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GberWsche Zeitung

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Wahlreden der Minister

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der sinkenden Dämmerot

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,Ich wußte er", lächelte sie

-Mich nicht verhaften laffen.

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Warum?" fragte Cermaine, stolz den Kops m Nacken werfend,kommt diese alte verrückte P tcht und meldet Sie an. Herr Duvernois?

müssen bei der Geschäftsstelle aufgegeben sein:

Größere Anzeigen bis spätestens 9 Uhr früh

Anzeige« mit viel legt tag» vorher mittags 1 Uhr, Samstags alle größeren Anzeigen tags vorher bis mittag 1 Uhr kleinere bis 9 Uhr früh

sonst kan« eine An nahme an demselben Lage nicht gewährleistet «erden.

Di« Fertigstellung der Zeitung ist gebunden an de« Abgang der Mittags-Züge, wir können im Interesse der remzeitigen Fertig­stellung des Blattes Ausnahmen von dieser Zeitbestimmung nur bet dringenden Familienanzeigen machen.

Vermag der Oberhessischen Zeitung.

,u erlangen. Wenn wir einwittigrn, ans derr Reichs­bahn eine Aktiengesellschaft und aus der Reichsbank eine international beaufsich­tigte Währungsbank zu madjen. so tun wir das für die besetzten Webite. Es ist unsere Psicht, alle er­träglichen Lasten zu übernehmen, um die deutsche Frei­heit zu erwirken.

Der Minister wieS dann gegenüber der Kritik an ter deutschen Außenpolitik auf die Wiederbelebung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland unb anderen Mächten aus Grün» von Handelsverträgen: hin und erinnerte an den Handelsvertrag mit den Ber­einigten Staaten, der eine Wiederherstellung der Meist­begünstigung bedeute, an die Herabsetzung der Repara­tionsabgabe für England sowie an die Kreditgewährung der Bank von England zu Gunsten der GalddistontLank.

Den vaterländischen Verbänden unb Oc- ! ganisationen, aus die ser Reoncr dann des längeren ein- i ging, müsse man Verständnis entgegen brin­gen. Man müsse aber andererseits dir Verantwrr:stckkc t der Führer dieser Verbände fordern unb verlangen, oas die Jugend frei von Verhetzung gehalten wird Deshalb, so erklärte der Redner, nicht Bekämpfung der Verbände, sondern hinein in diese Verbände mit unsrem Geist.

Auf die wirtschaftliche Lage bezugnebmetck .sagte cet Minister, Dulschland brauche einmal den Abbau Oer Staatsbevor mundung und zwe-t-ns ti? Meli arbeit. Er warne aber vor Extremen nach bet leinen ober anberen ©eite Tr Sireiemann wüt digte zum Schlust die Wablaus ichten der versch ed.'ieo Parteien und drückte fern Bedauern darüber an«, oai di. Deutschnationalen, die sich jetzt rüsten die Regierung r," übernehmen oder mindestens maßgebend zu beeinflussen sich nicht längst dazu durchgerungen hätten. Wenn oir D-utschnationalen, so fügte der Minister hinzu, an der Regierung teilnehmen werden, so werden sie in weniger Wochen sehen, wie ganz anders bte Tinge sich barstellen.

wenn man verantwortlich handelt. Eine deutschnattoNa.e Mgierung wird den Beamtenabbau nicht auf heben, den Steuerdruck nicht vermindern. In der Außenpol'.t'.k wird sie genau so gebunden fein durch bieftonfequen- ;en des verlorenen Krieges wie wir. 3d habe die feste Ueberzeugung. so schloß Tr. Stresema-ri. ?e:ue häufig Von starkem Beifall unerbrochenen Aus­führungen, daß die Politik einer künftigen bürger­liche n Regierung zum Mittelpunkt die Auffassungen «haben wird und muß, die sich mit unseren Auffassungen decken.

Als die beiden, versunken in ein Gespräch, Arm Arm um eine Ecke bogen, taumelten sie zurück.

