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Die Sach»erständigena«sfchüsse.

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Reden können uns kalt lassen.

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aus unterrtotettn Kreisen der Reichsbahn über

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Verschiedene Hochöfen und Stahlwerke haben nur in ( ganz beschränktem Matze den Betrieb wieder auf«, genommen, andere liegen ganz still. Auch die. Lage der mittleren und Kleinindustrie ist noch sehr

Bor einer Arbetterregieeung tu England?

London, 4. Jair. DerTimes" zufolge er­warten die Führer der Arbeiterpartei, datz die Re­gie r u n g B a l d w i n am 17. Januar infolge der Abänderungsantrages der Arbeiterpartei zur Ant­wortadresse g e st ü r z t und Macdonald auf­gefordertwird,dleRegterung zubil- d e n. Macdonald werde diesen Auftrag sofort übernehmen und auch infolge seiner Norberei- tungen in der Lage sein, jeden Posten im Kabinett innerhalb 21 Stunden nach dem Stur; der Regie­rung Baldwin zu ersetzen.

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-dem. rechne!, Staats- jrt 1918 igs noch ht Ta fraglich xen stet» veeden, arlaadcl Ob ei

DieTimes" schließt: Wir könne« es uns nicht leisten, in Europa abseits zu stehen oder zuzulassen, daß unsere Rechte und Interessen in allen diesen neuen Kombinationen unberücksichtigt gelasse« wer-

Frankreich lehnt bie Rh-intsch.Westfälisch« Goldttoten- 6 auf ab.

Parts, 4. Ja«. Der Bericht rstatter desEcho te Paris" in Berlin toll! erfahren Haven, die franzSst- fche R-ai-rung habe ßo.ilS Hag:« wissen lassen, vast ste d!- Bildung einer Emissionsbank in der von Ber­lin vorgeschlagen-n Form ablrhae.

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valllgr» Not«.

Die Neujahrskundgebungen der sranzöstschen Ncgierun- finden in der französischen und auch in der sonstigen Irrung

den. Die erste Aufgabe jeder britischen Regierung ist jetzt,ihr Prestige in En-

eff«. Die rheinischen Wtrtschaftskrrise hätte« hierfür auch volles BerstSdniS. Tas beweise die Tallache, !dah nennenswerte Beschwerden au5 Kölner Industrie» enb Handelskreism über eine angeblich« verkekrsbo- Hinderung bei der Reichsbahn noch nicht vorgebracht wurden.

Die .Kölnische Volkszeitung' veröllenitich-t rin« Zuschrift von gut unterrichteter Stelle, in der es u. a. hecht: Daß die Regie nicht in der Lage ist, die Pflich­ten der Eisenbahnverwaltung gegenüber der ®nrt« schäft de? Landes in dem Umfange zu erfüllen, wir eS der bedeutendsten aller Verkebrsunternhmungen ,u- fomrnt, dürste kein Geheimnis mehr sein. Alle Mi< cum-VertrSge ünd zwecklos, wenn es nicht g« lingt dem E»s e n b a y n e l e n d im Ruhrgebiet zu steuern. Wie will ein landfremdes Unternehme« ist der Lage sein, einen fo gewaltigen Apparat zu mei­stern, der in langjährigen Erfahrungen unter sor» füittgster Abwägung aller in Betracht kommenden Mo­mente aufgebaul wurde? Wenn gesagt wird, dass di« I Einverleibung des Kölner Bezirks in die Regie Tut Köln eine Besserung mit ssch bringen werde, so ist daö ein grosser Irrtum. Rettungslos würde bet ein«, solchen Entwicklung auch die Kölner Zone dem Regie­betriebe zum Ovfer fallen nnd die «erkebrsnot ssch I noch weiter erhöhen. Wenn dir Stadt Köln bisher ne» wenigstens einigermassen bat beliefert werde» .'Simen so ist das gerade dem Zusammenhang ihrer wichst gen und leistungssöhigen Eisenbahnanlagen mit I ver deutschen Reichsbahn zu verdanken. An der Er« retour,gs einer Verbindung zwischen d«m von der deutsche« Reichsbahn bedienten Kölner Gebiet und den von der Regie bedienten übrigen linksrheinische« Landesteilen wird eifrig gearbeitet.

