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1924
17 Stielte oo. eie ment, irteigitifie kein Stlag. — $eti«g oon De. T. Hitzeioth. — Druck
7*1* *' tiet Univ.»Buchdruckerei »o« 3od. Lug. So<6. Markt 21.23. — Setnipiedtet äo,
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I.
Pariser Stimmungen.
Der ehemalige MiNi^tr-räü-
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Rach dieser Rede, die mit grotzem Beifall out« genommen wurde, trat der elsässische Abgeordnete Walter für die elsaß-lothringische« Beamten ein, die um ihre Zukunft besorgt seien. Obwohl der Abgeordnete eine direkte Frage an Poincar6 gerichtet hatte, antwortet« dieser ihm nicht, sondern der Finanzminister sucht persönlich dem elsaß- lothringischen Abgeordneten Auskunft zu erteilen
Im Laufe dieser Sitzung harte sich besonders um die Frage der Eisenbahntarife ein« lebhafte De- batte entspannen. Leo Blum erklärte, es sei grundfalsch, die Eisenbahnsätze zu erhöhen. Wenn die Kammer sich von der Annahme der Ftnanz- projekt« einen günstigen Rückschlag auf den Devisenmarkt verspreche, so sei die Heraufsetzung der Tarife
Uebcr das Anleihe-Projekt de, Sachverständigen.
Paris, 23 Febr. Interessante Einzelheiten über den Plan der Sachverständigen bezüglich der, Ausnahme einer internationalen Anleihe anhand des deut'chcn Eisen« babnnetzeS gibt der „Ncwyork Herav" in seiner Pariser Ausgabe an. D« beiden Sachverständigermusschülft, so schreibt bas Matt, schlage« bi- Ausnahme einer inier- natiouale» Anleihe in Höhe von L JMsarven Soldmark
Zu der Frage der Goldnotenbank erklärt „Newyork Serald", daß diese Bank nach Ansicht deS Herr« Dr. Schacht, dir von den Sachverständigen geteilt wird, 2400 Millionen Goldmark in neuer Währung heraus-
voran-gesetzt, daß ein definitiver Reparation-plan ans- gearl>eitet und von Deutschland angenommen werde.
Die, endgültige Goldbank wird eine reine Wäh- rungSbank sein. Sie ist aber zugleich als Repava- tionskasse gedacht. Ihr Hauptziveck ist die Bereinh«t- lichung der deutschen Währung unter Aufsaugung aller umlausenden Zahlungsmittel Das Gründungskavitak wird 400 Millionen Goldmark betragen, zur Halste vom Ausland urib zur Halste von Deutschland ausgebracht. - Daneben erwartet man etwa 400 Millionen Gold mark mtsläichischem. namentlich amerikanischem Kredit und da;« trete« weitere 400 Millionen Goldmark aus den vor- handenen Goldbeständen der Reichsbank. Für diese 1200 Millionen Goldmark Kapital sollen 2400 Million'« in Zahlungsmitteln ausgegeben werden. DK damit ge- gebene bOprvzentige Deckung würde später herabgesetzt, wenn das international Bertvauen zu der neuen deutschen Währung endgültig gefestigt ist.
geben könne und später komme ein weiterer Betrag von 1 Milliarde Goldmark in Frag«. Das ursprüngliche Kapital würde sich znnächst ans 400 Millionen Gold- mark beziffern und der Neservebesiand werde sich auf 1200 Millionen Goldmark belaufen.
1 Wirkung versprächen und die Verbraucher nur mit I schweren Abgaben belasten würden. Di« Finanz- I Projekte, so sagte er, find die Strafen für die Ruhr- politik. Diese Politik verhindere jede Regelung der I Reparationsfrage. (Lärmende Rufe im Zentrum
gesetzt werden.
4 Machen die Sachverständigen der Berliner Reg«- rung den unnötigen Bau von Lokomotive« und Güter«
an und für sich grundlos.
Der Eisenbahnminister Le Troquer wandte sich gegen den Vorredner. Der Staat könne nicht das Defizit der Eisenbahngesellschaft übernehmen.
