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(6. f F.) to-rft dem R.ickSia^ Da? enrtiscke Pnrtament ar- Der 9l.br.er b kämpft Ge'oabeti

il »tilge' geböte«, i« lieft

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9tbg Ledebo nt 'otale Unfäüi'tTe't vor. re t"f da nanz and.'rs. )ie Mie «steuer.

T tavt toti^en di?

2 Festtustellen, welche Zeit erforderlich »st, um br» Benutzung dcS Kanals die Vereinigung der Flotten an5* Mähren Diese Zeit auf geringst mögliche Mud ,u de- schlänken, ist sehr wichtig: deshalb ist die engste Zu- fammniarbeit zwischen Armee, Flotte und den Kanal- Hehörten notwendig. ES soll angenommen werden, dass die denkbar schwierigsten Kriegsverhältmsse vorl.egen, um W sehen, was von der Ausnützung der bestehenden Möglichkeiten erwartet werten kann. Tie Ec'ateuugcn

vlngcn zur Genüg? erwiesen.

Sine Herabsetzung der Ausgaben für Heer und Feite stben wir bis seht eigentlich nur in Schweden. Jüifüna Februar ist im schwedischen Reichstag ran Bor Id)la? für die Hceresresorm vorgelegt wurden, -er vaS «udget für dir Wehrmacht von rund 182 auf 138 Billionen ftron-n. das Budget für das Heer von rund ttL auf runb 80 Mill'onen Kronen herabge-eht. Austei- toe sind für das Flugwesen, das von Heer und Flo te Atrennt als dritte selbständige Waffe unter tes Ber- tckiguugSministerium treten soll, auf 7,2 M l io .en Kronen angesetzt.

mal hat man die Produktenbörse geschlossen, nm dem Auge d?s Publikums die Preisbildung zu entziehen, zum andern hat man, namentlich an der Pariser Börse, sehr

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DieDberbelfilibe Heilung ertotinl iecbsmel wöckenilich. 3«iugepteie monatlich 2 $ ert ausschttetzltch Zusteltungsgedübr. Für «ueiollen»« Hemmern infolge Streik oe. eiement.äieigniiie tein (rtiag. 3et ag von Dr. T. Hitzerord. - Druck tret Univ.»Butdruckerei eoe Sob. Äaa. Koch. Markt 21 23. Rernipredjer, VoR*<be<ftonto: ftt. 5015 Sink Frankrurr c. Statu.

Des Haus v r art sich. Reichste Sitzung Mittwoch um 2 Uhr. Taxesolten nr: W i erte'ating und In'er p Nationen über die Arb itS o'i;ket in der Indastr e uttd die Not der Landwirtschaft, Schluß nach 3 Uhr

besetzten Gebiet werden dadurch aufs schwerste veein- tröchtigt. weil die soa. interalliierten Tarife in 217 Positionen niedrigere Sätze rt« der deutsche Tarik auk- weisen. Dadurch >ft das Loch im Westen geravezu sojtematisch aufgertPen worden, (öört.) Diesen Zustand kann keine Währung der Welt auf die Dauer ertragen Der Antrag, die Einkommen über 8000 ,M zu einer Son dersteuer beran'nzieben, ist nicht durchwfübren. Der (Gedanke einer Vermögenszuwachssteuer last' sich in der Pra'is sehr schwer verwirklichen. Der Minister be- s'richt dann die Wohnungsfrage. Es sei versucht wor­den. einen Ausgleich der verschiedenen Interessen her-

die Goldkrediibank auf die Beine zu bringen, dom't vo? I wen aus dem bsetzten Gebiet fliehen uns nicht zu. Auch ln'er au? die Produ'tion wieder in Gang gebracht werden die zweite Steuernotverordnung bat dort noch nicht kann. Ohne d ese Voraussetzung ist eine we>n'bche Bes'e I Eeltung (Hört ) Die Zolleinnahmen aus dem rung unserer Wirtschastslage nicht zu erwarten.

Trotzdem sind einzelne Bebelssmittel nickt zn der

ackten und L..;u gehört die Vereinbarung, die zwischen ttn-

und England wegen der Exportabgabe oer deri'icheo

Marburg

SoMbevir. den 1. Mörz

Lenzing

llch.

