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Marburg
nack dem Vernu-r Mittel, Tag nach dem Bankzinsfuß
tnneraaro 0 4. (Tgen II 4. uuur— wuiumuiir, * l*tu ,lu tut» de» Zahlung ei»,ang»iage,. Lerzugszinsen PI»
Die Sachverständigen in Berlin
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Berlin, 30. Jan. Der „BorwäsiS" veröffentückft
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Kirchhelmbolande«, 30. Ja«. Oberinspttfe tor Marx teuäx gestern von be« Sonbcrbenhlera verhafr« und narb Speyer gebracht, weil er sich wetz» 8 ttr, fe überbürd mische Ausirlge ouSziisührr«. Sei g n ticfr Verhaftung, so^ie woge» der vor entgeh Tagen n folgten Verschleppung bei zweiten meistcrS Huh ue) dem Siadirat Sckrrrr fiti nun« pugl jmmliche Behörde» in Kirchheunbolarux» feN
einen Au?rua <niS der Denkschrift der Re-chSregierung. dir der ersten interalliierten SochverstSndigensonrmftfion als Material für ibre Untersutstungen in Berlin übergeben worben ist. Die Denkschrift enthält nähere Angaben über den Hmisbolt des Reiches und fc'ntr SinanteiittrtT- kung. Mit der vorläufige« Stabilisierung der Mart fest Mitte November 1923 ist eine erhebliche Brsftrunß in den Rttchsfinanttn eingetreten. Der Zuschußbeters. der in der letzten Novemberdekade noch täglich 30 Millionen Goldmark betrug, ist in der letzten De;embechekate aus knapv 11 Millionen Goldmark zurückgrgangen Der Ge- samtzuschußbebars für die Zeit vom 16.11. bi» 31.12 .1923 betrug 670 Millionen Goldmark. Er ist gedeckt worden durch die Kredite des Reiches bei der Renten bank lieber die vermutliche Gestaltung der Finanzen des Reiche- im Eratsjahr 1924 errechnet die Denkschrift, bep die Gesamtausgaben des Reiches (allgemeine ReichSderwal- tung und AuSftlbrung des Jrndcnsvertrages vou Brrsnitt les) 6712 Millionen Goldmark betragen, denen Einnahme» in 66be vou 6254 Goldmark gegenüberstehen dürften. Die» würde allo einen vermutlichen Fehlbetrag von 468 Millionen Goldmark ergeben. Die Schlitzung der Einnahmen geht davon aus, daß di« Wirtschaftseinheit und bet BenvaliungS- und Steuerhoheit des Reiches und der beteiligten Länder in den besetzten Gebieten wieder hergestellt wird. Bei Forckauer des gegenwärtigen Zustandes würden btt Einnahmen rund 950 Millionen Goldmark wemg-r einbringen, als der Voranschlag angibt. Die Ausgaben für de» unmittelbaren Reichsbedarf sind bei der Schätzung so knapp bemessen, oaß sie unter dem tatsächlichen Bedarf bleiben. Austvenüungen für wirtschaftliche und kulturelle Zweck sind nahezu ganz unberücksichtigt geblieben. Nicht berücksichtigt sind die Budgets für Post und Eisenbahn.
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nen und der Sicherungen feien die gegenwärtige» Zustände nicht zu überbrücke».
Londo». 30. Jan. Mac Donald erklärte in einer Rede in CarLSle: In ganz Europa haben wir ein großes Druckeiuander geerbt, und unsere Pflicht ist er. biete« Durcheinander in Uebemnftimmung uti* den Arbeitergrundsätzen anfturäumen. Ich hoffe, man wird nuS etwas Zeit geben. Rom wurde nicht an einem Tage erbaut, und Europa «mich nicht en einem Tage in LSnung gebracht werden. _ .
Stabnr» auf der Seife «ach der Berlin.
Londo«, 30. Jan. Sir John Bradbury ist nach einer Havasmelduag gestern atenb nach Berlin abgereift.
Mac Kerrnah übet die Berliner Ausgabe.
