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zur Auflösung gegeben.
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ßand '!! leisten? Rein, fecqr.mcaie in Europa.
tauf,teil englische Blätter testungen. Hab Belgien in Umcru-eboothäfen. die die
baS französische Ziel ist die Noch erst in dielen Tagen in großer Ausmachung Sih- Zeebrügge die Befestigung der
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Einzahlung von Kapitalien in die geplante Eoldnotcnbnak.
Aufnahme einer großen internationalen An» leihe oder einer Reihe kleinerer Anleihen, die durch das Unterpfand des gesamten deutschen Eisenbahnnetzes gedeckt find.
Ist die Ausgabe von Schuldscheinen gegen Hypotheken auf den deutschen Grund« und
Premierminister, die Politik der britischen Regierung einen mutigen Fortschritt in Bezug aus einen dauernden Frieden genannt. Er sei der Ablicht, daß das Ansehen der britifchenAegterung als Bo r k ö m o i e r i n kur die große Sache des Weltfrieden» und der Versöhnung unter den Nationen durch den Bau eines Stützpunktes in Singapur ernstlich untergraben würde. Die Pläne für die Verteidigung mühten sich nicht mit dem beschäftigen, was in 20 Jahren geschehen könnte, sondern mit den Forderungen des Augenblick» und mit den wirklichen Bedürfnissen der Welt.
Melbourne, 20. März. Der Premierminister von Australien, Bruce, bat in einem Telegarmm an Mac Donald nachdrücklich auf die Notwendigkeit der Errichtung eines Flottenstützvunktes in Singavore bin» gewiesen und erklärt, der Bestand und das Ansehen der britischen Reiches würden in Gefahr kommen, wenn der Stützpunkt nicht bestehe. Eine Gefährdung de» Reiches aber bedeute einen Schlag für den Bölkerbund.
Jndustriebesitz vorgesehen.
Die Sachverständigen greifen nach den Angaben der englischen und französischen Morgenpresse hrer« bei auf das von Cuno km Mai vergangenen Jahres gemachte Angebot zurück.
tat Frankreich zuliebe willigte der Pazifist MacTonaL ” das Weiterbestehen der Miliärkontrolle in Deutsch-
Sie SatmUMtn-AmIMe.
Paris, 20. März. Die Reparation^' jmmif«! sion hat gestern bestimmt, daß Deutschland für veni Monat April wie im vergangenen Monat 1800 OTr Tonnen Kohlen auf Reparationskonto an de» Jeinbbunb zu liefern hat. ‘
Paris, 20. März. Die erste Besprechung des- Reichsbankprasibenten Dr. Schacht mit bem Urner«! ausschuß für Bankfragen hat gestern vormittag von! 11 "bis 1 Uhr stattgefunden, nachdem der Unterau»«! schuß vorher die beiden Eisenbahnsachverständigen'
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werde nach Ansicht dieser Kreise eine Konferenz sicher, folgen. Rach der Meinung des Berichtetfiatters müsse' iedoch zuerst das Ergebnis der Wahlen abgewartetz werden.
59. Wk 1924
Acworth Und Lev^rve empfangen hatte. Dem Reichsbankpräsidenten wurde von dem Statutenent« wurf der Eoldnotenbank Kenntnis gegeben. Die Besprechungen wurden auf heute nachmittag 8 Uhr angesetzt.
