Drm tpuMko wird hiermit angezeiget , daß Motttag- ben Zten kommenden Monat November und folgende Tage (außer Sonnabend») Nschminags 2 U^r, in dahresig?« Pfand-Haus alle bkienige Pfander, so bis ultimo Lan., Febr., Merz und April lhos. verfallen gewesen, öffentlich imf tigert und an den Meistbietenden gegen bagre Bezahknng überlassen werden sollen. Es werden also diejenige, welche dergleichen verfallene Wind« sch-ine haben, nochmals erinnert, selbige vor der Verganthung einlösen oder in Zeiten pro. longiren zu lassen, indeme man, um das VerganthungS. Register in behöriger Ordnung ausziehen zu können, weder 8 Tage vor, noch währender Verganthung keine Prolongation mehr annehmen wird. Publicatum, Frankfurt den Lzsten Sept. 1806.
Wand-Amt.
Nachdem binführo sowohl der Judenschaft, als jeglichem, der sich keines Unfuges zu schulden kommen lasset, die öffentlichen Promenaden auf dem Glacis und in der Stadt offen stehen; so wird solches andurch nachrichtlich bekannt gemacht.
Frankfurt den rysten September igo6.
Stadt - Csmliy.
Alle diejenige, welche an unterzogenes Amt das Laterneugeld bis zum Zysten yuiqj igo6 für resp. i| und 2 Jahren noch nicht entrichtet haben, werden hierdurch erinnert, solches in Zeit von 3 Wochen abzutragen, als ansonsten nachhero zu Beytreibung dieser Rückstände das Weitere verfüget werhèn wird. Frankfurt, den aasten Sept. 1806.
Bekasutmachurlg.
Für Anfänger im Rechnen , werde ich primo Oktober dieses Jahrs zwey Stunden in meiner Wohnung, und zwar entweder nach der Art meines gewesenen Lehrmeisters Herrn Klügel, oder auf Verlangen, nach Art anderer Lehrer, des Morgen» von 9 bis 10 und des Mittags von 4 bis 5 Uhr z« geben anfangen, wobey ich aber zur Bedingung fefisetze, daß die Anzahl der Lehrlinge nicht über 16 seyn dürfen und der Monat, preiß für beyde Stunden ein Gulden seyn soll, und Falls sich eine gleiche Anzahl Schüler zu der Stunde von 5 bis 6 Uhr vorfinden würden, ich den Monatvrriß derselben, nur zu 45 kr. frstfttze, in allen an. dern Stunden aber der Mvnstprerß sowohl für Bnfsngè-gründe, Wechfrleechnungen als sonstige CalculationeS bey ft. ». bleibet.
Denjenigen, welche mir ihre Söhne oder Pßeâbefohlene anrertrauen, gebe ich die Versicherung, daß auf «einer Seite, alle Mühe und Fleiß erschöpfet werden soll,, und ich gewiß trachten werde, ihre Wunsche zu
Bau-Amt.
befriedigen. UrbrigenS füge ich mze erach hmzu, daß man sich an Frau Schwidtin der Graupengasse, oder an mich während der Messe auf dem Römerberg nächst dem Springbrunnen gefälligst zu wenden habe.
J. W. Michaelis, RechnungSlehrer, wohnhaft in der Graupengasse.
Weiße geksüpfte englische Bettdek- kes fo wie baumwoLene ui^ weiße s fieppts, ein- und zweyschläftige, sind um biSige Prrtßr zu haben, bey
Johann Jssrph Vaeanitts an de? Cathartmnpfâ
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Man will seine Seidewattènfabrik abgi« lben, sollte jemand Lüsten dazu haben, s» erbietet man sich gegen Billiges die Verfertigung derselben zu lehren, die Geräthschaf- 1en dazu zu verkaufen und die Adressen zu übergeben; zu erfragen bey Herr« Drpttt auf dem Wollgrabtn No. 77»