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Beilage zu No. w. Freitags den i. Febr. 5805.

Bekanntmachung.

Ein heute ferch gâden, in besonderm Tostüme gearbeitete? Damen» Schlitten, nebst Äetchtke zu 2 Pferden, ist zu verkaufen, bey Bltohauer Tüchett

aus dem Roßmarkt .

In des hiesigen Goldarbeiter Herrn Alexander Fischbachs Behausung werden durch eine freywillige Verganlhung öffentlich an den Meistbietenden gegen haare Bezahlung verkauft : 2 Dreh- , 2 Polir- und i Krätzmaschim! mit Quecksilber , i EmaEler- und 2 Schmelzöfen, t Goldwalte, Ziehbänke, benebst Zreheisen, EmaiMn, verschiedene Sor­ten Medaillon- und Ringgläser, wie Flüssen, samt verschiedenes anderes zur Bijouterie gehöriges Werkzeug, womit man Mittwoch den igten Februar, Vormittags um 9 Uhr, den Anfang machen wird. Neu-Hanau, den 28sten Januar 1805*

Wer an den geringen Nachlaß der im hiesigen Armenhaus als Näherin im Dienst gestandenen Catharine» Margarethen Blum, aus Regenspurg, etwas zu fordern hat, der meldet sich innerhalb Drey Wochen, vom azsten dieses an, in unterzeichneter Canjley zum Protokoll, widrigenfalls dieser Nachlaß, ohne Laution wird ausgefolgt werde».

Signatum Frankfurt am Mapn , am 28ften Januar 1825-

______________ Gerichts - Canztey.

Samstag, den yten Februar d. J. Nachmittags um 2 Uhr, sollen die Kleinischen Feldguker, als ein Baumstück von t Viertel, 20 Ruthen, 55^ Schuh am Goldberg, und ein Baumstuck von i Viertel, i Ruthe und 50 Schuh an dec alten Schützenhütte liegend, durch die geschworne Hrn. AuSrüfer an den Meistbietenden versteigert werden. Kauflustige können sich um die bestimmte Zeit bey Herrn Frlgus, Bierbrauer in Sachsenhausen Lit. O No. 64 einfinden.

Mittwoch, den 6ten Februar l. I. sollen auf dem Roßmarkt zwey Pferde nebst einem Dagen mit Geschirr an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden.

Frankfurt, den Zosten Januar 1825.

Von Arlterrr burgermeisterlichet Audienz Wege».

Den aysten dieses , Abends 7 Uhr, gefiel es dem Allmächtigen, unsere theuerste Mutter, Wittib Christina Elisabetha Reichel, nach einem lotagigen Krankenlager in ihrem 78sten Jahre, an einer gänzlichen Entkräftung von dieser Zeitlichkeit abzurufen und Wer die Seeligen zu versetzen. Tief gerührt!! fühlen wir die Wunde, die uns dieser Tod verursacht, und doch im Innersten zerrissen!! preisen wir noch segnend die Hand, die sie uns schlug. — Die reichste Quelle von Trost, wir, die wir ihr Joensen beweinen, sie dereinst in den Gefilden der Ewigkeit wieder zu finden, wird unsern Schmerz lindern. Ihr Ende war sanft und erbaulich, denn sie starb in der Zuversicht auf ihren Heiland, ten sie in ihrem Leben aus festester Ueberzeugung stets anbetete. Wir machen hiermit unsern Verwandten und Freunden dieses bekannt, empfehlen un» Ihrer fernern Wohl- gewogenheit und Freundschaft, verbitten uns aber alle Beyleidsbezeugungen.

Die beyden hinterlassenen Söhne'

Johannes und Johann Ernst Reichel.