Santz.

UM M Sell»

Wahrung ein «ud nahm zugleich Stellung zu den 8e.4^ katnren, die in der Presse veröffentlicht wurden^ u. a. z» , einer Abbildung des Generals Ludendorfs, wie er in Ang» aufgelöst vor den Richter hintrete. Dr. Schramm er»

' sucht den Vorsitzenden dringend, die Verfertiger solche^ dreckiger Karikaturen aus dem GerichtSsaal zu entfernens Nach der Erklärung de« Vorsitzenden sind die betrrfsendech Leute bereits heute nicht mehr anwesend. Des loeünex; landet sich ein Rechtsanwalt gegen die Pressebebauptnns^ i wonach die Angeklagten in ihren Aussagen darauf bix ' fielen, die Schuld besonders auf die Herren Kahr, Loisit» ' und Sei ff er abzuwälzen. ES sei ein Unding, daß Her» , v. Kabr, nachdem er glaube, ein Unternehmen politisch^ nicht mehr mitmachen zu können, es nun mit juristischem Mitteln verfolgen lasse.

Sodann wird die Vernehmung des Angeklagten Dbet.fl- leutnant a.D Kriebel fortgesetzt. Der AngeklaM gibt zunächst eine Darstellung seine? Verhältnisse» al«i militärischer Führer des Kampfbunde» zur vol>ze?icke» Leitung. Kriebel führt aus, daß in einem Verbände, der! "nf dem Grundsatz des Gehorsam» aufgebaut sei, bid Bevontwortiing letzt-n frtte-j auf den Führer »urückfalke^ der sie befehle und Wsi'ungen erteile. Er bittet deshalb, daß man die Leute, die jetzt noch für solche militärisch» Ausführung von Befehlen im Gefängnis sitzen, fafjrt freigibt. Der Angeklaote schildert dann im einzelnen! d'e Ereignisse. Um 27. September V. I». sand eine, Besprechung sämtlicher vaterländischen Verbände befc Kabr statt, der auch Scheubner-Richter beiwohnte. Diej Besprechungen am 28. und 30. Sevtember haben sich int allgemeinen so zugetrageu, wir sie durch Herrn Pöbner oefchild rt wurden. Er möge dabei nur eines betontet! Als Pöbner mit Frick und mir bei Kabr eintrat, rotrbe' durch Herrn v. Kghr gefragt, was ich bei der Sitzung moste Erst auf die Antwort Pöhners, daß ich lediglich

als fein VrtrauenSmann mi'fäme, wurde ick empfange2 Tie Besprechung am 9 Oktober im Generalstaatskommis« fariat betraf notpolizeil'cke Angelegenheiten. Am 5.! November wurde ick von Kommerzienrat Zentz zu einet Besprechung eingeladen, bei der Vertreter aller Wirt« fckiaftskreif: der nationalen Organisat onen und der Der« .'"inigteu vaterländischen Verbände Bayerns anmefeitj waren. Die Versammlung sei auf eine Anregung auij bmn Genera^taatSkommissariat einbetufen »orten. Mach Mitteilung des Kommerzienrat Zentz wol'te Kabr an dem Abend eine programmatische Rede halten und "mbet erklären, baß jetzt die Revolutionen zu Enoe feien und tet5 neue Deutschland beginne. Aus die Frage ft rie­bet? an Zentz, warum gerade'»der 8. November für die Versammlung auSerseben fei, erwiderte Letzterer, da» wisie er nickt. E; kam nun die berühmte Sitzung vom ß. Nov. um 4.30 Uhr bei Kahr. Vormittags wurde Kriebel von Seisser persönlich zu ener Sitzung bei Kahr Ungeladen, bei der u. a. auch wieder Loisow, Srtsier, Baron Aufseß und Vertreter der vaterländischen Ver­bände anw-send waren. In der Versammlung ließ Kahr -einen Zweifel darttber, daß er nach wie vor der Regie« nma Stresemann als einer nicht nationalen Reg erring 'kLolitt feindlich gegenüberstehe und daß di'se Regierung on Bauern aus bekämpft werden müßte. Zunächst müsse

