restlos wieder herzustellen? Das sind die eigentlichen Schicksalsfragen und auf sie hat Poincar4 bisher noch keine schlüsiige Antwort gegeben. Er hat in seiner letzten Kammerrede wiederholt erklärt, Frankreich werde zwar die Möglichkeit allgemeiner Pfänder anstelle des Ruhrkampfcs prüfen, aber an der Ruhr bleiben, bis die letzte Goldmark bezahlt sei. In englischen Regierungskreisen ist man über diese Auffasiung verblüfft und erklärt, sie vertrage sich nicht mit dem Versailler Diktat. Rur ist die Frage, ob man sich gegen Poincar6 diesmal durchsetzen wird. Denn das eine ist klar: Selbst wenn es über die Vorschläge der Sachverständigen finanziell und wirtschaftlich zu einer Vereinbarung kommt — die ganz« Arbeit wird nutzlos vertan sein, wenn Poincar4 nicht endlich die deutsche Wirtschafts« und -Staatshoheit von den Rhein« und Rohrsesseln befreit.
«-)
temokrat-n ist unriltfgtpang-n. Gewonnen hoben Kommunisten. Sehr groß sind auch die Verlust« Demokraten.
Nürnberg, 7 Avril.. Das 6t#,amterge6ni8
-■ Urberreichunz des Sachverstäudigenberichte» erst heute.
- Paris, 8. April. Der Bericht der S a ch v e r » ständigen-Ausschüsse wird, rote man jetzt hier erwartet, nicht vor Montag vormittag überreicht werden können. Die Schwierigkeiten, die der Beendigung der Arbeiten entgegenstehen, sind rein redaktioneller Natur.
Vie ,t?»erteifb*t Rettung* ectftetat leteml — Sernoweit monatlich
2 $ art »««schließlich ÄnKeiinngrgebLd«. gta auraSeoM Äweetetn n »tze SUeite •«. eiement.etei6ntri« lein (fctiag. — S-«t e# m« Dt. C. 511 e t»16. — Itne •et Mntn.«BM»etu<ecei ■•» 3«t>. »ne. X«*. 3ker*! 21 SS. — Nermvrecher 56. Saitterftont«: fit. 5615 Amt $W«nhntt «. Kein.
Schlecht« Aussichten auf eine intetnotUnale Anleihe für Dentschlaud.
London, 6. April. Die Aussichten Deutsch, lands auf eine internationale Anleih« werden hier nicht sehr günstig beurteilt. Denn web ches auch die Reichtümer Deutschland« sein würde«, chreibt die „Westminster Gazette", so würden weder England noch 'Amerika deutsche Eisenbahnobligattonen oder sonstige staatliche Schuldscheine annehmen, bevor der endgültige Betrag der Reparationen estgesetzt und eine Klärung der Reparattonsfrag« erzielt sei, der auch Deutschland zustimme. Bon bet nternationale« Anleihe hänge da» ganze Schicksal des Sochverständlgcnberichtes ab. Denn ohne An« leihe sei es unmöglich, die Kosten für die Sachltefe« runge» während des Moratoriums oder für die Be« atzungsarmee aufzubringen.
Marburg
ÄMiHl. in ?. MS Öfterem*
Eiuzelergebnisie.
München, 7: April. Vereinigte Sozialdemokratische Partei 51489 Stimmen. Deutscher Block 7642. Rationakliberale Landespartei 2055, Kommunisten 47 986, Bsamtenpartei Rückert 282, Deutsche Dolkspartei 4155. Christlichsoziale Partei 2319, Be- amtenqrupve Kratofiet 2839, Völkischer Block 104 972, Unabhänoige 1383, Bereinigte nationale Rechte 12 721. Bayerische Volksvartei 59 636, Bäuerischer Mittelstandsbund (Siibgau) 2853, Bayerischer Bauernbund und Mitelstandsbund 108. Mieterliste 278 Stimmen. Für den Volksentscheid stimmten mit ja 91 016, mit nein 182 193 Wähler.
München, 7 April. Auch im Allgäu haben dir BSlst^chen «inen großen Gewinn an Sfmmen bekommen Verluste haben besonder; b:e Bayerische V'skSpattei und bie Bair rnbünbl"r Auch die Stirn meniaH der Sozia'.
