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7) Bei Kindern und erwachsenen Personen, welche von UnrâkAeitèn aufgetriebene Lèiber und Verstopfung haben, thut es unglaubliche Wirkungen, wenn es auf den ganzen Unterleib biß über den Nabel gelegt wird. Es erweicht und treibt die Unreinigkeiten ab, widersteht der Entzün­dung und schafft die schon entstandene Entzündung weg. In allen diesen und dergleichen Fâllem hilft es unfehlbar.

Außerdem aber kann man es auch mit großem Nutzen brauchen bei dem kalten Brande, bei Salzflüssen, bei Krebsschäden, bei erfrornen Gliedern, beim>Podagra, Chiragra und bei Gicht- schmerzen, wenn es auf den schmerzhaften OtF gefegt tvirb. Er vertreibt viele Arten von Warzen, wenn es anhaltend gebraucht wird; auch die Hühneraugen an den Füße», wenn man.diese vorher durch ein warmes Fußbad erweicht , sie mit einem Federmesser so tief als möglich beschneidet, und morgens und .abends frisches Pflaster auflegt, und,sie von Zeit zu Zeit wieder aufs neue schnei­det und sich bequeme Schuhe machen läßt, welche nicht drücken. Die Blasch an den Füßen heilt es im Gehen, und das Aufliegen der Kranken, das ost so große Schmerzen verursacht, heilt eS im Liegen. Bei Quetschungen, Verrenkungen und Beinbrüchen, wenn diese vorher gut eingerichtet wor­den sind, ist es ungemein schmerzstillend und heilend. Auch hat eS bei innerlicher LeibeSschwäche und schwachen Eingeweiden und bei dem Ausbleiben der monatlichen Reinigung schon oft die beste Hülfe" verschafft, wenn es über den ganzen Unterleib gelegt wurde. Ueberhaupt läßt sich fast keine Wunde,' kein Schaden und Schmerz am Körper der Menschen und Thiere denken, wo dieses vortreffliche Pflaster nicht zur Heilung, oder doch wenigstens zur Linderung und Schmerzstillung mit dem besten Erfolg gebraucht werden könnte.

Gebr a u ch dies es Pflasters. %

Man kann es auf Papier, feines Leder, am besten aber auf leinenes Tuch streichen; nur tvM es niemals dick aufgetragen, sondern so dünne qufgestrichen werden, daß Papier, Leder und Lein­tuch durchscheint Zst das Pflaster etwas trocken und hart geworden, daß es sich nicht mehr bequem schmieren läßt: so erweicht man es an Kohlen oder an einem warmen Ofen so lange, bis es sich ganz dünne schmieren läßt. Alsdann legt man es morgens und abends, noch besser aber alle 6 bis 8 Stun­den frisch aus, weil eè nach Verlauf dieser Zeit seine Kraft schon größtentheilS verloren hat.

Wer dies Pflaster auf die oben beschriebene Weise braucht, der wird in den oben angeführten Fällen allezeit sichere und unfehlbare Hülfe finden, und wer beweisen kann, daß es ihm bei dem . rechten und anhaltenden Gebrauch in den zuerst genannten 7 Fällen nicht geholfen habe, der erhält das Geld, das er für das Pflaster bezahlt hat, von denjenigen wieder zurück, der ihm das Pflaster verkauft hat. . ' >

Ein deutscher Arzt, der sich lange in England aufgehalten und ein Augenzeuge der Wunberkuren war, die durch dies heilsame Pflaster an Menschen und Thieren daselbst verrichtet worden, macht eS sich zur Gewiffensangelegenheit, dies heilsame Pflaster zum besten seiner Landsleute auch auf deut« schen Boden zu verpflanzen.

Man bekommt es ächt und unverfälscht einzig und allein hier in Frankfurt briHerrn Christkatt. Friedrich Touchard den Mehlweg gegen Wer für - gute Groschen oder 9 Kreuzer das Paket,

Auswärtige Bestellungen erwartet man in frankirtty Briefen.