London, 30. Jan. Der englische Vorsitzende der 2. Sachverständigenkommission, Mac Kennah. der auf seiner Reise nach Berlin von einem der an» gesehensten Londoner Bücherrevisoren. Sir Plender, begleitet wird, erklärte einer Reutermeldung zu» folge, datz der Sachverständigenausschutz seine Ar» beiten in ungefähr einer Woche erledigen werde, er könne aber noch nicht» Bestimmtes darüber sagen.
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London. 30. Jan. Nach tem bn'tischen drahtlosen Dienst hat btt Regie rum? des irischen Frttnoatr- ein» Gtn'.abung der neuen d«tischen Reg-erung zu einer Kon- ftw» ober bce Regelung der Grenze zwischen Nord- urta
«i<bt in Händen habe, Enue weder tbr Jnbalt mitge- stüt werden, noch die Veröffentlichung der beide» Briest . tottfinben, zu ter man nt Frankreich gern feine Zu- ’ftmmung geben würde. Soviel kau» man teure schor
sammenzuarbeilen. Die Antwort Poincarör be- kurche zweifellos Lhnüche Gesinnung. Man könne ttfn» geuS au nehmen, daß keiner der beide» Briese bestimm« Vorschläge zur Regelung der schwebenden Frage» «ter hinsichtlich teS einzuschlagenten PersabrenS enthalte. 3« an paar Zeilen habe man sich natürlich auf eine der- arSge Auseinandersetzung nicht eintaffen können. — Lettin«? teilt dem „Echo de Paris" Ernzelheile« mit- Die beiten Staatsmänner gaben sich gegenteilig das Wort, trotz der öffentlichen Meinungsrerschietenbeiien alles anfjubitten, nm die verlcksisienen Probleme glücklich in behandeln und <nt dem SSfebetaufbaa Europas tätig mitzuwirken. An diese Noti, anknüpfend bemerkt T-cr- nr.ax, dos. die Entspannung te» lranzSs'schttngl schen Fen« ftiktcs leider noch nicht Übzufeben sei. ^n zahlreichen Punkten könnten vonseiten Frankreichs Zugeständnisse er»
L» den Lanptirage» der Krparatio-
Holter Ernägung von Gründen und Gegenqründen, die Angesichts seiner Tragweite für die Gesamtwirtschaft beite schwer wiegen, gefaßt worden, da ein Zögern nickt mehr dertretbar erschien. Für Vermögensanlagen, b. b- in«* besondere für Hypotheken und andere dingliche Lasten, für Echuldverschreibnnn-n un> andere ■
gelten vriuattSchuldner ist grundsätzlich eineAufweetnng «»f 16 o. ö. des Goldwerte» der Forderung vorgesehen. , Pefonters ungünstige Verbältnitzse des Sckutdnms be-- «chligen ihn zu peringerer Aufwertung. Eine Sondrr- tzrgelung ist für Pfandbriefe gegeben, die den Ausschluß
Paris. 30. Jan. Der französische AgitatorPho- qvd, der in Frankfurt und in Wiesbaden GeldrranS» porte der Re'cksbonk beraubt und danach in der Bill» D««tns ir We ba et fam ist je vim 1t iegs- z.-richt wegen DreustablS, yvir wegen ’tfecr b '.rj irnn* ;öii'chcr C en*armen und Bttsidigunz franzö ich si.re zu einem Jahr Gefängnis verurteilt ootbtn. Seine Mitangeklagten haben Strafen erhalten, die zwischen 24 Tagen und 18 Monaten Gefängnis siegln.
deutsche Kriegslastenkommiffio«, deren Borsitzender Herr Staatssekretär Fischer ist. beauftragt worden, die deutsche Regierung Ihne« gegenüber }u eer» treten. Außerdem ist ein besonderer Vertretn der striegslastenkommisston in dem Ihnen für Ihre Arbeiten zur Verfügung gestellten Gebäude dauernd anwesend, mn Ihre Wünsche in Empfang |u nehmen."
