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Britun

Zweites Vlatk

Nr. 46

Sonnabend, 23. Februar

1924

M Mtt Donslö oferRRet

For-

Die Pfalz-Interpellationeu.

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Und fit oeirfjifit

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zu Mndame Lenz be beichten, ihr aber zu minuS" übernachtet, werbe sie im Laufe

aber Mac vonb seine

und Znrersicht. Er befahl ihr, Sabronne zu gehen, ihr alles zu sagen, sie habe im Hotel „Ter. Er müsse in die Kaserne und

lau-

Toi.

Wl$l,

MkUM,

Äto,

I von dem BerbältniS der Völler untereinander,

.r ^vollen materielle Opfer bringen, aber das können toeuit toir da» Gefühl haben, daß wir nut, dreien Lasten die vertraqsmämge Freiheit wieder aewmnen Man glaubt diplomatisch mit uns in einer Werse Verfahren zu können, wie man er einem änderet» Staat gegenüber nicht leicht wagt. Der Kampf de, deutschen Volker um seine Menschenrechte wird blerben,auch wenn man nufere Note» zurückweist. (Beifall.) Wenn dieler Kampf Opfer fordert, so fällt die Schuld dann zu- rück auf di« intellektuellen Urheber bie« fe« Raubes der Menschenrechte. (Lebh. 8* sau.)

Di« grob« 'Beliebtheit des log al beruht auf den oUfcn ausgezeiSnetenErsolgen, die Zahlreiche Äerzte u. «Haden damit erzielten. Togal IdjeiBet stark die fcamjäure ««5 gebt asto direkt zur Wurzel des UebcU. Die Wirkung "itt unmittelbar ein, die Schmerzen werden behoben uuö auch »chlaslosigkell wirb eriolgieich eilt Togal de- llnipft. % «ll. Lpothek. B«.t 64,1*/, Add. Met, ««Ho.,O4oe*/, Chinin, l2,6^fe Lithium ad 100 Amyiujn

und tanze mit de» tdVxfra. ■ bi« vie Sonne auf. acht/»

„Bubi! Du bist ganz verrückt» Ich miet« dir ei»

Zimmer in einem guten Hotel."

Dann brenne ich durch und komm« mitten in

6« Nacht zu dir."

Am Regierungztisch: Reichs'onrler Marx, SfctSrn. Minister Dr. Stresemann, Minister für die besetztem Gebiete Dr. Höfle.

Präsident Loebe eröffnet die Sitznnz um 2 29 Uhr.

Nußland und England.

London, 22. Febr. Dem politischen Berichter, statter der „Daily Mail" zufolge ist die Folge der Zu­sammenkunft, di« am Mittwoch zwischen dem Premier- Minister unb Rakowski stattgefunden hat, die, dasi O'Grady nicht nach Rußland als erster britischer Botschafter gehen wecke. Gegen seine Ernennung seien diplomatisch« Einwände erhoben wocken. An seiner Stelle wecke geplant, den Leiter bet russischen Abteilung des Foreign Office, Gregory, nach M,?kw zu senden. Die vorgeschlagene Veränderung finde nicht die Zustimmung der Arbeiterpartei und es sei wahrscheinlich, daß in dieser Frage Vorstellungen bei Mae Donald erhöhen wücken.

London, 22. F-br. Dem „Daily Teleoechh" zufolge verläßt der russische Geschäftsträger Ras,Wiki heute London, um in Moskau mit seiner Regie­rung die Fragen, die auf der bevorstehenden englilch- rusi schen Konferenz zur Erwägung gelangen tvecken, zrr cröneru. (

Rüschers aber tr'umphicrten indes. Sowohl Frau Ritscher vom Ecksalon aus wie auch Herr Rüscher vo» keinem Bureau aus, sahen hinter den Gardinen dem knitschen Offizier nach, aufgebläht, schadenfreudig, irr tickec Genugtuung. Einen deutschen Offizier einff Viertelstunde warten zu lassen und dann „vor die Tüe zu stzen", wie sich RüscherS später anSdrückten, war iir si e iif wollüstig: Rache. Wäre er vielleicht zum zweitenmal gekommen, so hätten fit ihn eventuell empfangen und zum Esten eingeladen. Die Wut auß Alice war wie weggewehi.

