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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger Mr Mas früher kurhefsische) Oberhessen

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Frankreich und England

Londo «, 6. Jan. Earvin befaßt sich imOb-

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Paris, 8. Zan. £>ie beiden amerikanischen

e (nicht eile ent« )as beftt Zorbeuge.

Freir, t>t ihnen rttn die Sie Biet» ft) warm.

Solche rgcbracht ls solche, der kal- icfonbeti en, denn langen dieselben

Paris, 7. Bl nm schreibt

59. Wtt.

1924

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Das eren ine) e es

Madrid, 8. Jan. A. D. E. schreibt zu der Ber - s chlechterung der französischen Finanzen, wenn der Pessimismus des französischen Volkes bezüg­lich der Zukunft deS Franken andauere, müsse dir Regierung dir Steuern verdoppeln oder zur Inflation übergehen.

! tüchlig nsPitttuS dereiir SpeiseSl, ihrt har. chrichten'

Gro ß b r it a n n i e n s aufrecht zu erhal- ie Kanv |en «nd den England zukommende«

Die Neuiahrbaussprache MrklerandS.

Barts, 7. Jan. Der diplomatische Redakteur der «'avas-Agentur hat nach einer veranstalteten Enquete tcsigestellt, daß das Thema der Neujahrsansprache des Prüstdenten Millerand an das diplomatische Korps tut -EinverstündntS Zwischen dem Autzcnminlstertum und dem Elyse sestgcstcllt wurde. Poincare habe den Text der Rede Miller and s, bevor sie gehalten wurde, genau gekannt. Diele Feststellung werde wohl ge- nsigen, um den Gerüchten cntg..gen»urreten, alS habe die Rede deS Präsidenten der Republik eine Mei- nungsverfchiedenbeit gegenüber den Ansichten de? Btinisterprüsidenten über die Außenpolitik kundge- gcben.

Dementi.

Lond » n, 8. Ja«. Das Foreig« Office demen­tiert die Zeitungsmeldnng, daß die gegenwärtig« britisch« Regierung entschlossen gewesen sei, di« bri- tischen Truppe« au» Köln zurückzuziehen und die britische» Vertreter in der Reparationskommisfio« und der Botschafterlonfere«, abzuberusea.

Die Geldknappheit in der Pfalz.

Ludwigshafen, 7. Jan. Wie die HardelSkamine» Ludwigshafen tnitteilt, g'bt sie zur Behebung der außerordentlichen Knappheit an deutschen Zahlungsmitteln und zum Ersatz des sran- zösischen Franken e.n wertbeständiges N ot- geld heraus, das unter der Kontrolle einer Kommi^ron steht, in der alle Pfälzischen Wirtsihaftskreise vecrreten sind. Die Einheit dieses Geldes ist ein- Dos Das Geld trägt den NamenPfälzischer Lande.;« kammerdollar". Die Deckung in amerik,Nischen Dollars ist nach Vorschrift der Besatzungsbehirde txi der Mlaemeinen Elsässischen Baukgesellschast, Zweigstelle LudttngShafen, hinterlegt. Tie Interalliierte K»mach- sion garantiert die Deckung gegen jeden Zugr>,f. Sie garantiert ebenso auch die NotgeLscheine in den Drucke­reien gegen jeden Zugriff. Das ausgegebene Notgel!» verliert seine Umlaufsfähigkeit am 16. Februir 1924. ;