I Der deutsche Personalausweis gültig.

London, 3. Jan.Daily Herald" schreibt: Vor fast 300 Jahren sei das Verhalten der Franzosen in der Pfalz ein öffentlicher Skandal Europas gewesen. Heute versuche die fran­zösische Regierung noch immer die Politik Lud­wigs XIV. zu treiben und dieses Gebiet von Deutschland loszutrennen, und zwar mit demselben Ziel wie früher, nämlich um andere Staaten zu schwächen und die eigene Macht zu vermehren.

Part«, X Ja,.Mattn" will rolffeu, vast seit tot im 28. De; mber 7 Infanterieregiment«« aus dem besetzten birbiet nach Frankreich zurückgekehrt f^ien.

U N g ü n st i g.

Köl n, 5. Jan Nach einer Meldung derRSfn.. Ztg." aus Düsseldorf nimmt der Ausstand bet Trani«: portarbcitet (Kohlen-, Lebensmittelhandel, Hafen ttnf Landfpevition. Eisenhandrl) gefährliche Formen an. Die Rütstaudsarbeiten bei der Befördemng von St«, bensmilielr. und Vrennftoffen werden verweigert. Die': Arbeitnehmer haben den von den Arbeitgehern an« i gebetenen Stundenlohn von 60 Pfennigen, rote er in der Borkrtegszeit gezahlt worden ist, abgelehnt. Di« Arbrit^iber wellen darüber nicht hinausgehen. _

Schwere Ausschreitungen.

Berlin. 4. Jan. Nach einer Meldung bet' .Deutschen Allg. Ztg," aus Koblenz kam es im be-, nachbarten Sayn bei einer Besprechung über die Ein- sührnng zu schweren Ausschreitungen der Erwerbslose'!.

I Mehrer- Hüttendirektoren und «in Syndikus wurde» erheblich verletzt. Der französische Oberdelegierte der

I Rheirtlalchkommission verhängte über Sayn und zwei Nachbargemeinden den Belagerungszustand.

Köln, 4. San. Wie der .Kölnischen Zeistutg

m-'i, daß die Vereinigten Staaten bei der beooc- stchenden Untersuchung unter den Auspizien der Repa- ratior>Skcmmifsion zwecks Auffindung des aus Deutsch­land nach den Vereinigten Staaten ausgeführten Kapi­tals nicht mithelfen iXk'iben. Mellon erklärte, diese Frage biete unüberwindlich Schwierigkeiten und er zweifle, ol> die Untersuchung in der vorgeschlagenen Richtung überhaupt erfolgreich sein würde, zumal das ausgeführte deutsche Kapital im Vergleich zu dem in Deutschland befindlichen unbedeutend sei.

Ni-tosbahnverwaltuna und durch die Umleitung bei Steglejüge vom internaitonalen und einfachen Durch gangSverkehr langsam, aber sicher ofegetonttten, schon als arrs retn betrleVStechnischei, Gründen tatsächlich

Paris, 3. Jan. Wie dieChicago Tribüne" aus Chicago meldet, erklärte der anlerikanifche Sach­verständige Robinson vor der Abreise nach Europa, die amerikanischen Mitglieder der Sachverüändigen- kommission zur Untersuchung der deutschen Finan­zen würden vielleicht keine endgültige Lösung des ReparatrqnsprablEs ausfindig machen, aber sie treten an ihre Aufgabe mit der Ueberzeugung her­an, datz ihre Arbeit dazu beitragen werde, den Weg zur Regelung einiger europäischer Probleme frei zu machen, und einig« von den Wunden zu heilen, die bet Krieg der Welt geschlagen habe.

London. 4. Jan. Nach einer Meldung derDaily News" aus Waibingtvu träte Sckatzsikvetar Mellon

ihre« Leitartikel über die britische

p o l i t i k, in sehr kurzer Zeit werd« ein« neu« Re­gierung in Erohbritannien i« Amte sein, aller Wahrscheinlichkeit nach eine ArSeiterregierung. Dieser Wahrscheinlichkeit «it allen ihren möglichen

6*6 M »MS.