Der Vorsitzende de» Komitee», General Da«», erwiderte folgend«: „Herr Reichskanzler, bas Komitee beauftragt mich, feiner Genugtuung darüber Ausdruck zu geben, datz ihm Gelegenheit geboten wird, Sie und Ihr« Mitarbeiter in der deutschen Regierung kenne« zu lernen. Als gemeinsamer Ausschutz empfinde« wir die grotze Bedeutung einer gemeinsamen Verständigung der Alliierten über eine Losung der vorliegende« Probleme und es erscheint ans höchst wüunschenswert und wichtig, datz die deutsche Regierung daran teilnimmt. (Es ist unsere Hoffnung, datz eine solche Verständigung erreicht werden wird. Wir danken Ihnen für die Zusicherung Ihrer Hilfe und Mitarbeit.-
Berlin, 30. Ja». Heute abend sind in Berlin, wir bersitS angekündi-tt. folgende Mitgk'cher de» zwei- ten SachverstnädigenauSschusieS mit Bezlsilperfonal eingetrnff-»: Mac kenn«, Generaldirektor der ®»iö- landdank' Henry Robinson, Präsident ter Rational- bank in Los Angeles; Dr. Mario Alberti, Direktor deS Kredits italiano »nd Albert Sanften, Direktor der belgischen Rationalbank. Tie Herren wurden gleichfalls von de» Mitglied der AriegSiasteakommis- s'on. Ä girr ng’mt Me er. empfang m.
Berl i», 31. Ja». Wie bt ^Lokolanzeiger" von gut unterrichteter Seite hört, dürfte sich ber hiesige A.ifenchalt der Sachv rständige» niete über acht bis zehn Tage hinaus erstrecke«. Die Telegierten hät- t-n den Wunsch, vor allem Date« zu sammeln und im Zusammenhang damit die Dinge so festzustellnr. wir sie in Wirklichkeit find
Die erste Berliner Sitzaug der Sachverständigen.
Berlin, 80. Jan. Die gestern abcnd hier ein» getroffenen Mitglieder der beiden Sachverständigenausschüsse haben heute vormittag 11 Uhr in den Räumen des Reichswirtschastsrates mit den
Arbeiten begonnen. Seitens der Reichsregierung steht ihnen tatkräftige Hilfe zur Verfügung. Gemeinsame Sitzungen mit Mitgliedern der deutschen Behörden sind vorläufig noch nicht geplant. Wie die „33. Z. hört, haben die Mitglieder des Prü- fung-komitees ihre Borarbeiten während der Fahrt nach Berlin eifrig fortgesetzt. Zwischen den Mitgliedern der beiden Komitees ist vereinbart worden, datz während der Dauer der Arbeiten keine Auskünfte gegeben werden. Indes wird von Zeit zu Zeit der Generalsekretär des Ausschusses eine Art amtlichen EommuniquSs bekannt gegeben.
Berlin, 30. Jan. Die Unterausschüsse der eingetroffenen Ersten Sachverständigenkommission werden heute nachmittag Beratungen abhalten. Eine Sitzung der gesamten Ersten Kommission wird wahrscheinlich morgen vormittag stattfinden.
Berlin, 30. Jan. Das Komitee für Budget und Währung veröffentlicht folgendes Commu- niquck: Das erste Sachoerständigenkomitee trat heute vormittag 11 llbr zusammen. Es hat be- fchlollen, sich an den Reichskanzler zu wenden, um die Verbindung herzustellen mit den Personen, die offiziell befugt find, Auskunft zu geben über die technischen Fragen, mit denen sich das Komitee zu befallen hat. Das Komitee hat den Wunsch, feine Untersuchung in Berlin mit der möglichsten Eile durchzuführen. aber es beausichtigt nicht, seinen Bericht vor seiner Abreise abzufallen. Das Komitee hat weiterhin beschlosien. feine Arbeiten heute nach-
Tte „Dberbeffiltbe Zeitung* ericbeint letbemal wömcntüdL — Se;ngsDrets 18.—3t. 1. 1,40 L ark einschließlich ZuUeUungsgebichr. fiür aiifaOenbe Kummet« innige Streit» oo. eiement.irteigntüe lein Ettatz. — Bet az oa« Dt. L. Hitze t»td. — Druck Der Unit».• Kutbütudetet so» 2od. »u«. Hom. Markt 2153. — Äet»i»ted)er 55, Toftubetftoete: Ar. 5615 «et ^rantnrrr a. Stal«.
