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Handel wieder zu beleben hStite. Er erklärt, daß 180 Millionen Dollars verfügbar feien, die an- dem Verkauf deS fremden beschlagnahmten Eigentums erlielt worden. Miller glaubt, diese Vermögenswerte kör.ntl?n so vorteilhaft zur Wiederherstellung btt Handelsbeziehungen verwendet werden, daß alle aner­kannten amerikanischen Fordemngen an Deutschland zu jeder Zeit aus dem Gewinn gedeckt werden könn­ten, dann die Vermögen-stücke selbst gegebenenfalls dem rechtmäßigen Eigentümer ungekürzt überwiesen werden, sodaß jede K onfikkatOion fremden Eigentums hierbei vermiede» tvfhrtt. ML« ler fügte hinzu daß die völlige Regelung der Frage des beschlagnahmten fremden Eigentums mehrere Iah« beanfpnuhen würde

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die städtischen Beamte'! und der Stabtrcrt, der sich einiger Zeit im Streik Maua, beute vormittag Arbeit wieder anigenommr».

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tos itillraWiilUBllto Adlmiato.

Belgr«d, 14. Jan. Die Basis der italiemfch- ilchslawllche» UebereinkomnrenS, von dem de: Minister de» Aeirßeren. Ninh/chitsch, am Schlüsse der letzte« ossiziellen Konferenz der kleinen Enttznte die Teil­nehmer verständigte, sollen folgend« Punkte bilden:

t. Italien verpflichtet sich, alle Bestimmungen deS Bettrazes von Rapallo zu erfüllen und i(le mit dem früh een italienischen Außeumintster Sforza festgetrg- «n Abmachungen zu beachten '

2. Dar Königreich Südfl»Wien gewährt Italien volle Freiheit bezüglich der Organisation Fiumek

Staates.

8. Südsiawien wird das Recht auf Benutzung des Fiumer HafeuS auf 60 Jahre ekng-räumt.

4. Italien und das Königreich Südslawien werde» eine Handelskonvention abschließen.

für die Stobt Pirmaj^ns gekserrt worden. Infolge ?cr UnmSglickkKt. die erforoerlichen Mistel kür w Er­werbslosen auksutreiben, drohte die Lage katastrophal

eröffnet werden, sich Wirts chaftlich zu erhole», Benesch soll dem Korrespondenten derChicago Tribüne" gegenüber ausdrücklich die Behauptung, daß Denf'chlaich über große Mengen von Nahrungsmitteln verfüge und keiner Hilfe bedürfe, für völlig unwahr erllärt

auch bei dieser Gelegenheit b:t auch im Auslände längst : clS völlig falsch erkannte Behauptung, daß hinter He^a«.

OrbiS die gange pfälzische Bevölkerung fick Di« berechtigte Nothilfe deS pfälzischen Volker grgen unerträgliche Tyrannei seitens der Stprna« tistenbanden suchte er al- Mord durch gekaufte natio­nalistische Elemente hin,uflellen. Am Schlüsse seiner An­sprache legte er namens Frankreich« «inen Kranz an der Bahre de« deutschen Hochverräters nieder.

Rack der Ansprache deS GeneoalS ergriff ein Ser« trrter der sogenanntenautonomen Regierung da« Wort. Auf dem Wege »um Bahnhof wurde» dem Trauerzuge »epavriistische Fahnen vorangetragen. Die geringe Be- tekiigung machte Vorsichtsmaßregeln der BesatzungSbchör. den für di« Uebersührung der Leiche unnötig.

London, 14. Jan. Der Sorckerberichterstafter der Daily New»" in Speyer sieht in der Teilnahme des General de Metz an der Beerdigung des HeinzMrb's einen weiteren Beweis der Tatsache, daß die separatistisch« Be­wegung von den höheren franzöfifchen Vertretern in, der Pfalz begünstigt wird.

Speyer, 14. Jan. Dem Bernehmen nach hat der wegen Spionage und Unterschlagung vorbestvaste Aljähcrge separatistische Major Kuh» <tu8 Speyer in der sogenann­te« vorläufige» Regierung als Nachfolger von Hein». Orbi« die Präfidialgeschäfte übernommen.