R b rt Du e no s .» Lss z e s:n s rm. das KA im QleniÄ, die Rechte mit der Reitgerte in die HS gestemmt, staud spreizbeinig mitten auf dem Weg 4 schmauchte eine Zigarette. Lächelnd.

, Bon soir. cherie", sagte et zu Germaine. Gai küßtc er ihr die Hand.Warum so erschrocken? ob Sie fir. böses Gewissen hätten, mein Liebling ? wollte ihr den Mund küss:», aber sie entwand

vorhanden ist. *

es gehört ein Kenner des ganzen Geldwesen» batniftk wie es Herr Dr Schacht ist, um durch bitte

.Diese lieberraschnngen sind taktlos. , Ich !

- - - > * ' besagt, daß ich sie f «

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Produktion anzukaufen , .

Daran, daß alles dieses heute nicht möglich M- trän unsere Wirtschaft, lind sie krankt trotz des äußerl/ gesunden Ansehens, das Deutschland gegenwärtig nl außenbin zeigt. Gesund geworden ist tatsächlich deutfchc Währung. Und dcckurch sind wir wieder i

einigermaßen erträglichen Leöei'.snerhältnissen gekvmm | Man weiß ja. daß der ReichSbnn'prä'ident Tr Sck< die Reutenmark durch ganz drastische Maßnahmen flu erljält. Seite Hauptwasse ist uubei die VerkuaPPungMs SkldmarkieS. Er sorgt nach Möglichkeit dafür, f - niemand überslüstiges Geld hat. um damit am Tev» markt als .taufet auszutreten. Bekanntlich hat er M diesem Kampf wiederholt Banken gemaßregelt und «nch vor Berliner Großbanken nicht Halt gemacht. Tatiäch- sich können Devisen heute nur noch gelaust werden, wen» die dafür erforderliche Summe in sofern Betrage bat

6int Mr $r. SMhuih.

Ms dem Parteitag in Hannover hielt Dr. Strefc-l M an n eine große Rede, in der er auch auf die außen» I tzclitische Lage zu sprechen kam. Er führte ans: Wir er leben den Jammer der Außenpolitik eines toaffenlof en Volkes. ES handele sich bet uns aber nicht um einen Pazif'smuS. der stch feiner Wafien» I losigkeit rühmt. Der Ruhrkampf fei kein Fehler ge-1 wesen. Er hakn. gezeigt, daß das d e u t s ch e V o l k ' ü r sein Deutschtum kämpfe und leide Er könne die Männer, die über oen passiven Wtder- Is«nb hinauSgegangen seien, nicht ver­urteilen. Er glaube nicht, daß Frankreich h<6 o e glücklicher Sieger an der Ruhr fühle. Bon den Sachverständigen meinte Dr. Stresemann, man könne fragen, ob das Komitee sich ein richtiges Bild von der Leistungsfähigkeit Deu'sck'ands verschalt habe D e | Regierung stehe den Entschließungen in »oller Freiheit gegenüber. Alle Reparati-nsl:st- ingen seien abhängig davon, daß uns das Ruhrgebiet unb seine WirischastSguellen zurückgegeb-n werden. Weiter müssen verfassungsmäßige Zustände im Rheinland unb in bet Pfalz bergeste'lt werden «nd die BefatzungSfrage geregelt Auch bri den Alliierten haben sich jetzt St mmen für das Recht erhoben. Man müsse bei uns entscheiden, ob man die Entlastmng von großen Bürden höher schätze als die Freiheit deutschen Landes, Es wäre ein Schand­fleck in der heutigen Zeit, wenn wir die Reparationen nicht auf un» nehmen wollten, um dadurch die Freiheit

kommenden Wahlkämpfen unsachliche Schärfe zu »es meiden. So wird wirksam nationale Einig keij betont Auch im Saargebiet tritt eine vorbildlich Einheit der Stimmung eindrucksvoll in Erscheinung Dasselbe feilte auch im unbesetzten Gebiet nicht unmöglich fein In einem darf es keine Trennung uno Mew.ungj. Verschiedenheit geben, nämlich im einmütigen Ei^ ' be­stehen des ganzen deutschen Volkes filz unsere Brüder und Schwestern an Rheins Rühr und Saar. (Lebhafter Beifall.)