Berlin, 30. Jan. Dar Kabinett hat gestern den Hniwurf der dritten Steuernotverordnung I i« g e ß i m nt t. Er ist bereits dem Re-chsrat. dem UnSscku^ oes Reichstags und dem Re-'ckswirkfchaitsrat zu- tzegange«. Der Entwurf, ber die Unterschrift des Reichs- stnanzministers und bc3 ReichsjustizministerS trägt, regelt bas hart umstrittene Gebiet bet Auswertung vrivadcr Schulden und sucht eine iXung, die mit dem überwiegen- hen und mit stets verschärftem Nachdruck vertretenen $?ün-
Ilt 6initt6inhl« in In Mir.
«olksfustiz.
Rexbelm, 30. Jan. Der als französischer^it« zcl and Denunziant bekannte Sonderbündlerführer un> Äftetbüq»enneifitr von Rexh im bei Frankenthal» ,L»» g-nfeur" Gombinger, der viele Ausweisungen und Ueflrafvnge» Rcxbei.net Familien auf dem Gewisse» bat, ist g-stern abend 7 Uhr auf der L-ndstr-tze y* schon Rexheim und Bodenhei» der BolkSiuftitz zum Spser gefallen. Gombinger wurde schwe, v rieht und i» hoffnungslosem Zustand «ach dem firaw» kenhaus gebracht. Die Täter sind unerkannt eaitow men. » - t
^Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen
«mSsoertriige» gelten andere Besonder beiten, die eine
- Mi'-'mcsi Sferteilnng bet an-aewef-t-m Be-mö-en?« «assen ficherstellen. Der rugelassenen Lukwertung dient «ni t-esonder- vereinfachtes Berfehren. Für öllentliche Lnlaaen ist bis zur Abdeckung aller ReparationSver» »flichtungen ber Anspruch auf Kapital und ZinS aufgehoben worben. Ob überhaupt und wann, in welchem Ilm* fang und zu welchem ZeitMnkt bet Zinfen- und DilaungS- iirnst wieder ausgenommen werben soll, wird in späterer
-Bhi durch era besonderes Reichsgesetz gereadt. Die Auf» Aufwertung gibt tem Gläubiger nur einen Teil teS Gctd-
ter Spekulationserwerber und eine Begünstigung von altem Besitz von Mündeln, gemeinnützigen Anstalten, Stif- hngen. sowie ähnlichen zu müntelfickerer Anlage ge- ■titniaon.'u ®tfi«r*<tern Vorleben -kür b*e Regel nun von Unfvrückeu aus Svarkastengvtbaben »nd Lebensoerstche»
MI« iramöfiltttn fiammtr.
Paris, 31. Jan. Die Kammer setzte in der heu- t pii Nachmittagssitzung die Beratung über den Gesetzen tum rf der Reg-erung betreffend die Turchküh- iuna von Gr'paraiZmastnchmrn und d'« Erschliessung n-tttr Einnahmeauellen fort. Dt Berichterstatter, Abg. Bokanowski, verlas den Entwurf dt Finanzkommis- sion tetr die R vfti'n ber 5B ebtaufbauaten. Die Kommifion hat b schlessen, sämtliche Men ter Revision zu unterwerfen, in denen der tatsächlich genährt' E^tf 'ä ig ngeh tr g <ine h l e Mil ion JrS« übersteigt. Die Kommission sei der Ansicht, Satz der Revision 10009 bis 120 000 Aktenstücke unterworfen meist en müstten. Der Abq. Klotz erftarte darauf, daß die Finan'kommiftion diesen Be'chlutz mit 5 gegen i Stimmen bei 4 Stimmmthaltungen gefaßt habe. D-r Abg te Jard'N. d r eines der zerstören Departements Äisne vertritt, protestierte Heisig gegen jeden d'ee^-nftmirst ter dem Ensich-dimng^g setz von I9l9 Abbruch tun könne, da d'cses Gesetz mit einer großen M hrheil beschlosien w-roen sei, sodatz mon nichts unr rnebm'n dü te. to te dir Geschädigten in Qfeaenia# U>ef«ander bringen könne. Bor kaum einem Monat habe ber Minister für d e befreiten Gebiete erklärt, baß et sich gegen iede Revision ter Enkschädig'rngs- akten gtn fe1’<n werbe. <B»tn,are erfiärre. die iRrgierung werde sich auf alle Fälle atn bös Lösung bett Fil'.ansinmmissiou halt'», gleirfiaftttig, ob es bei der s-tzt vor! eg Uten ble-b-, cbe.r die Kommission einen Kn p m nt - r i nt t r te An chl etz in vetban- b l e bi Kammer über di? Möglichkeit weiterer Erspar« sie in । en b fre ten bi?ten und im Ä eserouf« La :v n;H u® selbst, reffen Aufhebung ber Abq Debets > ou n-uem rerlang-e
