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Mannheim, IS. Jan. Der Vertag derPfäl­zischen Rundschau" und deSGeneralanzeiger" in Lndwigshasen von der sogenannten autonomen Negierung mit einer Geldstrafe von 30 000 Gold­mark belegt worden. Der Bereich ist am Dienstag von den 2ondcchlindlcrn besetzt und, soweit die Zei­tungsherstellung in Frage kommt, stillgelegt worden. Als Grund für die Bestrafung wird die Veröffentli­chung von Artikeln angegeben, die dazu angetan feien.

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London, 17. Jan. Nach demDaily Herald" wird erwartet, daß bei der Abstimmung über den M t aiunsaatrag der Brb i erp t et. die am Mm ag an no stattsinden feil, dir Regt rung sich in einer Min­derheit von etwa 50 Stimmen b fi Lm wird.

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Franzosen wichtiger stnd, als Gloire und Ebre. Wes»

I.alb sich oeistehch baS in Frankreich alles nur noch ein

nehmen zu schreiten.

Paris, 17. Jan . Nach einer Meldung desPetit Parisien" au? Washington wird die Besserung des Franken an der Newyorker Börse in dortigen Finanzkreisen aus die Käufe von Handelsfirmen zurück- gefübrt, die sich Reserven verschassen wollen Man nimmt an, das die gegenwärtige Lage die Handelsbezi-hun- gen stark beeinslnssen werde, da die meisten Abschlüsse mit Frankreich seit einiger Zeit aus der Grundlage - deS Dollars Vollzogen würden.

ten Welt und insbesondere infolge der Enquete des russischen Generalkonsuls in der Pfalz sich in der Zukunft zu einem Abbau der fonderbündlerischen Polltik gezwungen sieht, daß es aber nicht etwa eine Regierung im Verbände des Deutschen Reiches, son­dern nur eine neue Autonomie, also einen vonFrankreichs Gnaden" ab- hängenden Staat zuzulassen wünscht, ungeachtet des dem englischen Generalkonsul gegen» Kbtt so einmütig bekundeten gegenteiligen Wittens kt deutschen Bevölkerung. Daß der Staatsanwalt Selin nicht in privater Eigenschaft handelte, ergibt Id) aus der Rotte, die er nach dem Attentat auf den konderbiindlerführer Heinz gespielt hat. Am Tage lach den blutigen Ereignissen von Speyer beschiel) 6rlin Bürgermeister Dr. Vollmer und die vier sichrer der politischen Parteien zu sich. Er schrie die vor ihm stehenden vier Männer, mit der Faust 'if den Tisch schlagend, an, sie hafteten ihm mit ^ren Köpfen für die Mordtat. Er habe Beweise Mür, daß die Mörder von Organisationen in der Ralz unterstützt würden und daß die pfälzische Re- Sierung selbst den Mord inszeniert habe. Der an= Menbe Mrtschaftsml nister Bley sah sich veranlasst, Erregten zu beruhigen.

Speyer, 17. Jan. Von dem Delegierten des ^Sirks Bergzabern, Oberst Fabre, ist allen Bür-

London, 17. Jan. Aiauith, Llovd Gwrz- und Rarnsay Macdonald saßen auf der vordersten Oppofiti.ons- bank nebeneinander, als sich Clynes unter großem Beifall seiner Partei erhob, um den Mißtrauensantrag der Ar­beiterpartei gegen die Regierung einzubringen. Während der Rede Clynes nahm der Prinz von WsseS itnS der Herzog von Dorck auf der Tribüne Platz.

London, 18. Jan. Im Untechause brachte Cly- neS Nestern den Mißtrauens antrag der AcbeitecparÄ gegen die Regierung ein. Er stellte u. a. die Frage, toarnnt England die freundschaftlichen Beziehungen zu Rußland noch nicht so weit geführt habe, daß es die russischen Vertreter empfange. Die Stellung Eng­lands in Rußland sei schwacher als je zuvor und der englische Einfluß in auswärtigen Angelegenheiten fast

Marburg

Sttllog, to 18.8mm Hart«««

keneralkonsuls auf den Beinen, um ihn als Rct^r aus der schweren Rot, die durch den sonderbünd- drischen Terror und die Haltung der Besatzungs- tehörden über die ganze Pfalz verhängt ist, zu be­grüßen. Die französische Gendarmerie schritt gegen die Massen ein und schlug auf sie los. Zwei Per- stmen sind dabei erheblich verletzt worden.

Die französische Politik.

