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1924

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r Die Besprechungen über dar Projekt einer Eold-

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Bordeaux, 6. FeLr. Die Handelskammer

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die Aussprache über die einzelnen Paragraphen be» mächtigungSgesetzes körte setzt.

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Fall aber erscheine sie recht gering, denn 500000 Franken seien heute keine 100 000 Goldmark. Vor dem Kriege hätten die Verkehrsnettoeinnahmen der preußischen Staatsbahn in demselben Gebiet, da« jetzt die Regie betreibt, etwa 3 Eoldmillionen 6e» tragen, das ist also das 30fache der heutigen Netto- einnahme bet Regie.

aufgefüfirt würden Der Antrag wird, nachdem Poin- eare die Berkrauenskrage gestellt batte, mit 327 gegen 240 Stimmen abgelebnt. Im weiteren Verlaus der Litzung stellt Abg Herriot den Antrag, Artikel 1 des Negierungsentwurfs von der Tagesordnung abzusetzen. P-nncare stellt die Vertrauensfrage und di« Kammer jchreitet bann erneut zur Abstimmung.

Paris, 7. Febr. In der heutigen Nachmittags- sttzung der Kammer, die zu diesem Zweck auf kurze Zeit unterbrochen wurde, sprach Poincare einige Worte »um Gedächtnis des ebemaliaen Präsidenten Wilson, dem er nachrübmte, dah er sich zum Dolmetscher der Empfin­dungen des französischen Volke» gemacht bade, al» er erklärte, dah das Recht kostbarer sei al» der Friede«. In Frankreich werde man nie vergessen, dah er den Rdern als Grenze der Freiheit bezeichnet habe. Hierauf wurde vom Kammervorsiuenden eine an das ameri­kanische Repräsentantenhaus gerichtete Resolution ver­lesen. in der die französische Kammer zum Tod des ede- maligen Präsidenten ihre Teilnahme ausspricht.

P a ri S, 7. Febr. Rach Wiederaufnahme der Te*<tte wurde die Aussprache über den ? 2 des Artikels 1 des Er­mächtigungsgesetzes eröffnet. Dieser Paragraph (litt kn Regierung das Recht. t>e geplanten Firmnzmahnahmen durch befonbrre Beschlüsse des Staatsrat? zu erg-ersrn Herriot beantragte die Ablehnung dieses Para».'« phen P oi n r a re stellte die Vertrauensfrage. Der An­trag Herriot auf Ablehnung des § 2 tvntb» mit 235 gegen. 16 Stimmen abgelehnt. Die Parteien der Linken «nd -rtremen sinken bete-liaten sich nicht an der Abstimmung Auf der äußersten Linken wurde da« Resultat per »b- siimmung mit den Rusen: Demission! Demission! an die Wresse Poincarr begrüßt. Poincare erhob sich daun zu einer kurten Erwiderung, indem er den Abgeordneten der Linken den Vorwurf machte, sich au» Feighe't an der Abstimmung nicht beteiligt zu haben. Die Worte de» Ministerpräsidenten wurden von der Mehrheit mit stür­mischem Beifall ausgenommen. Die Sitzung ist dann unter großer Unruhe aufgehoben worden Heute wird

fionb»#, 6. Febr. Dem Berichterstatter des „Dailtz Telegraph" zusolg« find jetzt aus Bukarest. Warschau und Belgrad die Antworten auf die lchte britische Note «ingetroffe^ in der ungefragt wurde, ob die Sicherheiten, die von diesen Regierungen im Zusammenhany mit den von Frankreich angebote­nen Rüstung-krediteu gegeben werden, die Staatsguthaben, die Großbritannien und anderen Mächten für ihre Lerpsl chtungen verpfändet find, be- rühren. Eie hätten alle den Inhalt, daß di« W-.r'e. die den Regierungen zu« Verfügung stehen, mehr als genügend seien, nm sowohl frühe«, al» auch neuere Verpflichtungen zu garantiere«.

InlsWiid uni Melraitritittiirī.