Paris, 19. März. Hebet die Arbeiten der Sachverständigen schreibt der „Petit Parisien", man wiße, daß die Emissionsbank ihren Goldbestand in einem neutralen Lande deponieren solle. Ihr Ber» waltungsrat werde zum Teil aus Deutschen, zum Teil aus Alliierten und Reuttalen bestehen. 1 Die Emissionsbank werde Banknoten herausgeben und mit Hilfe dieser Roten nach Maßgabe der Bedürf« niffe für die Zahlungen an die Reparaiionskasi« ausländische Devisen kaufen. Die Bank werde ferner die Einnahmen der deutschen Eiscnb^chnen in Depot nehmen und damit den Zinsendienst bet internationalen Anleihe, bett bie Eisenbahn garait* Heien soll, süberstellen. Der offizielle Ueberschust! bet Einnahmen der Eisenbahnen werde dem Repa»! ^ationskonto überschriebe». Unter einer Zentral«! direktion werde man fünf oder sechs Sektionen schaf*i fen, bereit eine dir rheinisch-westfalische Eisenbahn bilden würde, die somit unter einer sehr strengen Kontrolle bet Alliierten bleibe. Ihre Einnahmen Zollen wie die der anderen Abschnitte - direkt der Emissionsbank überschrieben werden. i
Die Bc'eiltgungsarteu bet internationalen Gelb« j- gcber zum Äilfswerk für Deutschland. ;
Paris. 19. März. Laut „New Bork Herald* beabsichtigen bie Sachverständigen des Ersten Aus« schusies den internationalen Geldgebern drei Möglichkeiten zur Beteiligung an dem finanzielle» Hilfswerk für Deutschland zu bieten:
Landau, 19. März. Der Fabrikant und demo- 'r tshe P'r'.eifüjrer Dr. Fre.rich Raschig wurde vom sra-zö is j<n K.ie.zsgcr cht in ne.iec Ve hanotung -,u einem Jahr Ätfängnis und 20060 Fran« Lu Geldstrafe verurteilt, weil sich in feinem Betriebs
M? dn sittjijW« Ranmtr.
Paris. 20. Mä^. Die Kammer hat in ihrer gestrigen BormitatgSsitzung die Auswrache über di? Mililärreform fottepesetzt. Die ersten drei Artikel des Entwurfs über ail^mestte Organisation der Armer wurden ohne Schwierigkeiten an-^nommr>t. Ein Ab' änderungSontrag de? kommunistischen Abgeordnete»,. B'rthon der die Eingeboc-nen in den Kolo'-n in fl k'tg auf bi- R tr t'erunq den Arb it ri de? Mutterlandes g eichfir len ivrll'e, würd' m t 405 g-g-n 120 Stimmen abgelehnt. Zu einer längeren Debatte kam er dagegen bei Artikel 7, der 20 Mobilmachnngsbc- r rke vorsieht. Der Abgeordnete Matra-n verlangte, daß ihre Zahl auf 13 herabgesetzt werde. 'Er stieß auf den Widerstand des Bericht Yftatter?, Abg. Fabry KrieoSminister Maginot fügte hinzu, daß auch der ot-erste Kriegsrai für bie Einteilung in 20 Bezirke *i. Der Ar'ikel wurde schi eß ich mit 438 OTT-» 120 ®.immer; an ermmm'N. — In her Rachn it ags'itzung trat Ote Kammer nach Cr ratgung rn-r Anzahl von Gesetzentwürfen ohne writrrrs Inter sse in Die Debatte über bi? Wahlresiwm rin. d e nach ihrer Annahme durch der. Senat zum zwe ten Male vor Di? Kammer gebracht wurde. Die von dieser ursvrünglich angt- n"wm ne Fassung hat im S uat eine Aendernng hinsichtlich der Abaeoidnetenzahl für die kommende Le- g>S aturp rode erfahren. Während die Kammer eine S8 rminDerung der gegenwär: g n Zahl Cer Mandate von 626 auf 677 b schloßen hat, verlangte der Senat vi- Herabsetzung aus 583 S.tze. — Die Debatte dauert an.
Parks, 19 März Nach einer Havasmeldung ars Lille ist gestern Abend bie parlamentarische Kommts »r zrr Un ersuchüng der Kriegzschäde n -- Ueber;chätz»ngen dorr wieder eingetrvfsen und hat ihre Arbeiten fett gesetzt. Heute Mittwoch finden wieder Zmqenvernehmungen fia t Die Nachforschungen in Li.lr uns in den anderen zerstörten Departements wcroen -benfa'l? fongesetzt werden. Die vor- lieaeuben Ze, g-naus agen hab-n b-.r.its wichtig? Er- g.'bni.se g;« t gt. Nach den E k Lrung n ein-- Mu» gl e-es bet Komwiss.on soll tie dlbbenrfung .eine? der wichtigsten Beamten dcS Wiederaufbaues tm-yLtflbat bevvtstehen.