Koblenz, 14. Ian. Auch am Samstag war e» der Pfalzdelegation nicht möglich, bei der Interalliierten Rheinland» kommiffton vorsprechen zu können. Dagegen hatten Bischof Dr. Sebastian und der Präsident de» protestantischen Landeskirchenrates der Pfalz Dr. Fleischmann Gelegenheit, beim englischen Oberkommissar Lord Kilmarnock einen Besuch abstatten zu können. Beide Herren nahmen Gelegenheit, eingehend Aufklärung über die derzeitigen Zustande in der Pfalz zu geben und insbesondere darauf hinzuweisen, daß Gefahren in moralischer und religiöser Hinsicht in der Pfalz ruhe«. Bischof Dr. Sebastian besuchte hierauf am Samstag noch de» italienischen Ober» ko mm iss« r und wegen Erkrankung des bel­gischen Oberkommissar» besten Adjutanten, denen er ebenfalls deutlich zu erkennen gab, welch- seelischen Röte die Bevölkerung in der Pfalz durch- zumachen habe und daß die angemeine Lage in der Pfalz eine baldige Klärung verlange.

Reichstagsprästdent Loeb« an Matthe».

Berlin, 14. Jan. Auf eine Anfrage deS chei- ntschen SonberbündlerführrrS Matt heS namens des ryrinisch-west'älischen UnabhängigkeitsSundes auSTÜ^. Erdorf oom 8. Januar gab ReichStagspräfident L o e b e eine Antwort, in der es nach einem Hinweis darauf, daß nach Artikel 374 der Reichsverfassung ein Mit­glied deS Reichstages wegen einer mit Strafe bedroh«

Handlung nur dann nicht zur Untersuchung ge­zogen »btt verhaftet werden kann, wenn der Reichs­tag selbst dies ausdrücklich beschließt, heißt: Dir ab« olute Äbscordnetenimmunität nach Artikel 36 bezieht sich nur an* Aeußerrrngen und Abstimmungen beiAus- üSung pes Abgeordnetenmandats im Reichstage feilst. Solche können bei Ihnen vorläufig nicht in Frage kom­men, es kann sich nur auf die eben zzjjerien Handlun­gen ausgnrnd Art. 37 handeln, die OTTgcr oder außer- halb der Sitzungsperiode des Reichstages geschehen sind. Der Reichstagspräsident todß auch bar««} hin, ,

England und die Lage t« Deutschland.

London, 14. Jan.Da ilh Telegraph" zufolge wurde ein von dem Sekretär de» BollzugSaurschnst«« btt Arbeiterpartei Arthur Henderson unterzeichneter Aufruf an die Gewerkschaften, die Arbeiterparteien und ifoe Anhänger gerichtet, worin sie aufgefordert werden, der Arbeiterbewegung in Deutschland »< Hilfe zu kommen. Es heißt in dem «ufmf n.«4 ES sei unmöglich ,die Vollkommen phantastischen Berbäll- nifsc, die durch den katastrophalen Sturz der Wäbrun» in Deutschland herbeigeführt worden find, zu schildern.

Der »Freund Frankreich»-.

Speyer ,14. Jan. Die Trauerseier für den -r mordeten Sevaratistensührer Heinz«Orbi», die gestern stattfand, gab ein anschauliches Bild von dem Wesen und der Verbreitung deS pfälzischen Separatismus und war ein neuer Beweis dafür, wie außerordentlich erring die zahlenmäßig« Beteiligung der Mälzer an der separa- ststischenBewegung" ist, denn nur etwa 300 Per­sonen einschließlich der separat,stischen Truppen und der Franzosen nahmen an der Trauerkundgebung teil Ti-s- wurde von dem französischen Oberdelegierten, Qkne- rat de Metz, mit einem in französischer Sprache gehab reuen Nachruf eröffnet ,tn welchem er Heinz als den Freund Frankreich» pries, der immer den Frieden mit Frankreich gewollt habe Obwohl gerade die Haltung der Pfälzer bei den letzten Vorgängen und die Beteiligung an der Trauerkundgebung das tzegenteil bewiesen, wiederholt« der französische General

nu werden. Tie Separatisten haben sich baraufbtn dem Stadtrat gegenüber zu Konzessionen bereit erklärt: la rtr Nackt oom IS. zum 14. Januar wurde das Rat- 6 a u» vollkommen geräumt, die Posten zu­rückgezogen und sie separatistische Fabne eingezogen Die Sevaratisten sollen sich unterlchriftlich verpflichtet haben, die Staveverwultung künftighin völlig unbe­helligt zu lassen und keine Reor-stallen gegen deutsche 9?amle und AnaestMe zu ergreifen Darausbin haben