Die wichtigen Ausführungen GarivtnS zeigen, daß Man In England sich durchaus der Lage bewußt ist Wd on-fchlossen nach den Bündnissen sucht, die dem Ankelretch aus dem eurovätschen Feftianbe notwendig sind, will «S die schrankenlose Herrschaft Frankreichs toet Europa nicht dulden, da eS ihr sich auf bte Dauer dann auch beugen müßte. Garwin bat nur zu «cht. wenn er feststellt, daß Poincare begonnen habe, Eng'and alS «in- Rull zu behandeln und daß Frank­reich durch, seine Lustsirettumcht und das toettretöenbe Svsteut subventionierter Allianzen nunmehr mächtiger lei. als je seit den Tagen Napoleons. Man braucht Üch nur der Behandlung, die Poincare der englischen Rrbrnote angedeiben ließe, zu erinnern, um einen Be­weis dafür zu haben, wie redu der englische Scknift« sieller hat. Gr rode diese Erinnerung wird aber auch der. Engländern zeigen, welche außerordentlich« Wicb-- üSkeit für sie die .beutMie Frage" hat, und wie not- chendig eS ist, daß England in ihr klar und un;wel- »ntig Stellung nimmt. Kompromißvorschläge, wie sie «»scheinend von England icbon wieder in der Mtlitär- .fentiollfrage gemacht werden und wie sie möglicher­weise einem immer allrutebr zu Kompromissen be­reiten deutschen Auswärtigen Antt tragbar erscheinen, .Meittn nicht dazu, die deutsche Frage zu entwirren, WrankreichS Machtgelüste zu beschränken und Eng- tfiUbS Interesse ans dem Festland zu fördern. Einer Wn/chlopenen Politik Englands dagegen wäre viel« .lttcht der gegenwärtige Zeitpunkt günstiger, als man M iumS Vor wenigen Tagen annebm-n konnte. Di« .Müschen Pläne Frankreichs haben eine Hemmung «r- Jttrrtt. dadurch, daß auf wirHchastlichem Gebiete zwi­schen Frankreich und Rußland Unstimmigkeiten ent« Wurden sind, die zu einer Abberufung der russischen HandelSmisston auS Paris und ihrer Uebersiedelung «ach London geführt haben. Mit dieser Maßnahme

Polen, ohne sich um Paris zu kümmern, die Siner« keiinnng Rußlands vollzieht und. sich damit von der kleinen Entente ab und dem baltischen Bund enischie- dcn zuwendet, zugleich ebnet England durch die be« re'is im Londoner Vertrag von 1915 vorgesehene Ab­tretung des Somligebietes am Juba an Italien der cuglisch-iialienischen Annäherung den Weg, dcr konsc 'aneM zu der Schaffung eines englisch-italienischen Mittelmeerbundcs mit Einschluß Spaniens fuhren muß.

London, 7. Jan. Der diplomatische Bericht­erstatter desDaily Telegraph" schreibt, es bestätige sich, daß während der letzten franz vfisch«tsche­chischen Verhandlungen in Paris Dr. Ben.-sch Poincorc aufg-fordert habe. Scwjetrußland angesichts der Wahrscheinlichkeit einer Arbeiterregiernng in Eng­land de jure anzuerkenpW, Englmtd werde sonst, wie er glaube, Frankreich zuvorkommen.

Daily News" schreibt, der französisch-tschechische Pakt habe in ganz Europa einen allgemeinen Arg­wohn erzeugt, weil er als ein neuer Schritt^er fraru zösischen Politik der Umkreisung Mitteleuro­pas mit einem Ring von Stahl angesehen werb«. Die Versicherungen, dir, wie verlautet, Deutsch dem briti­schen Forrign Office über die friedlichen Zicecfe des Vertrages zu geben wünsche, würden sehr klar sein müssen, wenn sie die ernsten Besorgnisse, die durch den fraglichen Pakt erzielt worden sind, be­seitigen sollen.

tzeophen in den Annalen Großbritanniens gewesen. Ne Koalition habe die wunderbare britische Suft- peitmacht Bis zur Bedeutungslosigkeit herabgesetzt, Wührend Frankreich sich der Luft in über- »Sltigender U«Verlegenheit bemäch­tigte. Poincare habe begonnen, England »ls eine Null zu behandeln. Die fra n- >ßSfische Beherrschung des gesamten Io n t i u e u t s sei erreicht worden. Earvin isrettbet sich dann gegen die Verbindung des Prr- «ierministeramtes und des Außenministeramies in tot Händen Ramsay Macdonalds. Die Aufgabe Der kommende» Arbeiterrcaicrung sei, die Ehre

Berlin, 7. Jan. Wie die Düsseldorfer Han­delskammer mitteilt, haben durch die Neuordnung des Personenverkehrs zwischen dem besetzten und unbesetzten Gebiet die Erlaubnisscheine, die für die Bewohner des unbesetzten Gebietes zur Einreise in das französisch besetzte Gebiet notwendig sind, für ein Jahr Giltigkeit.