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Speyer, 19. März. Die Wirkung her JnspeS- tion-reike des Sonderausschusses der Rhein- landkommisiion macht sich 'm verschiedenen Erleichterungen durch die BesatznngsbehSrde bemctlbar. So hat shon vor emer Woche General be Metz erklärt daß der Bewaffnung bet enltoaftneten deutschen Po- lizei und Gendarmerie t ine Hindernisse mehr int W,ge stehen, falls die bestehenden Vorschriften ein« gchal'en werden. Was bie Entwaffnung bei Sonderbündler betrifft, so hat die Sonderllxm« Mission sich dahin ausgesprochen, diese Entwaffnung fei nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht bet deutschen Behörden Schließlich äußktten sich bi? Mitglieder des Ausschusses be idcn Besprechungen übet di« Rückk hr bet AuSgewiesernt dahin, daß, so.veit bie Ausweisungen durch die Rheinlandkommission erfolgt seien, bie Erlaubnis zur Heimkehr nur von dieser r eilt werden k'nne. Doch hat der französische Kreis- b. teg erte b-r its zugesichert, daß er es an einer Befürwortung solcher Gesuche nicht fehlen laste.
London, 19. März. $?ie ter diplomatische Bericht rstatter des „Daily Telegraph'' meldet, ist Die alliierte Unterkommission, dv zweimal die D-f a l z b.-trifte. noch nicht endgültig ausgciöst worden« Wie man aus Par s be.idttct, hat die englische Reg', rung zum mindesten noch nicht ihre Zustimmung
Amtliches VerWndigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhessischej Oberhessen
Bet ImstM Smjfrifl-ismiis ul im «Mitt.
Das „Berliner Tageblatt" hat den Wortlaut der g?« feinten Abmachungen veröffentlicht, dir in Vetbinoung «it dem Anfang di'ies Jahres abgeschlossenen fraa- »öiisch-tschechisch'N FreuUdschaftSvert'-agc zwischen Frankreich und der Tschechoslowakei von Poincarö uno Benesch krstgekegt wurden. Ter Abschluß des tschechisch-französi- sthen Bündnisses erregte fciner$eit in England uno Itasten erhebliches Aussehen, schon damals wurde behauptet, baß mit diesem Bündnis ein weitgehendes Militärabkommen verbunden sei. Im Prager Parlament wurde diese Frage von der deutschen Opposition des östereo ausgerollt. Benrsch leugnete in Prag mit ebenso fetreee; (jtfrp, spie Poimarö und die französische Presse in Pari». Doch blieö es tii politisch orientierten gtaittt bet europäischen Diplomatie ein öffentliches Geheimnis, daß dieser MilttSrabkommen bestände und auch auf welche Punkte eS sich erstreckte. Poincare ist es nicht gelungen, Europa von der Harmlosigkit seines Bündnisses mit der Tschechoslrquakei zu überzeugen. Daß vor allem Jraüetr gen«;orientiert war, betoeiil der plötzliche Abschluß deS italienisch-fugoslawischen Abkommens, mit dem man Italien zur Ueberraschung Europas gerade in bemienigen Augenbllcke ans bie englisch-italiünische Seite zog, #• Vene sch anläßlich .der Belgrader Konierenz Iugo>'amien zum Beitritt in die französisch-tschechoslowakische Militär' dnventlon bewegen wollte.
Die Veröffentlichung der Geheimdskumente muß aui Vt öffentliche Meinung bet europäischen Völker, di- tter die Vorgänge nicht so orientiett sind, tote ihre Diplomaten, geradezu alS Bombe wirken. In der Tat zeigt das französisch-tschechoslowakische M litäMbkommei- ben zvniichen Jmperia/irn'.uS, mit bem Frankreich seinen »fiten Krieg vorltereitet.
Gegen wen rüstet man nun eigentlich? Gegen Deutschland, von dem Fach vor */< Jahren in Prag sagte, daß die deutsche HeereSmacht vollständig gebrochen uno ab» gerüstet und Dentichlarw auf Jahrzehnte hinaus nicht in der Lag? sei, militärisch irgend tote ernsthaften Wider-
Möbr ttt SWoGs in ginnonrr.