Mannheim, 17. Fan. Die Pariser Blätter- Meldung, wonach zwischen Poincarä und dem «glischen Botschafter beschlossen worden sei, den Verordnungen der fonderbündlerischenNegierung" ton Speyer die Anerkennung zu versa­gen, erfährt eine eigenartige Beleuchtung und Be­stätigung, die einem Redakteur des Wolff-Büros gestern in Speyer von zuständigen Stellen gemacht worden ist. Danach ist es Tatsache, daß General de Metz bereits vor einigen Tagen an die pfäl­zischen Parteiführer die Anfrage gerichtet hat, ob ste nach dem Verschwinden der Sonderbündler selbst die Negierung übernehmen wollten. Als die Ge­fragten dieses Ansinnen abgelehnt hätten, seien sie ton dem General sehr ungnädig entlasten worden. Ferner habe der von General de Metz öfter als Mittelsmann verwendete französische Staatsanwalt Selin einem Speyerer Politiker gegenüber erklärt, die Franzosen könnten die autonome Regierung der Walz in einem Tage fallen lasten, man möge ihnen ur mitteilen, welche Regierung an ihre Stelle treten solle. Ausgeschlossen sei für die Franzosen Einzig die bayerische Regierung.

Aus dieser Tatsache ergibt sich, daß Frankreich

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utifl sein kann. SrlM nicht eine Diktatur, die Poi:»» täte um alle Tciumo'e bringt. Erst mal der Franko,^ erst mal die Zufriedenheit des kl.inen Rentners. Herve bat feinen Vorschlag sicher im Einverständnis mit ANKerand gemacht, der es ars verschiedenen Gründ:» für zweckmäßig hält. PoiucarL nicht allzu volkstümlich urb mächtig werde» 5» lasten.

hoft^ m Enr.pt fei Tnt6 Frankreich in schlimmer dcha id-lu, ^fünfzig Jahren te«

Paris 17. San. In der heutigen Kammersitzung führte Ministersräfident Poincnre zur Begründung der v<m Fi.-mnzmtnister eingeb:achten Steuergesetze u a. aus, bau sich der Frank reit gestern bei der Ankündi­gung der Regiermigsmahnahmen gebessert habe. Sei­nen Alliierten habe Fra rkreich über die Lage seiner Finanzen Aufklärung gegeben, damit sie auf die Ver­leumdungen antworten könnten, die Segen den Kredit Frankreichs gerichtet würden. Die Hilfsquellen Frank­reichs seien ungeheuer und da es nicht daran denke, sie durch politische Abenteuer »u gefährden, da es auf­richtig pazifistisch und sehr arbeitsam sei, müsse sich feine Lage verbessern. Poinearr totes auch auf die oünsttge Sandelsbilaiu hin und auf die Tatsache, da» trän den Vanknotenumianf verringert habe. Auch di« Vudgctausgaben feien herabgesetzt worden, während die Einnahmen sich imr.ut gesteigert hätten Der Mi­nisterpräsident unterstreicht vor allen Dingen, dab feve weitere Ausgabe unterdrückt werden müsse Die Re­gierung sei iib*tjeu3t, Da«, meng die Kammer ihr die Mittel zur Verfügung stelle, der Franken fortgesetzt steigen werde

Baris 17. San. Poincacö wird nach demMa­nn" heute in der Kammer beiEinbringung der ange­kündigten Gesetze im Rahmen ehret Erklärung de» Antrag stellen, die vorliegenden Interpellationen über da« Sinken des Frankenkurses bis auf den Augenblick au vertagen wo der Bericht des Fina rzausschusies übet

>" a Gesetze vonkelegt wird

Paris, 17. 3a;t. Voi^ea-- bat gestern >m Innen­ministerium eine atose Anzahl von Besprechungen ab» gebalten, die sich alle mit der Stabilisierung des Fran- fen befallen Dem Malin" zufolge hat Poincars, nachdem ihm die verschied-!,en Minister ihre Pläne für die Ersparnisse für ihre Ressorts '«orgelest batten, die Ueberaeuoung gewänne,'., daß man eine Summe oo.r

