Erste Beilage zu No. 27. Donnerstag, dm z.Aprit g-ss. ^
Bekanntmachung.
Der bereits im May 1798 geschehenen Erinnerung zufolge , werden diejenigen, welche es in'ereffikt, wiederholt erinnert, ihre bey dem verstorbenen Herrn Dr. Rumpel Sen, gelegene Handacten binnen 4 Wochen um so gewisser abzuholen, als sonsten selbige M»rt werden. Frankfurt am Zl»en März 1826.
Sämmtliche Milerben weyl. Frau Vr. Rumpel geb. Ammelburg.
Außer meinen bekannten ächten holländischen Rauchtabaken und Specerepwaaren findet man auch achten Jamaica Rhum â fL i 12 kr , Katavra Brroc â fl. 1. 30 und fl. r. 40 fr.,. Malaga Wein â 48 kr., Petit Burgunder â 36 fr. pr. »outeille. und bey Zuruckgabe der Bouteille vergüte 6 kr. pr. Stück. Zu geneigtem Zuspruch empfiehlt sich bestens
Joh. Ernst Reichel im Türkenschuß auf der 3eiL
Meinen Freunden und Gönnern zeige ich hiermit den Todesfall meint* geliebten Gatten Johannes Ochs, Kuchbinkermeister und Papierhändler an. Er starb in einem Alter vvn 45 Jahren und 9 Monaten an einer Leber Entzündung nach einem kurzen Krankenlager von 8 Tagen. Mein Schmerz läßt sich eher empfinden als in Worten ausdrücken; um diesen nicht zu vermehren verbitte ich alle Beyleidsbezeugungen, und empfehle mid) und meine 2 Kinder zu fernerer Wohlgewogenheit. Ohne Abänderung und mit unermüdete» Eifer, werde ich die bisher geführte Geschäfte fortsrtzen, und mein einziges Bestreben wird seyn, das Zutrauen, welches der Seelige genoß mir zu verdienen, und den ferner« Zuspruch Mtserer Freunde zu erhalten. Frankfurt am Mayn , den 27sten März 1806.
Johannes Ochs seel. Wittwe gebvrne Pilgers«.
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Zu verkaufen in der Stadt.
Ein gutes Rtlt, und Reisepferd, ist zu verkaufen.
In Lit. K No. 15 werden ächt ostindifche Nanqusn in ganzen Päcken und «inzelen Stücken in tommifflon verkauft.
Lit. E No. 159 find 3 Fenster 5$ Schuh hoch, 2 Schuh 9 Zoll breit nebst 3 Thüren zu verkaufen.
Ein solider Batardwagen mit allem Zu» gehör, auf Reism und in der Stadt zu gebrauchen, ein Phaeton und ein Leiter- wagen, nebst 2 Paar Pferdegeschirren, stehet aus der Hand zu verkaufen, in fit. C No. 48 hinter dem Effighause.
Eine PMthie Erbsen und Kartoffeln, find sowohl mdtterr als fimmerweis billig abzu» geben, in der Neugaffe fit. f No. nr.
Eine ansehnliche Sammlung von Oelge« mälden, Handzeichnungen und Kupferstichen von besten Meistern, find in fit. D No. 127 au» der Hand zu verkaufen.
Frische süße Bücking, holl. Lachs und Cabtiau sind angekommen, in der Sonne an der Eatharinenpforte.
Bey Packer Daum in der Barfüßergaffe Ro. 157 find alle Sorten Mineralwasser jederzert frisch um b ürgrn Preiß zu haben.
E^rtra schön fein Weißmehl, mit deffe« Güte man jedermann verfichern kann, ist zu billigen Preißen in der Fahrgasse fit. •■ Ro. 150 ins Große und Kleine zu haben.
Auf dem Wollgraben No 40 fit. « find fette welsche Hahnen tu verkaufen.
Bey E F. Runckel in der Karpfengaffe, ist guter Rheinwein das Viertel fi. r. 30 kr. wie auch guter 1804t Petit Burgunder das Viertel st. 3. 30 kr. zu haben.