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Zu einem ersten Einsatz von rgooo st werden noch einige 1000 fi. in Consortium gesucht Sektor auf der großen Eschenhei- mergasse Lit. D- No. ^44.

Lun in allen Geschäften der HauSwirth- schaft erfahrnes Frauenzimmer, wünscht hier oder auf dem Lande als Haushälterin eine Stelle zu erhalten.

EiB junger Mensch welcher die Waaren- Handlung und Wechselgeschäfte gründlich erlernt, die Handlungebücher,, wie auch deutsche, französische und englische CorreS- pondenz vollkommen zu führen im Stande ist, wünschte in ein HandlungShauS ange- stellt zu werden. Durch unermüdeten Fleiß der nöthigen Handlungskenntnisse zu crlan» gen, hat er'« dahin gebracht, in jedem Fach derselben, Genüge zu leisten. Er ist über- dem mit Attestaten und Empfehlungen hin­länglich versehen.

Auf den-Monat May, wünscht man eine angenehme Wohnung von 5 oder 7 geräum- lichen Zimmern, Küche, Keller und sonsti­gen Bequemlichkeiten in Miethe zu bekom­men. Wer solche abgeben kann, wende sich an Verleger dieser Blätter.

Ein Logis bestedeird in 3 möblirten Zim­mern, i Kammer und Küche, wird zu mie­then gesucht ; jedoch muß solches gleich be­zogen werden können.

Ein hiesiger Mensch von 25 Jahren, der gut schreibt und rechnet, wünschet zur ka- denarveit in einer hiesigen oder auswärtigen Dperereyhandlung anzukommen.

Bekanrnmachung.

Hamburger geräuchertes Fleisch und Braunschweiger Würste, letztere das Pfund zu 1 fi. und bei Partien zu noch billigern greifen bei

Friedrich Beelitz in der Buchgsffe.

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Ein noch im gutem Stande seyendes Bil­lard, mit allem dazu gehörigen versehen, ist in Darmstadt zu verkaufen:

Verwichrnen Sonntag hat Glöckner Völ­cker in der Peterekirche ein Rosettensterngen von einer Vorstecknadel gefunden.

E r k l a r u n g.

Boshafte Menschen bemühen sich, wie ich seit einiger Zeit hören muß, mir in Rücksicht meines Erziehungsgeschäftes meine Ehre zu rauben, deßwegen meine hâußi.che Einrich­tung zu verschreien und besonder» dieselbe auf einer der wichtigsten Seiten, der Rein- lichkeit und der Ordnung, in den häßlichsten Ruf zu bringen. Ich erstaune über die ver­ächtliche Absicht, mir meinen Wirkungskreis, dem ich so gern alle meine Kräfte widmete und dem schon so manches: brave Jüngl-ng seine Bildung und Brastchbarkeil verdankt, vernichten zu wollen. Ber der vollständig- * sten Vorwurfslosigkeit vor dem Richterstuhl meines Gewissen» erkläre ich deßwegen hier­durch feierlich und öffentlich jene Menschen für die niedrigsten, schändlichste und ehr­loseste Verleumder. Wem Gerechtigkeit und Wahrheit theuer genug ist, um einseitige Urtheile zu verschmähen, und wem es daran liegen sollte die Einrichtung meines Erzu- Hungs Institutes kennen zu lernen und die Grundsätze zu erfahren, aus den sie hervor- gehr, der komme zu jeder Stunde des TageS nnd überzeuge sich mit eigenen Augen und Durch die Aussagen rechtlicher und der Sache kundiger Personen, dielch ihm als Zeugen vorführen werde , ob die mir anvertraute Kinder in aller Hinsicht gut bei mir aufge­hoben sind oder nicht? Mehr kann ich V« Rettung meiner Ehre nicht thun: — 3$ habe, ich gestehe es freimüthig, höhere Be­griffe von Erziehung, durch die nur allem die Menschheit zum Besseren und Voükomm- neren fortschreiten kann, als daß ich mir durch so grobe Lernachläßigungen die Ach­tung vor dem Publikum, die mir wichtiger als mein Leben ist, verwirken sollre. Uno wer seine Zöglinge der Unordnung im Aeus- seren, die mit Verwirrung im Inneren , und der Unreinlichkeit im Physischen , die mit Rohheit der Gefühle Hand in Hand geht, Preiß giebt, verdient die tiefste Ver­achtung und die unnachsichtlichste Derab- schruung in aller Augen.

D. Roth

Rektor der Schule in Friedberg.