London. 1&. gRürj. Das Überbene bet mit 58 Betten 18 Stimmen eine Resolution Lord Curzons en» ßctwmrew, in der der Verricht b'j Kabinetts ans die ('flk/^aee Schikksbefis in Singavore ettlärt wir».
s. L« Ist Mär». In feiner Rede betreffend du Autrabe der Siaaaour-Pläne erklärte der Parla- mentsfekretär der Admiralität Ammon die Angelegenheit fet genau und mit Ernst von der Regierung untersucht worden
Weiter gab der Premierminister eine nähere Erläuterung über den Beschluß der Regierung und sagtet emsoDur habe bereits eine sehr zweckmäßige Werkt Es fet vorgeschtagen worden, diese ouszudauen. um sie in den Stand tu setzen, gewisie Zwecke zu erfüllen. Es sei vollkommen klar gesagt, daß Singavur von dem Wosbinstoner Abkommen nicht berührt werde. Mac Tonald fugte weiter, aus marinetechnischen Erwägungen würde Singapur bei dem Bau einer großen Werkt in erster Linie in t?tnge_ kommen. Die Regierung bade das ganze Projekt geprüft und habe die Sncelcgenbeit von einem großzügigen Standpunkte aus betrachtet und beschlossen, den Plan nicht fortzusetzen. Die Regierung fei für eine Politik internationaler Zusammenarbeit durch einen stärkeren und ausgedehnteren Völker- rund und für die Regelung von Streitigkeiten durch Versöbnung und Schiedsspruch, sowie Stbaitung von L-edingungen, die eine allgemeine Ueberein*
•• A Jnx Beschränkung der Rüstungen möglich mache. Wie er in seinem Briefe an vo-marr dargelegt habe, müsse es inzwischen Aufgabe der R'gterungen f:in, das Vertrauen zu stärken. Der Ausbau des Flottenstiitzvunkles in 6:m toure würde bie Schäftung dieses Vertrauens oerbi tbern und bie guten Absichten Großbritanniens verfchlkiern. Australien, Neuseeland und Reuiundland wünschten und drängten bei der Regierung darauf, d j «it dem Ausban von Sinoavure f^ctaefabren »et <. Dem- «esenüd« habe General Snuus, der siidLfrlkaaijche
tißlf’r. Krieg mit England.
D«r nette „FreundschastS- und Bündnisvertrag" vom , 25 Januar 1924 zwischen Frankr-ich und der Tsckecho- fdivakei ist zwar veröffentlicht worden, weil er das bann- lostv Stück in den französisch-tscheo-slowaKchen Abmach- »uge« scheutet. Das Geheimabkommen das dazu du Stillen getätigt wurde, dreht sich in erster Linie darum, daß die ge.samte tschecho- ^flvwakische Armee an die Seite Frankreichs trift bei einem Krieg gegen Deutschland. Dir Wiederkehr der Habsburger und der Hohentöl lern, wird sozusagen als Kriegs gründ länge- ßrllc Die italienische Politik im Mittel- Meer soll beki-lnpft werden. Zu N'tst'uvd so! An freundliche Beziehungen gehalten weroen. aber ein leberfalf Rußlands auf Rumänien er- ferbere bic Unterstützung Rumäniens. Besonders soll auch Polen unterstützt werden, sobald Deutsch- taid angreift. ES ist von höchstem Interesse, oaß sie sich « einem Konflikte Polens mit Rußland neutral verbal- r 9ea wollen Das erklärt sich schon auS den bekannten Lezlelningen. bie Benesch zu Moskau unterhält. Soball Aber Delltschland in einen solchen Konflikt eingicifen will, ßehen^Frankreich und die Tschechoslowakei sofort aktiv au' der Seite Polens. Außerordentlich bemerkenswert ist tach, daß die beiden Vertragspartner eine Wiederher- Mitttg der Hohenzolleru ’n Deutschland als Kriegs Ml ansehen wollen. Sanktionen ttn Weste» und Süd- •ften werden uns angedroht. Wir zweifeln keinen Augen- «icl daran, daß eine solche freche Einmischung in Deutschlands innerpolitische Verhältnisse. — das bleibt «r< Mche VertragSllausel auf jwen Fall — tatsächlich in «glicht genommen ist. Auch dies ein Zeichen für dir Erhlhest des Vertrages. Denn wir wissen, daß am Tag nach dem Hitlerputsch die Hyänen zum Sprunge berri.- ßanden.