München, 7. Apttl. Ohne jede Störung ist der gestrige Wahltag in München verlaufen. Die Beteiligung war wie bei den vorbereitenden Wahlversammlungen auch bei dem Wahlakt selbst sehr flau Von 408 772 wahlberechtigten Stimmen wur« den 300 867 gültige Stimmen abgegeben. Da die Parteien sehr zersplittert waren war da» Aurzö.hl- geschäst sehr mühsam. Ausserdem wurde die Abstimmung nach Geschlechtern getrennt vorgenommen. Zugleich mit der Landtagswahl wurde auch über das Volksbegehren auf Aenderung der Ver. fassung abgestimmt. Die Wahlpropaganda wurde von allen Parteien, mit Ausnahme der zum ersten Male auftretenden Völkischen Partei, d. h. der Anhängerschaft Hitlers, weit weniger energisch und mit viel weniger Aufwand von Mitteln betrieben als bei früheren Wahlen. Die Völkischen allerdings machten mit Kraftwagen, von denen aus sie Flugblätter nur so regnen liefen, mit einem ungeheuren Aufwand von Leuten und mit großen Plakaten eine Propaganda allergrößten Stils. Sie gewannen viel Stimmen, besonders bei den Frauen, und wie es scheint, auf Kosten aller Parteien. Tas Volksbegehren, das zum Gelingen zwei Drittel aller Stimmen erhalten müßte, scheint abgelchnt zu werden, da die bisher vorliegenden Ergebnisse gerade das umgekehrte Stimmenverhältnis aufweisen mutzten, tr.cn« noch Hoffnung auf Gelingen bestehen soll. Allerdings kann hier das flache Land einen
Da» Reich-rabiuett And die Pariser Unterredung I v, Harsch».
Berlin, 6. April. DaS ReichS'abinrtt hat Aber den inzwischen in Berlin eine« coffenen Bericht U# Botschafters v. Hoesch Ilbcr f.int ergebnislos« Üntertedmiz mit Poinrare noch keine abfchlietztnde Beratung abgchaltcu. Auch heute ist «'ne KabintttS- beratuug über diesen O.dgeustaud nicht zu erwart?». da Are' «r. führ ude Michl eder d S Ka int ti weg n srr D stnahine am Wah kampf mißerhalü Berlins weilen.
Etreseman« über den SachverstSndigenbericht.
Parts, 5. April. Der Berliner Berichterstatter der „Chicago Tribüne" macht heute Angaben über eine Unterredung, die D r. Singer aus Chicago gestern abend mit dem Außen« Minister Dr. Stresemann geführt hat. Dr. Singer faßt dem Korrespondenten des Blatte» gegenüber jei ten Eindruck dahin zusammen, daß Dr. Stresemann die Berichte der Sachverständigen sehr pessimistisch beurteile, und daß er den Standpunkt vertritt, daß die Berichte der Sachoer- ständioen allzu weitgehende Schlußfolgerungen hinsichtlich der deutschen Zahlungsfähigkeit aufwiesen.
wesentlichen Umschwung bringen. Wenn auch von soziale Partei 6765, Kommunisten 25 392. Dcutlckier außerhalb Münchens langsam einige Teilergebnisse s Block 5318, Bauern- „no Mitt lstandsbund 7233. Nattoder Wahlen einzulaufen beginnen, ist es doch ganz' nolliberale LandeSparitt 5F25, Bayr Vollspariei 8112, unmöglich, auch nur mit annähernder Wahrschein. ^stgmwugmpve Kratow 687, Bereinigte- nationale Recht, lichkeit Schlüsse auf das Gesamtergebnis zu ziehen. 2191, Unabhängige 307, Vmtntenpanei 31.
Ar lÄmeW« ies SMrMtii» S'Mtt.
