kondon beschriebene , und von ihm selbst auSgespielte Harpfe, sodann eine Har^omca, einige elamere und D-oünen, zwey Weltkugeln, nebst mehreren vortrefflichen »fP- flectnfir- und anderen kunzrl.chen Maschinen sammt Zubehör, einer Optik , und zwey künstlichen Schrerbtiichen. y '
Auktion»- Anzeige.
Den iten Oktober d. y- und folgende Tage wird durch die Geschwornen Herm «n«ru^er an der Allee in »it. E No. 233 aus der Derlaffenschaft des Herrn Irham Ee ach Lambert, ehemaugen Lehrer» der Mathematik und Zeichenkunst am h:âen @t;mnüfinmf eine sehr beträchtliche Sammlung von wissenschaftlichen, größtentbe-lr ins mathematische und Physika ische Fach einschlagenden, Büchern ; eine Auswah: vorzüglicher K p e'st'chë, Zeichnungen und Gemälde; eine große Anzahl physikalischer und mathema« »'scher Instrumente, worunre- sich sehr viele vortreffliche und prachtvolle Stücke von dm berühm eilen Künnlern besiuden, nebst vielen andern Kunsisachen; ferner eine ansehnliche, siele seltene Stücke enthaltende, Mineraliensammlung, an den Meistbietenden aegeu gleich baare Bezahlung öffentlich versteigert werden. Der Anfang der Versteigerung wird mit den Duodezbandchen gemacht. Das Derzerchwß davon ist zu haben bey Herrn AusrP^ Klebinger.
Gleich nach Der e'gerurg de- m diesen Blattern gngrzeigten Kunst- und Ilatürân- Sammlung der verstorbenen h'estqei- mathematischen Lehrer» Herrn Lambert an duM« fit. E No. 233 , w rd in dem eiben Zimmer mit Derkuufung einer Sammlung von feinen Wachrschrldereyen unter Glar und Rahmen, sodann Gemälden und jtupfentiäjen mit und ohne Rahmen, ferner mit einer kleinen Sammlung Naturalien und ®ipf« Abdrücken, welche Köpfe, Medaillen, und andere Gegenstände vorstellen, und zuletzt mit einer Parthie schwarzer und vergoldeter Rahmen fortgefahren werden.
Wir Schultheiß und Schöffen des Heiligen Römischen Reich« freyen Stadt Frankfurt am Mayn, fügen hiermit zu w-ssen , warm -ßen Mr, auf geziemende, Anlangen bis Hochgeehrten J. U, Dris. & Advocati Ordinarii, Johannes Kappe» mandatario nomine fcer Beale Gabriele Tscharner, Dorotheen Elisabethen Tscharner, und Rosinen Ma.-gare- ihen Frischtng, gebohrner Tscharner zu Bern, die Eri: ssung eines Amo.ttsaiions-SdrctS über eine in Verlust gerathene Kaiserl. Königl. Parr,al Ob-gation Lit X. NG. 9161, »om i. Febr. 1791. zu eintausend Gulden des 20 fl. -Fußes erkannt haben.
Es werden demnach diejenigen, welche fotbane Obligation in Handen haben, oder etwa sonst darauf, aus was immer für einem Recht,gründe eine Ansprache machen zu dürfen vermeynen, hierm-t aufgefordert, ihre deßraüsigen Rechte, innerhalb emew M- sech, Wochen und drey Tagen, von unterzeichnetem dito an, vor h-efigem StadtgE : selbst, oder durch rechiilch Bevollmächlrgte, anzi-bnngen, widrigenfalls aber zu geml- tigen, daß, wann rmmittelst die gedachte für verlohren angegebene alte Obligation W einem andern nicht benzebracht, und demselben ourqewechselr feint sollte solche flik c - è loschen und awortissrt erkannt, auch denen Imploranten von der Behörde eine muc| Obligatien drßfell» werde auSgehândigt , und sie, die ehrte , weiter nicht, alb |u hör-na der , im Nichterscheinüngsfalle, ergehenden Amortisation» Srkanntniß, an - t hiesigen Gerichtrlhüre, werde vorge aden werden. .. k
So gegeben unter obangeregt deS He t gen Römischen Reich» freyen Stadtger , , hieselbst gewöhnlichen Jnfiegel, am sieben und jwanzigsien Tage des Augusimonal», Achtjehnhundert vierten Jahre. (