Die deutsche Botschaft in Washington scheint mit ihrem Verhalten gelegentlich der Trauerseierlichkeiten für Wilson Anstoß erregt zu haben. Sie hat di« Flsgge de; B tschaftshouses zunächst nicht auf Halb-! mast gchißt unb der Presse gegenüber ihre Teilnahme an den Trauerkundgebungen abgelehnt. Inzwischen hat sie aber chr Verhalten geändert. Es wird au8 Washington berichtet, daß jetzt auch die deutsche Bot­schaft di. Tcaue sligge g-hißi hat und daß alle diplo­matischen Vertretungen auswärtiger Staaten um bi«, Erlaubnis gebeten haben, an den Trauerscierlichkei- ten teilzuwehmen.

Durch eine deutsch« halbamtliche Kundliebung er­fahrt man, daß unsre Botschaft in Washington in Ltolin angefragt hat, was sie tun soll. Man hat ihn bann freie Hand gelassen mit der Bemerkung bag« eine offizielle Trauerkutchgebung der deutsche» 8e*

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Kilt „WSIinif Md 8mm

London, 7. Febr. Viel beachtet wird in der heutigen Abendpresse die Unterredung Lloyd Georges mit dem Vertreter der „New York World", bei der ein Geheimabkommen erwähnt wird, das zwischen Wilson und Cl6menceau im Jahre 1919 während Lloyd Georges zeitweiliger Abwesenheit von Paris bezüglich der Besetzung der Rheinland« abgeschloffen worden sei. Dem diplomatischen Be­richterstatter de» „Evening Standart" zufolge set die Aufmerksamkeit Mac Donalds auf die in der „New York World" veröffenntlichte Mitteilung Lloyd Georges gelenkt worden. Mac Donald hab« um einen ausführlichen Bericht über die ganze« Umstände ersucht, der jetzt vorbereitet werde.

London, 7. Febr. Reuter meldet in einer in der „New York World" abgegebenen Erklärung verteidigt sich Lloyd George gegen die Angriffe, die gegen ihn im Zusammenhang mit den Bedin­gungen des FriÄrensvertrages betreffend die mili­tärische Besetzung der Rheingrenze durch die Alli­ierten gerichtet worden sind. Er erklärte, als er während der verhaudlnnge« nach einem dringlich notwendig gewordene« Aufenthalt in London nach Pari« znrlickkehrte, habe es fich gezeigt, daß Wilson während seiner Abwesenheit in diesem Punkte vor de« Ftuinzos-n kapituliert hätte. Er hab« jetzt kürz­lich entdeckt, daß Cl^menceau und Wilson während seiner Abwesenheit hierüber ei« gemeinsames Ab­kommen unterzeichnet hätten.

Eine offizielle französische Erklärung.

Paris, 7. Febr. Bezüglich der von Lloyd George in der „New York World" gemachten Er­klärung veröffentlicht das Ministerium des Aeutzern folgende Rote: Die französtsche Regierung behält sich vor, auf die Behauptung Lloyd Georges zu ant« morten, wenn ste im Besitz des genauen Wortlaute» ist. Für den Augenblick beschränkt sie sich auf die Erklärung, daß ste nicht erst den Tod des Präsi­denten Wilson nbgewattet hat, um die Zustimmung der britischen Regierung zu der Veröffentlichung des Gelbbuche« zu verlangen, welches die Schrift- stück über die Ausarbeitung der Bestimmungen des Friedensverttags bezüglich der Sicherheit Frank, reich» und des Garantie-Pakts enthält. Am 24. 12. 1923 fei St. Auloire die diesbezügliche Weisung erteilt worden, der vor dem 8. 1. 24 die nötige, Schritte unternommen habe. Die französtsche Re- gierung kennt kein Geheimabkommen, auf das sich die Unterstellung Lloyd Georges beziehen könnte. Es ist kein Geheimabkommen zwischen TlSmenceau und Wilson abgeschlossen worden. Wenn Unter­redungen zwischen ihnen während der Abwesenheit Lloyd Georges stattgefunden haben, so ist dieser unterrichtet worden und hat am 22. 4. 1919 seine Zustimmung erteilt. Der diplomatische Mitarbeiter der Havas-Agentur las gestern abend Tardieu das Londoner Telegramm vor, welches die Erklärung Lloyd Georges in der „New Pork World" wieder- gibt. Tardieu, der bekanntlich den tätigsten An­teil an der Ausarbeitung des Versailler Vertrages genommen hat, beschränkt fich darauf, dem Havas- Vertreter folgende kurze Erklärung zu geben, in­dem er fis ermächtigt, sie zu veröffentlichen: „Das ist eine Lüge!" Es hat kein Geheimabkommen zwi» chen Wilson und ElSmencsau gegeben. Lloyd George ist von unseren Besprechungen nichts un­bekannt geblieben.