London, 17. Jan. DasEcho du Rhin" ver- ^fenilicht die Nachricht, daß bei dem Besuch des toplischen Generalkonsuls Clive in Landau sich Jn- ynieute, Advokaten, Stadträte, Arbeiter und kleine keschäftsleutsieinstimmig dafür ausgesprochen hät- ten, daß eine unabhängige Pfalz geschaffen werden Mtzte, sei sie autonom oder im Verband mit dem Reich. Demgegenüber sei festgestellt: Der englische Generalkonsul weilte heute vormittag auf der fran- Mchen Delegation in Landau, wo ihm ein? Reihe »on Personen vorgestellt wurde, die keinerlei Qua« Wzierung haben, um im Namen irgendwelcher be- «htenswerter Bevölkerungsteile der Stadt Landau H sprechen. Dagegen wurden die berufenen Ver­treter der gesamten Bevölkerung Landaus, Stabt» tote. Vertreter der Industrie und der Arbeiterschaft hwie der Geistlichkeit, der Beamte« usw- von dem Herrn Generalkonsul in Neustadt a. H. angehört, 6fe ihn darüber aufklarten, daß die gesamte Lan- hauer Bevölkerung in ihren ernsthaft zu nehmenden

Kirchheimbolanden, 17. Jan. Der jetzige französische Bezirksdelegierte Morel sucht die Bürgermeister seines Bezirks unter Mißbrauch feines ihm nur in Besatzungsangelegenheiten zu­stehenden Vorladungsrechts durch persönliche Beein­flussung zu veranlassen, für den erschossenen Landes­verräter Heinz Beileidserklärungen ab­zugeben. Ferner sucht der Delegierte die Bürger­meister dahin zu bearbeiten, auch bei dem vom Staatsanwalt beim Volksgericht in Würzburg wegen Landesverrats steckbrieflich verfolgten fonderbündlerischen Be­zirksamtmanns Seitz vorzusprechen und ihm ebenfalls Beileidskuudgebungen abzugeben. In der Bevölkerung herrscht über diese unge­heure Zumutung ti efste Entrüstung und Unruhe.

Lloyd George habe am 11. Oktober 1923 erklärt, die amerikanische Regierung sei weiter bereit, gemäß dem im Dezember 1922 gemachten Vorschlag zu verbandeln Die von der englischen Regierung unternommenen Schritte für das Znstaichebringen einer Konferenz seien erfolglos geblieben, wegen der Bedingungen, die Amerika hin­sichtlich der Einladung durch alle Alliierten stellte. Die Regierung habe, seitdem sie die Geschäfte übern ihm, Hne Gelegenheit versäumt, um auf jede Art die Uu.er- fttitzung der Vereinigten Staaten zu erzielen, um zu einet Lösung der Reparationsfrage z» gelangen. Hinsicht!,ch der Frage des Separatismus in Deutschland habe die britische Regierung von Anfang an gesagt, es könne keinerlei Separatismus gut halten, der auf eine Unab- bängigkeitserklärnng von Staaten hinausläuft, die jetzt Teile des Deutschen Reiches sind. Dadurch würde die Ge­samtlage mit bezug auf den Friedensvertrag geändert werden. Sollte es sich aber um die Bildung autonomer Staaten innerhalb des Deutschen Reiches handeln, so Würde England sich nicht einmischen, vorausgesetzt, daß es genügend bttviesen werde, daß das der Wille der Be­völkerung selbst sei. In diesem Fall biete sich iu Rah- ;men der Weimarer Verfassung eine Handhabe. Die separatistische Bewegung habe in der englischen und bel­gischen Zone bereits ihr natürliches Ende erreicht In der letzten Zeit habe die Regierung auf den Ekndrmk gewartet, daß die separatistffche Bewegung iu der Bjalz jetzt nicht mehr gestützt sei, wenn sie ei auch im An-a rg geweftn sein möge. Bis vor wenigen Tagen habe der Regierung die Möglichkeit gefehlt, aus der Pfalz fleeifl- netc Informationen zu erhalten. Als man zu dem Zwecke einen Vertreter nach der Pfalz entsandt, hätte die fran­zösische Verwaltung aus unverständlichen, aber zweifel­te» Estchten Gründen, Einwände erhoben, weilie darin einen Tadel ihv-r dortigen Verwaltung sehe.