*tn normaler und bann ein anormaler Weg gewählt wer­den. Es wurde ausdrücklich erwähnt, daß der normale Weg natürlich auch kein parlamentarischer sein könne. "Saht sprach ausdrücklich davon, daß es nicht genüge, die netrn Männer für Deutschland zu haben, londern man müsse mich die preußische Regierung darauf tiorbeteiten, und dazu seien die Verhandlungen im Gange. Er vec- äugte Disziplin. Den Befehl zur Aktion werde er selbst tebrn. Er führte tauch aus, es feien Gerückte im Um« auf, daß Wicking Bayern und Reich, Reicksflagye und -Lationälfozialisten am 9. oder 16. November selbständig losscklagen mürben. Gegen b-efe vier Vertäute wandte -r sich mit f iner Warnung. H'erans sprach Lof'ow, der 'im allgemeinen äußert, daß er völlig mit Kahr einig ei. Er sprach ausdrücklich davon, daß er jeoe Sache mit« mache, die Aussicht auf Erfolg habe. Er wolle nur keinen ^app-Putsch mitmachen. Weiter sprach er von einem Flugblatt, bas in der Reichswehr verteilt worden fei ind nannte das eine Dummheit. Er müsse sich m t 'S*# matt gegen den Verband wenden, her sich zu einem vv-Pistsck perl iten t ehe. Seisser sprach im allge«

meinen davon, baß er treu hinter Kahr stünde und jeden Befehl von Kahr ausführrn würde. Kriebel schilderte «nn die weiteren Details und kam auf oie Nachn yt ju Piethen, wonach das Oberland-Bam llon in bet fiaier« estgehalten fei. Er habe Ludendorfs im Nebenzimmer unter vier Augen gebeten, von jeder besonderen Verwen­dung seiner Person abzufehen und ihn nur nach seinem Dienstgrad einzureihen, da er keinerlei persönliche Vor­teile aus der Sache ziehen* wolle. Daraus sei er zum Wehrkreiskommando mit Webet gefahren, wo et auf iloiiow und Seisser wartete. Er habe dabei den Ein­druck ge'abt, daß etwas nicht stimme. Er finde es als .in-n unerhörten Vorgang, daß einem Mann wie Luden­dorfs die brri Männer, die sich durch Handschlag Treue gelobt bahn, nick' einmal den Muk gesunden haben, sie

deutsche Regierung aber hat den Versailler Schand- verlrag nnierschrieben und die Chancen für Deutsch­land nicht ausgenutzt, obtvohl sie von den Unstinunig- k.sien unter den Miierten wußte. Die Rede Dr. StresemannS war viel zu viel de- und wehmütig. Die Zukunft liegt nicht be iben Lauen, sondern bei den Fa­natikern. die Kopf und Kragen für die Freiheit des Vaterlandes riskieren.

Reichsfinanzminister Dr. Luther führte ans, daß die Regierung den Notetat noch nicht vorlegen könne, da die Einabmen aus dem Rbein- und Ruhrgebiet feh­le::. Die 3. Steuernot-Verordnung ist als ein Mon­strum bezeichnet worden. Die Regierung betrachtet sie

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Deutschland ist entwaffnet und völlig wehrlos, und doch wird gegen dieses nieoergeworfene Deutschlarch eine Militärische Abwehr ausgeboten, wie sie aus dem kon- iütent überhaupt noch nicht bestanden hat.

Aber sehen wir uns dock einmal in bet Welt im, wie t? dort mit der Frage der Abrüstung steht. Wir verfügen iie diesen Dingen über ganz außerordentlich wichtiges und ftnteressanlles Ästaterial.

Amerika ließ in der Zeit vom 16. bis 22. Januar 1924 in der Kanalzone Manöver stattfinden, sie nach ton Urteil unterrichteter Militär» folgenden dreifachen Kveck verfolgt haben:

1. Festzustellen, ob die Armee imstande ist, mit dem thr zur Verfügung flehe üben Material den Kanal im Kriege offen zu halten. Die ununterbrochene Benutz- eng des Kanals ist von lebenswichtiger Bedeutung D«e Seeverteidigung der Vereinigten Staaten ist abfoht ob. gängig von einer jederzeit möglichen Konzentrierung der «merikanischen Flotte in einem der Ozeane. Die Armer Hai neben dem Schutz der Küstenstäüte die Austmoe, die Konzentrierung der Flotte entweder im Atlantischen oder to Stillen Ozean, je nachdem wo ein- Angriff erwartet Wirb, tu sichern.