oris, 31 Jan Die Finarn-ommissiou ter Kamm-r hat heut' vormittag.Der ten gestern etnge« brachten''und d Skunett » An rag Ringuiec tetr die R v-sion ber Scha' ner a be r.igr für den Äiederauf- ba>i v r'on dt Nick h fti er Debatte hat die Kon»« n.ifsiou mit ti g gen 4 Stimm n bei 4 Stimmenrhui- tungen aus Bosichlaq des General bericht T'tatier-j. Abg. Bolariewrki e ne Lösung ang nommen. nach der sämtlich« En»schL>igungsaktm, die zu Zahlungen über 500 000 Francs geführt und nicht dem SchlicktungS- aulfchvß für das En'fchädigungswesen oocgetege« te.tr«. be; R Vision un eruirfen sind Da den Ent- schf^igung z hiunge« in Berücksick,t gung der Steue« b reit» ein echöbter Koeffizient von 5 zu Grunde (fegt, so fallen unt-r tr R vi i n sämtliche 'tzk'en mit Ensichädiauuzsbetrögen über 100000 Fran s, soweit sie nicht tem Schlichtungsausschuß vorgelegen haben«
Zur Stützung des Franken.
Pari-, 30 Jan. Wie bekannt wird, hat die Regierung Vfe Absicht, zur Stützung be» Franke« ftie jeweite erlossenm Klauseln, baß Zahlungen auch in Goidfranken ber.chnet werben können, außer Kraft üsiktzt
Berlin, 30. Ian. Die Mitglieder des Sach- verständigenausjchusies für Budget und Währung wurden heute vom Reichskanzler im Beisein des Autzenminifters Dr. Strefemann, des Finanzministers Dr. Luther und des Wirtschaftsministers Hamm empfangen. Anwesend waren auch der Staatssekretär im Wiederaufbauministerium Müller und der Vorsitzende der Kriegslastenloinmission Staatssekretär Fischer.
Der Reichskanzler begrüßte die Herren des Komitees durch folgende Ansprache: „Meine Herren! Ich freue mich, Gelegenheit zu haben. Sie namens ber Reichsregierung hier zu begrüben, nachdem Sie durch den Beschluß der Reparationskommisfion vom 30' 11. damit beauftragt worden sind, die Wege für einen Ausgleich des deutschen Haushalts und die Maßnahmen für eine Stabilisierung der Währung ?u ermitteln. Die Reichsregierung erkennt es mit Dank an, datz die Herren hierher gekommen find, um an Ort und Stelle die deutschen Derbältnille zu prüfen. Es wird seitens der deutschen Verwaltung alles geschehen, um Sie in Ihrer schweren verantwortungsvollen Aufgabe z« unterstützen. Ibre Wunsche und Fragen werden mit größter Beschleunigung und rückhaltloser Lssenheit behandelt und beantwortet werden. Zur Unterstützung ihrer Ar» betten ist im Auftrage der Reichsregierung Mate» rtal für ein Studium der deutschen Wirtschaft,
$ei6tart eit M Drott.
Parts, 31. Jan. Dar Ministerium für anSwättiac Angelegenheiten bestätigt die Nachricht von dem Austausch von DtegrüßungSschreiben Mac Donald« und Poincar^S Der „TempS" schreibt dazu in einem Leitartikel, erst mor- de« geteuft ter französische Botschafter in London Ma. Donald eine Antwort Poinear6s auf das Begrüßungsschreiben zu ükerreichrn. Es müsse die Rückkehr te« englischen Premierministers aus Sckottiaick abgewartet werten. Der Brief ten Mae Donald an Pmncars oenchtet habe ,um ihm die Uebcnrahme der Regierung m tzntsilen «nd seine freundschaftlich«« Empfinbungen für Frankerch «uSzudrückn, sei vorgestern im £lnai d'Orsay übergeben teerten. Die Antwort PoincarLS fei am gleichen Tage . «ach London abgegangen. Ader solange Mac Donald sie
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lindirehk gerrii.
