In der Creditoren ^nü-rsfache des hiesigen Schutz- und Handelsjudes Aarsn I«,^ Rmdskopf, haben sich in SefÄg der reproductrten Edwtailadung vom 23. »priL 1803, Montag den 12. Sept. iZ^Z Vormittags y Uhr, sämtliche Interessenten in hiesigem Rych- hausevor der üngeordneten Schoffeudkputation zur Erklärung über das angebrachte Gesuch, i quidation chrer Forderungen und dem aüenfallsigen Priortlätsverfahren bei Lermkidunz des vorhin unqedrohetcn Psâjud^ee e-njusindm.
Signatum Frankfurt aw Mam, den 5ten September 1803. H
GericktS , Kanzrüt'.
H< wird hiermit bekannt gemacht, daß alle ju Wasser anhero kommmde Krüchten, »hne Unterschied, wie gewöhnlich, sowohl ifi Leser als allen folgenden Messen, allemal. von Monrag in der Geletöwoche an, bis zu Ende der Messe, zu Sachsenhausen an i der k.e nen Maynpforte ausgemessen und aufgeladen werden sollen.
zlanksurt / den 2ten September 1803.
Penten# Amk.
Gemälde - Versteigerung.
Mit Hychobrigkeillècher Genehmigung soll Dienstag den aasten Sept., in dem HM kkt. E No. 33 auf der Schlesingergaffe , eine'schöne Sammlung Gemälde von sehr gm Meistern, so wie auch,e ne Samnnung guter Kupferstiche und einige schöne antique StatM, durch diè geschwornr Hrn. Aurrüfer gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden.
Envesgenannter empfiehlt sich Liest Messe allen an Zahnkrankheiten leidendenPersonm mit Folgendem. Erstens: hellet v ane vorkommende Zahn mrd Mundkrankheiten. Z.rey« lens : re-nwer er die Zähne vom Beinfraß und ersetzt den Verlust derselben durch künstliche, die den natürlichen in allem ganz vollkommen gleichen und nicht schwarz, braun, gelb und übelriechend werden, wieder. Dritten» : widèr den Skorbut und das blutende Zchr.fieisch eine Essenz ihr. B. iâ qqr. oder i fl. 12 kr kll. «., eine Tinktur wider den B-and der Fahne, das Gias i fi. ir kr. , ein Zahnpulver tit C. zum Reinigen der Zahne, wird ab wech elnd einen um den anden Tag m t der T nerur zur Erhalrung der Zähne gebraucht, kostet 36 kr., und wird die Gebauchsanwrifung dabey zu 9 fr. gegeben, auch ist bey fern» selben eine kleine P eee zur Psieue und Erhaltung der gabne für 36 fr. zu haben, gerbst hat er sein Magazin wohl einae»ichleter Bruchbandagen bey sich, welche Nabel, Schenlel und Leistenbrüche auch bey erwachsenen Personen radikal heilen, die ohne den befd'iveliM Beinriemen getragen werden. Die Köp<e oder die Pelvtten sind mit solcher Vorsicht §l- wacht, daß sie jeden Bauchring beym Reiten, Fahren, und in allen ,chweren W^ und Stellungen des Körper» gehörig verschl>rßen, u' d den Bruch ununierbrochen '.»M halten. Die Bandagen sind so leicht und bequem , daß solche ohne bemerkt zu we-den m seidenen Beink e-dern getragen werden können. Er bittet d-exenigen, welche sich dus-r vollkommenni Bandage bedienen wollen, ihm die richtige Weite um die Hüften genowmm zu senden, und zu bemerken, ob der Bruch groß oder klein, doppelt oder auf einer Seite ist, ob er in oder nicht in das Sc otum fällt. Denn wird er sich bestreben, jedem seiner Patienten ree! dienen zu können; doch ist es besser wenn er d-e Schaden selbst stebet. Dr Preise sind , so wie die Arbeit und Güte der Federn , berschieden ; die auf einer Seite getragen werden, sind von 4 bis 10 Rrhtr., und die auf beiden Seiten von 6 bis id lMlr. im 20 fl. Fuß bey ihm in feinem Logis in der großen Sandgaffe frt K No. 84 eine Treppt hoch M No. 4 i« haben; der Eingang ist im kleinen Barfüßergaßchen.
Carl Schmidt> Fürstl. Anhalt-Dessauischer Hof-Zahn-ehiktl^ aus Dessau.