MMMUt MWSbkklizt. L

i Bon unserem voikswirischastlichen Mitarbeiter. _ Die wirtschaftlichen Verhältnifke find in ixefet W ' durch die Gesamttagung der deutschen Industrie s Berlin überall in den Vordergrund des Interesse» ; treten Was die Industrie beschwert und was sie for^'l ist auf dieser Tagung mit allem Nachdruck wieder be worden. Die deutsche Produktion soll gehoben unfejr* deutsche Arbeitsleistung gesteigert werden. Hier liegt tr Angelpunkt unserer ganzen Lage Füllt sich be*t Mast H wieder mit hinget Ware, fo kann der Deutschs, toiebi L b-Nig leben. Und bat er wieder einen billigen ui |

I darum vermehrten Absatz auf dem Weltmarkt, so gewi« 1 die deutsche Wirtschaft auch wieder die nötigen Dcvil«! I , um im Ausland Rohstoffe zu weiterer und verstärkt 1

teur -v.rs o, aubst du, daß er barg in tun ic>rD ? schon ans Pose

Mi Mn Sims,«! 6« SnMui in Seien.

In Hagen hielt bei Verband der Rheinisch-Westsäii fchen Presse eine Tagung ab, bei der ReichSmimster Karres sowie der Obervräsident unb viele Vertreter der BebSrd-n tritnahmen. Reichsminister Jarres hielt esce .irrste Rede, in der er aus die ungeheuere Bedeutung bei Pre's? hsnwi's Brsrn^ers gelte cs. di- Feber Tnmbi^etei* u hasten: die Presse bat hier Fftttei-nst. 114 Redakteur- und 40 Verl-get mußten die Stätte tf-reä Wirkens ver­lassen. S-it Beginn des Jahres 1923 ergingen tm be- "ei.-f.t A-bi-i inScriantt rund 5 )-> Z -ilungsver- bete M'le d-utsch- Zeitungsverleger und So rr.a'ifkn wurden w-gen ihrer aufrechten Gesinnung in? G e e ä n g. ni? geroori-n. Die Pressefreiheit steht nur rock auf dem Papier, dem gegnerischen Provinda- apparat fetzt eS dagegen völlig frei, das deutsch- nd bi* Rrichsreg'.erung ju verunglimpfen, zumal die brntsch- Presse im bes°tzten Gebiet diesen Lügen die Wahr *<:t nickit g genüberstellen darf. , .

Bezüglich der Lage im besetzten Geb!et wwS Reichs- minister Jarres daraus hin, daß sich auch in Eng- 'oich allmählich eine Aenderunr -er Kimmung bem-rkba- mache. Das Reich ist nicht weiter imstande, vn erdrückenden feindlichen Panzer yt tca gen, der auf seiner Westflinke liegt, feinen Atem be« klemmt unb die Herztätigkeit zum Stehen bringt Tw n ihren wefen'lichsten Te l n am 15. April ablauf em den Micumvertrage können nicht verlimgert

werden. Neben diesen politischen unb witiicho tlichet^ -fragen stellt das traurige Schicksal der Gefang «K nen unb Auspi-wieseneu eine Herrensan« gelegenheit unb Ehrenfi age bes ganzen deutsches Volkes bar. Noch immer sind runo 1500 Deutsch, in Gefangenschaft. In diesen Tagen fano ei» schlichter deutscher Arbeiter, der wegen angeblicher Spi^ nage von Deutschen verraten! zum Tose und vag, zu lebenslänglicher Hast verurt ilt war, im Tränierten, gesängnis St Martin de Re nach quolBctlen Leide, den Tod. Glaubt man in F r a n k r e i ch, daß ein solche« Erlebnis geeignet ist, den Okbanten der Verständigung zu fördern. Hier handelt es sich nicht mehr um p-l:tisch, Gegensätze, fouh#m um Fragen »insachster Mensch, lichkeit. Für eine französische Regierung, dre wirk­liche Verstaudigung will, sollte die (fraie^ ott AuSgewicstnen unb Gefangenen doch längst keine Fra» ; mehr fein. Trotzdem schmachten noch 42 Deutsche i, ! französischen Strafanstalten. Auch heute noch werdq!