üo udou, 4. Jan. DieTimes"

B e r l i n, 4. Jan. Wie die Blätter aus Essen melden, haben die Besetzungsbehörden den Stadt- Verwaltungen mitgeteilt, datz mit dem heutigen Tage die Patzabfertigungsstellen im be«; setzten Gebiet ihre Tätigkeit einstellen. $ie Ein- und Ausreise aus dem besetzten Gebiet und. I^kopa wieder Her,«stell.« und ihrszwar sowohl altbefetztes wie auch neubesetztes Gebiet Aeufierllestutun.umdiesehr ernsten wird somit von heute ab ohne Pah gestattet. L\ic .1. »UMd-- d-unch- r'-'-n-l-..-«-'- treiben. ist zur persönlichen Legttlinatwn erforderlich.

* e Die Arbeitsaufnahme im Ruhrgebiet. \

tv. bri sucht, erb. St!

ton Deutschland angeblich geraubten Provinzen sind w-e- len, i ter slanzöstscher Besitz und dasVerbrechen von 1871'

M durch denSieg von 1918" wieder gutgemacht. Und Was wohl noch wichtiger ist: Frankreich hat sich heute I »ls Gewalthaber an der Ruhr ängeniflet. Der passive Widerstand ist fceenbet so bemerkt befriedigt der ;Matin" wertvolle Vereinbarungen mit den Jndustnr- ! Herren der Ruhr sind bereits abgeschlossen, andere werden folgen Frankri'ich ist also gesättigt, vor allen Dingen mit I gloire". und ber it, zu Deutschland wieder normale wirr-1

-Snstliche nnd pol'tische Beziehungen aufzunehmen EinS Hleibt aber nach Ansicht des Herrn Millerand dabei not- Mendigr Deutschland darf nicht toi<*berin diel $r re gehen", sondern muh nunmehr brav und wieder 1 stine Verpflichtungen erfüllen. Besiegt und aus- |ebeutet so kann Deutschland allenfalls als S&«J |«tt bet franrösifchen Brrsöhnung sbrrext- fchaft i« Fratze kommen.

Auch ber Kommentar desMatin" hat die Dxsku'l on Aber bi« Nenjahrsrede Milleranos noch nicht zu Ende gchracht Nein, die Auseinandersetzung hat nun erst «ch> b g unen. Einige Pariser Organ«, die offenbar firfibeiji 'turen und tiessinmg veranlagt sind, haben ver­sucht, einen Unterschied zwischen Millerand uno Poin- tlre zu entdecken Sie haben behauptet, Millerand habe seine VersöhnungSbereitschast so deutlich unterstreichen lassen, weil er einen Gegensatz gegen Poincare markieren »olle. PoincarS sei der yalssiarrige Machtpvlilller, ler nichts von Versöhnung wissen wolle, während Mille-- tanb jetzt grossmütig Milde walten lasse. Deeses an« | endige- Spiel der Gedankenle,erei ist nicht ans die Parrser Dresse beschränkt seblieöen. Auch deutsche Blätter Haber, sich bewogen gefühlt, das Thema in ähnlicher Wesse zu Vrhandeln. Äe haben damit lediglich bewiesen, dass die Leichtgläubigkeit und die Selbsttäusch« Ung int Deutschen unausrottbar sind. Man hat eine Zeitlang einmal von einem Gegensatz zwischen Millerand und Poincarö gesprochen. Damals war es aber tzerade umgekehrt. Damals hiess es, Mllierand sei der ttgriitllche Wüterich, der an die Ruhr wolle null Vorn- tote bloss sein unschuldiges Werkzeug. Es ist unerfind- H. warum nun mit einem Male aus Millerand der kugel und aus Poincare der Teufel geworden sein foll. Ran wird das Richtige treffen, wenn man annimmt, drss Re an Teufelei gegen Deutschland ein«

Verhandlungen betreffend die E t s t n b a ö n c w f h mnrhs.n

der britischen Zone geschrieben wird, sst dieI ^e-r worden.