, Abxeblitzi!" kam dec alte Rüscher zu 'ei ter Fra» herein und rieb sich die Hände.

„Und doch", meinte seine Frau, „hätte ich gerne gMustt. toi« es mit Alice steht."

Bei dem Namen seiner Tochter verfinsterte sich aber Fabr.kani Rüsche«; Gescht wieder: „Sie existiert nicht mehr, kein Wort über sie."

Und in brr Tat vermied man es die nächste« Monat." hindurch, in Gegenwart des Vater- Alice» Namen zu erivähnen. S.lvst Al c?4 Sachen veckchwan. den. Die Mutter packte ihre Kle ber zusammen und ließ sie schon in den nächsten Tagen durch Germain« expedieren. Alice durfte nicht arntselig gtfiribet in Straßburg g sehen werden. Alices Kett wurde tu eine Fr mdenkammer gestellt. A.ices Zimmer rourbe in einen keinen Salon für Gerniaine umgewandelt, und zwar fügte sich die Mutter jetzt ihren geschmack­lich«» Anordnungen. Dir hübschesten Sachet auS den Salons des Erdgeschosses beleg:« Germaine mit Be» filap und transpLrticrte si« in ihr neues Zimmer. daL jetzt dec hübscheste Raum im Rüschcrjchen Hause wurdet

(Forisetzung folgt)

Deutsche, gegen den bösen Außenfeind unb wendet Euch vom inneren Hader ab, solang« der Erbfeind an Rhein und Rubr !M>t.

Darum, Marburger, erscheint vollzSbNu am nächsten Sonntag *a machtvoller Kunveabung und spendet die «aben vaterländisch« LiebestStigkrits Kein« fehl«.

S-A

31» $'i> ui Mflit«.

. „Ich Wünsche, daß zwischen Frankreich und Deutschland Eine Wüste gelegt wick, damit mein Staat gegen die von den Deutschen drohende Gefahr künftig geschützt sein soll." Diesen arausamen Befehl gab 1689 Ludwig XTV., der ,^»llerchn'stlichste König", des „an der Spitze der iKultur marschierenden Frankreichs", und ließ durch die Mord- und Räuberbanden unter Mslae die Pfalz beiderseits des Rheines vollständig verwüsten, da es ihm nicht gelingen wollte, dieses Land für Frankreich zu erobern. Das Heidelberger Schloß wucke zerstört, Monm Hein, unb Speyer niedergcbrannt. alle festen Burgen gesprengt, mehr «'S BOG Städtchen und Dörfer dem Boden i gleichgemacht Unb diese Schandtaten geschahen gegen das ohnmächtt'ge, infolge innerer Zwietracht wehrlose, alter?kraule Deutsche Reich — lediglich auS Haß, lllber-

Die englische Arbeiterregierung besindet sich in einer Lage, in bet sich der Ministerpräsident Mar Donald wahrscheinlich nur noch mit einiger Müh« zurechtfindct. Die englische Arbeiterpartei hat in ihrem Wahlfeldzug die Abrüstung und die inter­nationale Verständigung jur Parole gemacht. Mit der Hoffnung auf liberale Unterstützung ist sie dann in die Regierung eingetreten. Seit gestern sind diese Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Donald fordert die beschleunigte Herstellung

Dürrst Mainz, dann Speyer gewesen ist Lange Hai er nicht bestanden, denn die Franzosen wurden durch da? preußische Heer Vertrieben, kamen aber wieder und mach­ten 1797 der Sonderbündelet damit ein Ende daß sie den Rhein als Ostgrenze Frankreichs gewänne» So blieb ei bis rur NeujahrSnacht 1813/14, als Blücker bet Cmib über den Rhein ging und die linksrheinischen .Deutschen vom Joche französischer Gewaltherrschaft be° ; Neitf.