ruiid 140000 ausgewiesene Deutsche von bei Heimat zwangsweise ferngebalten. Treu und zäh habe, wir zu arbeiten, um aus dem Elend herauszukomme^ Wie wir vor aller Welt die Lüge von der beut,;

Heben Kriegsschuld zurückweifen, so fordert ---- au-h auf Grund unserer Vergangenheit unb unser» Lebenskraft Gleichberechtigung unter den Völker» der Ero- b#v schwarzen, braunen unl; gelben Stämmen als Selbstverständlich­keit eingeräumt wird, läßt sich das deutsche Boll seines Wertes auch im Unglück bewußt, nicht versagen, I Das unbesetzte Deutschland hat die Psticht, alle Stäft; I für die Erleichterung der Lage des besetzten Gebietes mik dem Ziel seiner Befreiung einzusetzen Mit 9fni I friidigung ist einzustellen, daß im besetzten G-b'-t N« Männer aller Parteien zusammenfanden, um bei btt

(Eine Rtdt Des JltiWnnifrj.

Hannover, 30. März. In der Siadthalle sprach [« einer Zentrumsversammlnng der Reichskanzlerl D t. Marx Er führte aus: AustechteihaUung der E i n» I heil, Aufrichtung bet Wirtschaft, Rettung tzes Vaterlanbcs seien btc Gesichtspunkte d-r kom-I menbe« Reichstagswahlen. Er wahrte sich gegen 1 bett Vorwurf, bie Regierung trete nicht -ntschiroen genug I bet Schulblüge entgegen Das $ei unberechtigt. Es I sei unchristlich, auf ®runb eimt vermeint- lichen Kriegsschuld unerfüllbare Diktate! «ufzulegen. Echt christlich sei bet Gebankr beS Völkerbunbes. Aber nur ein gleichbrech- »igtes Deutschlanb könne in den Bölkerbunb gelten. I Et rechtfertigte die innert Politik des Zentrums uns der-1 wahrte sich gegen die Agitation der Freiheits-1 Partei, bie unchristliche, geradezu heidnische Ideenl verbreite. Die Weimarer Verfassung stell- zweifellos bi: unanfechtbare Rechtsgrunblage unseres Staates bar. Sie sei juristisch und moralisch verbindlich. SB:r sich gewalt­samer Methoden zu ihrer Beseitigung bediene, beg-ye Hochverrat. Er bedauerte die Poli ik der Hannoveraner Selbständigk-itsbesttebungen. Im weiteren V rlaus se:- «er Rede betonte er die Rechtswidrigkeit be5 Ruhreinbruches durch Frankreich und der Einkerkerung unb grausamen Bestrafung beu scher Männer. In Be-1 zug auf das Reparationsprobleui meinte er: Wir müßten! bie schweren Lasten auf uns nehmen. Poli ik sei n:(6t | Sach« des Herzens, sondern kühler Vernunft unb ernster Pflichterfüllung. Es handle sich nicht um path t-sch' Auspeitschung der Volkslridenschaf'en. Es müsse ein Reichstag kommen, dermit der Bürgscha't für Ordnung und Ruh« im Innern die Gewähr für ein friedliches Ein- vernehmen mit den anderen Nationen auf oer Grundlage der Gi-rechtigkeit biete." Das fei nicht, wie b-ie Teutsch- natioualen ihnen vorwürftn: hündische Furcht. De Sbti'tttuvfi trage bi' Veranweoriun» für ein Mi^ionen- »olk. Zum Schluß wandte er stch gegen die Auspeitschun' konfesfioveller Leidenschaften. Christlich und bcutsch müsse oie Wahlparole des Zen- U-hh» fein.

