Frankfurter
Frag» und AnzeM^RachriWW
(welche auf dem kleinen Hirschgraben F77 Dienstags u. Freytags ausgegeM werden.)
Mit Römisch, Kaiser!. Majestät «Uergnâdigstem Privijegio;
wie auch Eines Hochrdlen und Hochwetse« Magistrats großgünstiger Bewilligung.
No. 16» Dienstag, den 25. Februar 1806.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den rösten dieser, Vormittags um 9 Uhr, soll in dem Ver-ankhungshaufe die dem dahier verstorbenen Kleinuhrmacher J. S. Blauert gehörige Hffccten re. bestehend in âer goldnen Repetiruhr, einigen andern Uhren, Uhrgehäusen, ditto Gläser, benebst dessen Kleidungsstücken u. dgl. öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.
Die bereits in diesen Blättern auf den Zten März angekündigte Vergankhung wird «ingetretenn Umständen etach erst Yen künftigen Monat July d. I vor sich gehen. Es werden diejenigen erinnert, welche noch zu prolongirende Scheine besitzen, solche bey den weiteren bis aus den izten März dazubestimmten Sessionen (Dienstag und Donnerstags Unfehlbar einzufindcn. Publicatum Frankfurt den agsten Febr. 1806.
_______________________________________ Pfand-Amt.
Unterzrichär hat die Ehre einem verehrungswürdigen Publikum anzujeigen , daß er künftigen Sonntag als den Sten März die erkaufte Wirthschaft in Bornheim zum Frankfurterhof eröffnen wird, und zwar mit einer vollständigen Tanzmusik, welche auch jeden Sonntag und Montag bey ihm 4« finden seyn wird, jugleid) ermanglet er nicht anzuzeigen, daß^cden Samstag um r Uh? bey ihm gespeiset wird, als an welchem Tage er einen gesellschaftl. Tisch führet, außerdem aber auch wie bey jedem andern einzeln« Portionen gegeben werden. Mit guten Weinen und billigen Preißen wie auch mit guter und prompter Bedienung wird er sich zu geneigte« Zuspruch empfehlen.
___________________- ______________Johann Jarob Sautter.
Die vierte Ziehung der K. K. Münz Bergwerks-kotterie, welche wegen der Zeitumstande in gegenwärtigem Monat Februar nicht vor sich gegangen ist, ist vor der Hand zwar noch nicht bestimmt. Wir machen indessen unsern Freunden und Könnern hierdurch bekannt, daß wir wir immer die Nachschlagbücher haben, und daß wir sowohl bey zedes- malige« Verlangen das Schicksal der Numern sagen als auch Rumern im Voraus an# nehmen, deren Schicksal dem Inhaber gleich nett geteilt werden soll.
S. I. Schames und Stern
bey HerrmFähnnch Z. H. Christ in der Predigergasse Lit. A No. i-.