Personen so allerley suchen.
Ein Schweizer Kutscher trifft dieser Tagen hier ein, der Retour sucht; im weis-n Schwanen ein Näheres.
' M-e Le-egesevschüft sucht ein geräumiges Logis, welches wenigstens aus. einem Saal, zwey geräumigen Stuben, einer Küche, nebst Kammer zur Oeconomie und HLlzverschleiß be» stehen müßte, in einem Gasthaus zu miethen ; Ausgeber dieses sagt daS Nähere hierüber.
Ein hiesiger Bürger auf dessen Treue sich zu verlassen ist, wünscht al» tommiffionair oder Luslaufer angesteM zu werden.
Kutscher Kapp auf der Allerheiligengasse neben dem schwarzen Hwsch, fährt morgen Samstag und künftigen Dienstag nach W »baden, und sucht noch Personen mit» zunehmen.
Hin guter Spiegel, 2| Schuh breit und Z bis 6 Schuh hoch, wird zu kaufen gesucht. Bey Ausgeber dieses zu erfragen.
Hin starker Mensch vom Lande, von rechtschaffenen Eltern , der zu aller Arbeit willig ist, wünscht ««Knecht unterzukommen.
, Lehnkutscher Wieget auf dem Roßmarkt fährt künftigen Montag, Mittwoch und Freytag nach Wiesbaden, und sucht Personen mitzunehmen.
Hin gut eingeschossene» Standrohr wird zu kauten gesucht.
Hin Bed-enter, welcher in der Diolin und Hornmusik fest ist,. schon mehreren Herrschaften gëdient-und gute Attestate hat, suchet D'.enst auf Reisen oder in einem Hause.
H« wird eine brave Hau-magd gegen guten Lohn gesucht, und kann gleich ein- zehen.
Hin den Öfen Juli im Weidenhof abfah, tender Kutscher, sucht Personen nach Stutt- gard und dasige Gegend.
Ein junger Bürgersmann, der wegen seiner Treue und Fle-ß Laudon leisten kann, wünschet al» Ausläufer oder dergleichen »nzukommen.
Ein gelernter Gärtner, der auch mit Pferden umzugehen weiß und gute Empfehlungen hat, suchet Dienst.
Eine im Kochen und Backwerkmachen erfahrne Köchin, die sich auch der Hausarbeit unterwirft und gute gute Zeugnisse, suchet Dienst.
Hin gesetzter lediger Mensch, welcher schreiben, lesen, auch mit Pferden und aller Arbeit umgehen kann und gute Zeugnisse hat, suchet Dienst. ,
Kutscher Krauß im Stoßhof, fährt nächsten Montag nach Wiesbaden, und kann Personen dahin mitnehmen.
Bekanntmachung.
Ein Eanariettmännchen mit blaßgelb und schwarzen Federn, ist au» dem Käfig entflogen; wer, solchen gefangen oder gekauft, wird inständigst ersucht gegen das auSge- legte oder ein gmes Trinkgeld auf dem Nachrichts-Lomtor anzuzeigen.
Hin grüner seidener Parapluye C. C. I. gezeichnet, ist am vergangenen Mittwoch Vormittag» im Römergqng oder an der Barfüßerkirche in Gedanken stehen gelassen worden; der redliche Finder wird um Zurückgabe gegen ein gute» Douceur ersucht.
Berichtigung.
Falsch ist die Vermuthung und verläum- -erisch Vie Sage, daß durch ein kleine» Dpeculativn-geschäft , dem ich mich feit Kurzem unterzog, die Hauptsache, der Un- terricht im Buchhatten und kaufmännischen Rechnen vernachläßigt, und sofort der Lernende im Lernen benachtheil'gt würde.,
Nach wie vor werde ich mich bemühen das Zutrauen, mit dem ich schon solange von einem verehrten Publicum beehrt worden bin, zu verdienen, und tortfahren den bekannten Unterricht in meiner Wohnung zu ertheilen.
Stunden außer dem Hau» habe gegenwärtig keine frey.
Johann Wilhelm Michaeli», bey Frau Wittib Schmidt in der Graubengasse.