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Dienstag, 1. April 1924

(Sortierung folgt^: i ! ffiffi

Land zu g hen unb sich aufzuknüpfen. Glauben Sie. I baß bie Deutschen weniger Recht auf das Elsaß hat- i ten als bi Franzosen? Sie verfochten ihr Recht mise* rab:I. deshalb bekamen sie unrecht."

Ick, bin heute geneigt, mit den Elsässern zu sagen: - Das Elsaß den Elsässern."

Das hat heute die Bedeutung: Los von Frank- reich. Das ist aber ein Ton. der den Franzosen wicht wie liebliche Musik in den Ohren klingt. U-berlegen Sie sich Ihre Meinung reiflich. Wenn Sie e.e be'Jcee Einsicht bekommen sollten, wäre ich näml:ch nicht abgeneigt Sie für dieElsässische Faiung", an der Sie woren. triebet zu engagieren. Sie. gehört itfcl mit. Sie könnten dann im Sande bleiben."

Uliin nie!" sagte Brant entrüstet. Sein Ge- sich p-.rfinflerte sich. ,

Und worum nicht? Sie könnten ruhig in die e« Blatt sogar opponieren. Natürlich nicht allzu hef tg. 3« Grenzen Das erweckt immer das Vertrauen der naiven tiefer"

..Sie haben die Zeitung gekauft^'

Ja. Für einen Spottpreis. Älso wollen

^Brani lochte:Kein: »W« fluSaeWl!«*"

Sie leben hier besser, als in dem verhungern­den Berlin."

91(1 trotzdem. Ich verzichte."

t,Sie find mir also e?"

Nicht im mindesten. Wir sind Freunde. Kommeck Sie morgen Vormittag auf mein Bureau. Fürchten Sie nichts. Ich werde Ihnen eine Aufenthaltser­laubnis für drei Tage geben. Ober wollen Sie für länger?"

Nein. Acer ick danke Ihnen für Ihr Entgegen!- kommen."

Bitte. Meine Damen, ich empfehle mich Ihnen Mein Auto wartet."

Er küßte den Damen die Finger, schüttelte Brant bie Hand und ging.

Welch ein Dummkopf S'e sind, Lucian!" sagte Madame tnttüM al» der Dokmur bie Wohnung v«-

prächtig#

in duftiger Schönheit, Reinheit 4 W£ Fülle wie Sie es sich wünschen; II erhalten Sie einzig u. allein durch red mäßiae Kopfwaschungen mit dem millionenfa jeej bewährten, sodafreie* M *

KOMBEUA

n4HAMPOON , .

Nachdruck verboten. I

föermame RRscheo.

<- Ti" Tljatz-Roman. Von Christian Bauch Holtz I 57. Fortsetzung.

(Sben. bas war die Schwäche aller Deutschen in bipiomatischen Dingen. Sie wurden erst ausmerk-1 sam. als die Lawine über sie hinwegdröhnte."

.Meinen Sie. auch mich hätten sie inb ie Falle gelack'?" I

Um so spaßiger, wenn Sie nicht gleich h-neinge- f tappt wären. Ich traue beten jp-jar ^aessinn XU srien sie unbeforgt? in irgendeine Schlinge Wäre t Sie doch sicher einmal getreten."

Wieso?"

Sie haben e- ja nicht einmal gemerkt, als der Abgrund kam. in den Sie stürzten Leutichla ids del>mlr. Sonst hätten Sie sich doch wohl auf unsere geschlagen. Daß wir die stärkeren Köpfe waren, jabrn Sie feiner,ri!^t beme-st. Es gehört viel Blindheit dazu, gegen uns als Jüngling ck,ikämpfen zu wollen, a!S wir bereits den Sieg in Hände l hät­ten"

D«S war Heimtücke. Brant biß sich aus die Lip­penIch gehe nicht mit dem Stärkeren. Ich gehe mit bem bei dem ich bas Recht glaube."