besonders widerwärtige Bedeutung erhält dieses k.egsw'tzerlkche Abkommen noch dadurch, daß Herr venesch es war, der das Blut der tschechoslowakischen und tzolnncken üanManbet en den französischen Generalst-rb derkaufte. Dieser Herr Benesch ist einer der einflußreich sten Männer beim Völkerbund un' ta Hoffnung deutscher Pa,isist«n und Jnt-r- Mtionalisten vom Schlage eines Professor Quidde, der Ktzt in München verhaftet wurde. Ruch der außerhalb Englands als Pazifist und internationaler Sozialist sich tau zeigende englische Ministerpräsident MarTonalo tollte von der Z^röfsentlichung der Geveimdokumente tanlichst überrascht stin. die Frankreich in so schlagender Keife a!S den europäischen Knegstre.ber hinst.lün. Tie I
Men Maßnahmen zur Fntnkeustütznng.
Paris, 19. März „Ecko de Paris" berichtet, daß die Book von Frankreich zusammen mit denen deren tdankaustultrn neue Maßnahmen zur Finanzierung der rronzösischen Valuta erwäge Miau eriäbrt, daß ein von 108 Abgeordneten unterzeichnetes Projekt zur Amortisterung der schwebenden Sd)ul6 auf dem Wege einer fort{*reitenben Konsolidierung der Kammer ein» gereicht ist. Nach diesem Proiekt bandelt es sich darum, une nrese Anleihe auirunedmen. Tie Anleihe soll noch rcr dem 1. Januar 1926 bis zu einem Höchstvetrage ton 30 Milliarden ausgenommen werden.
London, 19. März Ter Washingtoner Bericht- enta-Ter der „SCiornins Post" schreibt: Nach der dort herrschenden Ansicht ebnet die Morgansche A n l e i b e an Frankreich den Weg für eine Reibe iniernatio- r.a’et Konferenzen, an denen die Vereinigten Staaten tcilnebmen wurden Morgan habe eine Konierenz mit bem Staatssekretär Hughes gebadt, bevor die A.itteilung über die Kredite an Frankreich erfolgt sei. ffs werde berichtet (dies könne jedoch nicht offiziell bestätigt werden), daß Morgan Hugbes mugeteilt habe, er bade Grund zu der Annahme, daß die französisch« -leaierung die Airemvfehluugen des Dawes-Aus- ichujjes annebmen werde. Dem Berichterstatter ru.olge steht das Staatsbcoartement durch die diolo- matischcn uti> andere Kanäle in enger Fühlung mit ')r-n4.^^>an'|:cn *n ^aris und teilt, wie angenommen wirb. Morgans Optimismus über das erfolgreiche Er- gcbnzs der Derbandlungen. Wenn der Dawesfche Be- ncht angenommen werde, so folge von selbst, daß Deutschland eine Anleihe erhalten müße, und tag Amerika ersucht würde, dabei miyuroirten Wie >cr Berichterstatter der „Rtorning Post" schreibt, sind eit mehr als einem Jahre einflußreiche Kreise nachdrücklich der Ansicht gewefe». daß eine Konierenz nicht nur zur Erwägung der Wirrschaftssraae, sondern wahrscheinlich auch zu einer weiteren Verminderung der Rüstungen zur See, einschliezlich der U-Poottreuzer und der Luftfahrzeuge, auf der die bereinigten Staaten offiziell vertreten sein müßten, unvermeidlich sei. .Wenn der Dawesfche Lencht angenommen weide und eine Luleih« für Deutschland oeteuibatt werden tön nie, so
, Teusichen dort in mustergüb
Lgee Weife angelegt haben, übernommen habe und für foti'B großen Hafen aumbauen werde. Ju den englischen Llärie’n toerderi diese Pläne als eine Folge des geheimer sranEsü' -belgischen Militärvertrages bezeichuct, nachdem «u der belgischen Küste für bie frau^sisch« Flotte en Slützpunll errichtet werden soll, für einen even-
I Zn Prag und in Paris dementtrrt man dumm« jdreist und skrupellos, wie es nicht anders ,u erwarten war. In Berlin gibt bei sozialdemokratische „Vorwärts" der Veröffentlichung des ^Berliner Tageblatts" von vornherein das bezeichnend« Fragezeichen. Der „Vorwärts" macht sich die Erklärung seines sozialdemokratischen Parteigenossen, des Herrn tschechoslowakischen Gesandten Tusar zu eigen, der auch nur auherhalb PraIs von seiner Eigenschaft als internationaler Sozialist und Pazifist Gebrauch macht. Der Sozial- detnokrat Tusar sagt, die Veröffentlichung Des „Berliner Tageblatts" sei eine grobe und un« Oeschiltte Fälschung. Das glaubt natürlich kein Mensch, wohl auch die Sozialisten selbst nicht, denen solche Veröffentlichungen Mtürlich aus innerpolitischen Gründen äußerst peinlich find. Sind fie docv geeignet, dem deutschen Volk den Gedanken der Wehrhaftigkeit mit Faustschl.gen wieder beizn- bringen.
