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Nur allem die schnelle und thätige Hülfleistung so vieler treuer Verwandten und Freunden konnte bey dem cm verstossenen Samstag meine gute Nachbarn und mich auf eine eben so plötzliche als unerklärbare Weise betroffenen großen Unglück, meinen Wcaren. vorrath und das Wenige, was mir noch von Effekten übrrg geblieben ist, retten. Zu . schwach sind jede Worte, zu arm ist jede Sprache tarn nie erlojchender Tankgefuhi für diesen geleisteten Beystand auszud.ücken; Gott wird die Redlichen belohnen. _

Meinen Gönnern und demjerngen Theil des Pub! cum«, welcher muh mit seinem Zu­trauen beehren will , zeige ich zugleich an, daß '.ch meine Handelsgeschäfte «n den noth» dürftig dazu eingerichteten traurigen Ruinen meine» Hauses, vorläufig, fortsetze.

Johann Martin Schott.

Obgleich es unmöglich-war aus der plötzlich sich verbreitenden räuberischen Flamme, die mir alles entriß und kaum das Nothwendigste übrig ließ, noch etwas von meinem Eigenthum zu retten, so bleibt m«r dennoch Lebenslang ein dankbares Herz für alle die guten und redlichen Menschen, die ihren thätigen wir zugedachten Beystand , meinem un­glücklichen Bruder liebevoll widmeten.

Johann Heinrich Philipp Schott, jun.

' tausendfältigen Dank den biedern Menschenfreunden, die uns bey der am abgewiche­nen Samstag Morgen betroffen habenden Feuersbrunst, das was wir retten konnten, in Sicherheit dringen halfen. Der Allmächtige bewahre sie gegen ähnliches Unglück, und gebe uns nie Gelegenheit auf eine gleiche Art ihnen unsere Dankbarkeit beweisen zu kön- nen. Zugleich ersuchen wir alle diejenige Menschenfreunde, welche noch etwas von uns in Derwah/nng haben, dasselbe uns gütigst anzuzeigen.

■ Johann Justus Schreiber. Gabriel Satzger. Johann Georg Rüßmann.

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Unterzeichnete, die bey der am Samstag ausgebrochenen fürchterlichen Feuersbrunst m sehr naher Gefahr sparen, statten ihren geehrten Freunden und Gönnern für die ihnen wezevgie so schatzbare Bereitwilligkeit Ihrer thätigen Hülfleistung den Verb ndtichsten und wärmsten Dastk ab. Nur blos angenehme. Gelegenheiten wünschen wir benutzen zu können, um Ihnen sämtlich mit vielem Vergnügen zu beweisen, daß wir Ihre so edle Freundchaft tue vergessen werden.

Lerwittwete Lahndr^ch Reichert. Reichert im rothen Lpwen.

Muck, Fähndrich löbl. roten Quartiers.

Rambach, Eöntector. Jäger, Verganthungsfchreiber.

Mit thränenden Augen sahen wir uns in der gestrigen Gefahr gleich mit so vielen theuren Freunden umgeben, die uns Hülfe leisteten, daß wir Ihnen nicht alle danken tonnten, es geschiehet also hierdurch von ganzem Herzen — Gott segne Sie für Abte edle Denkungsart. Frankfurt, den röten Juny 1805.

Joh. A. Eckhardts Wittwe. Wilhelm Philipp Koch.

^^^^ • öffentlicher Dank denen Edlen, sowohl bekannten als unbekannten Menfchen- un« bey der am «zten dieses entstandenen schnellen Feuersnoth ^re senkten, rnsbesondere aber dem Edlen, so durch frepmHiqe aufofernnq Beystand ^oy der wüthenden Flamme die Behausung rettete. O.' mögten S-e nie ,tr^uriL9C ^ der Wltdervergeltung versetzt werden. — Das Denkmal der Ünver. Skßuchkett aber bleibet für

I G. Naumburger, Zinngießermeister

P. I. Hettendach, jun. Schneidermeister.

H. I. Benack, Schuhmachermeister.