Strikten ohne Nadeln.
?. Nellessen benachrichtiget das geehrt« Publicum, daß er mit Erlaubniß Eines Hochedlen Raths diese Kunst zu lehren fvetfahren wird. Den Vortheil, den das Stricken ohne Nadeln auf Rahmen hat, daß sich Zwey Stücke zugleich verfertigen, ist in seiner Art neu. Die Strümpfe, Kleider, Handschuhe, Geldbeutel, Lermel, Ridicul re. die man in Seide, Baumwolle und Spitzenzarn nach beliebigen Desseins darauf verfertiget, sind in Schönheit und Güte unvergleichlich. Uebrigens kann jeder, vermög der neuen Art, Rahmen die sich zulegen lassen, bey den größten Stücken gemächlich fitzen. Durch die fertige Arbeit, die man in meinem Logis im Landsberg in der Bockgasse No. 153 täglich sehen kann, wird sich jeder Kenner überzeugen, daß diese Arbeit für die gewöhnliche Strickart vielen Vorzug in Geschwindigkeit und Desseins hat.
Sämmtliche kontribution-pflichtige, welche annoch im Rückstand der zu zahlende» Beyträge und besonders des von Seiner Hoheit zu erheben anbosohlenen Einquart-Sim- plum verblieben sind, so wie die Eaventen der auswärts wohnenden Restanten werden hremit nachdrücklich erinnert ihrer Schuldigkeit um so gewisser ehestens nachzukommen und d e Berichtigung ihrer Rückstände bey unterzogener Stelle ohngesäumt vorzukehren, als an« sonsten gegen sie weitere strengere Massregeln verhängt werden müssen. Auch werden diejenige, welche zu dem Zwangs-Anlehen 20 fl. und mehr beygeschossen, und die darüber erhaltene Interim-scheine noch nicht gegen förmliche Verschreibungen ««getauscht haben, aufgefordert, diese Umtauschung unverzüglich vornehmen zu lassen.
Frankfurt, ben igten Dec. 1826.
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In Gemäßheit hochverehrlichen e**ft*’k£&zd£4c-ft<ök»^^
tags den Sten Januar 1807 und nachfolgende Tage Morgens von 9 bis n Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr im Herzogischen Hause auf der grosen Bockenheimergasse, die zur Verlassenschaft des verstorbenen Herrn Stadt- und Gerichtsschultheiß Dr. Wilhelm Earl Ludwig Moers gehörige Effecten und Mobilien, bestehend in gvldnen Uhren, Silber, Bettung, Weißgeräth, Pvrceüam, Kupfer, Messing, Zinn, Eisen, schöne Srcreteirs, Eanapee«, Stühlen , Tischen , ander« Holzwerk und einer Parthie Brennholz, durch die geschworuen Ausrüfer gegen gleich haare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden »ersteigt werden.
Dr. Jassoy als kurator der Masse des verstorbenen Herrn Stadt-und Gerichtsschultheiß Dr. Moors.
Hochrichteckicher Genehmigung gemäß sollen die Meubles und Effecten des Bäckermeisters Wilhelm Friedrich Glöckler in der Kanngießergasse Mittwoch den Zlsten Dec. d. J. Vormittag um 9 Uhr, öffentlich gegen baare Bezahlung an den Meistbietenden verkauft werden.
D r. Elsässer, als Hoch obrigkeitlich geordneter Eurator der W. F. Glöcklerschen Debitsach«.
r Samstags den Zten Januar 1807, Nachmittags 2 Uhr, soll in Gemäßheit verehrl. Schöffen Gerichts-Bescheids de publ. 22sten Oct. i8c6 , die in der großen Sandgasse be« fcwtr, L»t. K No. 62 bezeichnete, zur Stadt Weilburg benannte David Behagelifche Be- hsu^ng, samt allen Zubehvrungen, Rechten und Beschwerden, durch die qefchwornew Ausrüfer öffentlich im Haus selbst versteigert werden. Nähere Auskunft giebt Dr, Kappes.