E>«ule leben diese alten Bilder, die vom tausend- jäbriaen. Ununterbrochenen Haß unseres ErbseindeS eine ÜberzengungSvolle Sprache reden, in anderer Form, aber in genau de« gleichen Geiste wieder auf. Das durch der Umsturz nutz durch die Entwaffnung ttiedergebrochen^ Deutschland muß seit setzt mehr al? fünf Jahren die siind stcke Besatzung, darunter 173 000 Franzosen und Belgier.! auf deutscher Erde dulden und muß tatenlos zusehen, daß deutsch« Volksgenossen im Lande van der Pfalz und vor der Mosel bis zur Ruhr von fremden Gewalthabern «iedergetreteu und mißhandeü, jedem /rechen und ge- «einen Uebergriff preisgegeben Vierden Mehr als 150 000 Deutsche, die Familien einge^chlnffen, sind vo HauS und Hof versagt iaorben. darunter 2D 000 au 4 Oer baverischen Rheinvsnl». Handel und Wandel liegen darnieder, die beste» und fruchtbarste« Reichsaebiett. schmachten unter Rechtlosigkeit unb Säbelherrschaft.' Wi Ludwig VIV. eine Wüste über die Piotr breitete, so wollen die beuligen französischen ßtnimfvrren eine «e i»I fti g e Trennung zwischen dem brsttzien und unbesetz-I ten»Gebiet schaffen, um die Losreißnng sicher vor'ube I reiten. Die Pfalz ist ihr erstes Ziel, da sie hoffen. DunZchst eine Lottösnng von Bauern durch BDnn, d-r ^Selbständigen Pfalz" herbeizuführen, um dann dir Ao-1 ßliebenint von Deutschland zu vollziehen. Da'U haben I sie daS aus Abenteurern und Gesindel bestehende Ge-I lichter bet Sonderbündler entstehen lassen. Sie warten! ihren Aeftpunkt ab, bis sie noch den Peinigungen unb I dirii fernen den Augenblick eigenen Zugreifens für at-1 komme« erachten. I

Was soll gegen solche Zwan-S- und Schandberrschai' I tine deutsch,« Kundgebung? Wird sie die Well vom I deutschen Recht überzeugen? Wird sie aus di« Franzosen I irgend eineu Eindruck machen? Wecken sie nicht viel-! Wtefir lacken und spotten ob solcher deutschen Schwäche?!

Rein! Di« bebrängten Volksbrüter am Rhein, in! Sonderheit in der Pfalz, müssen erkennen, daß das! deutsche Gesamtvolk ihrer nicht vergessen Hut. Sie müffen I erfahren, daß e» für sie empsindet, und daß es mit reichen I Gaben nicht geizt, wo es gilt, die durch die Tyrannen-1 Herrschaft geschaffene Not zu lindern. Zweitens soll im I beutscheu Volk bcS Gefühl der Einigkeit und des Z«-1 sammenschlnsseS gefSckert, der geistige uns seelische Kampf! vorbereitet werden, bis die Stunde der Rache und Ab-! «chnung mit dem Schwerte reif sein wird. Einigt Euch,!

heroorragesd dewädrt bei

NsnrküsÄMerjkv, Semilhütz, WjchMzerr.

,.Wo willst 6n übernachten, Bubi?" fragt« «r si«. Bnb der Ausdruck mach, sie selig. „Du siehst näm- lich reizend auS so. Das Einsache steht dir sendmal besser, MauS. als die schönste« Pariser letten. Also, wo willst du schlafen?" >

sagte kurzerhand.- „Bei dir", ; „Sei mir?«

Mich« Stfislii.