Dos Amendement Heriot, das auf die Beibehaltung der Tarife auf ihrer bisherigen Höhe ab- zielte, wurde mit 338 gegen 209 Stimmen abgelehnt. , PoincarS hat die Vertrauensfrage gestellt.
Hierauf wurde in namentlicher Abstimmung, wie bereits gemeldet, das Finanzgesetz mit 334 gegen 218 Stimmen angenommen.
Die Kammer vertagte sich hierauf bi» kommenden Donnerstag.
Paris, 23. Febr. Die Ausfuhr von frischem Gemüse wird durch ein« Verordnung bi» zum 1. Mai 1924. verboten.
innerhalb 6 Monaten "vor. An dem gegenwärtige« Ehen- bahnueb in Deutschlaich seien jedoch eine Reihe Iw» Abänderungen vorzunehmen:
1. Müssen sämtliche deutschen Eisenbahnen, auch di« bie des besetzten Gebietes, von neuem der deutschen Verwaltung unterstellt werben. Durch Schaffung eine, neuen Gesellschaft, an*ber die Verbündeten und ein T« der Neutralen beteiligt stich, muß darauf geachtet werden^ baß die Eisenbahnen streng wirtschaftlich verwaltet werden. Frankreich und die anderen Verbündeten würde» eine Art Oberaufsicht über die Eisenbahnen im besetzte» Gebiet bewahren. DK internationale Anleihe wird in einer Reihe von Abschnitten erfolgen, die es den verbündeten ermögliche«, dk ersten beiden Jahve des Deutschland zu bewilligeichen Moratoriums zu überstehen.
2. Die Sachverständigen regen in dem Wunsche, de» deutschen Eisenbahnen zu einer zwangsweisen Einnahme von IVs Milliarden Goldmark zu verhelft«, eine beträchtliche Steigerung der Tarift an, die zum mindesten de» in Frankreich, Belgien und England gültigen Sätze» angenähert weiden müssen.
3. Müsse das Eisenbahnpersonal wesentlich Hera»-
Regierung dem beutfaen Botschafter ohne Antwort. _ geleistet' die letzte Not« über die Psalzsrage zurückgegeben habe.T» ^^nstüetenrer. Tatsache ist in Paris geheimgehalten worden,' h,,qpT um zu vermeiden, daß man ihr einen unangenehm«« Charakter beilege. Tatsächlich ist aus verschiedene andere Noten, die den gleiche« Gegen« stand behandelten, vorher geantwortet worden. Eine neue Antwort hätte nur die Fortsetzung einer ergeb« ni-losen Kontroverse herbeisühren können. Diel' Note sei der deutschen Regierung in der höflichsten Form und ohne die Absicht, die deutsche Regierung zu belei- digeu, zurückgcgrben worden. Poincar^ habe nur zum Ausdruck bringen wollen, daß, da er alle wünschenStoerten Erläuterungen gegeben habe, er der Anstcht sei, daß er ihr nicht» mehr hinzuzusügen habe.
Die JDbeibelFtidie Heilung* erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis 16.—29. 2 MO Mark einschliehltch Zustellungsgebahr. Für ausfallende Nummern imolge
Heber den Plan der kommenden Gold- Notenbank hören wir folgendes: DK Goldkresitbank, bk in einigen Wochen schon in» Leben treten soll, wird ein Kapital von etwa 200 Millionen Goldmark hilft« 'ich P»».», -u. ------------------ . ------...------ « , .haben DK Hälfte wird von den Neutrale« mck vom
offiziök Not«: Man bestätigt in offiziellen KreisenIbinSg mit großem Mut« auf sich genommen hat Ausland, bk andere Hälfte von Deutschland getragen, btt Erklärung Dr. StresemannS, daß die franzSjiiche ,. . . v« Kammer dem Lande einen großen Man erwarte auf dieser Grundlage einen Kredit von ttoa
ivm ohne .. v _jl m । V® Milliarde Goldmark, der zur Wiederöeleönng der
Wirtschaft in alten ihren Zweigen benutzt werde« soll.