Be­nds, ab.

Wicklung nähmen, bte mal danach erwarten könne. Jedenfalls könne Mac Donald, wenn er fr ne Absicht, nach Paris $u kommen, «m fich persönlich mit Poin­care au-zu sprechen, durchführt«, sicher sei«, im Cuai b’DrfaS die beste Aufnahme zu finde«. Di« Wichtig­keit unr> Nollvendigfeit « wer freien Aussprache zwischen den Leihe« Ministerprästbe«.«n übe» alles Probleme, deren Liquidierung ihnen dringtich erscheine, werde aUgtrnetn a»rf innt Inzwischen werte hie diplo­matische Tätigkeit zwischen den Heiden Hauptstädten aktitz sertgesetzt.

Rückzug Frankreich» t« der Pfalzpokitik?

Paris. 6. Febr. „Petit Parisi««" bestätigt die Meldung, daß da» Foreig« Office i« der Frage der Mederherfteü««g «i«e« gesetzlich«« Ordnung in der Pfalz de« Stahl« guo ante verlangt. Sie fran- jöfische Regierung ihrerseits sei bereit, di« Rückkehr der von den Sonderbündler« ausgewiesene« Beam­te« zuzulaffe«, aber st« widersetz« fich der Wieder- zulass««g der Beamte«, die durch die Rheiuland- kommisflo« aurgewiese« werben find. London und Pari« seien also «icht »ehr weit von einer Eini­gung über die fraglichen Angelegenheiten, und es sek so di« Hoffnung vorhanden, datz eine Verständi­gung der Vorbote werde für weitergehende Ab- kommen über di« großen Probleme, die in der letz­ten Zeit so bedauernswerte Meinungsverschieden­heiten zwischen London «nd Pari» geschaffen hätten.

te 6er lrmMtzen Sinnet.

Paris, 6.Febr. Die Kammer hat beute vormit­tag den ersten Absa» des Artikels 1 fee« E r- mächtignngsgesetzes über die geplanten Spar- amkeitsmasinahmen nnftimm:g ana-nom» inen. Dieser Absatz setzt bekanntlich die Mindestfiöbe der Abstriche auf_ eine Milliarde Franken fest, besagt aber noch nicht» über die Art der Durchiübrung. Vier kommunistische AbändernngsantrSge, die auf vte Be- chneidung der Heeres- und Marineetats abiielen, wer­den mit grober Mehrheit abgelebnt Der Kommunist Vaillant-Llouskurier entwickelt im Rohmen des von rbm vertretenen Antrages eine regelrechte Jntervella- Hi>n über den Untergang des Luftschiffes „Dirmuiden". Mehrere sozialistische Redner brachten die Befürchtung zum Ausdruck, daß die von der Regierung beabsichtigten Crsnarniffe die Departement» und Gemeinden sowie be­gehende und «enlante soziale Einrichtungen schädigen könnten. Der Abg. Candace verlangte darauf in einem Zpsatzantrag, dah in dem Regierungsentwuri genaue Ansadm m6«c hi« 6üU«**w des Lrsvarnisvwgramm»

eine Resolution gefotzt, deren Hauvtvunkt besagt: Handelskammermitglieder sollen darauf aufmerksam gemacht werden, datz Handelsgeschäfte mit den Deut­schen nur abgeschlossen werden können gegen Barzah­lung in Franken und daß nur Robstoffe und Waren noch Deutschland geliefert werden dürfen, die für die

Berlin, 6. Febr. Der Vorsitzende der Ersten Sach. titättbigenettflfefiuffe», Dotver, und das Mitglied des geilen Sachverständigenkomitee» Robinson statteten lern nachmittag in Begleitung anderer amerikanischer rglieber deS Sachverfländigcnautschusscs der Notstand > lösche bcS HanSfraueuvereins Berlin-Steglitz -inen Be- ab. Die Anregung zur Errichtung der Küche war ou dem Berliner Vertreter der „Ehicago Abendpsst" an»« gegangen chie den Betrieb der Küche bis ytm Frühjahr ichergestellt hat. Die Mahlzette« werde« feil-.irrei an te Gäste der Küche abgegeben.

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London, S. Febr. Ramsay Mac Donakd erllZrti einem Berlreter be« „Manchester Daily Dispatsch" g-.-ew über, an der unbedingten Anerkennung Rußland-; se> uich«? zu beubn. Rußland unb Deutschland sollt « ’n d«. Bökkerbtirck eintreten. Erst dann werde der Buns em- lebendige Kraft in der internationalen Politik darstelle» Deutsch'arch werde volle und vollst ändige A n - erkennnng unter glei 'eii B«chingunge i wie rz «dein ^itgl-ed be« Völkerbundes erhalten. Au! die Frage, ob Frankreich dagegen Einwendungen -rheber werde, entwerte Mac Donald nachdrücklich: „Rein ^anbr (!), datz Deutschland als ein Mitglied des Böller mndes angenommen werden uno -unerlei nnLberwind lichr Schomerigketen finden wird." vezügl ch Ruf/andr ergebe sich eine Schwier gkejt: auf Deutschlands Anlnahm in den Völkerbund müsse jedoch bestanden werden. Bei Besprechung der britischen Beziehunnen zur französischen Regierung erklärte Mac Donalo, Eroßbri'annien wcrdc sich nicht länger bannt zu fr--. den «eben, beiseite zu flehen und dir Ereigniffe abzmvarte«.

Das Ergebnis dieser neuen Haltung scheine über Er- warten erfolgreich p, sei«. Denn die Franzose« hätten toi Pfälzische« Separatisten endgültig ihre Unter­stützung entzogen unb die Rheinlandkommission werde er- !ucht werden, die Verordnungen der separatistischen Regie­rung ,n annullieren. — Mac T-onifb hofft, auf dem Wege über eine internationale Aonfere«, $u: Erledigung der Reparation»-, der Schulden- und bei SichernngSfragen zu kommen «nb durch den Bölkerbiino die undurchführbaren Bestimmungen der Bersaill«' Vertrages ««»«gestalten.

tEngfoni M StiihdS.

Puris, 8. Febr. Haos» zufolge ist es unzn. ^reffenb, datz Lord Erewe der englischen Regierung izielle französische Vorschläge betreffend die inlandfrage, bin Reparationen und die alli- ten Schulden übermittelt habe.

Loudon, 8. Febr. Der diplomatische Bericht' «ttet des „Daily Telegraph" schreibt, die äugen- lickliche britische Regierung wülche ht tot Sicher­et t sfr a g e eher für «ine dauernde Entmili- arisiernng der Rheinlande unter einer inter- tonalen »ver einer Völkerbundgarantie fein, als für «inm b f nrec.n «rgl sch-franzls sch« P kt.

Pari-, 6. Febr. „Petit Parifien" schreibt offi- $i3», wenn man i« London und Paris von einer siahen Zusammenkunft zwischen Mac Donald und Po- incarö gesprochen habe, so gehe das ein wenig Über die Möglichkeiten des Augenblicks hinaus, denn dir bei ien Ministerpräsidenten könnten feinen Vorteil ans

te dm dtlktzln Stiitt.

Berlin, 6. Febr. Das „Verl. Tagebl." mel­det aus Köln: Die Mitglieder de» rheinischen Fünfzehnerausschuffes und de» rheinischen Städte- ausschuffes begeben sich morgen zu Besprechungen mit der Reichsregierung nach Berlin.

Hannover, 6. Febr. Ein Mitarbeiter des W. T. B. hatte Gelegenheit, eine hochgestellte Per- önlichkeit der ehemaligen preutzifchen Staatseisen­bahnverwaltung über die Nachricht des „Matin" zu sprechen, datz die französisch-belgische Eisenbahn­regie jetzt täglich eine Nettoeinnahme von 500 000 Franken habe. Wie diese Persönlichkeit äußerte, muffle man, ehe man ein endgültiges Urteil abgeben könne, wissen, was die Regie unter Nettoeinnahmen versteh« «nd wie sie errechnet seien. Auf jeden

$ln IrmMnM einer Se'intiflite! Mr den BnWiinMotn?

Pari», S. Febr. Da» „Echo de Paris" läßt sich au» Berlin melden, dah die Sachverständigen «inen Plan de» französischen Delegierten Par- «entier zu, Begründung einer Eoldnotcnbank an­genommen habe. Höchstwahrscheinlich werde auch ’feie deutsche Regierung ihre Zustimmung dazu er, jieUen. (?)

Hierzu erfährt der „Tag" von zuständiger Stelle:

Amtliches Verkündigungsblaü des Kreises Marbmg.

Anzeiger für (das früher kurhesfischej Oberhessen

Notenbank sind noch nicht abgeschlofflen. Den Sach- verständigen ist zwar ein Projekt vorgelegt worden, la» von den französischen Delegierten Parmentier »nd Franqui ausgearbeitet worden ist: die deutsch« Regierung hat aber zu diesen Vorschlägen noch nicht «ndgültig Stellung genommen, sie unterliegen viel- «ehr noch der Prüfung. Der Neichsbankpräfideni Br. Schacht ist augenblicklich r -mit beschäftigt, die Deutschen Anschauungen über das französische Pro- jtH schriftlich zu fixieren.

Das Blatt setzt hinzu, datz die Tatsache, datz der Plan von Franzosen stammt, wie auch die Heim- sichkeit, mit der er betrieben werde, sehr bedenklich Kimmen müffle. Es verlangt mit Recht, datz da«

französisch« Wirtschaft nicht unentbebrlich feien.

Pari», 7 Febr. Ter Oberste Gifenbabnrat fiat den Vorschlag, die Personentarffe in der ersten Klaffe um 50, in der -weiten um 48 und in der 3. Klaffe um 47 Prozent sowie die Gütertarif« um Prozent tu erhöhen, angenommen.

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Die terlit in 6« Wh.

Pirmasens, 6. Febr. Die Kommunisten haben sich des Rathauses bemächtigt und das- setbe besetzt. In der Nacht von vorgestern aus gesterv wurden in Pirmasens acht Einbruchsdiebstähle begangen

Pirmasens, 6. Fcbr. Die Anarchie in Pirma­sens dauert fort. Bon dem sonderbündlerischen ve- zirkskommissar Schwa ab ist, um dem Tanzen die Krone aufzusetzen, ein virtfach mit Zuchthaus vorbe­strafter TelegenheitSarbeiter Schindelbeck zum ..Diktator von Pirmasens" ernannt worden. Bei der Plünderung einer Lebensmitlelgroßhandlung wurde der BesiNer, der sich zu verteidigen versuchte, indem er auf die Plünderer Es'igsäuve goß und Pfef­fer schülie»«. von den Elndrmglingen überwältigt und unter schweren Mißhandlungen und Messerstichen vor ras Rathaus grschl'ppt. Der Schvrnuretzte konnte schließlich von der empören Men,-^ aus den Händen oer Snnd.rbündl^: befreit w.'rten. Währ-nö sich ftanzS- sifche Gendarmerie, wie immer, bei diesem skandalösen Anftrit! völlig paffiv verhielt, nahm sie in der Woh- nr.irg Klings ein« Haussuchung vor. um festzustelleu, mit welchen Waffen (!) er sich verteidigt habe.