Essen, 7. Jan. Nachdem das Fortbestehen des Kohlensyndikats in der neuen Form unter dem Na­men Verteilungs- und Verkaufsvereiniguug für Ruhrkohle gesichert ist, wird schon iit den nächsten Tage» auch die Rückverlegung von Hamburg nach fsien erfolgen. Da das alte Heim des Kohlen- yndikats von der Befatzungsbehörds besetzt ist, wird bas ^zurückkehrende Syndikat vorläufig in der Diktoriaschule' untergebracht werden.

Köln, 8. Jan. Die Düsseldorfer Handels­kammer teilt laut Meldung derKöln. Ztg." mit: Wie wir von der Direktion der Micum erfahren, werden vom 8. Januar an im Verkehr mit zoll­pflichtigen Waren aus dem unbesetzten in das be­setzte Gebiet nicht mehr wie bisher 25 Prozent 1923 in dem interalliiertenTa rif vom 1. Dezember 1923 angegebenen Sätze, sondern der volle Betrag er­hoben.

Hagen, 7. Jan. Die von der französischen Eisenbahnregie zur Versorgung des Ruhrgebiets bei der deutschen Eisenbahn angeforderten Leerwagen gelangen nach wie vor nur sehr stockend zn ihren Beladungsstellen. In Vorhalle ist die Uebernahme der von der deutschen Eisenbahn herangeführten Leerwagen durch die Regie völlig ungenügend. In Vohwinkel sind bereits 10 Züge mit Leerwagen abgestellt, die von der Regie nicht abgefahren werden. Da die Gütergleise im Bahn­hof Vohwinkel noch immer unterbrochen find, scheint die Regie mit einer baldigen Wiederbelebung de» Verkehrs, an der das Wirtschaftsleben.des Jndu» striegebiets das größte Interesse hat, überhaupt nicht zu rechnen.

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Die französisch? Politik zur Erreichung der Hege- mome in Europa, deren großer Schachzug der Einsäll ins Ruhrgebiet im Beginn de! vorigen Jahres war, hat . die außenpolitischen Wirkungen nach sich gezogn. mit. ter Poinrqrö hätte rechnen mfiijen. Druck erzeugt Gegen« . druck. Der französische Druck auf da? an und für sich; schon seit Beendigung des Weltkrieges ftagwürdige eur» pÄsche Gleichgewicht hat die entsprechenden Gegenm.- - nahmen Englands erzeugt. Ein Europa beherrschende, Frankreich ist für England unerträglich, unertrSKhe, noch, als in den Zeiten Napoleons I., wo eS noch feine Unterseeboote, Flugzeuge und weittragende Geschütze gab, die den Kanal von einem Meere zu einem FlußaLschnitt dcgrobicrcn. Und doch erkannte Napoleon!, in Et. Helen« den Ursprung seiner Niederlage, als er in seine» Erinnerungen schrieb: ,,C' est pour V, Anvers. qu? i«! sui» ici." Der Floitenbau Napoleons in Antwerpe» ließ England die letzten Kräfte anspannen, um triefe töt- siche Gefahr zu Vernichten. Frankreich im Ruhrgebfete, die französische Beherrschung der Kohle und des Etzen» im Rheinbecken bedeutet für England zu dem mili tätlichen Antwerpen", noch ernt wirtschaftliche Gefahr ungtlientt» liebsten Ausmaßes. Wer von England erwartet hat, daß es schon im vorigen Jahre eine attive Politik gegen Frankreich traben würde, kannte nicht die Methode« der englischen Außenpolitik, er kannte aber auch nich^ in welcher Unterlegenheit milttär-politisch England sich nock im vorigen Jahre Frankreich und seinem Bünd­nissystem in Europa gegenüber bviuub Die englisch« Außenpolitik hat aber still und zähe im vergangenen Jahre die diplomatischen Voraussetzungen geschaffen, auf, Grund deren es jetzt wagen kann, txc Ziele seine» Außenpolitik deutlich ausjiliprcchen: Wiederherstellung europäischen Gleichgewichts durch ein Lvstem von Büiw- nissen unter enalischem Einsiuß gegen die französisch» - Positon in Europa. Tatsächlich bedeutet daS, baß bk Entente an der Ruhr auscinandergetprengt ist. Nun-, mehr vollzieht sich der neue Ausmarich Europas. i

