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Erste Beilage zu No. 50. Freitag, den v. Juni 1804.

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Bekanntmachung.

Denjenigen Aeltern, die mir ihre Kinder anvertrauen wollen, mache ich hier­durch bekannt, daß bey meiner Anstalt, sowohl für Töchter, welche ich in den Lehren der christlichen Religion, den-Anfangsgründen der dculichen Sprache, der Geschichte, Elddeschretbung und Naturgeschichte, unterrichte; als auch für Söhne, die in eben diesen Gegenständen unterwiesen werden, mehrere Stellen

^ ^ Freseniuö , Lehrer am Gymnasium.

Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich meine

Leih- und Lesebibliothek

«u» meinem eigenen Hause auf dem Wollgraben hinweg und in den Laden des Herm Schöner unter die neue Kräm verlegt habe. Man wird in derselben die neuesten Werke der beliebteste» Schriftsteller (vorzüglich im Gebiete der Romanen, Reisebeschreibungen und Schauspiele) finden. Der Preis des Lesens selbst ist so billig , al« el nur immer der beträchtliche Kostenaufwand eines solchen Instituts erlaubt, eingerichtet. Der bereit« erschienene Katalog (welchen diejenige, welche sich auf Monat adonniren umsonst er­halten ) besagt daS Nähere.

Auch findet man in derselben gedruckte Scheine, Anweisungen, Frachtbriefe, Visiten- billetS, wie auch da« sogenannte Fensterpapier buch- und rie«wei« zu den billigsten Preisen.

J. L. Heller.

In Gemäßheit der Hochvetehrl. SchöffengerichtS-Urthel vom 8ttn August 1803 sollen heute Freytag« den izten Juny L I. die in der Ziegelgaffe, Buchstaben G, Zahl 171, belegene Behausung^nebst dazu gehöriger Barbiergerechkigkeit, für und um da« darauf stehende Jnsatzkapital von 14,350 fl. im 24 Guldenmünzfuß, nebst aufgelaufenen Zinsten und Kosten, auch einem, alljährlich auf lâbl. Bauamt mit 5 fL zu entrichtenden Laternengelde, unter au«gesteckter Fahne zum 4»en und letzttenmal ftilgetragen und an den Meißbietenden öffentlich verkauft werden.

De Giorgi & Bogino, Chveeoladefabrikanten aus Wayland und Maynz, haben von ihren selbtzfabricirenden, sowohl GesundheitS-Choccolade al« auch mit Vanille, ein Kom- mrssionrlager bey Herrn M. J. Rebbien im Rachrichts-ffomtoir allhier, woselbst in Quan- Va^RE ^^P "L? dämlichen Preisen wie in der Messe bey ihnen selbst zu haben ist, und man der besten Waare zederzeit versichert seyn kann.

Künftigen Montag den igten diese« Monat«, Morgen« frühe 9 Uhr, soll die Ben- ftrhrung der Shauffeestemen und zwar auf die Oberrader von der Gerbermühle, auf die Morfelder und Darmstadter von dem Schaumayn dem Weniqstnehmenden auf unter, rogenem Amte überlassen werden, wozu sich die Liebhaber um die bestimmte Zeit e nsinden können. Frankfurt, den fiten Juni 1804. 5 "nnriden

Acker - Gericht.