Berlin» 19. März. Zu den Erklärungen der tschechoslowakischen Gesandtschaft in Berlin, daß zwischen Frankreich und der Tschechoslowakei Ge- heiinverlräge nicht beständen, bemerkt die „Zeit" daß dieses Dementi zu erwarten war. Eehcimvec- träge würden selbstverständlich immer abgeleugne« Das „Seil. Tagebl." schreibt gleichfalls, daß cs nichts anderes erwartet habe, als daß die Enthül hingen sowohl von tschechischer als auch van franzr- sischer Seite dementiert werden würden, und tft überrascht, daß bisher die verschiedenen Dementis so lahm und widerspruchsvoll sind. Wenn gesagt wird, die Veröffentlichung beruhe auf längst bekannten Mitteilungen, so sei auch das eine sehr durstige und verlegene Wendung. Das Blatt will zunächst die weiteren Ableugnungen abwarten unv. wenn notig, bann etwas eingehender zeigen, was von ihnen zu halten sei.
Berlin, 19. Mürz. Zu den Ausführungen res tschechischen Ministers des Meutern Dr. Benesch über dir Veröffentlichungen des „Berliner Tageblattes" bemerkt das Blatt, der sonst so höfliche und aus »n- gcnehM« Verkehrsformen Wert legende Herr Benesch mache seiner gereizte« Stimmung, die ber$ ans begreiflich sei, in sehr viel Schimpfworten Luft. Das Blatt will, da es nicht wie Benesch Ur ache zur Nervosität habe, di« Angelegenheit is de« Ton ruhiger Sachlichkeit weiter verhandeln, der dem Ern st der Dokumevte an gemessen fei. Zn den Beweisen, die Herr Benesch Lhrt, um den veröffentlichen Dokumenten den Eha.- rakter einer Fälschung zu geben. erNärt das Blatt, daß cs sich hierbei um kleiveUebersetzung»- e h l-e r handele. Wie das „Berl. Taeebl." melDet. ist der „Brünner Tagebote" wegen Wieder- gäbe der Beröffentlichung über die geheime« Sb« ^-achnnge« zwischea Frankreich und der Tschechoslowakei beschlagnahmt worden. Die meisten deutschen Blätter in Prag haben eie Wiedergabe der Beröffentlichung unte er kaffen, offenbar eng Furcht vor der Beschlagnahme.
ein j)i fern Franircich wollte er noch besondere m ll- Dtafst!?. Sicherdeiten geb:n. Meine er garn cht, bar Araurierch über Mitilärkontroll? und S'cheiÖeuen sei?.« ■gtta Vorbereitungen grßen Teutjchland und (Europa Pcherstrlle« wollte? , , ,v
Die »Oberbeifiltbe 3ettuag" eridiehit letbsmal wödientHtb. — Teznzsvrel- monatlich 2 Dark ausschließlich Zustellungsgebühr. Für ausiallenve Kummern in nige Streit» oo. eiement. ■treigntiie kein (iria$. — Der «§ na» Dr. L. Hitze r»ttz. — Ire« »er Lniv.»BnLdruckerei non Jod. »eg. Koch. Markt 21.18. — Kernjprecher 56, Dok>ch«ttanto: Nr. 5015 Imt RrenRntt e. Main.
Marburg
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