4 00 Sitzung vom 22. Februar.

letzte Mög'icbk.it, eine dauernde Feindschaft mit dem I Schwiegervater zu vermeiden. Er v.rsprach sich nicht I t-iel davon. Er erwartete eine sehr erregte Debatte, wobei n selbst eine reservierte Haltung wahren wollte. „Mit der Ruhe ist alles zu machen!" war seine Devise. Und als Schluß der D batte so lle nicht ein« B. kehruug der Eltern erzielt werden, aber wenigstens ein Rom- promiß di? Tochter sollte nach Haus? zurückk.chren, bis alle Formalitäten erledigt seien. Er glaubte, durch | sein« Bereitschaft, die Tochter zur Rückkehr zn be I toegen und durch Darlegung seiner llncigennützigkett bei der späteren Heirat — „ich kann s e, bei Gott, all ir. «r.-.ä r n. sch emmen können wir nicht, brauchen ober wahrhaftig mcht zu betteln" — sich eine gewiss« Achtung bei den Eltern «rr ngen zu können.

Al? er — schweren Herzens — an der Tür des Rüscherschen Wohnhauses geläutet und dem Dienst­mädchen se-.ne Karte abgegeben halt«, mußte er erst eine Birncljhutüe im kmpsangssalo« warten. Und

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anMSssxa

d«S Nachmittags abho^a. Er ging auch zur Kaserne, nahm aber — und er sprach ganz ofhen mit dem Hauptmann über die Ängetegcn« fc*1 — Urlaub nach Waffeln. Zwischen zwei Zügen wollte er mit Alices Vater sprechen, den kennenzu­lernen ihm noch nicht gelungen war. Das war die

sie durchgebrannt sei, daß sie nie wieder nach Hause tzr. rückkehren wolle. Unb da er begann, ihr Lor- würfe zu machen, behauptete si«, der 3r«r hätte sie fci, dem Franzosen mn Ostersonntag zur Verlobung pvingen iroutj. 0 ewalllam. log it,

Kater den Ring über den Finger gestreift — hier seien noch die «Spuren —, sie habe aber den Ring ge­nommen und ihn von der Terrasse des Otttliew-

AI 's S«ra."

kloflers herab in (fen Abgrund geworfen. Baciscb hielt daS für unwahrscheinlich. Aber er widersprach nicht.

„Uebernachte bei deiner Tante", sagte er, „ich begleite dich."

„Tante schläft schon. Willst du mich nicht haben? Ich b-n doch rotzt dein« Frau! Dr hextter! Wen-, bu m.ech «nicht mitnimmst, setze ich misch vor bei# fcauä und heule, daß die ganze Nachbarschaft zu- foimnenläuft, Oder ich gehe in eine Lar, ganz allein,

Germaine Nuzcher.

1 ®i*t Eljaß-Roman. Von Christian Bouchholsf.

26. Fortsetzung

Als bet Zug einlief, wartete fie nicht einmal, bis er vollends hiell; sie warf sich dem Geliebten tn die Arme und küßte ihn so llidenschaftlich und so lange, daß die Heute aufmerksam wucken. Auch Leute aus Wasfcln. die m'tgesahren wrrei, Haler die Szere l« Machtet und k>lp tiier.en si« am nächsten Tag. „Rü sch^r» Tochter wieder in den Armen eines deutsche Offiziers!" Denn Bartsch trug noch immer Uni' form, t

wchrcnddcs war ein Hin und Her im Haus und ein Gellüster und Getuschle. Dann kam das Faktotum Minna h rein und gab ihm bi« Karte zurück: Ma­dam- liege zu Bctt und sei nicht zu sprechen. Monsieur sei au?qegang-n.

Wohin er sei ? — §i« wisie «r nicht. — Wa in er zurückkomme. Denn er lelbii müstr m einer Stande wieder adfabren. — Dec Herr komme erst morgen wieder.

Man wollte ibn also nicht empfangen. Das hatte B-.r sch nicht erwartet.