Wa^ heißt recht? Nur ber Stärkere hat recht. Jede Meinung ist Wahcheit, wenn sie geschickt ver­fochten toirb. Was liegt mir an der Idee?^ Mich interessiert bie Taktik, nichts weiter. Können Sie als journalistischer Anwalt schon aus re.net Lust an ber Pakadazse. am Spiel mit den Wahrheiten nicht ebensogut diese Meinung heute, morgen ihr G:g a- Uil vertreten? Zwischen Seneca unb Pelronius ist berfelbe Unters.ckieb wie zwischen einem Landabbee unb tintm Jesuit Der eine haut mit dem Knüppel, der eubitt sich: mit dem eleganten Flötest. Seneca har.e recht, sich auszuhöngen. Und New zeigt allen Vot- tttteileu zum Trotz doch ein gewisses Maß von Jn- Mtifltni. wenn et feinem Zugendcijirhet tat, aufs

schickt sich dock?"

Ji haoe eS iht veriioten! Ich wollte Sie i Un

lassen hatteIch tue das Unmöglichste für Sie. unb Sie fieber an Ihren Chancen vorüber, wie ein1w qn _» Madame fand ke ne Wort« für Lucians B rhai,^.Ach Sie sind undankbar, Lnrian". schloß sieDoch jri>er ist seines Glückes Schmied."

Wie.recht Lucian hatte", sagst Germaine trotzig Der Dvktmr ist infam! Bor Lucian hätte man ausfpnck.'n müssen, wenn er sich von bem Tokleuc hätte rinfangen laste". Der Tofteut hätte über Lucian , lriumphiert Und i» ist frazlich. als waS er ihn an- gestellt hätte. So hat er ihn nicht klein bekommen!" Und sie legt ihren Atm um Lucians Schultern.Mei- netwc^en mag jede Wahrh it ebenso wahr sein wie ihr Gegenteil. Hier ist eS rin« Sache des Stolzes' Nicht d r Meinung!" ' .

B vor man zu Bctt ging nahm Germaine Brant abseus uns hagle ihn: ,M9 bu merzen stütz zu Dokteur Hüter, dir den Paß -sorgend

Btani gingen wieder in l. , durch den Park. Es rauschte ein wunderbarer So mitwind. In vollen Ako wen brausten die Pal bäume Und es duftete nach Kornseidern und

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In d r Tat war Madame Lenz a nääni-« toenig:r ängstlich. Sie plauderte in i ' flen Art und suchte sogar die gebämp, x -Stimmung durch bu nicht eben delikate Bemerkung vznhestetn: ifiarur, trauern wir eigentlich? Wir > llteu die fröhlichere Art her Griechen nachahmen, bi beit Tob wie einen erlösenden, nicht schreckhaften \n des Friedvns darstellten. Wir fürchten bett L \ weil uns die Kirche vor der Hölle heiß gemacht ipi Das ist so häßlich. Ich fürchte den Tod nicht. Um doch Sin iq ebenso alt wie Ihre gute Mutter, ti»

Daraufhin erwartete sie einige Schmeicheleien 1 " 8uriar Aber Lucian schwieg. Und an diesem Al \ ging Madame Lenz wirllich ins Theater, um <X«. ' Maine unb Braut allein *n lassen. Germaige um (

Ich bin auch davon überze i. Denn er ist nicht plunrp. Das ist fein Gutes Aber du muß* vorlüzen. daß du den Paß s-'li. hast.. Ta'<

ihm. - v

DurcrnoiS reichte Lucian bie Hand unb schüi i M sie ihm mil köstlicher Herzlichstit.Mein aujrich^ A Bc-ilrid! Wir kennen uns ja! Willkommen in ! 4h «m Haufe! Ich weiß von allem durch die