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vcllzoaene Tttt^li^un^ fett) ki» Mitten diesen Amtrbehvrde nickt «M^ seiftet worden, aste Ordnung und Psl zey aber in niederem Betrachte notbmtrbi<» 77 heischt, düß solche» hiuführo nie unterlassen, sofort auch dergleichen Ku'.Ltau^n voll oqene Verehelichungen, ohne Unterschieb der Religion , dem Pud^kum bm*L sentlichen Nachrichtsblätter, der bestehenden guten Gewohnheit nach, wöchentlich vollständig bekannt gemacht werden sonnen; so werden die sämtlich katholische Bura^ und Einwohner, so wie die übrigen christlichen Rr'-qionsverwandten , in straft der biru von Einem Hochedlen Rüth erhaltenen Auftrags erinnert. ihre Kndtaufen ünh vollzogene Verehelichungen bey der unterzogenen Behörde, auf der dasigen zu dem Ende täglich in der Woche offen stehenden ffgpeditionrstube im Barfüßer Kreuzganq, jedesmal gehörig anzuzeigen. Wobey zugleich die Hebammen , Bcylaufenimen, oder wen es sonst von Berufs wegen Angehen mag, gemessenst erinnert und angewiesen werden, sich bey dergleichen Fällen darnach zu benehmen, und sich hierunter keine VernachlLßiqunq und Verantwortlichkeit zu Schulden kommen zu lassen. Frankfurt, den 8ten Juni 1804^

Von Kasten-Amrs wegen.

No. 49- Dienstag, den ix Juni 1804.

Nachricht.

Von denen Heilsamen Wirkungen und dem Nutzen des Gesunbheitrbrunnenszu Nier« stein bey Oppenheim, Departement vom Donnersberg, haben wir in der Rheinländischen Zeitung unterm raten October v. I., wie auch in der Reich». Postzeitung unterm 5 ttn November, und einer Beilage derselben vom Zten April 1804, Mittheilungen und Anzei« gen bekannt gemacht. Der sehr merkwürdige GenesungSfaS. de". wir als Nachricht un­ten anbemerket beyzufügen auch für achtungèwerth Halsen, bewegt die BestättiguiiL^ex sich täglich vermehrenden Genesungen dieses heilsamen Wassers. Wir mache» auch weiter bekannt, daß, als den rZten Juni, das Gedächtnißfeyer dieser Mineralquelle gefeiert werde, bey welcher Gelegenheit wir alle gefundene Denkmünren von verschiedenen Römi­schen Kaisern und sonstigen Alterthümern, die wir bch Aufsuchung dieser Quelle gefun, tzen, aufstellen werden, so werden wir gleichfalls alle jene Genesene un» bestreben an diesem Tage hier zu sammeln. Diesen Bekanntmachungen fügen wir bey, daß wir nun 4 Bäder wo man sich des, Schwefelwasser» bedienen kann, wie auch 4 dergleichen, b« zum Gebrauch der Rheinbäder dienen, mit allen Bequemlichkeiten errichtet , mit bereiv inneren Einrichtung wir uns allen Beyfall schmeicheln. Nierstein den §trn Juni 1824.

Vanderpelden und Merten».

Bekanntmachung einer richtigen Kur, welche ich Endesunterzeichneter an einem Patienten mit dem Niersteiner Schwefelwaffer gethan habe.

Dieser Patient hatte durch schwere» Heben einen Leistenbruch bekommen, welcher Mann 3 Tage wartete, ehe er es anzeigte , wo sich große Geschwülste äußerten, und sich eine Verstopfung vorfande. Ich wendete alle Hülfsmittel an, gab demselben in 15 Tagen 130 Clistiren, aber alle» war vergeben», und der Patient lag also 19 Tage ohne Oeff- nung; er bekam ein Brechen, wo auch wirklich derselbe Feces gebrochen, ich ließ ihn da» Schwefelwaffer trinken, worauf er sich noch zweymal gebrochen hatte, und hernach sich dasselbe stillte, clistirte denselben mit diesem Wasser, und den Zten Tag erhielte er feint völlige Genesung wieder. Nierstein den sten Juni 1804.

Anton Siapttf khirurgu» tu Nierstein.