Der Bericht der Sachverständigen soll morgen oder Mittwoch der Rcparationskommissio» feierlich überreicht werden. Es scheint, datz die Sachverständigen ein Moratorium von vierjähriger Dauer Vorschlägen und datz zwei Jahre dieser Zeit vollkommen wasierdicht — wie der englische Ausdruck lautet — sein sollen. Während dieser zweijährigen Frist wird Deutschland von jeder Zahlung befreit sein, also auch von den Besatzungskosten und von der Zahlung der Kohlen« und der Sachlieferungen. Selbstverständlich wird man uns dieses Geld nicht schenken, aber man wird es stunden und es vorläufig aus der großen Reparationsanleihe bestreiten. Vom Jahre 1928 an sollen dann wohl nach Ansicht der Sachverständigen die Sachlieferungen von dem Moratorium ausgenommen fein. Vielleicht rechnet man auch damit, datz kleinere Barleistungen ja nach deutschem Zahlungsvermögen möglich find. Rach Ablaus des Moratorium», d. h. vom Jahre 1928 ab, sollen dann die regelmäßigen Jahresleistungen einsctzen, deren Höhe nach den Zeitungsberichten zahrlich EoLmilliarden betragen soll.
Das Kernstück des Sachverständigenplane» ist die große Reparationsanleihe, die, wie ja auch schon bekannt geworden ist, auf den deutschen Eisenbahn- besitz aufgebaut werden soll. Ferner scheinen die Sachverständigen damit zu rechnen, datz man Geld für die deutschen Entschädigungsleistungen au- einigen Monopolen schöpfen kann und datz auch aus dem deutschen Etat selbst nach Ablauf des Mora-^ toriums ein gewisier Üeberschutz zur Verfügung steht. Die Zahlungen sollen bekanntlich mit Hilfe der Goldemissionsbank erfolgen, die nach Ansicht der Sachverständigen auch der Träger der neuen deutschen Währung sein wird.
Man wird abwarten muffen, ob sich diese liebe:« lcht durch den Bericht selbst bestätigt Auf jeden Fall mutz betont werden, daß die deutsche Regierung sich ihre volle Entschlußfreiheit dem Bericht der Sachverständigen gegenüber Vorbehalte« hat und aufrecht erhalten wird. Sie soll ja auch von
l. Sielt Sei 8*t«L
Paris. 5. April. Die Nuterrednng, die gr- (tern Nachmittag mit PoincarL am Eluat d'Orsay führte, wich von ben Pariser Leitartiklern lebhaft fom- BatHert Gestern waren out en ische Angaben fifrt bat Inhalt oer stattgefnndeuen Un etttbttng weder von deutscher, noch von französischer Seite erfolgt. $fHie wird von ben offiziösen Pariser Moroenblätttru behauptet, daß drei' Fragen zur Sprache gebracht leutbeit: 1. die Mieumverträge. die betonnt- sich am 15. April ablaufen. 2. die deutsche Abrüstung im Zusamm-nhang mit der letzten der SH- fchafleckouseienz zugesteüten Note der deutschen Re- Dlcvnng. 3. die Sachoerständigenberichte.
Dem „M a t i n" zufolge soll namentlich die Frage hex Mieumverträge Gegenstand der gestrig » Verhandlung m gewesen sein. Im Hi'blick auf die Neuwahl'M will das Pariser offizöst Organ wissen, wünscht Mt Reichs reg etung nur eine provisorische PerkSugerung von etwa einem Monat z» per- eittSatnt. hauptsächlich ht der Absicht, der kommenden nationalistischen Me')rh-it kttne weitgehenden Brr- Psliättimzm im Voraus ausz^er'egen.
Seinerseits glaubt der diplomatisch« Mitarbeiter der „Daily Mail" zu wisse», datz — soweit die sia tief '«den« Nnt'vr düng sich auf die Socha-rstöndi- geicherichle bezog. Poinarrd mit dem deutschen Bot- fchüfter den Text dieser Berichte erZr'ette und darauf »eüvies. datz sie von den Verbündeten angenom» «en würden. Poincarö habe sich dann nach der vor- ausstchll'ch'n Einstellung zu dem Sachverständigen- Hticht erkundigt uni> ouSdrückl ch hervorg hoben, daß die sranzösi'che Regieving sämtliche Empseh ungrn d r Heide» Ausschüsse beachten werde. Demnach rofntfti die Eisenbahnen des Ruhr- und RhringebieteS einer intetnationnlen Körperschaft zur $er- stgung - stellt werden die mit b*r Derwa'tnng b-S ge- jamteit R ichSeifmbah»n:tz"S b traut würde. Gleich- ßeittg würde» die Zollgrenzen zwischen dem be- fetzea und unbesetzten Deutschland fortsallen. Herr v. H o e s ch soll, dem Mitarleiter des genannte» Llat- Ie8 zttfistge. erklärt haben, er könne über die Haltung der Berliner Regierung hinsichtlich der Sachverstän- di« «n«>-f hlungm k.'iue des ni io n Ang ben mach n.
