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Pferde- Und Hunde - Taxe betreffend.

Da bis jetzo nur noch ein geringer Theilder hiesigen Bürger- und Einwohnerschaft, djk für ihre Pferde und Hunde erfoderlichè Erlaubniß-Scheine gelöset hat; so werden alle und jede/ welche Pferde und Hunde halten, hiermit ernstlich erinnert, sich binnen 8 Tagen deßfalls bey unterzogenem Amte anzuwelden und die dafür gebührende Taxe zu entrichten, damit «an nicht qenöthiger werde, die edie-mLsige Strafe gegen die fernerhin Saumserlige eintre- ten zu lassen. Frankfurt den 2isten Jan. 1805.

RèchNky # Amt.

Nachdem dem Rechney Amte von der dermaligen Beflânderin her Unterkauf« vom lebendigen Vieh die beschwerende Anzeige geschehen, daß von den wenigsten hefigen Bür­gern, welche Schweine mästeten und solche nachher verkauften, die deßfallsige Anzeige bey ihr, Beständerin, gemacht und der schuldige Unterkauf davon entrichtet werde, sie aber dadurch einen g rosen Nachtheil erleide; als werden alle diejenige hiesige Bürger, welche Schweine masten und sie nachher an andere verkaufen, ernstlich erinnert und angewiesen, um so gewiss» nicht allem in dem Vrehhof dre schuldige Anzeige davon zu machen, und die Unterkaufegebühren zu entrichten, sondern auch die verkaufte Schweine durch die eigends dazu bestellte und verpflichtete Wieg» wiegen zu lassen, al« dieselbe im entgegengesetzten Fall mit einer nahmhaften Strafe angesehen werden sollen. Frankfurt den 2l. Jan. igog.

____. Amr.

Der Burger und Handelsmann Ludwig Friedrich Wielandt von E»rlsr«he, hat sich aus Veranlassung gehabten Ebe Streitigkeiten von seinem Wohnort entfernet, und nur so weniges Vermögen zurück^elaffen, daß davon nun etwa weiter« auswärts contrahirtt' Schulden lediglich nicht bezahlet werden können. Man will daher» auf Ersuchen des Kurfürstlichen Ober-Amte zu Carisrube und erhaltenen Auftrag andurch jedermann ver­warnen , genanntem Wielandt nichts zu »editiern.

Frankfurt den ißten Januari 1805.

Stadt - CarrAy.

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Die resp. Herren Subscribenten auf Leclercs Original - Zeichnungsbirch, belieben ihre Exemplare gegen Erlegung von fl. 3. 28 kr. in der Expedition dieser Blätter abholen zu lassen. Dieses von obigem Meister selbst nach dem berühmten Lebrun in Kupfer gebrachte und vortrefflich gerathene Ze-chnungsbuch, welche« in 70 Blattern, die menschliche Figur vom Auge an bis völlig ausgebildet darstellt, kostet jetzt nach verstrichenem Subscriptions- termin fl. 5. 30 kr. jedoch würde man Liebhabern welchen die erste Ankündigung etwa nicht zu Gesicht gekommen, e« noch um den äußerst geringen Preiß von fl. 3. 30 fr" verschaffen können, wenn sie sich ohngesaumt in der Spedition dieser Blätter zu melden belieben.,

Montag, den rZsten dieses Monat«, vormittags 9 Uhr, sollen des verstorbenen Kaiser!. Ober-Post AmtS-Officiali«, Herrn Carl Sattler hinterlassene Mobilien bestehend in Holzwerk, Bettung, weißem Gerâthe, Kleidung, Küchengeräthschaft, einigem Silber­werk, einer guten Standschlaguhr mit alabasternem Gehäu«, einer goldenen Repe'tiruhr, mit goldener Kette, gleichem Petschaft und Schlüssel, einer silbernen Taschenuhr, in dem Grätschen Hause auf dem Comödienplatze, durch die geschwornen Au-rüftr verkauft werde«.

Frankfurt , den ipten Jänner 1805.

Johann Adolph Wagner , Gerichts- 8ubstitutus, als Reichrstädtifcher Commissarius«-,

A. J. Chandelle, Kaiser!. Ober-Post-Amts Lecretsrrus , quâ Commissarius.