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Freytag, den ?ten Sept. L I., Vormittags um io Uhr, sollen in dem Zeughaus« an der Konstablerwache noch einige alte deutsche Büchsen, dergleichen Pistolen so wie auch ! Armbrusten , welche sämtliche Stücke sehr schön gearbeitet und mit Elfenbein eingelegt

' sind, sodann mehrere Schwerdter, an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung

verkauft werden. Frankfurt, den Zten Sept. 1804.

I ff Kriegs , Zeug * Amt.

Nächsten Montag, als den roten Sept., Vormittags n Uhr, wird auf dem Raß­markt eine noch wenig gebrauchte und mit Schwanenhälsen versehene Berline durch, die geschworne Hrn. Aukrüfèr an den Meistbietenden verkauft werden.

Bey Professor Lefebure, Dost. Med. & Chirurgie, (in Offenbach bey Wittwe Appel I am Markt wohnhaft) ist die von ihm verfaßte Schrift über Entstehung und Heilung der I Brüche ( Leibesschaden) u. s. w. in deutsch oder französischer Sprache zu haben, in dieser ist sowohl seine tzeilart, als auch der Preiß seiner erfundenen Heilungsbandagen zu ersehen, zu mehrerer Bequemlichkeit ist die Messe über diese Schrift zu 48 kr. bey Schneidermeister Bèlschner in der Weißadlergaffe Lit. F No. 33 zu ebener Erde zu bekommen; allda kön­nen auch Briefe mit Bestellungen zur geschwindesten Besorgung an obbenannten abgegeben werden.

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Da die Messe über wiederum wie gewöhnlich das Brennholz am Allerheiligenmainufer ausgemessen wird; so benachrichtiget man das Publikum nicht nur hiervon, damit die- - zenige, die solches bedürfen, in der dasigen Amtsstube sich können schreiben laffen, sondern auch daß der Fuhrlohn für ein Gilbert Holz, bis an die Döngesgasse, der Bornheimer- pforte, Friedbergergasse, Neuenthor, Alten- u. bis an die Haasengasse zu fahren, mit 36 kr. weiters aber über die Haafengüsse, Schlimmauer, Fahrgasse, und so weiter bi« nach Sach­senhausen mit 40 kr. bezahlt wird. Nach der Messe wird wiederum in der Holzamtsstube ! am Holzpförtchen auf Holz geschrieben. Frankfurt, den iten September 1804.

Holz, Amt.

, Zu verkaufen in der Stadt.

Eine Parthie feine Derviers und Monjoier I Tücher in allrn Farben, welche aus einer aufgegebenen Detailhandlung Herkommen , r ^nd zu sehr billigen Preisen zu verkaufen, im Weder bei Herrn Wallacher im Gäßchen am Eingang des Hauses, eine Stiege hoch No. io.

Eine neue eiserne Kasse ist zu verkaufen, bei Schloffermeister Schubert auf dem Wollgraben.

Neue holl. Häringe sind bei J. H. Linck I am Steinweg zu haben.

Bei Christian Rau auf der Bockenheimer- I Sosse, wird guter Wein verzapft , die I Maaß zu 36 kr.

Ein Meßladen No. 47 am Heil. Geist- r psortchen, ist aus der Hand zu verkaufen.

Ein wohlgebautes Haus an der Main- feite zu Sachsenhausen an der Kirche, ist aus der Hand zu verkaufen.

Ein ganz neues sehr gut gearbeitetes Piano- Forte, wie auch eine sehr gute dop­pelte Aeolsharfe, sind billig zu verkaufen Bei G. F. Bernay ist diese Messe wie auch außer derselben, vor wie nach das achte Mannheimerwasser von Christ. Schu­macher aus Mannheim zu Fabrikpreisen in großen und kleinen Parthien zu haben.

Zu vermiethen in der Stadt.

Es ist auf der Zeil Lit. H No. 4 hinten hinaus ein Stübchen zu vermiethen.

Zwei Zimmer im ersten Stock, sind bei Gerth in der Sonne zu vermiethen.

Ein Stall zu Z Pferden, mit Heuboden und Remise, ist zu vermiethen.