Der Abschluß des französisch-tschechischen Bündnisses^ hat seine» Widerhall in der Welt gefundeu.'.

Franken! Tie Teuerung, das fei der Devisenkurs, der Devisenkurs, das fei die Ruhr. Diese beiden el- mentaren Wahrheiten feien nachgerade so offensicht­lich, daß sie allmählich in die Gemüter eindrängen. Es fei nur zu leicht ,die Spekulation anzuklagen. Im klebrigen scheine auch Finanzminister be Lasteyrie selbst in feiner letzten Rede im Senat sich bemüht zu baden, alle anderen Ursachen als die wahren auS dem Spiele zu lassen. Tie französische Handelsbilanz so habe er erklärt sei ein wenig besser, als im vergangenen Jahre und viel besser als vor zwei Jahren. Die Sttu- ereinnahmen wiesen ein Plus auf. Ter Wiederaufbau der zerstörten Gebiete fei zu zwei Dritteln beeiltet. Tas ordentliche Budget nähere sich dem Gleichgewicht. TarcutS frlge.daß das Sinken tes französischen Franken durch keinerlei wirtschaftliche oder finanzielle Gründe gerechtfertigt fei. Wenn Gründe dieser Art allein wirksam gewesen wären, wäre der Franken nicht ge- funken, sondern gestiegen. Welche andere Ursache «her, so fügt Blum hinzu, könne man sich danach noch denken, als di« französisch« Außenpolitik; als die Ruhr- Besetzung.

Paris, 7. Jan. Ter Finanzminister de La- stehrie, der sich gestern mit dem Justizminister und dem Minister der Inneren über die Frage des Fran­kensturzes unterhielt, erklärte nach demMarin", et werde Dienstag ii> Ministerrat eine Anzahl Vor­schläge unterbreiten, die er für nötig halte, um die Spekulation einzuschränken. Außerdem sei es nötig, daß eine Säuberung der Pariser Börse borge,wmmen werde.

Paris, 7. Jan. Der Nationalverband der während des Krieges nach Deutschland gebrachten belgischen Staatsangehörigen hat vor dem deutsch­belgischen gemischten Schiedsgericht die Forderungen einiger seiner Mitglieder geltend gemacht, die von der deutschen Negierung Schadenersatz für die ihnen ziigefügten Nachteile verlangen. Die Verhand­lungen beginnen heute in Paris und werden nach Havas zwei oder drei Tage in je zwei Sitzungen in Anspruch nehmen.

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Lm FriLln.

Jan. Der sozialistische Abgeordnete imPvpulaire", das Pfund nähere von 90, der Dollar stelle sich über 20

Marburg

Dienstag, den 8. Sonuat

5ertw*e

Um tzm.keWm Mitt.

Berlin, 7. Jan. Zur Vorbereitung einer Regelung der Verkehrs-, Zoll- und allgemeinen wirtschaftlichen Fragen im besetzten Gebiet haben gestern nach demBerl. Lok.-Auz." in Berlin Be­sprechungen zwischen einer Reihe von Vettretern der wichtigsten wirtschaftlichen Gruppen des besetz­ten Gebiets und dem Ministerium für die besetzten Gebiete stattgesunden. Wie das Blatt hört, haben diese Besprechungen zu einem vorläufigen Ergebnis geführt, das dem Ministerium als Grundlage für feine weiteren Vorschläge cm das Reichskabjn« ; dienen wird,

Sie mW Srllt.