Paris. 4. Jan. Havas berichtet aus Washing­ton, im Staatsdepartement habe man gestern erklärt, es seien Robinson in seiner Unterredung mit Hughes keinerlei besondere Instruktionen erteilt worden. Er habe nur allgemeine Informationen über die Verhuud- luugen «halten, die Mr Einbernfung der Sachver­ständigenausschüsse geführt hätten. Diese Erklärung beziehe sich auf die 3kde von Newhagen, in, ber Staatssekretär Hughes sich dahin geäußert habe, baß der Wert der Enqueten in dem Umstand liege, daß sie von Sachverständigen durchs,eführt würden, die unbeschroert von feglicher Instruktion zusammentreten würden. Das würde die Möglichkeit bieten, den beteiligten Regie- ntuqen neue Aufklärungen zu verschaffen.

Folgen müsse offen gegenübergeteeten werden. Während der letzte» beiden politisch seh« wichtigen Monate war di« Haltung Erstzbritannitns in den internationalen Angelegenheiten so gut wie pas­siv; di« zeitwrilige Einstellung der britischen Ein­flußnahme bedeute aber, daß die Kräfte, die es vor­ziehen würden, Großbritannien unberücksichtigt zu lassen, eine außerordentlich gute Gelegenheit hätte», ihre Ziele ju verfolgen. Auf jebtu Fall stehe Europa nicht still. Unter dem Druck der Ruhrbesetzung scheine auch die deutsche Regierung nicht geneigt zu sein, zu versuchen, ihre Lage zu er­leichtern, indem sie separate und exklusive Verein­barungen mit Frankreich trH'e. Es werde erwartet, daß Poincare nächste Woche eine endgültige Antwort aus dir deutschen DorschlLge erteile. Inzwischen würden Fortschritte gemacht mit dem Plane einer Berb':?dung der französischen und deutschen Industrie nicht »nr in dem Sinne, datz das LothriuZee Lrz mit der RuHrkohl« vereinigt werde,

Man sieht, wie wenig rosig England seine Lage B e r l i n, 4. Jan. Rach einer Meldung der selbst ansieht; soaar die Pläne Rechbergs nimmt esPoss. Ztg." aus Essen machte die Ar b e i tsaus- ernst. England erntet jetzt die Früchte seiner für nahme im Ruhrgebiet in der letzten Zett englische Verhältnisse überraschend kurzsichtigen feine wesentlichen Fortschritte. Di« Kriegspolitik und der Fehler Lloyd Georges in Zechen des Ruhrgebiets sind ungefähr mit 4050 Versailles. Das Greinen dürfte ihm freilich wenig Prozent ihrer normalen Leistungsfähigkeit wieder nützen; Frankreich geht seinen Weg. Wir aber fn Betrieb, die Eisenindustrie ist jedoch noch nicht zu werden gut daran tun, die larmoyanten Tiraden|einem Fünftel der Vorkriegsleistung zurückgekehrt., vorläufig nicht allzu ernst zu nehmen. Bis England " ~ ""

zu Taten schreitet, ist noch ein weiter W und die

nr.drr beide nichts nachgeben.

