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Frankfurter

Frag' und Anzeige'Nachrichten/

(welche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags u. KreitagS ausgegeben werden.)

Mit Römisch- Kaiser!. Majestät allergnädigstem Privilegio; wie auch Eines Hochedlen und Hochwelsen Magistrats großgünstiger Bewilligung.

No. 32. Dienstag, den 16 April 1805.

Bekanntmachung.

Herr Mairey, Künstler / von Paris kommend, wird diese Messe über ein erstaunenswürdi^es Schauspiel dem Publicum zu zeigen die Ehre haben, näm­lich: die junge Illimaz, 24 Jahr alt, welche 16 Jahre unter den Wilden mit Pflanzen, Wurzeln, rohem Fleische, Fischen und Kieselsteinen gelebt hat. Der Schauplatz ist hinter der Hauptwache. Die Person zahlt auf dem erste» Platz 24 kr., auf dem zweyten 16 kr., .auf dem dritten § kr.

Mercier Sohn, von Alen^on, bezieht Vie Messe mit einem sehr schönen Assortiment Spitzen von seiner eigenen Fab èke, in der Behausung der Frau Wittib Mettenius in der Schnurgaffe Lit. G No. 80 erster Etage vorn heraus.

Bey Professor le Febure, Dr. Med. et Chir. Augenarzt (wohnhaft in Offenbach bey Schloffermeister Heim am Marktplatz) sind die von ihm erfunde­nen heilenden Bruchbänder, für beyder! y Geschlechte, zu folgenden Preißen zu bekommen: eine einfache Bandage mit 8 Stück Lussinetten, nach den Umstän­den des Patienten gerichtet, 27 fl. 30 kt, eine Dosis zusammenziehenden Liquors in 2 Bsuteillen, welchen diejenige zugleich der Bandage appliclren, wo der Schade vor Jahren entstanden oder der damit Behaftete schon bey Jahren ist, kostet 33 fL Die von ihm herausgegebene Schrift über Entstehung und H?i- lung der Brüche, worinnen auch seine Kurart zu ersehen, in deutscher und stanz Sprache, ist zu 48 kr., und die von ihm ebenfalls herausgegebene Schrif- ten über alle Augenkrankheiten, sind zu verschiedenen Preisen, bey ihm zu haben.

Winandy, Vater und Sohn, Fabrikanten aus Verviers, machen dem geehrten Publikum bekannt, daß sie den Laden des Herrn Söltner auf dem Markte verlassen haben. Sie werden diese und folgende Messen in dem Laden