Einfuhrhändler in Eng'and yirofen worben ist. Eng land hat bekanntlich, um seine Reparati-msanfvrüche «o befr'chjgen. von her de::tf-'-en EinstLr 21 Prozent Zell erhoben. Tie Abgabe wurde in der Weise gezahlt, d.rst der englische Käufer 21 Lro ent der ttauüumme dem j deutschen Händler abzog uub in die englische Regiern.-g?- kasse abführte. Ter deutsche Kaufmann wurde senrerst'st- dann durch die deutsche Regierung schadlos gehalten. T:?? ging solange, bis die deutsche Regierung im Oktober vor:gen Fal>r"s erklärte, daß sie die Entschäivgung nickt mehr zahlen könne. Dadurch kam, Nn: man sich ee rken strnn der deutsche Einfuhrhaudel nach England in.- S'ocken, denn wie hätte he- deutsche Kaufmann eei Ver tust aus seiner Tasche zahlen können. Sen einiger 3r t vnrd» eine neue Vereinbarung angehrebt, und zwar zu nächst in dem Sinn-, daß die 23 Prozent zunächst ge stundet und der- deutschen- Regierung zwecks kpäterer Zahlung aufs Konto geschrieben werden s'llte Tas wäre für den deutsche Kaufmann das Vorteil Hastest« grwc'e.a. Nack der nunmehr getroffenen Regelung muß er näm­lich die auf 6 Prozent ermäßigte Abgal e zunächst aus ferner Tasche zahlen, in der Erwartung, daß die deutsche j Regierung ihn später schadlos hält. Tiefe 5Proze» wirken infolgedessen als reiner Einfuhr?.owll und es ist deshalb erfreulich, daß die englifcl-e Reg-rtnng po'I*, erleichterungen in Aussicht gestellt faxt. Läßt die Lösung auch zu wünsck'en übrig, so kann man doch von ihr er- warten, daß sie dem deu.schen Ausfuhrhandel nach Eng land einen neuen Antrieb gibt

3. Festzustellen, inwieweit eine Oberaufsicht über die Akmee- und Marinestreitkräste durch Vertreter beider -Kassen von praktischem Wert ist bei enter Krieg-Handlung, ter die gemeinsame Ausnutzung aller vorhaickenen Ver« teidigungsmittel erforbett.

England hat vor kurzem seine Feld-, Reitende« und feußactillerie in eine einheitlicheArtillerte" vmg ivaudelt.

Dte englischen Fabriken für Herstellung von Gas- schutzmaslen arbeiten mit Hochdruck, um eine genügende Anzahl Masken für die Zivübcvüikerung Südengla.chs tozrrstelken.

In Belgien wurde jetzt die Heeresstärke für 1924 Btf 74 000 Mann unb ßflOO Offizier- festgesetzt. Deutsch» tend, des doch so viel größer ist, als fein kleiner Nach­tete. darf nur 100000 Mann unterhalten, und nur M0o Offiziere, also gerade !wlb soviel als Belgien. Wäh­rend Deutschland über ztvei Armeekorps mit 1 Divssim I 8eu verfügt, hat Belgien 4 Korps mit 8 Divisionen unb 8 Reierve- Divisionen. Solange Frankreich in Belg'en tocfcht wird dort die SBaffeurf' .z sicher nicht ver­mindert werden