Paris, 23. Febr. Gestern Nachmittag hat zwi- «en Poincare und dem Kriegsminister, sowie General pegontte eine wichtige Besprechung stattgefunden. Ge« ^ral Degoutt« erstattete Bericht über eventuell« Kon- tzkssionen, bie Frankveich im Ruhrgebiet unter Auf- ^chrerhaltung der Militärokkupation zustehen könne. We wirischaftlich« Räumung des Ruhr- und Rheinge« Kieles, schreibt „Daily Mail", dürfe nicht mit »liier militärischen Räumung verwech« s«lt werden. Die Ruhr werde von den sran^sischea imb belgischen Tnippen nur nach Maßgabe der deutschen Reparati onSzahhlungen geräumt. Was den Bölftrbund anbelangt, so sei die französische Regierung nicht abgeneigt, sich mit der
Marburg Mu, mi 25. Sebra« Hornung
3it £ut h itt Wir.
München, 23. Febr. Die franMsch« Bb. satzung hat die Durchführung der Wahl für de« bayerischen Landtag am 8. April für das Gebiet bei Pfalz verboten.
Rückkehr der ausgewiesenen pfälzische« Beamt««.
Speyer, 23. Fdbr. Sämtliche von den Sonderbündlern ausgewiesene Beamte der pfälzische« Kreivregierung haben gestern die Erlaubnis «Hal-
Die Arbeiten des Reichstages werden auf ztvei Tage unterbrochen, um am Dienst»« mit bet großen politischen Aussprache fortgesetzt zu werden. Dieser Berhandlungsabschnitt des Reichstages wirb von einer ganz außerordentlichen, i« entschribcnden Bedeutung fein. Bon dem Ergebnis Keser politischen Beratungen und der Stellungnahme her Parteien zu bet Politik bei Regierung wird eS abhängen, ob eine geordnete Weiterführung der parlamentarischen Geschäfte bis zum normalen Ablauf der Geltungsdauer des Reichstages möglich ist, ober ob sofort zur Auflösung deS Reichstages geschritten werden muß. ,vn diesem Falle würde innerhalb zweier Monate der neue Reichs« tag zusammentreten müssen. *
Zur politischen Sage erfahren wir noch folgen« beS: DK Führer der Sozialdemokraten haben mit dem Reichskanzler eine Aussprache über bie von bet Sozialdemokratie eingebrachten Anträge herbeigeführt. Tre Sozialdemokraten erklärten, daß auch sie an der Aufrechterhaltung bei stabilen Währung ein Jnteresie hätten, baß sie aber ihre Anträge aufrechter halten müßten. Ern« Auslösung der Reichstage; würden sie nicht provozieren wollen, sk würben aber, fall- bk ReichSregrerung zu solchen Maßnahmen schreitet, auch eine Auflösung r« Kauf nehmen. DK Deuts-nationalen Haven .et der Reichsregktung einen Antrag «umbracht. daß dre neuen Reichstagswahlen am 6. Avrrl stattfiude.r so.lerr, an welchem Tage auch bk LaiwtagS-Neutvahlen in Bayern vorgenomrnen werden.
tnrge Räumung. Andererseits hätten die Industriellen die Möglichkeit einer Niederlage in- Auge gefaßt. Auf jeden Fall enthülle« bi? Dokumente, so versichern. die Morgenftlättte, den Borbedacht, mit dem die Deutschen die Zerstörung der wirtschaftlichen >md industriellen Anlagen in Frankreich und Belgien, nur auS Gründen der Konkurrenz, inS Auge gefaßt hätten. Die Veröffentlichung der Broschüre, versichert „Matra", sei überaus zweckmäßig im gegenwärtigen Augenblick, wo von einer allgemeinen Lösung des Repacatronö« Problems die Rede fei.
eröffnen könne.
