Johann Adam Den ne mann
im Gasthaus zur Stadt Ulm auf der Schäfergaffe in Frankfurt am Main, weiter die unter der Emanuel Müllerischen Firma vorher bekannte Mineral-Wass-, Handlung mit seinem Gasthaus käuflich übernommen hat und solche nach ihrem ganzen bisherigen Umfang unter seiner eigenen Firma fortführet, empfiehlt sich bei bevorstehender Kurzen in allen möglichen Sorten ächter Mineralwasser, wovon nachstehende rühmlich bekannte Sorten, / sowohl das achte Saidschitzer Bitterwasser in großen, mittlern und kleinen Flaschen, als auch die achten Pirmonter- Spam Emser Krönges- Selzer- Schwalbacher, vom Wern- und Stahlbrunnen, Fachmger- Schwalheimer- Wreebader Und Schlangenbader Mineral- Wasser alsauch Weilbacher Schwefelwässer, sowohl einzeln als in Menge jederzeit acht und frisch,» großen und kleine» Flaschen zu den billigsten Preisen bei ihm zu bekommen sind.
Demnach Em Hochedler Rath-in -Erfahrung bringen müssen, daß mehver, hiesige Juden, sonderlich jene, so tu der Fahrgasse und anderen Straßen Läden haben,/der Slâttig- Teit und von Zeit zu Zeit e-gangenen Verordnungen zuwider auf die christlichen SoNn. und Feie- tage ihre Läden öffnen <md ohngescheut Handelschaft treiben-, diesem Unwesen aber abzuhelfen bereit» durch die Baumeister auf geschehene höhere Anweisung in der Juden- Schule bekannt gemacht worden, daß sothaner Handel unter zu gewarten Habender nach- drucksamer Strafe unterbleiben solle, gleschwohlen abieicen dee handelnde» Juden der Rest ~ sung nicht nachgekommcn wo denz Alr wird rn GefolL vieserhalb von Einem Hochcdlen und , Hochwetfen Rarh überkommenen Spec-ar^ Auftrage, dtp gesummten Hiesigen Judcnschast unter Bezug auf dir dresfau» bereits bestehende Verordnungen, aller Handel während der d>« fth^en Sonn- und Feiertagen, inglerchen alles Tragen der Waaren über bieStraßen bei Ein Hundert RrichMhaler.Sträte auf ,eden iäontravenlionr Fall hiermit wiederholt untersaget und den Judenbaumeinern aufge^eben f auf die genaueste Befolgung soihaner Derordnung zu invigiUren, auch ine Conrravenienten alsbald , unter eigener Dafürhastun-, bei einem derer Herren Bürgermeister oder töb!. stiechene'.-Amt anzözeigen. Wiemann, damit diese Verordnung sämmtlicher ^udenschaft bekannt werde, und sich keiner mit der Unwissenheit en:schuldigen möge, solche in öffentlicher Schule durch eine Kanzellei- Person Publictrr, hiernächst an den gewöhnlichen Orten angeschlagen, und durch die hiesige Nach- richtèblät'er zu des gelammten Pnbllci W ssensch^ast gebracht werden soll.
Frankfurt ach Main, den 27. April »892.
Stadt - Kanzellei.
Dienstags den i8ten dieses, Vormittags 9 Uhr, sollen dahier in dem HerrschafthM Schloßaarten, etliche 50 Ottick tragbare und schön gewachsene Zitronen-Bäume, dckglei- chen rpStück Zitronatm, 83 Stück süße und bittere Pomeranzen Bäume, ,2 Stück gerbtet» Stamme und mehrere andere Orangene Gewächse an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Liebhabern belieben sich an oben gemeld.'em Tag und Stunde dahier einzu- 'finden^ Auch könni n die - beschriebene Bäume und Gewächse'vor der Verstt'gerung selbst täglich in den Gewächshäusern ringcschcn werden. Heusenstam den z. Mai 1502.
A-ästich Sch-noornische Seilerei daftM.
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Effekten - Versteigerung.
Montag den 10. Map d. J. Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Hause der Eichenbergi- schen Buchhandlung neben dem Wilken Mann, mehrere Offerten, bestehend in Eommodech Schranken, Stühlen, Bettlaken re. verschiedene Manns- und Frauenskleider, ftidene^Män- tel rc / Tischtücher, Servietten- Leintücher, donnerten z Brandsäcke, mehrere sehr gute Better, div. Küchengeschirr von Kupfer, Zinn, Meßing, Eisen und Blechwerk, durch die geschworm Herren Ausrufer öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden.