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halb 5 Tagen (1 Dollar — 4,20 Soldmarkl, Berechn»»» nach bem Berliner Wittel» bet Zahlung« eiegnttgelage». Verzugszinsen pro Tag nach dem Ojpntzinssuh
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einet Havas-Mrldung infolge gestern
dem Direktor Perretti della Rocca am
Gesellschaft mit Heinz das Schicksal ereilte.
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möchten regiert.
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kranzösisehen BezirkS^legierien abgelehnt.
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hat von bis
ger Weise vollzogen hat, daß weder die Verweigerung irgendeiner Auskunft, noch auch die Erteilung und Beachtung von Regierungsinstruktionen überhaupt in Frage kommen konnte.
richten" melden, das feiner Zat Oberpostdirrktion gegeben.
>de. affe.
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Stütz lolos aj
ihr beschlagnahmte Gebäude der auf einige Räume wieder frei»
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tungsmeldunge» über Unstimmigkeiten bei Der Sach- v?rs!ändiAknvrbeit in BerLn wird festgestellt, daß der V.rkchr mit den bisher grhlrten deutschen AuSkansts» Personen^ Vertvetern Let 3i;g.crung und Finanzwelt sich in J» sachliche^ freie» und zeschiistSnwßi-
Lnai d'Örfay einen Besuch abgestattet. Rach An- ftft französifcher Kreise ist die Lösung der franzö- Dchttnglifchra Kontroverfe über die Pfalzfrage auf
Tie GgnitriH’tr in ter Mir.
PirmafenS, 5. Febr. Der vom Stadtmt ge» stern gefaßte Beschluß, von der Befotzungsbehörte für di eWiederherstellnng der ösientlicken Ordnung und gegen die Wiederholung von Unruhen, wie sie zur Zeit in der Stadt durch die unhaltbaren Zustände sich ereignen. Garantien zu verlangen, wurde durch den
1 |0em Wege.
! Paria, S. Febr. Ueber den gestrigen Besuch [ IH franzöfischeu Botschafters in Lon- r le* beim Außenministerium berichtet eine HachrichleutAgentur aus London, der Botschafter Liebe sich über verschiedene Fragen ausgesprochen, fje »tel man wisse vor allem über die Pfalz- ||iage. In englischen diplomatischen Kreisen L'Htcibe man der französischen Regierung einen Bor- s Mag zu, der offiziös und mündlich übermittelt kmttdeu jei, und demzufolge d i e ,rheinische |legi e r ung“ einer neutralen Partei kg.«vertraut werden falle, in bet wedet f Sonderbündler noch Rationalisten vertreten wären. kHiese Regierung würde der Kontrolle der Rhein- Wdndkommiision unterstellt werden. Die englische Hfcgicntng beharre indessen nach wie vor auf ihrem Lkandpunit, daß die rheinischen Beamten ohne weiteres ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen hätten | mb daß die Meinungsverschiedenheiten zwischen ^Haris und London dem Haager Schiedsgericht, miu- LNftens aber dem Bölkerbund unterbreitet werden Duüßten.
I Loudon, 5. Febr . Der Paris« britische Botschafter Mord träne, her sich seit Sonntag hier aufhält k^xab ksvh gestern Abend zu Ramsay Mac Donald. Der statt» Rgefunbai’n Unterredung mißt man in d p omatischen ft’.ti- |fet große Bedeutung bei In der Hauptsache soll sie tjti; aus die Lage der Rhrinpfalz bezogen haben. Nach Maulivürdigen Informationen zu schließen, hri Lock !. Enroe dem engst sehen Ministerpräsidenten neue Bvc- k füäiie seitens der frau-uffischen Regierung für dir Vec- Ualtung der Rheinprovinz mügeteiü. Der französische L Ilan soll namentlich darin bestehen, die Botschafterlonfe- i. m mit der Ein'ctzung einer neutralen, au5 unpirtei- festen Männern liestehenden Regierung in der ERbem» t st«lz ('et’-fiu-it Sowohl Nationalisten wie «ich Srpa- ' rchisten können von dieser Regierung ausgeschlossen blri»
'k fönauti i BeriZ ' die
KnoionO ini zmilnich.
Die ^Pfalzfrage" vor der Lösung? Lord Crewe in London.
Laufe des gestrigen Tages finiten durch die Sonderbündler unid einem Teil der von ihnen aufgelegter. Erwerbslosen Plünderungen statt. Bei der Firma Kling tourte das Dach des Hauses abgedeckt, woraus die Menge in die Geschäftsräume eindrang und eine Menge Leb m-mittel fortschaffte Tie Beute wurde auf Lastautos fort gefahren. Aus dem Rathaus wurden p-mje Aktenstöße fortgeschleppt. Bei 'verschiedenen städtischen Beamten, die von den een» t-eibünN m g sucht werden, wurde in die Wohnung eingrbrochen und deren Frauen durch die An- drchung von Sirafmaßnahmen verängstigtt Trotzdem sich französisches M l-mr und französische Gendarmerie sich am Platze be-indeir. sehen die Franzofeu doch ruhig diescm schaudrollen Treiben za.
Kirchheimbolanden, 6. Febr. Tie Finna Bley (das Geschäft gehört zur Zeit dem Präsi- dentet, der „autonomen Pfalz") hat von
der netten Regierung den Auftrag erhalten, 400000 Personal-Ausweise anzufertigen. Man vermutet, daß bei der Bevölkerung der Pfalz andere Personal Au. weis« als bisher einge'ft jtt werten sollen. Die Sonderbündler verfolgen damit offenbar den Zwech einmal di« Bevölkerung zu zwingen, auf den After- bürgermeisterämtern um die Ausstellung der neuen Pässe nachzusuchen und zweitens, um durch die Erhebung von Paßgebühren ihre Regierung zu finanzieren. Man wird nicht fehlgehen, toenn matt das Letztere al- den ausschaggebenden Grund für diese Willkür ansieht.
Worin-, 5. Febr. Die Sonderbündlercha- ben heut« da- Kreisamt-gebättde geräumt. Die zuständigen Behörde nhaben von dem verlassenen Gebäude Besitz ergifftn und üben dort ihre Tätigkeit wieder unbeienträchsigt ou5.
Ludwigshafen, 5. Febr. Mit dem Son« der bündlerführec Heinz wurde bekanntlich auch ein Bankbeamter Dr. Matthias Sand erschossen. Jetzt wird nun großer Wert darauf gelegt, daß Sand kein Sonderbündler getvesen sei und sich nur zur Erholung in der Pfalz aufgehalten habe. Demgegenüber wird festgestellt: Dr. Sand war bereit- unter dem Namen „Impertro" bekannt, und schon 1919 Hai er eine bemerkenswerte Rolle gespielt. Zwischen Heinz und Dr. Sand liefen dis Fäden dauernd hin und her. Dr. Sand sollte Direktor von einer in bet Pfalz zu gründenden sonderbündlerilch- französifchen Bank werden. Aus diesem Grunde hielt er sich in Spener auf, wo ihn am 9. Januar
nächstigen Zusammenkunft -wischen den beiden Staate» Männern gesprochen. Die französische Regieruns if. hierüber nicht befragt worden . Solange übrigens die augenblicklich im Gang befindliche Parlamentsdevatte über die Finanzgesetze der Regierung anbauert, wird der französische Ministerpräsident nur schwer b* notwendige Muße für so wichtige Verhandlungen finden.
61« Hüt its StltslMtroiiito
Harburg, 6 Febr. Dr Reicksminister de- Snmu Jarre« hielt gestern Abend inHarburg rint polilifcke Rede Man habe, so sagte der Minister, auch <m Auslände heute bas Gefühl, daß die gegenwärtigen Zustände nichttweiter bestehe« dürfen, soll die Wett n'cht ia Trümmer geben. Die Arbeiten der Sachverständiqer.ausscküsse in Berlin dürfe man mit leifer Hoffnung begleiten. Sckarf fritifierte der Redner die ^folgen des Versailler Vertrages. Von 65 Millionen Deutscken würden 17,3 Millionen von den Besatzung»-
Ftanzöfifchet Befnch.
London, L.Febr. Rach dem „Dailtz Telegraph ist eine Anzahl hervorragender französischer Industrieller in London eingetroffen. Sie seien nicht in offizieller Mission, aber offenbar auf Anregung der fron- zökischen Regierung nach London gekommen, wohl um brn Versuch zu machen, britische Jndustriekreise und andere Londoner Persönlichkeiten für den Gedanken eine« eugl.sck- französischen Zusammenwirkens in der Behandlung der Rhein- und Ruhvindnstrie, d. h. also in der Ausnutzung der sogenannten produktiven Pfänder zu gewinnen.
Weitere AuSfübrungen des Ministers galten den sepa- rafistischen Bestrebungen am Rhein. Im Zusammenhang damit erwähnte JarreS, daß er den Gedanken, die Abtrennung westlicher Gebiete von Preußen Snne zu etuer befriedigenden Lösung der Reparationsfraqe beitragen, für eine Utopie halte. Innerpolitisch müsse die Erhaltung der Währung und das Gleichgewicht der Staatsfinanzen die Hauptwrge sein Es heiß- jetzt, aus der Misere berauSzukommen mit der Parole: Den Willen zur Armut und Arbeit. Der Ausnahmezustand könne solange nickt ausgeboben werden, als noch Umtriebe von der äußerten Reckten ober der äußersten Linken zu befürchten seien. Nur während der Wahlkampfes dürfe die Aufhebung erfolgen. •
Zn den Abtrennungsbestrebungen der Deutsch- Hannoveraner führte Jarre» au«, man Hobe ihm anläßlich fern»? GlüAnunfcktelegrammS an den „Hanns» ^erkch-n Kuriert' den Vorwurf der Parteilichkeit gemacht Rach Meinung btefer Leute babe er kein Reckt, sich in die M~nontrirften Anaeleaenheiten zu m-'scken. Er mnsie aber gefügt werden, daßl er den Führern bet Deutsck-Hontw' he ratter in etn<*r Uttterreburta 'erflärt habe, fie möchten in der auzenb'icklickmt Zcht von e-n*r Ab^immung ab sehe", da das übrige Dmttscklanb dadurch aesSbrdet werden könne. Die bannoverfcken Vertreter Jütten er widert, die Abstimmung müsse erfolgen, da weite Kreise sie wünschten. Der Minister betonte, daß er Vertrauen habe zum gesunden Sinn der Bevölkerung daß ste fick der LoslSfuuq Hauttovers von Preußen widersetzen würde . Die Rettung liege in e: nem großen Preußen und in einem g rofceu Deutschland.
Falsche Ausstreuungen über Unftimmiglciicn der SachoerstLndigeu-Arbeit.
Berlin, 5. Febr. knigege» englische»
Btt Strtrtt li br'ttzltii StSitl.
D ü s s e l d o cs, 5. Febr. Bon unterrichteter Seit« wir über den Zustand be$ VerkchrS webens im besetzten Gebiett Der Personenverkehr der Regie hat Anfang Januar nach zuverlässigen Mitteilungen 50 Prozent des Verkehrs vor dem Ruhteinbntch erreicht. Allgemein ist eine UeberfÜllung der großen Mler- unb B rschichebahnhAfe sestzusteklen. Die Verscrgung bet Jndufrio mit Leerwagen fti ens der Regie fcheint das Unhalckar? des jetz'g»n Zustandes einzus Heu. Sie hat ein Rundschreiben an alle bedeutenden Verkchrstrei- benden gerichtet, in dem sie um Mitteilung aller Un- regelmäßiekeiten und besonderen Wünsche bittet- damit die Mängel abgestellt werden können Ter Betrieb der Regie ist unzuverlässig, die Zug- 7 düng ist unzureichend, die Sichecheitsemrichtungen sind vielfach entfernt Wie unwirtschaftlich der Betrieb der Regie ist, zeigt der Umstand, daß eine Reihe von Betriebs- iverkstätten mit etwa der doppelten Zahl an Lokomotiven und an Personal besetzt sind gegenüber der Besetzung vor dem Ruhreinbruch, aber die Leistung an Lokomotivkilometern nur etwa zwei Drittel bis drei Viertel der früheren Lokomotivkilometer beträgtt Kahlen» und Oelverbrauch sind doppelt und dreimal so hoch tt*b früher im deutschen Betrieb Die Tienstdaue» t«< Pechonals ist auf er r eulich Irng. Alles in Allen» also noch immer dnrchau- unerft-euliche Zustände- die jeden Versuch- die vom Verkehrswesen so innig abhängige Wirtschaft des Rhein» unb Ruhrgebiets zu beleben im Stinte ersticken.
Marburg Mmtz. hen» getollt
HornAng
Sitm d» StitstoiMlIs.
Berlin, 5.Febr. Das Rtichskabinett beschloß in feiner heutigen Sitzung, die Borabstimmung in Hannocer 14 Tage nach den ReichStagswahlen stattfindrn zu lüften
Angenommen wurde der Entwurf einer Verordauno über die Vereinfachung der Genossenschast-bikoung utib die Förderung der Ochlandersckltßung. Zeoeck der Set» ordnuna ist, zur Sicherung der Volksernährung ’tnb zur Entlastung des Arbrii-marktes Bvd"nverbesferungsge,tos- fenschaften bis zum 31. Dezember 1928 von der obersten LandeSbebörde unter Feststellung von Plan und Sagung crackten zu lassen.
Annabme sand ferner der Entwurf einer Beamten-» sieblungsvcwrdnung, um WartegAdemvfängcrn unb Beamten. die agf Grund 8er Personalabbauvero cd imng <u den dauernden Ruhestand versetzt worden sind, den Erwerb und die Bebauung von Grundeigentum zu Gärten unb landwirtschaftlichen gAblangen zu erleichtern.
Berlin, 5. Febr. Die dritte Steuernotverorvr'ung wirt laut „Boft. Zeitg." zur Zeit von dem zuständigen Reichsratsausschuß beraten . Das Blatt n mmt an, daß dn Beratung noch heute zum Abschluß gelangt, und daG. am Donnerstag der Fünszebneraussckuß de- RÄchrtags sich mit dem Entwurf beschäftigen wich.
Die
Berlin, 5. Febr. Der Unterausschuß für Wahrungsfragen des ersten Sachverständigenausschusses setzte heute zunächst seine Beratungen mit Reichsminister Dr. Luther fort. Der Plan der neuen Goldnotenbank kam hierbei wiederum in großen Zügen zur Erörterung. Der zweite Unterausschuß beschäftigte sich weiterhin mit der Frage des deutschen Budgets. Für morgen ist hauptsächlich die Prüfung bei in bett Reichshaushalt für 1921 einzusetzenben Einnahmeposten vorgesehen. Beide Unterausschüfse vereinigten sich heute $u einer Plenarsitzung. — Der zweite Ausschuß verhandelte heute auf Grund des beutscherseits gelieferten Ma- terials mit dem beutfchen Statistiker Dr. Kuczynskk und besprach hierbei besonders eingehend die Wert» abfchätzung der in Deutschland gelegenen Ausländern gehörigen Grundbesitzes. Wir verlautet, hofft auch der erste Unterausschuß seine Beratungen Ende dieser Woche in Berlin zu beendigen.
Berlin, R Febr. Der erste Unterausschuß der ersten Sackverstänbigenkomm-fsion hielt heute vvnnir- tag eine Sitzung ab, in der die Frage der Goldno- to n b a n k beraten hmrb«. Reichsbtnkpräsident Dr. Schacht wohnte den Bechandlunaen bei. Mittags begab sich der Ausschuß in das Reichsfinanzministerium zu Dr. Luthe r, um mit ihm ebenfalls über das Whörurgsproblem zu sprechen. Der zweti Unter.tuS schuß veehunk^ltr vormittags mit den Staatssekretären Fischevund Schrödet, sowie mit dem Ministerialdirektor Popitz vom Finanzminisderium über die Budgetfrugen. '
Berlin, 6. Febr. Der zweite Sachverfländi- gonauSschuß veröffentlicht folgend« Mittestung: Tie Aufmerksamkeit d«-; zweiten Sachverständigenausfchuf- ses ist auf Preffeaußerungcn gelenkt worden, nach denen die Ende dieser Woche erfolgende Abreise des Ausschuffe« aus Bersin dadurch verursacht sei, daß die deutsch« Regierung nächt imstande gewesen sei. Frog-n, die die deutschen Auslanhs-tuthaben betreff en, zu beantworten. Diese Mitteilungen entsprechen in keiner Weise den Tatsachen. Der Ausschuß hatte ursprünglich gehofft, daß er feine Berliner Untersuchungen g'gen Mitte Meter Woche beendig n könne' etn Teil de» vorz b r?iton^<n Jnformot onSmat riols erforderte jedoch unvermeidlicherweise längere Zeit, als erwartet tourte Tatsächlich hat der Ausschuß 'owohl feiten- bet deutschen Regierung als auch feiten» der Banken jede nur mögliche Unterstützung gefunden. D-r Ausschuß benutzt gleichzeitig diese Gelegritheit, zu erftgien, daß in dem von den Banken übrigen- freiwillig zur Verfügung gestellten Zahlenmaterial die Namen auswärtiger Kunden weder erbeten noch bekannt gegeben worden sind. Der Ausschuß hat e« nicht für nöt g b funden, irgendwelche Untersuchungen anzustelen, d« das Bankgeheimnis verletzen.
Berlin, 5. Febr. Wie die Blätter mitteilen, w-'rd der Vorsitzende deS zwei en Sachverständigenans- schusseS, Mae fftnna, beec ts am Donnerstag abend Bersin verlassen. Die übrigen Mftalted.r der zweiten Kommission b absichsigen, am Freitag abzureffeu Es wird nur noch ein Rev is onssachrerständiger iu Berlin Zurückbleiben, um eine Reihe von Fragen z» prüfen. Tie Mitglieder des zweiten Ausschusses, denen die Kommission DaweS wahrscheinlich in Kürze folgen wird, werden in Paris den Bericht über ihoe Unter» sucht»»isen in Berlin sertigs-ellen.
Düsseldorf, 5.Febr. Wie die „DüsseldorferNach» b« französische Pesatzungsbehöcke
Al» 6t? Wr>Wt» Swm.
Paris, 6. Febr. In der Kammer erklärte Poin» care g-stern, die Regterung tedang: nur das Recht unb die Mittel, eine ptovisor sche Jiritiatioe zu ergreisen. Jede-mal, wenn die etaffenen Dekrete den bestehen- h-nden Olc'etzeu wi'.ersprächcn. werde man ihre Satte fitiening verlangen. Tie Nrg «rung wolle unter de« Autorität und unter der Ueberwachung deS Pana- ments Vorteilen Diesenigeu beleidigten ihn, die ihm der Verfassung toideripircheedc Hintcrgeoanken unterschöben, oder die daraus ihre Hoffnungen setzten.
Dio Rede Poincares ivutbt daraus durch einen persönliche Wortwechfei zwifcken dem KriegSminister und mehreeu tcmmunii'iiidien Abgeordneten unterbrochen«
Dann fuhr Poineare fori, er berufe sich zu Gunsten des Ermücktig'-n^Sgefe.es auf einen Präsedenzfal! vom Jahre 1897, bei dem das Parlament die Regierung zur Durchführung der Me:allzölle ermächtigt habe« Im Jahre 1916 feien äb« siche Maßnahmen getroffev worden. Dir Regierung beabsichtige :;tit den g?»lan* tett Ersparniftet» nur da» von der Finanzkommissio» bereits begonntue Werk sorizusetzeu. Ten $;amtf« sollten ihre wohlerworbenen Rechte nicht entzogen wer» hen. Es handele sich nur barm», den nationalem Aufschwung nicht durch rückständige Verwaltung, bi» mit so vielen Beamten grbeit^ y*. hemmen. • 1
fe" Da» Dementi.
xz- Berlin, 5.Febr. Das Reuterbüro erfährt zu bem H Bekuch Lord ErcweS in London, es bestehe kein Grund W U» der Annahm-, daß er sich auf etwa» anderes beziehe IO tii auf eine allgemeine Erörterung und den natürlichen
I feuaiig des britifcken Botschafters in Pari-, den neuen a Iritjscken Ministerpräsidenten zu sehen. Das die Meldung W Cer Vorschläge anbetrrffe, könne mau sagen, baß nickt WO, biel vorzulchlagen zu sein scheine. In der Pwijscage.
teffpi-lStveise habe Frankreich gewisse Vorschläge ge» E »acht Die Engländer hätten ihrer Ansicht Ausd-nck A begeben, daß die Rbrinlanbkommiss-lou teilte politische W ^acht sei. Bezüglich der Eisenbahn bestehe keine Mei- S wmgsverschiedenbeit. Die UeberfÜllung auf diesen Linien ■ - fe auf die Tatsache zurückzufübren, baß durch äle von
ter Regie ausgearbeiteten Pläne kein Vorteil oewonu-n B | teürde. Was die Pläne für «ne neue Konftr-it; lcträ<-it. W fei nicht? Greifbarer vorhanden. Es sei auch sehr 2 *vwabrfckeinlich, daß irgend etwas bieder Art erfolge« B Enne, bevor die Sackverständigenansschüsse für die -bcutt ■ fcroen Reparation.'« ihre Untersuchungen vollendet laben. U ft . ®ner unnüitelTiar bevorstehenden Zusammenkuust 5 ftiMfch«« dem englischen und dem ßeanzSsische« Premier» W chteinffter in London ober Paris sei nichts bekannt.
Jä j 'f. Pari», S. Febr. Das „Echo de Par.s ' tetoffenlli* MMi ^«gende Mitteilung: Mau'hat infolge des Vrafwechfels pfcifcben Poimacs nutz Mac Donald von einet dem-
Die „tibetbeiRKbe Rettung* etidxtnt ledtemel wöchentlich. — Beimgsvrei« 1—15. r. 1,10 JJ.art einschlietzlich Zuftellung-gedühr. Für aurtallende Itummera infolge Gueits 00. eiement.itteignifie lein Lrtar. — Vertag »on Dr. C. Hitzerotv. — Druck der Unin.-$ud)Btu<teret non Jod. »ng. Äodi. Markt 21.2. - ^ernjprecher 56, VoftiLecklonto: Rr. 5015 Amt Irtanfhiti «. Main.
Der Anzeigenvreis betrS,t für den9geI». Zeilenmtllimeter 0,08 Eolv«rt Amtliche u- aurwäri. Anzeigen 0,10 (SolMmatt Sei Idtroiet.Sag 50 "f, »ufldilag. Semmelanietg. 100•/, sU AftpfÄ A: Schlag. > etlamen 0,10 Doldmark. Jeder Aabatt gilt ai, Barradatt. Veieg» werden Uv« berechnet, ebenso «uotunft »ur» die 'e>ei»qtzr,stslle undZuiendun, der Angebote. Zatzlun, -f Art J
innerhalb 5 Tagen (1 Dollar — 4,20 Soldmarkl, Berechnung nach dem Berliner Vittel- tsLtt
chm. Weiter habe Lord Crerve Ramfey MaeTonat, tzlckt ge Vorschläge Poinearös, ein; Abänderung bet fran» i iSfifdien Ruhrpolitik betrrffeiid p- txteilt. — Am Nach- 5 ’ Mittag legab sich Gras Saint Aniaire auf bas Faretgn Hfti«. tvo er mit verschiedenen Staatssekretären eine fctgete Aussprache hatte. In Londoner diplom »ti'cheu träfen gmg gestern das hartnäckige Gerücht um Kam fee Rec Donack werde demnächst das Amt deS Außeun-im« ter? abgeben, um fick ausscklleflick seiner Ausgabe alS Hretmermiutster wibmen zu können.
: London, 5. Febr. Zur Psalzfrage schreibt bet Ä wkitische Berichterstatter deS „Daily Telegraph", bis — Hestern abend sei noch keinerlei formelle Antwort auf
: ten letzten Kompromißvorschkag erteilt worden, daß die s i ftNhetnlandkommission in Koblenz eine neue Berwal- 3 tung in der Pfalz errichten bezw überwackeu S tot, auS der sowohl Separatisten, alS auch Rbein- ■ | Ander und Bayern auSgefcklo'feu fein sollten. Dieser • Eedanke scheine jedoch in britischen Kreisen nut wenig ® Unterstützung grfunbep zu haben. Stern diplomatischen ■ Lerickterstatter der „Westminster Gazette" zufolge steht die B teitllcke Regierung auf dem Standpunkt, daß die Frage ter Verwaltung der Pfalz eine innere Angeteoenheit bc5 fe jr? sei und daß die Errichtung einer netten Regierung •ui Befehl der Botschafterkonftrenz, btt nach den Wün- scheu »er deutschen Regierung und bet großen Mehrheit ter psälzefcheu Bevölkerung fein würde, eine Verletzung bei Rheinlandabwmmens untz der Weimarer Btrfasfuug bar» telttt würde.
Paris, 8. Febr. Der «tglifch« Gefchäftsträger »P-rischat. 2 lllll, Mtmittag de ’ * «___: Nack Mn*
leteti I'. S n ei NNittA,
Amlliches VerWMgungsblatt des Kreises Marbmg.
Anzeiger für (das früher kurhefsifchej Oberheffen
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