Di« jDt>et6«mi<be Zeitung" erl*etnt l«d>«e«l »8*«ntn*. Stmmtii 16.31.1 1,40 Mark «inschttehlich Zuflellung»gedilhr. Für »»»lallende Rümmer» inielg« Streit» oo. eitment (ftelgnld« tei» Lria». - Der», von Dr. L. -Itzereid. -Druck ver Univ.«Buchdruckerei do« 3oh. »u«. «och. Markt S.Ä R*m|pred)et 55, Polilchecktoato: Ar. 5015 «wt Frankiurr «. Mair.

Marburg Sienslog. to 15. Sanier Hart»«»

M lit toupiert.

Benesch und die Hungersnot in Deutschland.

P a ri», 14. Jaul Nach einer Meldung der ,/kh^ago Tribüne" auS Ä-kgrad soll der tschecho'iotoakiche Außenminister Benesch gestern erllärt haben, dec Hungersnot in Deutschland infolge de» nun« chaftlichen Zusammenbruchs des Lande» ench-ine io unvermeidlich, daß wahrscheinlich die Länder der Kleinen Entente energische Schritte zu unternehmen gezwungen «n würden, um die Ernährung der deutschen Bevölke­rung ficherzustellen. Er stehe Frankreich »ehr freund­lich gegenüber, aber er glaube, daß Deutschland ange­messene Reparationen zahlen werde, sobald es dazn imstande sei. ES müsse ihm indes,cu auch die Aussicht

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Pari», 14. Jan. Unter den von derHumanrte" angeführten Beweisstücken kür di« Zuwendungen von russischer Seite für die «u»lands- presse findet fick folgende Notiz au» dem Jahr« 10*7:

ZeitungDer Telegraaf" (Amsterdam! er« hält für be au* Rußland be»ügliche Sonder bei läge seit dem 1. Dezember 1916 alle sechs Monate 30000 Gulden. Die Abmachung kann unter Rünbgung bis zum 1. Ium »um JahreSschluß aufgehoben werden."

Amerika und der Handel mit Deutschland.

Newyork, 14. Jan. Nach einer Meldung der Rewvork World" auS Washington empfiehlt Mi'ler. der Treuhänder für das befchagitahnthe Er^euium-eheMaliger Feinde, dem Präsidenten Eoo-

varatisten bat stch, wobl in erster Linie infolge i^ter Unfähigkeit, das Erwerbslosenproblem zu lösen, cine Wandlung vallwgen. Wegen der unerhörten E narifle der Senarotirten in bta 5tc>>t»e«ereti«ne- war

Dos MW io Sollte.

Die Eemeiudewahlen, die am Sonntag ir Sachsen stattgefunden haben, entbehren zwar a« «ich allgemeiner politischer Bedeutung, find aber in diesem Einzelfalle doch ein außerordentlich lehr­reiches Symptom. Die sozialdemokratische Miß« wirtschaft hat in Sachsen alle bürgerlichen Parteien zu einem gemeinsamen Block zusammengeschweißt, und diesem Block ist es am Sonntag gelungen, einen Beweis seiner Lebenskraft zu geben.

Dastote" SaMen ist nicht mehr. In alle« sächsischen Städte« ist die rote Mehrheit gebrochen, nur Ehemnitz, die kommunistische Hochburg, Heck noch einen Kommunisten mehr als Bürgerliche..