London, 7. Jan.Times" zufolge besteht Grund zu der Annahme, daß Lord Parmor der Ar- betteipaitet genehm sein würde, wenn er bereit wäre, in der neuen Regierung das Lordkanzleramt zu übernehmen. In diesem Falle könne Lord J)CtL= Hane Präsident des Erziehungsamtes werden. Auch Menderfon werde sicher einen, Kabinettspostetr übernehmen. Als ttronanwalt bezw. Sollictty- General würden Patrick Hastings und Slefier ge­nannt.

L o n d o n, 7. Jan. Das Unterhaus tritt mor­gen zur Wahl des Sprechers zusammen.

L o n d o n, 7. Jan. Der diplomatische Bericht­erstatter desDaily Telegr." schreibt, man glaube. Ramsay Maedonald werde, wenn er außer dem Amte des Premierministers das Foreign Office ülernehmen werde, zu seinen hauptsächlichsten Ge­hilfen inl etzterem Amt Tom Shaw und Artur Fon- fcnby machen. Es sei auch wahrscheinlich, daß Ram­say Macdonald Lord Acton, der 1919, in dem un­mittelbar auf den Krieg folgenden Jahre Gesandter in Finnland war, zur Mitarbeit im In- oder Aus­lande heranziehen werde. Noel Buxton sei eilt weiteres Mitglied der Partei, defien besondere Kenntnisie europäischer, insbesondere östlicher Pro­bleme. im Zusammenhang mtt der auswärttgen Polittk der Arbeiterregierung verwandt werden würde.

sich dem Stand

Franken, und diesmal sei die öffentlich« Meinung alar­miert. Aus also, zur Verteidigung des,

>«i »tfefstG«udeu - System ^s«b ve utio« ic rter lianzenseimächtigeralsjeseitdeu (Ja $ en Napoleons und i n mancher H i n -

Die .OdeihelNlär« Zeitung" eticbeint iechtmal wöchentlich. Se}»g»»reis 1.15.1. 1,40 "v «rk cinschließlich ZusteNungsgebühr. Für oueialltnbe Stummem in'olge Srreit» oo. eleinent.Eieigmüe kein Enatz. Ter az von Dr. L. Hitze roth. Druck 6er Univ. - Buchdruckerei neu Jod. Lug. Koch. Torkt 21/28. l^ernmrechei 55, Psit-checktonto: Nr. 5015 Lmt Rranffuit a. Main.

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sßicht noch mächtiger als damals. Zal'relang würde man unter ihr le­ben müsse«. Frankreich würde weder Abrösten noch die Einkreisung Deutsch­lands lockert;.

Garvi« gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die Negierung Namfay Macdvnals unverzüglich diesem Zustand volle Anerkennung gewährt und danach Bet die EchuL einrage verhandeln werde. Der Sveite Schritt müßte die Einleitung einer ruhigen anb entschlossenen Politik sein, die Deutschland in ; fct« Dolkerbundsrat bringe. Der dritte Schritt ! Wwßte der Abschluß eines eudgülttgen Abkommens büt Jtalieck »nd Spanien fein, außerdem müsse England im gemeinsamen Interesse die Beziehun- l«n zu Holland und den skandinavischen Ländern fördern. Es müßte endlich den Versuch unter- twhmen, die Entente aufrechtzuerhalteu, jedoch «nr auf der Grundlage« des Gleichgewichts. Die ßelb ft mörderische Unterwürfigkeit sei "Ile dle Bedeutung Großbritanniens

Die senatswahlen in Frankretch.

