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Zur letzten Hauptklasse der 64stm Hanauer Lotteelr, welche den ufm Juni zu ziehen anfângt, darin zu gewinnen, fl,. 20 000 fl iSodo, fl. s0oo u. f. w , sind bei endesgenannmn noch ju bekommen, ganze Loste â fl. 2» halbe â p, 14/ drittel â fl 9. 20 kr., und viertel â (I 7 '

Wolf H. Rünganun^,

auf der Zeil dem rothen H^s gegenüber No. 203.

Die unvermuthete W'ederanherokunfd de» Herrn Johann Carl Schalhaß, und der Umstand, weilen derfe be meine Handlung, roorinnen er «»gestellt gewesen, verlassen hat, nöthiget wich, einem vèrehrljchen Pudlico, unter Beziehung au* mein, tn de«, NachrichtS- blatt No 35 vom 24sren April enthaltenes Avert ssement anderweit bekannt zu machen: daß derselbe sich nicht wieder in meinem Dienst befinde, sonach vor de- Hand. Alleman­den, als dem bey mir eingestellten hiesigen Bürger, Hrn. Johann Aug .st Köhler, in «einen Geschäften Glauben beyzumessen sey.

Ich benutze zugleich diese Gelegenheit, um meine Kupferstichbandlung zur fernern geneigten Abnahme zu empfehlen. Ohne andern Handlungen dieser Art zu nahe zu litten) darf ich versichern, daß alle neue Blätter, die sich durch Schönheit und Kunstwerth eru» pfehlen, immer sogleich in ersten Abdrücken und zu dem billigsten Preise bey mir zu haben oder zu verschaffen sind, wie diese» die bisherigen Subskriptionen befriedigend werden be­wiesen haben. Meine Lorrache von alten und modernen Sachen, der berühmtesten Meister aus allen Schulen, waren noch zu keiner Zeit so ansehnlich und bedeutend, wie jetzt, wovon ich jeden Sammler, dem die Seltenheit so vieler Stücke, so wie die Mühe der Sammelns überhaupt bekannt ist, und der mich mit Aufträgen beehren wollte^ über alle Erwartung zu überzeugen hoffe. Auch habe ich endlich das Vergnügen anzuzeigen, daß die Aurora von Rainaldi, auf welche die Herren Subskribenten so lange gewartet haben, fertig geworden, und, wie mich ein großer Kenner in Florenz veisicherl, aus­gezeichnet schon ist. Die Abdrücke werden jetzt abgeschickt seyn, und können binnen 4 oder 5 Wochen hier eintreffen, wo ich es dann gewiß meine größte Sorge werde seyn lassen, die Subskription» E^e^plare auf der Stelle abzuliefern.

Von Raphael Morghen gestochen erschien: Wilhelm II. Prinz von Oranien re. nach Mirevelt. Und unter der Leitung Raph. Morghen'e, von Galgano Cipriani gestochen: St. Petrus, wie er sein Vergehen beweint, und von einem andern Apostel, dem Heil. Paulo, getröstet wird, nach Guido Reni. Das Originalgemälde ist in dem PallastF Zampieri in Bologna befindlich, und wird nicht allein al» da» Meisterstück Guido's, sondern auch, war die Vereinigung aller Parttsten der Malerey betrifft, a s eines der vollkommensten Gemälde, dte.e»stn Italien giebt, -betracht^

Beyde Blätter, wovon da, erste noch ohne Titel, und so zu sagen avant lettre ist, sind, jede» zu fi. 8- 15 fr. in den schönsten Abdrücken bey mir zu haben.

Irankfuzt, den iflen Juni 1804. , ,

Carl Wilhelm Silberberg im Junghofe.

Montag» den 2Zsten lausenden Monats Juny, Vormittag» 9 Uhr, wird da» HauS und der Garten der verstorbenen Valentin Jörg dahier zu Höchst, welches Erstere neu er, bauet und in Rücksicht seiner Lage auf der Happistrase zur Handlung sehr gut gelegen, auch hiezu wohl eingerichtet ist, auf hiesigem Rachhause unter annehmlichen Bedingnissen versteigert werden, wo ftch die hiezu Lusttragende einz-ufinden haben.

Höchst gw Mayn den S4strn May 1804.

Fürst!. Nassau-Ustnglsches Amt dastM