Paris, 25. Febr. Der ehemalige Ministerprüstt kni Briaud hielt gestern in Cacasonne eine Rede, I in der er sagte, solange er Ministerpräsident ge« k'f?n sei, habe er darauf hingearbeitet, die Einigkeit I »n'et den Alliierten aufrechtzuerhaiten und den Frieden zn r-geln. Im Jahre 1921, als er Ministerpräsident jytvefen sei, habe Frankreich von Deutschland mehr er-1 halten, als in den folgenden Jahren. Er bezweifle, daß eine befriedigendere Lösung als diejenige, die er in Cannes vorgeschlagen habe, gefunden werden könne. Man beginne einzusehen, daß dsi« militärische Keste nicht immer als das beste Mittel erscheine, alle Probleme zu lösen. DaS Prob« km des FrarrkeirlurseS sei eng mit der »u-wärtige« Lage verbunden. Als er bi« Ministerpräsidentschaft niedergelegt habe, habe der Kollar auf 17 gestanden. Jedesmal, wenn Verband- fangen mit den Alliierten eingeleitet worden seien, ja der Frauken gestiegen. In der Stunde, in der die französische Regierung den Beweis gegeben habe, daß sie bereit sei, auf der Basis der Arbeiten der Sachver- ständigen zu verhandeln, sei die so bedrohliche Span« Hing auf dem Wechselmarkt eing Halten worden. Wenn bk Verhandlungen tckber ausgenommen würden, werde auch daS vertrauen wiederkohren.Deutsch- fcgiJ müsse fühlen, daß die wieder vereinigten Länder Europa- ihm einen wirklichen Frieden aufzwängen. iSin Krieg sei nicht mehr möglich; Frankreich wollt Ihn nicht mehr.
faelden,
veröffentlich»,«« deutscher Dokumente durch Frankreich?
P a r i S,, 23. Febr. Der frauzöstsche MnisKr des Ueußeren hat gestern eine Sammlung von deutschen Dokumenten veröffentlicht, bie 1916 auf Veranlassung faS Generals Ludendorff von 200 deutscheu Jndustri- M: zusammengestellt worden seien. Diese Dokumente beziehen sich auf die besetzten Gebiet« in Frankreich nnd Belgien. DK Industriellen hätte« für den Fall lüneS siegreichen Ausganges des Kriege- die Bildung «ine- autonomen Staate- im besetzte» Gebiete borge« .kchen, fonri efemer bk Au-zahlung bw 50 Milliarden |fcianlen «, DeulMa-ch ÄMWjLE» LAEL.
Paris, 23. Febr. Der Londoner Konesvon« tzent des „Temps" berichtet, gut unterrichtete Kreise in London gäben zu verstehen, daß die Anwendung des Planes Dawes' eine radikale Aenderung der Ruhr« Besetzung erfordere, die fast einer Räumung gleichkon!«
Man recheimlich« nicht, daß man französischerseit» tzchwi rftk ft n erfaßte. Da! Ar. u e.ll, mit dem man in London arbeite, sei, daß der Hauptztveck der Ruhr« fa u-nng g -w sen fei, e'n’ii Truck auf Deutschland auS- luübeti, um es zum Zahlen zu bringen. In dem Augenblick, in de.» der Mechanismus der Zahlungen durch eine interalliierte'Verständigung in bie Erscheinung trete, bestehe keine Ursache, s) ert-äre man, diese Besetzung zu verlängern. Dis englische Regierung werde im kommenden Monatm, trenn die Berichte der Sachverständigen erstattet seien, von dem Gedanken gleitet werden, Deutschland toeb.t so herzu steilen, daß ti den stärksten wirtschaftlichen Erfolg erzielen könne zmd bei einer interalliierten Regelung die Jntetefseu Englands nicht dermaßen zu opfern, daß ihm die ganze Last der Liquidation der Reparationen und der Kr'egsfthulden ausgeoürdet würde.
Paris, 24. Febr. Der diplomatische Redakteur der Havasagentur glaubt versichern zu können, daß der Sachverständige der Poincare erklärt hab«, wenn Frankreich nicht das Rubrgediet besetzt batte, wären wir noch nicht so weit, nicht Mac Krnna gewesen ist. Mac Kenna bab« einem ftanzöfischen Senator ahn. liches aber der Sachverständige, den Poincarä in dem angegebenen Sinne gesprochen bade, sei. wie der Jöa» vasVertreter wissen will, der Vorfitzende de« Ersten Sachverständigenausschuste» General Dawe» gewesen. So sei — so schließt di« Savasagentur — nicht nur durch ein englisches Zeugnis von böchstem Wert«, sondern auch durw ein nicht weniger wertvolles amerikanisch«, Zugeständnis, da, groß« Ergebnis der Ruhr- befetzung anerkannt worde«.