Paris, 7. Jan. . Das Endergebnis der Senats« wadlen liegt bis auf das Resultat der Insel Mar­tinique vor. SS haben erhalten: die Konservativen 17 (gewonnen 0, verloren»), die Republikaner 16 Sitze (gewonnen 3, verloren 2), die tat). Republikaner 22 Sitze (gewonnen 3, verloren 4), die unabhängigen Radikalen 4 Sitze igcwonncn 1, Verloren 5), die Radikalen und Sotialistisw-Radikalen 50 (gewonnen 6 verloren 4). die sozialistischen Republikaner s Sitze (gewonnen 4. verloren 0), die Sozialisten 2 Sitze (ge­wonnen>, verloren 0). 88 ehemalige Senatoren sind wi-dergewahlt worden. 27 Senatoren treten neu in daa Parlanreut »in. Nach den Gruppierungen der ^ena'svartcien sind gewäblt 50 Mttglirder der deine kratischen Linken. 83 Miiglieder der rcvublikantscben Urton, 13 Linksrevublianer und 11 Mitglieder der «Urtten Von Oefanntcit Senatoren wurden geschla- ger. RoulenS. Gustave Rtvet, de Lamareelle.

damit z« einer tugeren politischen Verbindung

irischen Paris und Moskau führt. Hat der Druck Sachverstänbigen für den ersten Untersuchungsaus-

bgget mit der Politik der ko.mmenden Ar- Seiterregierung. Er schreibt, mit den 8r- 3ettun$$. Efte» keiner einzigen Nation sei eine derartige fort na» j ßkitzwirtschaft getrieben worden, wie mit denen Großbritanniens seit dem Kriege. Als der Krieg * Ende ging, seien die Möglichkeiten inder Zand EroßbritanniFns größer gewe- |en als die irgend einer anderen Ra- ßi»«. Sie seien jedoch weggeworfen worden, rfrorenen Sie Preisgabe des Wiederaufbaues durch die Koa-

Kionsregierung fei eine der schlimmsten Kata-

Mcr nicht diesen Ersolg und es sollte dock für Lon- per Reparationskommission (deutsche Finan- dou möglich sein, einem solch:n Erfolg: btirdernd in nnx gßHhtuna) sind aeftern in Paris eis-

den We« » treten" fo fehlt £>mm Poincare ein 15®^ u «töuy81 <?

Mchttae« GWd tg seiner europäisch«» Kette, tMaj ÜLtro^en. ;*

Ter L»zeigen»rei, beträgt für H« 9ge|p. Zeilenmillimeter 0,08 ®»I>*arf. Amtliche u. auswärt-Anzeigen 0,10 (Sollmatt Bei ichlvier.Satz 50/. Ausichlag. Sammelsnzeig. 100/ Busichlaß. »eilamen 0,30 (Sollmatt Jeder Rabatt gilt als Barradatt Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch dte Geschäftsstelle und Zusendung Bet Angebote. Zahlung innerhalb 5 lagen (1 Dollar 4,20 Goldmatks, Berechnung nach dem Berliner Kittel« fürs des Zahlungseiagangotages. Verzugszinsen pro Tag nach dem Bankzinsfuß.

Einfluß wiederherzustellen. Die kranzöfifche Vorherrschaft mit ihrer Lnftstreitmacht und ihrem weitrei-

Paris, 8. Jan. Havas meldet, daß bis fetzt die belgische Regierung der französtschen ihren Standpunkt hinsichtlich der Beantwortung der deut­schen Note vom 24. Dezember noch nicht mitgeteilt habe. Man habe indefien Grund zur Annahme, daß der belgische Standpunkt von dem französischen nicht abweichen werde. Vermutlich werde die fran­zösisch-belgische Antwort den deutschen Eeschäfts- . - ________ . . - j träger» in Paris und Brüste! gegen Mitte der

bnrnauchnichtsaudcrcs als ein Druck Rußlands auf Woche überreicht werden.

«e französische Regierung beabsichtigt sein, der letzten ^ndeS viellricht zur Anerkennung der Sowjctregterung