In dm Pariser diplomatischen Krtts n desestigt sich iritmtT mchr der Eindruck, datz dem Sachverstän- digenbericht von Deutschland ein sehr kühler Empfang bereitet wird. Schtieß'ich hat Poin'arö dir 6ie. iegenheit wahrgenommen, Herrn v. Hoesch aus den Biederschlagenden Eindruck aufmerksam zu wache«, den deutsche Minister le)thm mit nationalistischen A»sprachen und den Angriffen auf deu Versailler Vertrag in Fra-k- rttch hin.eclasse» hätten. Insbesondere verwes der ftgnzösische Ministerpräsident auf die letzte R »de Etresemanu» in Hannover.
Berlin, 5. April. An zuständiger Stelle köo- Xät über die gestrige Un'erredung d-S V>etschoflrr v Hsesch mit tritt franz's fei Mini erpräsh nt n näher? Mitteiluuqen noch nicht gemocht Weeden, da e r «issührliche ^Bericht des Herrn v. Hoesch in Brlin »och nicht vorliegt. Es w'rd jedoch vor dushing wiese», datz de Untere tKzng leint positl- den k§rgeh» isse geztttigt babe.
Paris, 5. April. Die gestrigen Verhandlungen des dattfcheu Botschafters mit Poineore wirken in ter Poriger Presse und nonrn l'ch in den Berttner Leuchten e n ger Zeitun-'n le'host bespe ch n und al« tedeutikngSroll hingestellt. Wo« g'aubt. daß die Uit- terreb««g sich auf den gesamten Fragenkompl» der Wvge. bl cklicke« Bzchung?» Derittchlandr zu Fraxtz- »ich erstreckte.
Tle , Jnstnuatum" glaubt melden j« könne«, da« teafec« Verhandlungen namentlich in der einer dauernden w ttscha U chen Verstäiü>i-ung ter besetzten Gebiet nicht vor Juni beginnen wer«
England.
Die Regierun-serklSrnug über da- Mietgesetz im Unterhaus«.
London, 5. April Die Annahme der Neqierungs-, erklärung tm Unterbaust, die gestern von 61t)nt» in? Sachen von Wohnungskündigunoeu und -auttoei'urgen? deliestn wurde, hat eine» schlechten Eindruck, hmtrr.asse» Am hcf.igsttn war die Opeosttion in brr' eigen.» Parier. Der Arbeiterabg'ordnete Kirkwoods benutzte die Velegcuheit zu einer dannerndc» Rtde. ($t; klagte die Regierung an, sie kap Mitte infolge deS Dritckks der Liberalen und Kon trvaiioen. Es bestell aber', beute so gut wie lein Unterschied »wische» der Arbti tertegirrung unbtinft Tory-Regie- tuttfl. Die Hes.iglrü dit>r Ausiührungen im Munde
M ni SrnlreH.
Paris, 5. April. Die Londoner Meldung, wonach V o i »t«16 nnd Ramsay Matbonald sich bcnm5*f| Mer tttflen würden, iü von zuständigen Paristr Krti'eir bem-ntiert worden Man ist der A-ffaffuno, datz bie eng lisch-sranzSsii chen Berbondlunge» binsichtlich der SichtrungS fragen vor-/ läufig gescheitert sind. S3:e bie „Daily Wa-P fteute früh betvorhsbl, bat Ranckau Mocdonold bie fratU »ölischt Rtoi ntng durch i'ren Londoner Bo 'choittr G irrt be St. Aulaire davon in Kenntnis otletzt. dach bi«! -Fercht der fraazSstschen Sicherung im Zulammtnbang- mit einer allgemeinen Lösung der Schuldenprobltme« dem Völkerbünde zur Ver'an'tung überwicitn werden müssen. War die Reparationsfrage anbelangt. so fegt rin Grund zu einer Begegnung »w ichen Namsay Maedonald und Poineorö nicht vor. do die Berbünd-t n sich endgültig zur Annahme der Bor- schlägederSttchverständigen etroiicht-t babtu.