London, IT Jan. In der gestrigen Unterhaus- debatte über die Thronrede griff der Arbeiterführer T om Shaw, der nach Mac Neitt sprach, die Politik d-r kon­servativen Regierung schars an. Ep sagte, eine Politik, die dazu fährt«, daß mindestens eine Million Menschen mehr unter den Waffen gehalten werden als 1914, dürfe -richt fortgesetzt werden. Shaw bedauerte, daß in der Thronrede nichts über die Anerkennung Ruß­lands gesagt werve. Was meine Mac Reill, wenn er von einem Zusammenwirken mit Frankreich 'vr-che? Dieses Zusammenwirken mit "Frankreich gehe dabin, letzterem stets zu gestalten, das zu tun, was es wolle. Wann wäre Großbri­tannien je so tief gesunken wie jetzt. Man höre kein Wort mehr über die Erwägung der britischen Erklärung über die Ungesetzlichkeit der Ruhr- overation Frankreichs. Die Politik Frankreichs im Ruhrgebiet habe Frankreich selbst nicht da? gebracht was es erwartete, Frankreich habe nicht die Reparationen er­halten, die es beanspruche. Europa sei vorn Stie­ben weiter entfernt als 1918. Wie lange solle das noch fortbauern? Man behaupte, daß die Aktion Deutschlands durch den Wunsch eingegeben sei, seinen Verpflichtungen zu entgehen Die Wahrheit sei, daß für die vom deutschen Durchschnittsarbeiter verdien­ten Löhn« nicht mehr gekauft werden könne als der dritte Teil oder die Hälfte der Lebensrnittel, die er vor 1914 dafür kaufen konnte

einer Milliarde Franken erfDaten könne.

Par is. 17. Jan. Die Bark non Frankreich ten WechseldiLkontsiah von 5Vi auf G Prozent und Lombard-insfatz von 6% auf 7 Prozent erhöbt.

Paris, 17. Jan. Nach einer Havasmcldung Roubaix bat eine dortige Textilfabrik wegen fll.'övfung der Lager in Rohwolle und well sie bei fetzigen Preisen außisttaeüe »ft, sich -eti zu versorgen, *4 von fbren Wollfonierern entlassen. Man nimmt au. das auch noch weitere derartige Sinnen ooi Rm'baix-Tourcoing gezwungen sind, zu ähnlichen Maz­

das Ansehen der autonomen Pfalzregierung herabzu- mürdigen.

Maikammer. 17. Jan. Sn dem Städtchen Maikammer wurde die Loyalitätserklärung für die separatistischeRegierung" vor kurzem dadurch erzwun­gen, dah eine bewaffnete Bande da» Rathaus am- stellte und zunächst eine Schießerei begann Bewaff­nete drangen dann in Len Sitzungssaal ein und er­zwangen in Gegenwart einiger G> neinberatsmttfllie» der von dem Bürgermeister unter Drohung mit bei Pistole die Unterschrift. Führer dieser Bande war eku Sliabriger separattststchccTtup.nenführer" namens Karl Schenk aus Maikammer, ein verdorbener Bursche, der von feiner achtbaren Familie wegen verschiedener Fehltritte nach Amerika befördert worden war und 110.1 dort auf dem Schubwege wieder nach Deutschland Belangte:

Die französische Kommission in Köln.

Köln, 17. Ian. Wie dieKöln. Ztg." meldet ließ die französische Kommission sich gestern vormittag beim Regierungspräsidenten anrneldcn. Sie freien dort bald darauf in Begleitung des Vertreters der britischen Behörde, um sich Aufklärung über einige Vorgänge der letzten Zeit in dcn Sonderbündlersragen zu verschaffen. Insbesondere tarnen die Vorgänge in Düren zur Sprache, bei denen angebliche gewisse Kölner Kreise betätigt fein sollen Die Verhandlung, die schriftlich festgelegt wurde und zu der außer dem Regierungspräsidenten auch einige Sachbearbeiter hruzugezogen wurden, fand erst im Lause des Abends ihren Abschluß Sie hatte den Charakter eiltet Orientierung für die französischen Vertreter.

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Kreisen die Sonderbündelei ablehnen.

Speyer. 17. Jan. In Erwartung des e n g - fischen Generalkonsuls hatte sich in kpeyer eine große Menschenmenge vor dem Rathaus angcsammelt, um dem Generalkonsul Ovationen darznbringen. Seitens franzö- ßscher Gendarmerie wurde die Menge bis zur Hauptstraße zu ruckgetrieben.

Speyer, 17. Jan. Während der Anwesen­heit des britischen Generalkonsuls haben die sonder- «indlerischen Wachtposten in Speyer ihre Waffen . abgelegt. Am nächsten Tage erschienen sie sber bis an die Zähne bewaffn»!

Kaiserslautern, 17. Jan. Hier war die ßefamte Bevölkerung in Erwartung dos britischen

Orbis, 17. Jan. Bei der Leichenfeier des Präsidenten" Heinz war außer dem französischen Bezirksdelegierten Morel auch der Führer der Sonderbündler des Rheiulandes, Dr. Dorten, anwesend. Am Tage der Beerdigung wurden die Herren Daum und Weiß als Geiseln verhaftet, später aber wieder freigelassen.