„Also gut Mahlz it!" erhob er sich. Aengstlich östi.ete ihm die Alte die Tür. Noch,nie war ein deut­scher Offizier über diese Schivelle gebeten. Für sic war ein deutscher Offizier der Inbegriff alles Schreck­lichen und fremdartig 33ornetten. Trotzdem konnte fie sich nicht enthalten, ganz leise zu fragen:

..Wissen Sie ... Herr ... (den Dienstgrad wußte sie nichi zu erkennen) Herr Offizier," stammelt« fie, „was uns tt Al ce tut? Lebt sie?"

Bcr'sch verspürt« wenig Lust, einem Dienst- br-ten Auskünfte zu erteilen. Er sah sich die Alte von der Seite an Als er ihren ängstlichen und ticfbe- sct/t'N Gesichtsaus'ruck bemerkte, sagte er aber doch:

bm ja g kommen, um Bescheid zu er eilen. Wenn fcie Herrschaften nicht wollen, sollen sie mir den Buckel raufrutschen. — Aber seien Sie beruhigt. Alle, Blici leb " ;

„Dank' schön, dank' schön, lieber guter Herr. Tank' schön." ,

?rtzt war Bartschs Entschluß reif. Nach seinem Ilrtiii waren Al.ces E.tern Fanatik.r und Rohlinge Alicc hatte tausendmal recht, fe.ne arme, keine Alice enb er hatte tausendmal unrecht, daß er sie nicht den längst zu sich genommen hott«. Krank und elend hatten fit sie gemacht, und er war nicht früher für sie ernoerreten. Dabei — welchen' Glauben hatte sic au ihn! Welche Zuversicht! Festen Schritts ging er den vom Regen aufgeireichten Weg nach Jwja Bahn- hvj zurück, seinen Säbel unter dem Arm,

Abg. Hennin 8 (Deutickvölr.) stellt fest, daß in der Geschichte noch nie solche Schandtaten begangen wocken und, wie von den Fran«osen geaen daS rbeiniiche untz und pfälzisch« Volk. Das s«i nicht mehr Machtgeiühll sondern Sad-Smus. Als Politiker und alter SostÄ weih ich, daß es mit dem Revanchekrieg nicht so rasch geht. Erst muß die Garant« geschaffen sein, daß kein neuer Dvlchßoß gegen uns gcsühtt wick. Kommen aber wick der Tag, wo daS den tickte Volk, dessen Ehre von dieienA degenerierten Frawunenvolke täglich mit Füßen getreten wirb, in der Verzweiflung zu den Waffen graft wie '813. Es gibt kein unsittlicheres Volk auf der ganzen 5tbe, das so verkommen ist, ein Lumvenpolk wie daS fron» Elche. Eine Verletzung seiner Ebre wfll das deutsche Volk nicht dulden. Selbst in Arbeiterkreisen ist em fober Ehrbegriff vorhanden. Was nützen alle paviern« Proteste olm« eine einzig« Handlung. S.-llen wir allein den« immer den Versailler Vettrag halten, während ihn , anderen fortgeköt brechen. Dec Tag bet Vergelttm-

'Tae Besprechung der Psalz-Jntervell-rttanen in Ber-- für die französischen Schandtaten wick kommen. (Bei- bindnng mit dem beutschnationalen Antrag auf Ver fall rechts und auf den Tribünen.) urteflnna bet Hochverräter in den besetzte« Gebieten wick Abg. Ledeb our (Unabh.) wirft den Rednern der fortgesetzt. I Rechten nativnalistische Uufpeitschung der Leidenschaf-

Aus-enministn: Dr. Stresemann nimmt fcf»rt ka« tfnJ?*r"

Wvrt und erklärt, der Staickpunkt der ReichSre^iernn'- . H»kfman n-SickwigShasin (Zentnim) warnt 'N der Frage der Interpellationen ist gestern durch bm- m Schlußwort davor, die Pfalzsrage zu völkischer Pro- Minister für die bcset-ten Gebote zum Anckruck gebrach' vagaicka zu benutzen. Er schließt mit dem Gelöbnis wocken. Ich hätte iniolaedessen al« Minister der Aus- Ä' Pfätzer bleiben dem Reiche treu!"