Sicher ist jedenfalls eins: Für bie Versöhnung, die tms Herr Millerand anbietet, danken wir bestens. Wenn «in besiegtes und durch die Ruhrbesetzung im Herzen feiner Wirtschaft gelähmtes Deutschland der Preis ber beutsch-franzSjischen Versöhnung fein soll, wenn man uus Hmuten will, uns für die Gnade Frankreichs zu ver« ft'.-ten. so streckt Herr Millerand leine Hand vergeblich ans. Deutschland fußt auf feinem guten Rechte uub wird nicht toben, bi» dieses Recht Anerkennung gesunden hat. ÖL» rade deshalb hat «S die Ruhr« und Rheinfvrderiingen ge- Hellt, die von unserem diplomatischen Vertreter in Par<S Überreicht worden sind. Und sonderbar: Währeno uns Herr Mllerand die Hand zur angebsichen Berföhuung,eilt« tzegenstreckt, gibt er mit der anderen Hand seinen wegen |ur Zurückweisung der elementarsten Forderungen, die wir stuf Grund unseres unveräußerlichen Besitzrechter au Rhein und Ruhr gestellt haben. Seine Vcrsöhuungsgeste offenbar lediglich daraus berechnet, uns Illusionen vor­zuspiegeln. Und leider gibt e» immer noch deutsche Blät­ter, die solchen Manövern zum Opfer falten. Auch lhnen teetben die Augen aufgehen. Tenn massgebend sind Nicht die hohlen Phraßen, die Herr Mil­le rand drechselt, sondern di «infamen Mis- |fetaten, die an Rhein und Ruhr verübt

Werden.

*

| Paris, 4.Jan. Robert deIouvenel be^nch'. im iJDeuött" die gestern vomMatin" verSsientlicht- et- liu terung zu der Neujahrsansprache des Präsidenten Mll- ,Irrand an das diplomatische Korps. Bon mancher Seit: toerde unterstellt chaß, wenn Millerand sich auf biejä Weise in das Getümmel stürze, die Vorschläge Mchbergs daraus nicht ohne Einfluß gewesen seien. Andere süg'eu Hinzu, dass Mill-mnd, wenn er auch sranzöjischer fosia- kstischer Minister gewesen sei, nichtsdestotveniger einer / saziallstischen Regierung in England mit Befürchtung i entgegensehe und in dem Gedanken befangen sei, eine bje« Bannte »Umgruppieruna der Allianzen^ hech.izuiüzrrn,

jondern auch in dem weiteren Sinne eines direkten, dauernde« französische« Einflusses auf die ind«striell« Produktion. Wah­rend Tendenzen wie dies« sich in d«n Bordergrund drängten, entwickele sich di« allgemeine politisch« Lage in Europa in neuen Richtungen, die 1919 nie­mals in Aussicht genommen wurden.

Der geplante französische Vertrag mitderTschechoslowakeiseieinSymp- t o m. Was auch immer die Absicht der Tschecho­slowakei bei dieser Vereinbarung sei, so bestehe kein Zweifel, daß sie in Paris dahin ausgelegt werde, datz sie di« französisch« Politik bei ihrem Bestreben stärke, die neue« Staat«« Europas in den groben Streitfrage« dieser Zeit aus die Seite Frankreichszubri«,gen. Esseierustfür Grotzbritaunien, datz es in einer so schwie­rigen Lage wie der jetzigen ohne eine klar ausge- drückte Politik sei. Auf dem Kontinent l. abederbrit»ischeEinslntzs«itei«iger Zeit abgenommen. Die Ueberzeugung, dab angemessene Reparationen bezahlt werde« mützten, datz jedoch dieRuhrbesetzungvollkommen verfehlt sei, wurde in diplomatischen Roten aus­gedrückt, die ihre Wirkung vollkommen verfehlt hätten, weil auf sie keine festen Aktio­nen folgte«. Die Folge davon war, datz sowohl in Jftankreich als in Deutschland die britische Haltung

umuöglto. Was beute um geleitet werde, feienI pfiAliftfltl IN öfl**nL

Mc Militärzüge und einige Kopten lüge, die aber Ult hlbQC W vwivH.

gerade wegen der 'trnf»itung um Köln schon mit iech-I Dresden, i. Jan. Rach ®iotgcnblättermel« s!,,<6en?u dunqe« habe« die zur Bildung der großen Koalition

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lande unantastbar und werde auch durch eine Ide» Parteien heute «acht zu einem Ergeb«» ge- Verzögerung der Verhandlungen über den Vertchr eott6^ der frühere Fina-rzminister Dr. Heldt leine Einbnhe erleiden. Wenn die Nrtrhsbahaver-1 -um Ministerpräsidenten gewählt werde« dürste, waltung nicht mit allem einverstanden fei, was man I mioloe mkb Heidt das Äa»

ich. Vorschläge, so geschehe das tot allgemeinen Inter- Den Pregeuachrtchten ßujoig« wm» peu» va»