England und bie Frage der französischen Schulden.
London, 5. April. Dem Mitarb iter der „Da ly Ma'l" zu'olge b ab'i Migt Stan'ey Boldwinals Fül>>> rrr der Opposition am komm ndtn Mo tag von Namsoy Ma-donald bie bestimmt« Zu'age zu erbitten, dach irgendwelche neuen Abmachungen in der Revara« ti on-frage oder der Fragt dtr inttralli ier<< ten Schul dtn rech tzeitig dem U »1116au8 zur Eröffnung einer Aussprache milgetrilt würden. Di« Führer der Oppostttvn hätten Grund zu bet Annahme, schreibt der diplomatische Mitarbeiter des Blattes, datz Ramftty Macbonald in feinem Wunsche, eine allgeme ne Lösung des europäischen Problems und insbesondere ein« Verständigung mit Franhe ich htrbe'zufübren, sich evtn« htcll dazu bereit erklären könnte, bie französische» Schuldverpflichtungen gegenüber Grotz« britannien auf Deutschland zu übertragen, wob« deutsche Schatzscheint vo» zweifelbatt m Wtrtt England zur Verfügung gestellt würden. Dr« allgemeine An ich! geht dahin, datz Ramlay MacdonaS den Abschlutz eine- SicherungSpakteS Vorsicht.
Sitzung. A^amQuaid'Orstty^st^sichtä^vo- stimmte» über bie bisherigen Ergebtüss« bet 8e< ratungen zu erfahren.
Park- schweigt.
Paris. 6. April Hava« veröffentlicht folgend- offiziöfe Erklärung t Die Ansicht bet französilcheE ‘ R g erung über bie Behandlung der deutschen CEnt«* waffuungSnot« wurde gestern in bet »ot- schafterkonferenz von bet französischen Deleo art'on m'tg tttll. Dir Kvnfermz hie't ei für opportun, t 'r.tritt Mi tei unqen über de» yi verfolgenden SR* n>:n^Sa»8tausch zu machen, bevor bie intttallierte» R gerungen h'ervon Kennen« gmonmen hättn Ti« Kommentare gewisser Blätt r. die über die Sit- rono erschiencn seien, könnten also nur al» per« sSnlkch« Absicht ihrer Verfasser betrachtet wnche«.
In einer biestr Rote angchängten Erklärung weift HavaS daraus bin, datz sich diese halbamtliche Fesb- strssung gegen ein Ab ndblatt („TenipS") richtet, bei g'fieru Abend verlangte, datz ein vom Völkerbund eingtskhtcr Au-bchutz ten augenblickliches S.a«d btt heutsche» T«vasfnung f stflel en soll.
®*tbe: Sollten bie Ruhrinbuftriellen bie ^ntttittrrng der Micnmverttüge ableh-
Tn »»zeigenotet« beträgt ttlr beulgeip. Zrilenmillimeter 0,08 (bolbearL Bmtlldx e. auetnätt. «tii-igen 0.10 Solbmert Vet irbt»ter.5ag LN»',»uff»lag. Semmelenxtl«. tOO*L Auff-dlag. etlamtn C, * - ~ ____11 „1___2. _________ ____________
heteiMtet, eben!» »»ehmtrnnt» die flei»öit»fteSe und ZuIendun» der »ngebote. Zabtenq Innerhalb 5 Tage« fl Dollar — «.SO Sofbireth, Yere»*ung na» dem Berliner Mtttel. tm» de» Zahl»» »^tt^,o«gotage». Verzug»,tust» pro Tag nach de» Ba»kz>n»tttz
1050
5