beizu^nbren. * Zur Nereinfackung der Verwaltung war ter Beamtenabban erforderlich. Den Beamten wurve dabei eine' barte Last auferlegt Der Minister dankte her Beamtenschaft für ihre vaterländische Haltung Diese B-'lastunq der Beamtenschaft soll nicht länger dauern als unbedingt notwendig Der Minister hofft, daß schon am 1. Avril eine Auflockerung der liegenmär- igen Knanvbeit der B-sioldungen eintreten wird D-*r rirb sogar bestimmt geschehen Auch den Kriegsbeschä- d:gten und Hinterbliebenve fest Erleichterung geschaf len werden. Notwendig ist auch eine Steigerung be» Kaufkraft Beim Versnnalabhan dürten keine voti'i- icken oder religiösen Gesicktsvunkte mitwirken, stlnr das bisher auf diesem Gebiet geschehene ist eine Rück | wartsrewdierung nicht möglich. Bei der Frone her weiblichen verheirateten Beamten kann der Zustand der Dovvetnersoraung nickt beibebalten werden. Die '*tenRnnsncrfürnunaen sind nur vorübergehend. Di« Reicksremerung denkt nicht daran, die knlturesten Aick nahen aufzubeben Die Anf-"ertun"strage hängt zu sammen mi h+er Rettung unseres Balkes. Die Auf wertung der Svare'nsagen säst nicht vor 1932 erfolgen Hoffentlich hat sich bis dabin unser Wirtschaftsleben aenürrenb erholt Wir mimten endlich zu einer Klar beit kommen, zu einer festen Grundlage an der nickt mehr ''"rüttelt werten darf, Erschütterungen können "fr nicht mcfT dulden. Der Leitgedanke der Regier rung ist: Das Wohl des Volkes übet alles! (Beifall0

stark durch Abgabe ausländischer D vifengestützt". Tic Schließung der Produktenbörse ist längst wieder nufge- ' oben, ba das Publikum selbstverständlich nicht taub und blind ist und bei dem Einkauf sehr rasch merkt, wie b-e Preise anziehen. Die Stützung hat einen gewissen Rück­schlag zur Folge gehabt und der Franken ist, tote wir es ja auch mit der Mark in solchen Fällen erlebt haben, wieder etwa? kräftiger geworden. Schließlich bat sich aber auch hier die fallende Tendenz durchgefetzt. Sobald die Stütze siel, kam auch der Frauken wieder ins Rutschen. Die

in t*r.a^0rb^n?n*Tlffl5 eine Notwendigkeit. Wir sind zunächst nur mit

f.* * 0 nngste W-rkung «uZgeüöt ^. rs Heu de I einem vorläufigen Gesetz an den Reichstag gekommen, Währung liegt m dem Obsiegen bcsfete' das beute im Haushaltsausschuß bereits verabschiedet wirtschaftlicher Erkenntnis, die bisher immer von br I wurde. Der Minister schildert dann die Vorgänge, die brutalen Hand der französischen Regierungspolitik geduck I zur Schaffung der Rentenmark führten. In den Ver­wogen ist. I Handlungen mit den Banken und Wirtschaftskreisen

In der Rcgierungser lärnng, die kür-lich vor iLw ^m es am 13. Oktober '-i einer Einigung, wonach die Rei^sdaa abg-geben worden ist *at der Rrtckö'a-sier fest- $aDlet?lart unfer JFahrungsgert blieb und daneben ty.e y-, it*» wun,«. r,;t c, ot nur ein neues Zahlungsmittel gesetzlich bestimmt

nortoen wurde, die Rentenmark. Wenn in der Wrttösfentlich-

6 6 f*.n r-u( cht-. fe,( an absoluten Zahlen gezeigt wird, daß reichere

frtbni». und niemand betreuet, daß ixe Negierung Länder ihre Burger steuerlich bber belasten, als wir. allen Grund hat, auf die Erreichung dieses Zictes siol- so haben diese absoluten Zahlen keine Beweiskraft, zu sein. Das außeroidentlich erfreuliche politische Er ! Der durchfchnittliche Steuerbetrag vom Gesamteinkom- ck'bniS afaT hat rin- wirtschaftliche Kehrseite und bte lte'.ßt m- n betrug 1913 10,9%, 1924 27,7 7». 1913 betrug Das

