Kupferstich-An etionS-Anzeige.
Die Sammlung von modernen Kupferstichen, deren öffentlicher Derlauf zuerst au, Montan den roten September angekündigt war, wegen vorgefallenen Verhinderungen ab: nickt vor sich gehen konnte / und nachher auf unbestimmte Zeit verschoben bleiben mußte, wird nun Mo-, rags den bevorstehenden Zien December unfehlbar, 'N dem Ver- «anthunq»hause auf dem Graben öffentlich veksteiqcrt werden, welche» dem kunsilteben- den Publikum zur beliebigen Nachricht gehorsamst bekannt gemacht wird, um dieser A iclion persönlich beiwohnen, oder die Herren CoMMiffränarres in Zeiten mit den zu ertheilenden Aufträgen versehen zu wollen. Das Derzeichn-ß ist zwar schon aukgegeben und abgehvlt worden, doch sind noch «trüge Exemplare übrig, die am Auctioiwtage «n dem Derganthungrsaale zu bekommen sind. Die Herren Liebhaber und Sammler, die diese Sammlung zu sehen würrschten, belieben sich eiNige Tage zetooc zu Herrn Kleblnger zu bemühen, wo sie aufbewahrct ist. Die Versteigerung nimmt Vormittag» 9 Uhr ihren Al, fang.________- _______________________________________________________________
Freytag», den 7ten December, Vormittag» n Uhr, sollen in dem Verganthunq». Hause dahier, i kommod, 6 Stühle, 4 Fenstervorhänge und i Spiegel, an den Meist- bietenden durch die acschwornen Prüfer, gegen gleich baare Bezahlung, öffentlich verkauft werden. Frankfurt am Mayn, den iZten November 1804.
Vs« AÜMerer butgirsKiRertt®« Audkrnj wegen
Hau» - Versteigerung.
Kowmmden Dienstag den 4tèn December l. I., Nachmittag» 2 Uhr, soll da» gewesene Herzogische Hau« £it. M No. 93 in der Schlachthausgasse, durch die geschworne Hrn. Au»rufer an den Meistbietenden gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden.
Vermöge hochverehrl. Schpffendecret» sollen nächstkommenden 6ten Dec. Donnerstag Dorw.ittaq» 9 Uhr, die zur Verlaffenschasi der weyiand gewesenen hiesigen Burger» und Pse-deau»!e»here Flach, nachgelassene Effeclen, bestehend'in Kleidungsstücken, Weißzeug, Bettungen, Hsuerakh, und einige PräUofen, in dessen Wohnung in der Stelzengasse zur Slelz.' genannt, öffentlich durch die gefchwornen Hrn. Ausrufer an den Meistbietenden verl'.e-gert werden.
Der Hiesigen Kener-Okdnung gemäß, werden besonder» bei nun eingetrettener Winter- und Feuergefährlichen Reit, sämmtliche Bürger, Beysassen , Einwohner und Sckutz- juden wohlmeinend erinnert und ernstlich ermahnet: i) nicht allâ auf Feuer und i'^t bes-mog-ich^e Od'lcht ju tragen, und 'hr Gesind mit Ernst und Fleiß anzuhalten, damit sorgfältig uwzugeben, sonderlich aber durchaus nicht zu gestatten, daß die Ihrigen, oder ihre Haus und Hotleute. m Kammern oder unterm Dach sich mit Kohlentöpfen be- kochen^ 2) sich selbsten an diesen und dergleichen gefähr. tichen Orten des so schädlichen Tabakrauchens gänzlich zu enthalten, auch nicht noch- sehen, daß andere dergleichen thun, 3) hat jeder Hausvater seine Schornsteine, Feuer- staken und Zeuerrechte fleißig saubern und besichtigen, die Oefen und O-fenröhren inrbe- Andere aber wenrgilens von vier zu vier Wochen, wohl auSputzen zu lassen a>Die Bierbrauer sollen auf ihren Dörren, wenn sie Malz dörren, gute Obsicht, und jederzeit au^ d^è," ^-^" dabei stehend, und einige Handspritzen in Bereitschaft haben, Et nt ^-"'^ /° "^e an der Dianne liegen lassen, und wenn ein Braumalr ae- ' s.* kie-ß-q reinigen, und auf alle Wege m den Brauhäusern gute Obsickt «ui« Feuer t agen. 5) D'kiemgen, so mit Fiacks, Hanf, Peck, Oel fi e len le^i b- e inent-en Waaren handeln und umgehen, werden gew/r^t, daß ste und ‘ y^*B tcmen ^^^d und Hanf ungebunden liegen lassen, sondern solchen jedesmal in