KreiS, 85. Feor.
tzrnt Painlevtz erklärte gestern in Annecy bei einer kkundgebung bet Liga der Republik, heute, wo eine knfrnationale Lösung des ReparatiouSvroblems am Horizont aufsteige, hcUe er, daß bie französische Re« stierung, ohne etivas von den berechtigten i Forderu ugen aufzugeben, diese günstige Gelegenheit ergreifen Werk«. Schließlich trat Painleve für den Völkerbund ein, ivelchsr oec Menschheit einen tzemiß mit Hindernisse« versehenen Weg zirai Friede»
Der »tueiaenpret» beträgt für d««9gesp. Zeilenm,llimeterM8 SelbmarL Amtlich« u- aus wärt Anzeigen 0ft0 Eoldmark. Bei schwter.Satz 50 '/.AuMlng. 6ammdan}tl9.100 Auilchl«. Flamen 0,30 Goldmark. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Beleg« werden berechnet «Kenia Auskunft durch die Gelchäftsltelle und Zusendung der Angebote. Zochlung innerbaw b Tagen (1 Dollar = 4^0 Goldmark», Berechnuna nach d«m Berlmer Mittell kurs be, Zahlung» «ingangstages. Verzugszinsen pro Tag nach dem Bankzinsfuß
und auf der äutzersten Rechten. |
Ministerpräsident PoincarS erklärte, datz diese Worte unrichtig seien und richtete an die Abgeordneten einen letzten Appell: „Ich gebe zu, Last der Währungskrise sowohl wirtschaftliche wie politische Ursachen zugrunde liegen. Ts sind aber nicht diejenigen, auf die Leo Blum verweist. Wenn
DI- 3-«toell-9 -»Ir-und. die Wc.u«, £
ev.unntt* wie sie sie soeben vollbracht, zumuten mugre,
' 5” a c . ,a fommt es daher, datz Frankreich seit vier Jahren
Paris, 23. Febr. Zu dem amfaugrcrchc« m«»r als nun Vorschüsse für Rechnung Deutschlands ran6v,<nW O1.y.tvu„9 ...u,, ............. ..... y ©rite» umsasienben ^kum^t das am Mrttwo^ Listen muh. Wenn die laufenden Sachverständigen-
«age bet Mililärkmtrolle in DeEchland SXe^iÄ Z Ä Ä arbeiten ein glückliches Ergebnis zeitigen, wissen
RovarakonSvla« aits«! pmlr^ schert, bah es lediglich Beweismat-rial, Sie, wie es gekommen ist, dah wir das erreicht über bk separatistenfreunblichen Umtriebe der fron« haften?" fuhr PoincarS fort, „Ein Sachverstan- zösischen Behörde in der Pfalz euthalte. Herr v. Hösch I den ich biß auf weiteres nicht nennen will,
wurde von dem politischen Direktor des Orrai b'Orsad l^^^ alliierter Sachverständiger, hat seinen franzö-. »xn unnongen ;
bedeutet, baß bk französische Regierung mit ihrem Brief , Kollegen erklärt: Wir wäre« nicht so weit wage« zum Vorwurf.