Stilliegen der de.sischen Wirtschaft. Zwar hat, wie Dr. jährliche steuerfreie Einkommen 556,8 Mark, 19124 nur Sckacht kürzlich mitgeteilt bat, die Rcichsbank in be; Mark. Daran zeigt sich unsere Verarmung. Die letzten Zeit erheblich mehr Kredite als bish-r an Inbustrte Tatsache unserer ungeheuren Kreditnot ist ein Grad- unb Landwirtschaft ausgeg-ben Die Rentenmark ist da- Er dafür wieweit vroduktioes Kavital aufgesnart durch in den letzten Wochen ziemlich stark angesi>rnut .^^en, in unserer

mnrt-n awta6,7 «h te-, «$, V.t Wirtschaft Eoldkredite bine,nzubr,ngen. dazu brauchen

", b" «i*» Seite aber sind tet ftreStt- ,üir bie Hjfte von außen. Eine gewiße Besierung un- « unzureicherck, um wirklch untere fertI wirtschaftlichen Verbältnisie zeigt sich daran, daß

eirtsckaft wieder zu beleben unb zum anderen ha..en pj, Zahl der Erwerbslosen und Kurzarbeiter zurückge- drese Kredite eine Grenze, die unter feinen Umständen saunen ist. Die Regierung erkennt die schwere steuer­überschritten werden darf. Der Reichsbankp äiibrnt rve-st I licke Belostung des deutschen yofcs wohl an. Leider wahrscheinlich selbst am besten, daß man den Devisen- ist es nicht möglich, jedes Individuum nach feiner Lei- bffearf der deutschen Wirtschaft nicht auS dem Mitteln fnmnsfähigfeit zu erfassen. Unzweifelhaft ist die Land- der R-nteubank decken kann Deshalb ist auch freute n^rtfdjaft besonders in-Not. Der geringe Ertrag in-- noch, trotz aller Besserungserfcheinungen im ffittje'nf ic!ne des zurückgegangenen Verbrauchs der Düngemit- das Gesamtbild dasselbe geblieben. Tie oeut'efr'- Benommen werden wenn wir bas

r.mn 10 inwr fe» wh'icfi«« ,,nh mirh «s t., gccge Ziel erreichen wollen. Wenn bebauotet wurde.

Mef-s Liekist I i-r> hätte mich darüber gewundert, daß die Industrie so

Sm. 'm- i err^t t*n- m wenig gegen die Steuern wäre, so erkläre ich, daß ich

den Wirkungsb^rrich der Rentenmark aunero-oentsich eno sg etroas niemals gesagt habe. Im Saushaltsvlan für ge-ogeu Hat, foda., weite Gebiete der beut)eben Wirtichafi 11924 können die für die Besatzungskosten erforderlichen nach wir Vor ohne befruchtend« Unterstützung bleiben Mittel nicht bereitgestellt werden. Die Regierung ist Hoffentlich gelingt es dem Reichsban'prösidenten bald I frmeüht, eine artete Regelung zu finden. Die Einnah^

t«rt iw , . , r

" ^-r.iungen Frankreich- liegen förmlich vor menfeln l **®fer,1fl Rügen. Im besetzten Gebirt konnte man den 1118 Rusiüarsck au einheimischen unb Kotomaliruppen aller > ,, Schattierungen unmittellmr bco'achten. Welche Anst:e::-

V>n,>.?n Frankreich auf hem Gebiete der Lustrüstauz macht, toid tvie sehr gerade bteje Angelegenheit da? Mißiranen Englands bwwwfh^wtei die jüngsten SSreifeerörte=

, AmUiches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhessifchej Oberhessen

, '°t7 werden auch für die Beurteilung der BerwenoungSiätzig.

Ngeu« yt ^3 Kanals für den Handelsverkehr von giof-.-m geri,. f,:n

Der Brizeiaenviei, bettial für de» 9gefp. Zeltenmillimeter 0,03 (SetoeutTt Amtliche « auswärt.Anzeigen 0,10 Eoldmark. ^ei schmier.Z», 50«,-.Aufschlag. SemmetonzeiL 100'Ü KQ T*6ee Aufschlag, eilamen 0,10 Gelbmetl Jeder Rabatt gilt al« Varradalt. Belege «erden Ove öBSlli berechnet, ebenso Auslnnttdurch die 0>ei<bäftwte6e and Zuiendung der Angebate. Zahlung innerhalb 5 TagenWI Dollar 4,20 Eoldmarks, Berechnung nach he* Berliner Mittel» tote des Zahlun .s-Singangstages. Verzugszinsen pra leg nach dem SankzinasUs,

8l®l ®ptt unserem volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.