2.3«* püntiM
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üt 1924 sänge»
taeltunterschicteS zwischen der Goldmarkferderung uno terra Pavierwert.
'•( Die Gichnde ter Gerechtigkeft ebenso wie die des bkingenten Finanzbedarfs von Reick. LSntera und Ge- «einten awingen dazu, den verbleitenden Geldentwer» bmgsgewin» des Schuldners z» besteuern. So werden k>bligatkvnsfchuldner, die vor dem 31. Dezember ihre Obligationen getilgt habe«, mit 12 Prozent deS Kolb- NKrrltuertci ber Schirtavesichreibungen teftnrrtt Dir Steuer ist grundsätzlich in Halbjarhsraten von je 2 Pro, P zahle«. An diesem Zeitpuntt «och nickt getilgte Schuld- teJiribungen tragen 2 Prozent Steuer, weil hier die Aufwertung noch binjutritt. Die Besteuern«» ber In- ftationsgewinne aus Kredite», ans bet Ausgabe von Notgeld »nd aus öffentlichen Zuschüssen rum va» vo» Brtagebäube» sowie schließlich des (Selteattwertuna* tttutnn-? ter Eigentümer bei dem tela-ittrn unl>ehauttn «ruadbesttz wirb vorbereitet. Bei unbebautem Grundbesitz teirh im Jnt-resfe ter Sicberun-> ter Bolkternäb- tatta die erste Rate zeitlich hinausgeschoben. Sn ein» Hebrater Weise ist die Besteuerung de» ©dbentajertungS» hewinne» bet bebautem, insbesondere städtischem Grundbesitz im Anschluß an die Steigerung ter Mitte» geregelt. Kefe Steuer soll, ebenso rote die von unbebautem Grünte tefttz an Ländern borbebalten bleiben; ihnen wird auch bin Besteuerung ter GeldentwertungSg-winne »»gewiesen, Üt bei Hottverkäufen anS Forsten öffentlicher Körper- fchusten entflnnten sind Reben diesen neu-n Steuern, die tee finanrittle Selbständigkeit der Länder und Gemeinten stärken, werden ten Ländern die durch dir neue Verteilung fcwbenter Stenemuellen erforderlichen Mitteln zur Deck- tzng ihrer dringendsten Daushaltsbedürfnifse zur Verfügung gestellt, insbesondere zur selbständigen Ausbrin- fcung ter Besoldungen, um die aus dem AufwertungSver- fahren sich ergebenden BewettungSsckwiettgkeite» für die kteoern ter nächsten Zeit auSzuichliehe», ist ein» besondere Bestimmung übet ihre Bewertung in der Steuerbilan» getroffen. Weiter bringt die Bewrdrwng Vereiniachun- Kn und Verbi'l gnnoen te^ Pep-urrnnasverlahrtitl uife W Steuerftrafwrfabtens Den Gemeinden Ist auf den kaag tes Verfahreas weite»s«te»Zer Binflufc gewährt feoctea.
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W . schen weiter Kreise der Bevölkerung im Grundsatz über- Wr anstimmt. Der Enttchluß ist nach ttnaehenter wieder-
itrüi ."iSS liefert . Cajfei :aae
Ter Anzeigenprei» deträat kür den >ge!p Zeilenmillimeter 0,W Galdmarl. Amtliche »• auswärt »u,eigen 0,10 Eoldmark. Bei lÄwier.Sn, 50 •/. Äuftwla«. eammelanietg. 100*1, »uffit)lag. eflamen 0,'0 Eoldmark. Jeder Radatl gilt alo Barradatt Belege^werden
Währung und Finanzen zufammenaestellt worden, das Ihnen alsbald zugehen wird. Um die geschäftlichen Beziehungen fischen dem Komitee und den deutschen Regierungsstellen z» erleichtern, ist fei«° mittcfr in Unterausschüssen fortzvsetz-n.
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DuuU(iMUU. 3rll uL OUllUlU innerhalb 5 lagen (1 Dollar — 4^0 Eoldmarkl, ^eteetnung nach dem Berliner Etel,
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9 *tna«. sut Lrastreitch. f.rr»»öschaftltch z»