So hatte er nicht ander« gekonnt, als sie zu sich in tie Wohnung mllzunehmen. Am anderen Morgen batte Bart'ch ein sehr schlechtes Gewisfen. Alice war über Rache wie umgewandelt Sie war folgern geiiwr-- b«n. wie ein Schäfchen. Und auf ihrem Gesicht fpie- gellen sich Heiterkeit

2. Februar haben wir das französische Zuüanlmenwirfcn mit den Sonderbündlern nachacwiefen. Der deutsch? Botschafter in Paris mekdet heute, daß ihm diese Pfalz­note znrückgesandt worden sei. fHört. hört und erregte Rufe.) Frankreich lchnr es ab, sich in inner« deutsche Lerbältnifse «inzmnifchen dich, wenn sich doch Frankreich an den Dingen nicht beteiligen wollte, dann! wäre der ganze Separasistenspuck in 24 Stunden erlebia'. (Lebh. Zustimmung.) Die von der französischen Propa­ganda in der Well verbreiteten Rebel über die Vorgänge £n der Pfalz beginnen sich zu zerteilen. Die Welt wick es auch ckrsteden. wenn dir so furchtbar ter­rorisiert« Bevölkerung in der Pfalz zu Taten geschritten ist, die junstisch zu verur^.ler sind, die aber vor Gott und dem Göttlichen im Menschen verteidigt werden müssen. (Lebh ^ifalltt Die beutsch-franeSsisch« Frage ist nicht aklein auf materielle Weise zu lösen. E» gibt auch nicht nur eine Frage von Kohll und Erz, von Goldnotenbank I und Reparationen, sondern iede Verständigung tniip,

wärtiaen k'ine Veranlassung, zu dieser Frage der Inter-1 Damit sind die Interpellationen erlckigt Der deutsch- vellatton-n Stellung zu nehmen. Auch die Anregung nationale Antrag wick dem Rechtsausschuß überwiesen, die der Abg Dr. Hell'erich gestern vorgebrack't bat. Angenommen wecken Anträge zur Vcmnsachung der ®c» stvrd wohl besirr im Nahmen der all"emeinen politischen I lchästSockrmn». U a. wird beschlossen, daß- eine Ne- ^batte erörtert wecken. Er bat hinaewielen auf tv I -iretflung ber Beschlußsätzigkeit nur unmittelbar vor dar 5Vrart« der Saaraebietrs und seine positische Sl lmng I -ibstnnmung erfolgen Tann. Beschlossen wick weiter, Auch bre Räumung der besetzten Gelsitte säkli in ber daß in Zukunft namentlich abgestimmt wick, ivenn di« samten Komplex der Frag« der dcutich-ftanzöfischer Beschlußfähigkeit des .stanscs bezweistlt wick.

Beziehungen und diese selbst werden toebl den Haupt I Zur Erörterung stellt weiter ein Schreiben des Abg. ^genstanb unserer ousienpolitrsck-en Aussprache k«den. v.Sraefe (Dcutschvölk.) betreffs Wahrung der Rechte Die Tatra Int des Auswärtigen Amtes in der Pfc/z der beutschvölkischen Reichstagsabgcvrdneten.

(s®e5r Abg. Wulle (T^utschvölk.) führt Beschwecke, daß

L bemnaibft deutsckvüttischeu Abg-ackneten trotz gegenteiligen Be-

r « e? b « r » f flT("f f" tao Vo n 4 ’ft Jd s G schästsocknungsanSschusses bie Abbai ung ,Hn9 Lß'L* f xrtAs c<”> Versammlungen versagt werde. Unzulässig sei auch

S Z die Schließung der Büroräumc von Abgeordneten. Dn

,7 71 V. I beantragt die Reichsregierung zu ersuchen, si« einiflnen^E^H^?* « r V Srw IrnCi3t k‘n 6*!:cra! Seeckt und den Rerchsurchrminister -Mn Si. 4 -■>.: »». ^'Xeäh4' - u ”*** - ****•» Veschwecken verdächtigt. In unserer Role tom11L,iUiU™n 'in*'