Dem französischen Franken ist in den letzten Tagen Mkv.n rr.cn t schwach gcworten. Er wurde geste-n in £o"' toi mit 104 unb mehr für das Vsurt gehandelt, hat al o tock die Periode des Stillstandes unb der Bcsierung «berwunden. Man kann in diesem Fast» tatsächlich von «berwinden sprechen. Wie wir sekbst aus eigener Erfah-

tolg wissen, und tote aus der Finanzgesckcchte zur Genüge Erkannt ist, frat bie sinkende Währung eine ganz ansge-

9tr SillMrciiS.

L Verhandlungstag.

München, 29. F-br. Bei Beginn der fertigen VormittagsverHandlung wendete sich zunächst im Romeo

der grsamrtu Vucieidigiing Reckitsanwoli Tr Schramm

gegen d e Belaupningen in einem Teil der Presse, wonach

zwar die Angeklagten bestrebt seien, irgenbeinr Ke föhrdung der Siaalsinterejsen zu vermcioen, daß da gleiche sich aber von den Verteidigern nicht behaupten lasse. Schramm leg» gegen d:csen Vorwurf schärffte Ber-

Eschene Tendenz, sich in der Fallrichtung immer tiefet tertzubewegen, dieselbe Tendenz, die auf Grund von «olurgtsetzen dem fallenden Körper innewohuti Steil, «h dem Fall irgend etwas in den Veg, so wirkt diese d?nz weiter uub sobald sie das Uebrrgewickt bat setzt

die Abwärtsbewegung fort. Uns gelang die Aushal g des Fnll.s, als die Mark schon z-cmlich in ter f? des Abgr..: des angelangt war.

elbstverständlich

n ein solcher Versuch auch früher gelingen, wenn mau fall irden Tendenz ein dauerndes Hemmnis entgegen

Eine -o'' Radi al'ur aber wendet man in Par s

en. Man hat dort zwei Erperimemr gemacht. Em--

von ihrer anderen Stellungnahme zu be­nachrichtigen, und er Lemnnhere 'JuSeHtorff, der bis ,um Schluß fein Wort der Anklage für die Männer ytunten habe unb für den Wortbrnch, der an bm begangen worden sei. El werbe unter Bc

weis stellen, daß. als beim Wehrkceiskommanbo v e kaliche Nachricht eintraf, Lud ndorsi sei erfchoiftn worden, der

Hauptmann Riedel die nnerbörte Aeußerung getan hat: Tas ist die beste Lösung. (Unruhe.)

SÄa samvalt Stenglein bemerkt, man dürfe nicht überieten, daß es sich bei den Ausführungen der A'i

genagten um eine einieit ge Darstcllung hantele.

Er

glaube, man müsse auch den anderen Teil hören, bevor

man der Herren in dieser Weise in der OesjentsichleU

Smizer Jtöfeis

Eine Rede des Reichsfinanzminisier». .

401. Sitzung vom sr it g k« 29. rbr ar 1721.

Präsident Loebe eröffnet be Sitzung um 2.2-1 Uhr. Vor Eintritt in bie Tagesordnung fordert Abg Thorn aS (Komm.) Auskunft über die Handhabung der neuen Verokbnung des Reichspräsidenten. Er verlengt, daß die kommunistische Presse sofort frei« gegeben werrtn soll. Präsident L o eoe stellt fest, daß ein besonderer Antrag auf Herbe trufung eines Miui- Jitri nicht gestellt wird. Me Kommunist m erklären sich damit einrerstanden, daß ein Regierungsrenre- tet int Laufe ter Aussprache auf ihre Anfrage ant­wortet.

1- Lesung des Notetats. (4. Tag.)

In der fortgesetzten Ansiprache erhält zunächst der Abg. Wulle lDt.«.kisch) das Wert. Die Rez ening habe e klärt, sie habe ihre Pflicht unb Schuldig.eit ge­tan. Es g he nichts über ein gutes Gewissen.

Weite

Kreise des DoT.» bfnrt.i freilich anders barütef. Tie