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Erste Beilage zs As. 78 Samstag/ dm r^ Sept, igos,

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Bekanntmachung.

Die bekannte von mir selbst erfundene und verfertigte Windharmonika, welche in ver­gangener Ostermesse mit dem größten Beyfall dahier schon gehört und bewundert wurde, wird in gegenwärtiger Messe von heute dem roten Sept, an, alle Tage von Morgen» 9 ins Abend» 6 Uhr im Braunfels neben der Börse wieder zu sehen und zu hören seyn, wozu ich meine Freunde und Gönner ergebenst einlade. Ferner/zeige ich hiermit an, daß ich auf eine von mir erfundene ganz neue besondere Art von Klöten-Werke und Flöten Uhrerr auch Bestellungen annchme. Mein kogi» ist in der Fahrgasse >m halben Mond Sit. A No. 162.

A. Böhme, au» Duisburg am Rhein.

Hau» - Versteigerung.

Die mit kit. F No. 167 in der rothen Kreuzgass? bezeichnete, von vornen und hin­ten freye, in seinen auf b -den Seiten zugehörigen Brandmauern stehende gut gebaute Behausung, soll Freytag den 27sten diese» Monats, Nachmittags um 2 Uhr, m dem Hause sechsten, durch die geschworne ^errn Ausrufer öffentlich an den Me.stbtetenden verkauft werden, und kann bis dahin täglich in Augenschein genommen werden.

Verwarnung an sämmtliche dahèestge Schiebkärcher.

Da e» dem Amte »ißfällig'vorgekommcn, daß mehrere unter den hiesigen verbürger- ten Schiebkärchern sowohl in als außer der Messe, statt eines ihnen gebührenden S-ieb- karrens, sich deren zween auch drey angeschafft und Knechte darauf halten, wodurch sie Le» übrigen Schiebkärchern, welche so wie sie gleichfalls auf diese RahrungSart Burger geworden, sich aber nach der Ordnung fügen und nur einen Schubkarren führen, in ihrer Nahrung ausserordentlichen Schaden zufügen ; als werden sämmtliche Schiebkärcher frier» «lt auf» Ernstlichfte hierdurch erinnert, sich mehrerer nicht als nur eines Schiebkarren» bey ihrem NahrungSgeschafte zu bedienen, auch ohne besondere amtliche E laubniß keine Knechte zu denselben zu holten, und zwar diese» unter der Bedrohung einer Geldstrafe von Zehen Reichsthalern für denjenigen, welcher sich diesem entgegen zu handeln unter­fangen würde. Frankfurt, den gten September 1805.

Rrchney - Amt.

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Heinrich Hattig, Hbenist und Klavrermacher au» Mainz, hat wiederum im Gewölbe vornen im Hof rechter Hand im Braunfels ein Assortiment von den schönsten Mahagsny- Meubels in den neuesten Dessern», nebst Klavierfiügei. Da sein Bestreben; ist dauerhafte Arbeit zu liefern; so schmeichelt er sich um so mehr des Besuch» von Liebhabern derselben.

Hau» - Versteigerung.

Samstag, Len rgten diese»-, Nachmittag» um 4 Uhr, soll auf Hochobrigkeitliche Ver­ordnung die in der Haasenzaffe gelesene, miMit. H. 175 bezeichnete Sckbehausung durch die geschworne Hrn. Ausrufer öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Montags den löten d. M Nachmittag« um 3 Uhr, soll das ehemalige Schützenhaus auf de» Fischerfeld, nebst dem Ladhau» und denen Schießstânden zum Abbruch an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Frankfurt Len Lten Sept. 1805.

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