Berlin, 6.Febr. Wc das „Bert. Tagebl." aus Mannheim meldet, finbet dort im Rahnern der Tazang der süddeutschen Presse am l.März eine groß« Sonderkundgebung für die Pfalz statt Der Reichspräsident, der Reichskanzler «ob der Reichsministerde-Jnnern haben ihre Teifna>me uge,agt «nd werden Ansprache« halten.

n einer Zusammenkunft ziehen, die zu einer Zeit statt­fände, wo moch die Sachverftändigenausschüsse in 'Truffchland ihre Arbeit fortsetzten. Andererseits werde <ine solche Begegnung in franzSsischen diplomatischen ®*t.'fen lebhaft gewünscht, denn es werde wahrhaft ft b:da!!«rnswert fein, wenn die B.'z'ehungeu zwischen den i fbei:>en Ministerpräsidenten, die so herzlich durch einen ; ^krilswechsel eingeleitet worden feiettt nicht die Snt-

Di« ^Dberhelfttot Zeitung" »richttut ietbsnal wöcheutlich. — S«i»gsor«t, 1.—IS. 2.

1,10 l"arf etnschlletzlich Zuftellungrgedützr. Für avricOeBb« Kemmeix taiotge Wf $/ Stteil» oo. eumenr.irreigniii« tein 6x105. — Hetia» 00» Dr. L. -ttzerottz. — Druck der Untv.-Buchdruckeret von Jod. 8tu». Koch, ®(or*t 21.2t. — Äetweie*« h, Potiicheckkonto: Nr. 501» Amt Sroxfiutt «. »atu.

Der Anzeigeuvret» beträgt für deu >»«!p. Zetleumtllimeter VM Doldmark. Amtliche u- auswürt. Änzetgen 0,10 Eoldmark. Bet ichwier.Sotz 50»/.AusIchlag. Sammelanzetti.100»/, KQ TflhfÄ «k . . _ ~ (y.u,__ Aufichlag. »Namen 0,30 Eoldmark. Jeder Radatt qilt al, Barrabatt. Belege werden t!9< 0‘!

DSMkZtäg, 7. Fkvrvllk

,nnerhatd 2 »«" ft 4^. Lerechnuna nach dem Berliner Mttteft

jiirs oes Zahlung« ein«ang»tage,. Verzugs,infen pro Tag nach dem Bankzinrfuh

■)« Lehelmnis so schnell als möglich freigegeben werde, * 4a‘ damit man dazu Stellung nehmen könne. E» | schreibt: „Wenn die künftige deutsche Eoldnoten- tnnk nicht von jeder ententistischen Einmifchung freigehalten wird, so kann weder das Inland noch Mr» Ausland zu diesem Institut das nötige V«r- jkauen haben."

Berlin, 6 Febr. Wc ten Blälftru mitgeteV hat fier Ausschuß DaweS heute siiüe Besprcchuuk.n vir dem Reichtftrlanzmiuifterium iortk'-sht, während der Ku;fu?uS Mac Stenna «ne interne Vrft^cechuna a'hielt. , ®ie Meldung deS „Echo de Paris", wonach Deutschland i H« sran;3stfcheS Gosdnotenboufprosekr ancenemmen 64tte. i !ß mcht richtig. Es trifft nur zu, daß ein solches Projekt bischer Prüfung ute der Tirkirssion unterliegt

Berlin, S. Febr. Der UnterauZschnh für das Bt4>- re: arbeitete heute tod&ei'um mit Staatssekretär Fischer uck Mimsterialbirekior Popitz. Es wurde hierauf eine i tingchmde Prüfung des Voranschlages der deutschen An- s Wunen voro-nommen. Heber die Tätigkeit deS Untre» / «iiSschusseS für WähmusSfiage« winde keine Mitteiluii- pmacht 3« de« Abendstunden trat her gesamte erste ?-knssch,-ß $u einer Veilsihung jufammeit, i« deren Ber si kuf die Berichte der Sffenbahusachvcrständigen Sir Ml- iam Nttoorth und Le Verve entgegengenoaiwen wud>en. lefiec die heutigen Arbeiteit be» 8. Ausschusses wurde Zbenfalls keinerlei Beröffentlichunp ausgegebeu. Die Mit- Lcde" ' * •. Ausschusses werben voraussichtlich Freitag roh Berlin wreder verlassen. Ma« rechnet innerhalb die> fis Aasschuffes mit ton baldigen Eingang der Ergebnisse in?!,er noch iUtSstehercker Untersuchungen, «m demnächst ' Apnoger: in Pari» wieder üusnehmen e« können.

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