Erste Beilage zu No. 20. Freitag, den 8 März »805.
Bekanntmachung.
Morgen als den 9^8 Mâ^z V-rmiLkagS, sollen im Verganthungshause s Aisten guter Champagnerwein an den Meistbittrndm verkauft verkauft werden.
Da« Haus auf der Buchgasse ?it. I No. 185 wird eingetrettener Verhinderung wegen nicht den löten, sondern acht Tage später, nämlich den'aasten diese« Monats März, Vormittag« um zehn Uhr, durch die geschworne Herrn Ausrufer in dem Haus selbsten an den Meistbietenden verkauft werden. Sollten sich bis dahin Liebhaber finden, solches au« -er Hand ju kaufen, so ist man auch geneigt dazu, und kann das Haus tägl. besehen werden.
Samstag-den i6tenMarz, Nachmittag« um 3 Uhr, sollen nachstehende dem Burger x und Weingartner Johann Nicolau« Klumps Sen. zugehörige Güter, al« : Hin Wingert von einem Morgen, i Viertel und 8 Schuh im Goldberg. Ein Wingert von ein Viertel 26 Ruthen und 16 Schuh am Warthgäßchen. Hin Wingert von 3 viertel, 39 Ruthen, 29 Schuh am Haasenpfad j und ein Baumstück von ein Viertel, 20 Ruthen, 73 Schuh im alten Berg liegend, durch die geschworne Herrn Au«rüfer an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung verkauft werden. Kauflustige belieben sich um obenerwähnte Zeit bey Herrn Filgu«, Bierbrauermeister in Sachsenhausen Sit O No. 64 einzufinde».
Donnerstag« den i4ten d. M. Nachmittag« um 3 Uhr, sollen vor dem Schaumaynthor Zwey Nahen an den Meistbietenden verkauft werden, welcher denen Kauflustigen andurch bekannt gemacht wird. Frankfurt den 4ten März 1805.
Bau - Amt.
H« wird einem geehrten Publikum die Verlegung der Sterb, und Begräbnißkasse <unter dem Symbol der Hintracht und Liebe, ) welche mehrere Jahren lang, sich bey dem Herrn Johann Peter Sprenger Bierbrauerme ster in der Graupengasse befunden, von nun an aber bey dem Herrn. Johann Christian Reichard Gastwirth zum Fröhlichen Mann sich begeben hat, bekannt gemacht,
von den derzeitigen Vorstehern dieser Kasse.
Auch die neuesten Anlässe zu Sorgen haben da« wohlthätige Sammeln der Beyträge Zu einem Schul - Capital nur aufhalten aber nicht vereiteln können. H« werden vie gedruckten Listen dem Wunsche der edlen Beförderer bet Guten gemäß nach wenigen Wochen ausgefertigt und in Umlauf gebracht werden. In dieser Zwischenzeit sind gewiß die religiösen Grunde mit denen welche der gegenwärtige Zustand unser« ganzen Hrziehung«, wesens an« Herz legt, erwogen und für das Beste der allgemeinen Sammlung ent» scheidend gefunden worden. Aber da« glückliche Zusammentreffen der Umstände, gerade da, wo die erledigte Oberlehrerstelle der Musterschul« wieder einen Mann forderte, der da« Ganze zu leiten und die wichtigsten Lehrgegenstande selbst zu bearbeiten hatte, kann nicht lch'runig genug unsrer an dem Besten de« Schulwesen« eifrigst theilnehmenden Bürger- lchaft bekannt gemacht werden. Tin Mann voll Kraft und Hrfahrung, der sich schon