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Dritte Beylage zu M. »r. Donnerstag, den 7. April 1803.

Zu verkaufen in der Stadt.

Bei Fröderich in der großen Sand- gasse sind alle Sorten F uersteine so­wohl in kieinen als auch größern Par- thren, und in den wohlfeilsten Preißen zu u dm.

Ein Haus in der Mitte der Stadt zu ^ebem Gewerbe dienlich, ist zu verkaufen, Ha» Nähere «n Lit. G No. 133. *

Eme neue Chaise, mit einem Steifdach, Jalousie und Schwanenhälsen, gute Ke­dern , Noihriemen , Laternm rc. und an- noch ein gebrauchtes emsp'annigee moder­ne» sehr leichtes vierrädriges ungedecktes Sprügel- Chaisgen, etliche einspännige gute Geschirr, 3 neue Reit^ttel, 3 ditto schon gebrauchte, etliche gebrauchte Zäume, alles dieses, ist billig zu verkaufen; in dec Dön- geegaffe Lit. G No. 26 eine Stiege hoch zu erfragend

Schönes und sehr starkes Gebild, mit und ohne Bordüre, zu Tischtücher, Serviet­ten und Handtücher, und 4 breite kèinwande zu den beigsten Preisen, auch sehr gutes sachsssche» Nehgarn, der Strang zu 48 fr. und die Paketchea wovon jedes 9 verschiedene Sorten enthält zu i f. 48 ft. von einer et­was geringern Sorte Garn der Strang zu 38 fr. und die Paketchen zu i si. 26 fr. Ist auf dem kleinen Hirschgraben Lit. K 47 im Lten Stock zu vèdkâüfen.

Jm AugSburgerhof kit. G No. Hy, sind neue achte italienische Würsts, als Laiami, Codeghiiji, Mortadelle etc. angekommen Und zu billigen Preisen zu haben.

In der Graubengasse. No. 127 stehet ein Billard mit Queuen und Ballen zu verleh- nen oder zu verkaufen.

Eine ganz neu verfertigte Starkmühle ist zu verkaufen; bei Verleger dieser Blätter zu erfragen.

Eine Sammlung 6 schöner Schmetter­ling-Spiegel, ist zu verkaufen; bei Aus­geber dieses ztt erfragen.

Zu vermuthen in der Stadt.

Im Mainzer Caffeehaus sind einige Zim­mer an Meßfremde zu vermiethen.

Unter der Bornheimerpforte Lit. B No^r ist ein kaden nebst eingerichtetem Comtoir zu vermiethen.

An der Allee ist ein Zimmer von der be­sten Lage und schönsten Aussicht, an einen soliden Herrn mit oder ohne Möbel, mvnat- oder jahrweis zu vermiethen. Ausgeber dieser Blätter sagt wo?

Zwei wohleingerichteteLäden nebsiSchreib- stubr, großes und kleines Waarenlager, Hof zum Packen, große und kleine Zimmer, wie auch ein großer Keller, zu jeder Art Handlung dienlich, in der besten Meßlage gelegen, sind meffenttich oder jahrweis zu­sammen zu vermiethen.

Eine vollständige Wohnung in einer der lebhaft- und schönsten Gegend der Stadt, ist an eine stille Haushaltung zu vermiethen.

In einer wohlgelegenen Gegend ist ein Stall zu zwei Pferden, nebst Boden zu Hafer und Heg, und Logis für den Kut­schet, zu vermiethen, und das Nähere zu erfragen in der kleinen Efchenheimergaffe bei Tapezierer Wolf.

Auf dem großen Hirschgraben in £it F No. 6y ist im 2ten und Zten Stock, eine Wohnung von 5 Stuben, eine Stubenkam­mer , eine Küche> zwei Kammern und einen Thrtl des Kellers, an eine stille Haushal­tung zu vermiethen.

$it. E No. 174 nahe bei dem Komödien­haus, ist der erste Stock zu vermiethen, bsstkht in 4 Zimmer, Küche, Kammern, Keller und sonstige Bequemlichkeiten, und den rten Mai zu beziehen ; auch ist ein Stall zu 5 Pferde, Remise Heuboden, und ein großes Gewölbe Dabei oder apart, zu vermiethen, und gleich zu beziehen.

AufdemRömâ No. IZ8 sind Zimmer an M-ßfremde abzugeben.

fh 6000 bis 6500, siegen bereit täglich angelegt zu werden.