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Tal ai aurts fn M als i ich V ckte ein,i au' by jf Arbeit U Jen, I 'rmafst, I

M^^'uud" gewissermaßen authentische Auslegung zu Die Haltung Belgiens.

neben. Diese Umstände sind nur allzusehr dazu angetan, m^js, 4. Jan. Der Brüsseler Berichterstatter

«ns misstrauisch zu stimmen. Hm Millerand als Geist be Paris" meldet, die Schlußfolgerungen, zu

Vx Versöhnlichkeit und der ''Matin als snn Prop^t belgische Oberkornmifsar in Koblenz und der

, soll uns «bti nicht hindern, uns die PecsShnnngs. seien, meiden als sehr streng hetrachlei. Rach seiner leicittoaft des französischen Präsidenten etwas näher Ansicht wolle man jedoch diese Schlußfolgerungen in anzusehen. Sie betrifft zunächst garnicht Te-atfchlanb, xatgegenkommender Weise ab ändern. Theums nnd saubern ist in der Hauptsache eine französische Angelegen-- ^ien geneigt, ein Regime zuzulassen, das

jdt, über die wir uns unsere eigenen Gedanken machen Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen

.plüssen Das Wesentliche in dem Artikel desMatm . dem'besetzten und unbesetzten Gebiet erleich- 6egt nämlich in der Erklärung, daß Herr Millero>'.d - würden jedoch zwei Hauptbedingungen stel-

lsich mit dem Schicksal Frankreichs ansgesöhut hat. A daß di« M^-rung der Sicherheit der

Trupnei'. keinen Schaden zufüge und daß sie in keiner Weis« den Ertrag der Pfänder, über die man die Herrschaft behalten wolle, vermindern. x

| solange es noch Zeit fei. Er würde nach dieser Annahme eine Annäherung an Deutschland anstreben, da Eng­land versage, und eine Annäherung an die bcuthW > I Industriellen angesichts des Versägeus der derlinel Ne- L ÄS' '^SSI SSfJJÄÄÄ« US

H | gffi w, li^lbil >um An-dru- ,» bringrn. ohnr

Das ^ng r^u P^ser Zeitung-n denn doch sich desienigen ministeriellen Sprachrohrs zu bed.enen, 1Dt^2 R& L Lal?hat der Prä- das tue Verfassung ihm Vorschub«.

£nt der französischen Republik sich veranlasst gesehen, I

3 ifaner Botschaft imMatin" durch Herrn Sauerwern eine 4 '«7 ___irr___ysttäseauna ru

Tet SnulsewteU behigt fit Ml 9 ge>p. Zellenmillimeter 0,»8 «otvmatk. »«ttiche u. w # «nswirtlnaelaen 0,10 (Bolrtnert Bei ichwiet.S-tz 50/, Anstcklag. Sammelanzeig. 100 /, tarne« 0 30 Selbmett Jeder «ndatt gilt «ls Barradatt. Belege werden v'y»» berechnet etenfo »uetuntt Dur* die «el»Sft,llelle und Zuiendung der »naedote. Zahlung innerhalb 5 Tagen (1 Dollar - 4,20 Eoldmnrki, Berechnung na» de« Berliner Mittel- w?» de, Zahlun8,^g.ngota,'e.. »erzng.zinsen pr, fag na» dem B.nkzln.sus,

»erlitt, 4. Jan. Laut .Reick,San,eign" ist der - i R ick>4kommtssar Tür Stevarationsiiefnungeu, General- dircltor Lob. auf sei nm An,rag von seinem Amt n-- »«I .^... ^it der Führung der Gestbäste des

hrl9teto$ti>mmtfiäv5 für Reparattonslteserungen ist der AbtellttN-zSleiter im Netchsmintstertum für Wiever- r auffiau, Ministerialrat Kuntz-, beauftragt.

Amtliches VerNndigungsblatt des Kreises Marbmg.

Anzeiger für (bas früher kurhessischej Oberhessen