Die Kommunisten haben überhaupt einen Er« folg auf Kosten der Sozialdemokratie erreicht. Diese aber erlitt eine katastrophale Nieder« tage. In Dresden ging sie von 38 auf 21 Man­date zurück! Nur 6 von diesen Mandaten fielen den Kommunisten zu. Bon den Bürgerlichen hat da, wo gesonderte Listen aufgestellt waren, die Rechte besonder» gut abgeschnitten. Ueberall aber hat das Bürgertum nicht nur den Platz behauptet, sondern Neuland gewonnen, wäh« "end die Sozialdemokratie auf die Trümmer ihrer Herrschaft blickt.

Freilich verändern die Neuwahlen in den fachst« 'chen Gemeinden nicht die politische Konstellation, ober sie sind ein Mene tekel, das der Sozialdemo­kratie Böses weissagt. Die Partei befindet sich überall au fitem Rückzug. Auch die thüringische Re­gierung hat es für besser gehalten, vor der Wahl noch die Bedingungen der Reichsrepierung zu er- üllen, um Zwangsmaßnahmen des Reiches zu ent­gehen. Man spürt, daß es mit der Macht vorbei ist. »Wahljahr 1924 versuchte der ^SorwärtS"

;,bi^pfortrge Gründung einer AundeSkö»-.

die, gestützt auf die beschlagnahmte«- Vermögenswerte den deutfch-adnerikanifcheil

$er SMttMiM-MM toolool

Paris, 14. Jan Der Vorsitzende der Repa' Mtionskommission, Louis B a r t h o n, hat heute ^rmittag das erste Sachverständigenlomitee, das stch bekanntlich mit der Stabilisierung der deutschen Währung und der Sanierung des deutschen Haus­halts beschäftigen wird, installiert. Er begrüßte in firner Eigenschaft als Vorsitzender die verschiedenen Lachverständigen und sprach seine besondere Be­friedigung darüber aus, daß die Amerikaner in den Beratungen teilnähmen. Er habe volles Vertrauen in die Kompetenz der Sachverständigen Parthou schlug vor, den amerikanischen Sachver­ständigen, General Daves, zum Vorsitzen- ien bes Ausschusses zu ernennen. Der ame­rikanische Sachverständige hat das Amt ange- tommen und hierauf eine längere Rede gehal­ten. Er erklärte, die alliierten und amerikanischen Lachverständigen träten an die ihnen gestellten Kufgaben ohne eine vorgefaßte Meinung heran. Sk Reparationskommission habe weise gehandelt, «te sie den Gegenstand der Verhandlungen genau

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. «ari8, 14. Jan. Hava» meldet: Der frani-nsche Momimssar in den Rheinlanden, Tirard, hat seinen ^rnet-schef Filliol zum Begleiter de» eng- xkchen ÄonfuI» in München, Tlive, bei seiner ^snejv in der Pfalz bestimmt. Außerdem hat Tiwtd k? Oberstleutnant Richter ersucht, in Köln Er« /«digungen über die angebhichen Gecheim

' 12, ä n b« einzuziehen, auf deren Umtriebe die eng Behörde bereit- aufmerksam gemacht wo «den sei ? bereu Tätigkeit in der ftanzösischen Zone, namenz.

Düren und Honnef, blutige Unruhen herr-orgr« p*1 babe.

I Die französische Begleitung unerwünscht.

I»®0«do«, 14. Ian. De« Berichterstatter der e5 in München zufolge hat die französische i^vndlschaft in München die Dienste eines franzö-

Dffqters zur Begleitung des Geurralkonsul»

tetanntlid) vom Reiche die Cru>erbslssenunterstützuiig für die Stadt Pirmafr«!» gess-rrt werden.

i'cr UnmöglickkKt. die erforserlichM Mikkel kür

Rio Stotiioo.

Untersuchung auch i« britischen Gebiet.

Söln, 14.Jan. Wie dioKöln.giy> erfährt,hat die franflsische Regierung bei der britischen Behörde einen Antrag auf Entsendung einer französischen Kom- miision eingereicht, die sich tat britisch besetzten Ge­biet über gewisse Verhältnisse unierrid-ten solle. Die­ser Antrag wurde angenommen. Die franzSsifche Kom­mission wirb in der nächsten Woche in Köln eintreffen.