®ut, vererbter Zerstörungslnst. Zum urociteu Mal führ, jlen die Französin 1792/93 dieses ennetz.nh« Schauspiel der erschreckten Welt vor, als die Mockbrenner der fron» sDösischen Revolution, einem entfesselten Streme vergleich. „ . __________ö

»keichbar, sich als wilde Horden out die schutzlose Pfalz Kreuzern und 2 Torpedobootszerstcrern und warftn nnd feder Schandtat ftönten. Damals wucken liberalen Negierunstsstützen haben »eqen diese h ß^SLe<3nh berun9 einen Dertagungsantra« «inaebracht, der

j” «ne menschenleere Einöde verwanvelt. Gerade toi« | einem Wi6lMu»nan«f,.»

'»-ute, begünstigten die französischen Revo!.,t'on-generfl ^'^^^°u^b°otum nicht ganz unchnllch lieh . die Bildung von rheinischen Sonderstaaten, jO."trag wurde mit einer Mehrheit »dgelchnt, darunter auch eines „Pm'z- und Rlreinstaates". dessen Sitz | 9,e ous rer Arbeiterpartei und aus den Kon- --- - seruativen »usammensetzte. Ein sonderbares Bild:

Die Liberalen verfechten eine Wahlparole, die Mac Donald preisgeben muß, weil der beschleunistte ^reurerbau Ärbeitsgeleqenheit schafft. Und plotz- I lich sind die Konservativen mit ihm ein Herz und I eine Seele. So unterscheiden sich Theorie und I gratis.

I Landon, 21. Febr. Im Lanfe der Debatte I über den Beschluß der Regierung, 5 Kreuzer und 2 Zerstörer zu bauen, erklärte Mac Donald, daß die Neubuute» l-di»lich nlteSchiffeersehen sollten. Die Stärke der britischen Kriegsflotte I n^ürde nicht erhöht »erden. Die Reqierunq könne I Ein* Abrüstung nicht zustande bringen, indem sie I inlaffe, daß die britisch« Flotte durch Abnutzung verschwiirde. sBeifall bei der Opnositlou.). Die Illlrage de« «-samten Flottenprogramm, nnd be» Standard«, gegen den Ereßbritannien bauen sollte, werde jetzt erwogen und bis diese Prüfung vol­lendet sei, »erde keine Enkscheidnng über die ge­samte Flsttenpelitik erfolgen. Keine fremde Nation könne wirklich gegen, den Bau von Eriabschifsen vrotestieren. Im übrigen beruhe »er Deschkutz, neue Kreuzer zu bauen, ans dem Wunsch, dem englischen Schiffobnugewerbe Arbeit zn verschaffe«. Nach Schliß der Debatte Wurde ei» liberaler Antrag, der die Negierung hernusforderte, mit 372 gegen 73 Stimmen abgelehnt. Di« Konservativen stimmten । mit der Negierung: eiuiae Mitglieder der Minder­heit enthielten sich der Sliinmabgab«.

London, 22. Febr. Im Unterhaus« srrzte ein Mital'ck, ob die Aufmerksamkeit des Sräfibenten bei Handelsamts auf den Schaden gelenkt 'norden sei. b«r den fcrit’ftfien Kauf'e ten daraus erwachse das? die deutsche Regierung ihr versprechen den deirff.ch-n $’ff«e-wen. die zwischen den Miierten und ber deut- scben Regievikny vereinbar« Sstprozentige Ab- gab« zu erstatten, zurückgezogen habe. Lunn er. widert«, Verhandlungen feien mit der deutschen Re gierung in dieser Frage im Gange. Tre Negierung erkenne vollauf bfe Wichtigkeit einer baldigen beliebt, genden Lösung

Kredite zur BeKr,?fe»g der «rbeitslosenkrise.

Londcn, 22. Febr. Tav Unterhau» hat ohne Llbftimu.ung Kredite in der Höhe von 730 Milli­arden Pfund zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit lulwilligt.