T7- f iefamme«, wen« Sie nicht im Ruhrgebiet ständen? >
Vft bUfl U Ä Botschchteo Diese Aeutzerung mutz Ihnen genügen Wenn wir schlKNich bestäfigt und gleichzeitig bie deutsche morgen imstande sind, einige Konzesponen Dcuftch. Note zurückgeschickt wo.den. Bon maßgcbc'.wcrIlands zurückzustellen, so können wir das deshalb, ftauzösischer Seite wird ausdrücklich betont, baß bk Ver-1 wir ein Gebiet besetzt halten, auf de« die Weigerung der Annahme desTvokumenis nicht als eine u^t*, Reichtümer Deutschland» »«d seiner Jn- unfreundliche Haltung gegenüber Herrn ^tairile« gelegen sind. Die Magnaten bet deut- v. Lösch ausgelegt werden dürft. In, übrigen eab man «rndusttie wären um auf Gnade ober Ungnade nachdrücklich zu Erstehen, daß bk Stete in sehr unser- Wt J , Re u ^icht gefügt
bindlichen Ausdrücken abgefaßt sei. Die gestrigen An- °u^-llescrt ge^seu ^ » \ »
gelungen Streftmanns im Reichstag werden von ben hatten. N'chtsdestoweniger musie« wir bts zu dem Blättern sehr unfreundlich verzeichnet. Uebereiustimmend I Zeitpunkt, wo Deutschland wieder imstaiwe ist, seine w»rd behauptet, Strrfemann habe nicht klug daran getan, I Zahlungen aufzunehmen, eine beträchtliche S ch u t d fsseinen Mißerfolg aller Welt zu verküicken. Auf scan-1liquidieren, die wir für Rechnung Deutsch- s'zösischer Seite hätte man jebcnialls. wft versichert wird, I d s übernommen habest. Wir sind also ttt die über den ganze» Vorfall Stillschweigen bewahrt. Notwendigkeit versetzt, vom Parlament grohe An- Pa ris, 23. Febr. HavaS veröfftntlicht folgende, I strengungen zu fordern, die das Parlament aller-
Pari», 84. Febr. Das „Echo be Hfaris" beschäftigt sich heute wiederum mit der Lage tn der Pfalz. ES ist unzufrieden damit, daß man in Dowmngstreet dk Sanktionen gegen bk angeblichen Urheber und Mitschuldige« de» Zwischenfalles in PirmasenS kritifiett. Schon mache sich bk Wirkung der Londoner Krittftn in der Pfalz, geltend Kvrrespondcnteu englisch«'^ un> ftsnzösischei Mütter berichteten von der Zunahme der Franzofenftiud- lichkeit. Es sei Pflicht des sranzöfische« Mi«isftr-.um», koste et, was es wolle, diese gefährliche Stimmung zu beseittgen. Wenn sranzöfische Beamte in der Vergangen« beit Irrtümer ober Unvorsichtigkeiten begangen hätten bann dürft man sie zurückweisen. Der Kreistag dürfe sich nicht als Vollstrecker der „Rache von Heidelberg" be« trachten. Das militaristische Blatt empfiehlt den Regierungen von Berlin und London angesichts der Lage etwa- mehr Mäßigung und Reserve
Pari-, 23. Fckr. De» „Tempi" kündigt an, daß ine französische Regierung ein Gelbbuch übe» die franzöffich-deutscheu Ber- Handlungen in der Psalzifrage veröffent- I lichen wird. DaS halbamtliche Dokument stellt dieses Dokument gewissermaßen al- eine Erwiderung auf die von der deutschen Regierung beabsichtigten Beröffent- lichungen hl«. Da di» BeröKentlichung der Dokumente erst von dem Zeitpunkt an erfolgt, an dem die Schwenkung ber französischen Politik vMzogen war, also nach der Untersuchung des englischen Gencralkon- rsul- Clive, kann bas Gelftbuch wenn e- tatsächlich nur die von dem „Temps" angefß&rten Dokumente enthält, al- kein vollwettige- BetoeisMck betrachtet
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MM» i« SuiiMthit $oi«6rl5.
Pari», 23. Febr. Nach zehnstündiger Nacht- fitzung ist heute früh mit 355 gegen 218 Stimmen das Finanzprojekt der Negierung angenommen worden. Die Sozialdemokraten, Radikal-Sozialisten und Kommunisten sowie einige Vertreter der äutzersten Rechten haben dagegengesfimmt. Leo Blum hat bei dieser Gelegenheit eine lange Rede gehalten, in der er nochmals genau den Standpunkt seiner Partei darlegte. Er behatiptete, datz jhie Flnanzmatznahmen der Regierung keinerlei
Amtliches VeMndigungsblatt des Kreises Mardmg.
Anzeiger für (bas früher kurh-Mchej Oberhessen