London 15. Jan. Da» Reutersche Büro er­fährt. daß dir britische Regierung mitgeteift hat, daß ie stinerlei Einwände gegen die-Entsendung von zwei französischen Beamten nach hem fcrtnet Gebiet zur Untermckung der Verhältnisse im britischen Gebiet «r- hcht. verausgesetzt, daß die gleichen Erleichterungen dem britischen Generalkonsul in München. Tlive, ge­währt w-rden der sich in einer ähnlichen Mission nach der Pfalz begibt.

London, 14.Jan. Der Kölner Sonderberichter­statter beiTimes" schreibt, der bisherige Zweck her von Tirard noch Koblenz entsandten Miffion von franz> fischen Offizieren zur Untersuchung der Vechälcnisse im britisch besetzten Gebiet sei, wie man annehme, die Entdeckung von deutschen oder englisch-deutschen Gesellschaften in Köln. Da außer dem üblichen nicht offiziellen Spionagedienst bereit- 20 bi- 30 wichtige französische Beamte mit großen Stäben in Köln eifrig tätig {den. um die Ziele Frankreichs auf britischem Gebiet durchzuführen, sei e- schwierig, zu verstehen, na» diese neue Miffion eigenttich entdecken solle. Auch Anne man kaum einen Vergleich anstelle» zwischen der normalen Lage der Dinge im britischen Gebiet und der Herrschaft de» Terrors in bet Pfalz.

Clives angeboten, was jedoch abgelehnt worden i]L Rach Verlassen der Pfalz beabsichtige Clives sich nach Koblenz zu begebe», «« sich mit Lord Kil­marnock zu berate«.

London, 14. Ian. Aus München wird der ..Times" gemeldet, daß der dortige englische Ge­neralkonsul Elive gestern früh, begleitet von seinen Beamten, in die Pfalz abgereist ist. Er wird einen Tag in Heidelberg verbringen, um mit den dortigen Beamten und Geschäftsleuten, die nach ihrer Ausweisung durch die pfälzischen Souder- tündler ihren Wohnort nach Heidelberg verlegt haben, Besprechungen zu haben. Nach einem Be­such in der Pfalz wird sich Clive nach Koblenz begeben, wo ^r mit dem britischen Oberkommissar Lord Kilmarnock konferiert wird.

Amtliches VeMMgungsblatt des Kreises Marbmg.

Anzeiget für (das früher kurheMche) Oberhessen

^ der GeschästtordnungS ausschuft des Reichstages neucibings die Praxis übt. bei Hochverrat-verbre- !hen die Geuchmigung zur Strafverfolgung zu ertei- lcn. Die sich hieran- ergebenden Schlüsse könne Matt­he- uehl selbst ziehen,

Eveoer, 14. Jan. Die Zabl der bisher ta bet Pfalz durch die Separatisten oerbefteten Per­sonen beläuft stch nach genau»r Feststellung auf un- ßcfäbt 500.

Die Neubäuker Fäbre bei kveyer ist von bet Separatisten beseht und für den Verkehr gesperrt u-orden. Dies wat der einzige Uebergang nach Baden, nachdem die Speoerer Schiffbrücke sich noch in Repara­tur befindet.

Der berüch.tgte Separatist Obetbet, ein schwer vorbestrafter Mensch, ver aus bet separatistischen Garde ausgeschlossen worden war, wurde wieder in diese ein« gereiht, da et die Drohung ausgesprochen batte, eine eigene Garde zu gründen, um gegen die Separa­tisten vorzugehen.

Pirmasea» *4. San. Im Verhalten der Se-

bestimmt habe und als sie erklärte, man könne sicht gestatten, daß Fragen über die Ge- setzlichkeit der Ruhrbesetzung inner­halb der Sachverständigen diskutiert werden. Per amerikanische Sachverständige sagte zum kchiusse, zuerst müsse man die deutsche Währung stabilisieren, mit anderen Worten: man müsse der Mühle wieder Wasier geben, und nachdem sie Wasser habe, müsse sie wie­her aufgebaut werden.