Speyer, 17. Jan. Der Bezirksdelegierte Ka­pitän Rieve hat einem Speyerer Bürger gegen­über sich folgendermaßen geäußert: Präsident Heinz schläft, aber die autonomische Regierung schläft nicht, und das sind wir!

Bergzabern, 17. Jan. Der französische Be­zirksdelegierte Fabre hat die Gemeinden des Be­zirks fernmündlich aufgefordert, ihm schriftlich i h r Beileid wegen Erschießung des sogenannten Präsidenten derautonomen Re­gierung" auszudrücken.

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Paris, 17. Jan. Mch derChicago Tribüne" hat' General Dawes gestern erflärt, daß die Berufung des Reihsbankpräsidcnteu Dr. Schacht nach Paris nicht auf

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Schwäche abzuhelfen, keine Mittel gewagt und stark ge*

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In seiner .yictoire' hat Herv« das Verlangen ge­stellt, Mitleranv auf sechs Monate zum Diktator aus- autufeu. So lellr zittert Frankreich vor dem Franken» stürz, bet dies Volt der Kleinre ttner im Allerheiligsten trifft. Wenn der Fransei stürzt, bann müssen sich alle

geschwunden.^ Dauernde Fr.»ii mit möglich, wenn DeukHkak Frieden lebten. MHsthland j j a!8 Deutschland Frankreich vr

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band li habe bedeute eine monströse Vorbereitung für den nädflen Krieg, machen und daher könne England nicht länger nur zu sehen und abwarten.

Asquith erklärte, er werde zu Gunsten des von ClyneS eingebrachten Abänderungsantrags stimmen. Keine Regierung hab- bisher größeren tatsächlichen Schaben angeiichtss. Von einer Koalition eder Fusion zwischen Liberalen nnb Arbeitern könne keine Rede fein, weil der trennende Unterschied in fundamen­talen Fragen der nationalen Polin! nicht üb ich rückt Mchxrr lönykch. ater Ly zMr-.ichen Frage sei ein Zu­sammenwirken nicht nur Ser Liberalen unst Arbeiter,' sondern auch brr Konservativen möglich-

Daraus ergriff der konservative Gcsundhefts.nini- ster Johnson Hix sssas Wort und erklärte daß die Verantwortung für die Einsetzung der Arbeiterpartei auf die Liberalen falle und diese für hundert Fabre hiid.rn nnr:e. zur Regi rung zu kommen. Ter Friede Europas werde nicht q befs.rt w rden durch Streitig­keiten unter sten Alliienen. Alles, was Macdonald tun könne nm den Frieden Europas sicherer zu ge­stalten, würde die Unterstützung der konservativen Par- tei erhallen. Alles müsse gtchi werden, um bi; Mit­wirkung Amerikas zu sichern. #

London, 17. Joir. Im Unterhaus erklärte Unter- staaisstckrctär Mac Milk, der Vorschlag HugbeS sei über­haupt der britischen Regierung niemals offiziell mit ge­teilt worden. Ihre erste Kenrriitis, daß die amerikanische Re,nernng Frankreich einen Vorschlag gemacht habe, wonach eine unparteiische Untersuchung veranlaßt wer- den sollte, habe die britische Regierung am 8. September 1922 Vom britischen Botschafter in Washington erhalten, dem Hughes die Mitteilung streng vertraulich gemacht bade. Der Vorschlag sei niemals offiziell an die britische Reyiening gegangen: Als er der französischen Regie­rung gemacht wurde, sei er ver morsen worden. Ande­rerseits habe tue amerikanffche Regierung aus die Mit­teilung der britischen Remerung, daß sie tue Anwesenheit eines Beobachters der Vereinigten Staaten bei der Repa­rationsuntersuchung und in der Konferenz begrüßen würde, ablehnend geantwortet. Es wäre natürlich vollkommen zwecklos gewesen, einen Gedanken vorzubringen, der be­reits verworfen gewesen fei. Mac Reill w-'ist darauf hin, Iq6 wenn der Staat wirklich in einer Mißwirt­schaft in den auswärtigen Angelegenheiten gelitten lätte. die jetzige Regierung nur ein Fünftel, Lloyd George aber vier Fünftel der Verantwortung trägt «s^QieHeaeBeeeeegeeeeeeeeaBeeB germeiftetn ein Telegramm zugegangen, in dem es heißt: In Interesse der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verbiete ich strengstens jede Aussage oder Anspielung, die man am Sonntag von der Kanzel gegen die autonomische Regierung machen könnte. Die katholischen und protestantischen Geistlichen sind wiervon zu benach­richtigen.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für ldas früher, kurhessische) Oberhessen

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