Dekannlwachunss an die katernen - (Re fronten.
Nachdem« alle und jede Restanten des Laternengeldes, durch die von Hau« zu geschickte, zu solchem Ende besonders gedruckte WarnungSzettel, bereits vor einigen Gr. che» zu ihrer Pflichtschuldigkeit angemahnet worden: so würde sich zwar keiner Wr saumseeligen Zähler mit Recht haben beschweren können, wenn man ohne weitere EnM. rung anjeyv sogleich die in obigen Zetteln angedrohete Hü-fsvoSstreckung hatte voknehmm lassen; damit aber desto weniger eine Ausflucht gegen sorhane Verabsäumungburgerlicha Obliegenheit übrig bleiben; lobt. Bau Amt aber sich zugleich wider alle Vorwürfe' in Te- rreidung der Restanten sicher stellen möge; als wird ju Bezeigung alles möglichen Glimpst, und Amtspflichten halber, obgedachten ZahlungSsaumigen des Laternengeldes Hierduch miede, holtermaßen, jedoch zum letztenmal wohlmeinend und ernstlich bedeutet, ihre bit ult. Decemb. 1803 schuldige Rückstände, so gewiß von dato an bis ult. bieps Monats vollständig abjuführen, als nach Derfließung dieser hinlänglichen Zahlungsfrist, ansonsten gegen dieselbe ohne Ansehen der Person, mit ohnauSbleiblicher Burgermeisterlichen ED sution auf ihre Kosten und zu selbst eigener Beschämung wird verfahren werden. i
Frankfurt, den 6ten April 1804.
Bau - Amt.
Nachstehende, ihrer Güte und Bechtheit wegen schon seit mehreren Jahren rühmlichst Wannte Artikel: al«
1) Die guten englischen Derstahltafeln, durch deren Anwendung die stumpfen Barbier, und Federmesser so scharf gewacht werden können, al« ob sie geschliffen oder abgezogen mären. Wer sich deren Mient, hat nicht nöthig seine Messer schleifen oder abjiehen zu lassen. Da« Stück kostet 30 fr.
a) Ein vortrefflicher kalte« BersilberungSpulver, welche« alle« gelbe und rothe Metal aufs beste versilbert, und kein Mützenpulver sondern vön 16origem Silber verfertigt ist, jedes Metal dauerhaft weiß macht und nicht sobald wieder abgeht. Es ist HM-' sächlich sehr gut bey Pferdgeschirren, Kommodebeschlägen, Kaffeekannen, Leuchtern, und andern metallenen Sachen mit Nutzen zu gebrauchen. Das Glas kostet 30 fr. sind in und außer den Messen iw Nachricht« Eomtoir um beygesetzte Preiße in Commission zu haben. Die Gebrauchezettel von diesen Artikeln werden Jedem mitgcgeben.
A8e diejenigen, welche an den hiesigen Burger und HandelSmaun, Johann Philipp Winterberger, Zahlungen zu leisten haben, werden hierdurch von hiesigen Gericht« w^e» angewiesen, solche, zu Vermeidung doppelter Zahlung, an niemand ander«, al» Wâ provisorisch verordneten Luratorem dessen Schuldenmasse, den hochgelahrten ^. O.ureM. «t Advocetum ordinarium Friedrich Wilhelm Usenet, abjutragen.
Frankfurt den 7tjn April 1804. „ ,
Gerichts - Canzlty.
Zu tm taufen in drr Stadt.
Von denen bekannten Vorhangfranzen nebst noch neuen Mustern, sino zu haben in Lit. ? Rv. 158.
Ein Copriolet ist zu verkaufen ; das Nähere ist bei Unteroffizier Schneider im Rothenhof zu erfragen.
Ein drei viertel Jahr alter, schön gewachsener großer Dogghunds äusserst, wachs«« und sehr gut dressirt, ist zu verkaufen.
Verschiedene Sorten alte Tauben, M um billigen Preiß zu verkaufen , bei I. «- Büchner Taubenhändter auf der großen Gallengasse No. 10.
Ein Clavierflügel ist zu verkaufen.