i d." ri», 14. Ian. Der Vorsitzende der ersten Sach- ».lstandigenkomit-es, General D i w e s. faste in fei­tet Erwiderung auf Vie Begrükuugsanfprache Bar- wsvs 8. a, der Erfolg oes Sachoorständisenkomitees tarne völlig davon ab, dah in der öffentlichen Mei- «ng und in den, Gewisse r Der Alliierten und der Welt tiae genaue Borst-lluirg von dem Unglück vorhanden von dem ie5;r einrelne der Alliierten oano Europa bedroht feien, wenn der Ruinbe Menschenverstand sich nicht durchsetze. Das Er« Otfirt? der Sachverstanbfs'uarbeiren und da» Matz, in «em die Reparationskommtjiion es sich »unutze machen «eche. um danach cu ha'5seln, werden vielleicht die »Aültis- Antwort auf diese Frage liefern. S Jahre d'^-rch bat uv'-r den Alliierten nicht iene» Einver- Kdmen geherrscht, das für den Frieden und den wlrk- Mtii Fortschritt wesentlich ist. Wir sind soweit ge« «mmen. datz wir beute willen, diese Unfähigkeit, sich A« eine sem>insame Haltung zu einigen, bat ea u in «ine ckuherst kritische Laae aeflihrt Däü- mw der 5 Jahre, die dazu nerwandt worden find, te®1 ungeht «erlichen Btoliotbeken von ver- Argumenten, mehr oder weniger veraltete Attistiken und «irtkchastlich- Abseinanderseüungea Kommenzubringen. find nach und nach die Wirtschaft­ern Grundlagen L^utschla'tds rusammengebrochen N «ft ihw^die dcutjche Produktionsfähig-

Ueberdies bat der Kredtt sämtlicher europäischer 7!'""tEn. als das wir-schuitliche Leben Deutschlands NU»sl'ch rusammenbrach, einen Srotz erkalten, denn Wes', begreift es wohl. Satz Deutschland, wenn das HW Volk seine Arbeitsfäbigkttt verliert, selbst seine 't etnbiitzl, jene Reparationen zu de» b!e etn so wichtig Element bet eure« loschen Zahlungsfähigkeit darstellen.

3» bem Matze, wie die wirtschaftlichen Funktionen »ttschlands unter der Mckang einer stabileren Wah- Jh» mrd eines Ausgleich, keines Budgets stch tnleb.-t Men. wird dir ..eutfchr ZablungsslSigkeit in d-e «icheinuns treten. Dann werbet stch »um ersten Male neadlegende und entscheidende Tatsachen »eigen. Hel- wir zunächst Deinichlano, vstlung zu erlangen. Die "7* Maßnahmen, die wir treffen milsten, wären nach Ansicht, ein Softem zur Srabillfierung der beat« E« Währung. gilt, bas Wasser zu finden, das x^dentschen Budgets treiben soll. Bauen wir sie «rt»e erst dann, wen n wir das Wasser oefun-

* Ander drehen kann.

^«akis. lS. San. Die Mitglieder des Sachver- ^»iüLnkemUees haben eb«ea Borfchlaa des Generals ST65 angenommen, zunächst die Frage der Stobili- «ng der -deutschen Währung zu beraten. Berichte /wen nut m autzerg« .vöhnlichen Fällen ausgegeben . D'« Sachverständigen haben sich m'rpflichtet.

privatim feiner.d Mitteilungen über di« Br- Wl6tflea ou machen

Ter »«zetgenprei» betrsat für de» »»«sp Zetleumilltmeter 0,08 Goldmark, «mtltche

ausmikt. «»zeige» 0.10 Eol»«-rk.vei Ndwrer.Satz Lv'/,«»fsibl»g. Kom«el«nietg.l00»/, (Q Tfinfl «ustchla». -> etlamtn 0,?0 6el6etetf. Jeder Rabatt gilt al» Barrodott. Belege »erde» Uv« yllljtA, beitthnrt, edeuso V»»funfib»t<b die 0öeidiäft»Helle undZuIeabuno der «»geböte. Zahlung tnnerbald 5 legen (1 ToUar = <20 Goldmarkl, Berechnung nach bem Berliner Mittel.

tut» de» Zahlung» ei»gang»ta,e». verjug»zinsen pro Tag nach dem Bankrtnrsu^