Frankfurter Frag' und Anzeige ^Nachrichten,
(welche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden.)
Mit Römisch- Kaiser!. Majestät allergnädigstèM Privilegs; »U auch eines Hochedlen und Hochwelsen Magistrats großgünsiiger BewrAsung.
No. 66. Dienstag, -mir.August 1801.
B e k a vntmachung
Mf Verlangen einer grofen Gesellschaft, weicht auf eine angenehme und nicht kostspielige Art nach Wilhelmsbad zu reisen wünschte, fährt künftigen Sonntag Den léhn August, Morgens präcise um 6 UH ein aufs fchörrste eingerichtetes/ mir guter Music versehenes Schiff von Hi'r nach Hanau, und tritt seine Rückrrise Abends präcise um 7 Uhr vor dorten v^-der an, damit solches iängff^^W halb r l Uhr wieder ankommt. Billets für die Hin- und Herreise Unterzeichnetem um 1 Gulden zu Haden, und das Nähere hierüber aucd auf Verlangen zu erfahren. ' Ludwig Seibert auf der Allerheiligengaß am Eck der Rittergaß Lit. B No. 165.
An Kunstliebhaber und Kunsthändler.
Iw Weidenhof auf der Zeil -st ein fremder Kunsthändler angenommen, twß cher eine vortreßiche und ziemlich weikläufrige Sammlung Kupfersti e von Z nach den besten Meistern aus allen alten Schulen mügebracht Dan Blätter nach Rubens und van Dyck, Poussin und Raphael, von Bemb^m Potter , Waterlo und Everdingen u. s w. Auch hat er einige sehr autt Älätt-i von guten modernen Meistern, als: Woollett, Ardell und Bewick hundert Handzeichnungen von guten alten und modernen Meistern; einku rvr Simälde, als: eine Landschaft von Jacob Ruysdas, ein Portrait von A Dyck u. a., welches alles er dem Kunstliebenden Publicum zu äusserst bill^-» Preisen zu verkaufen wünscht; allein aus dringenden Ursachen wird er M ttnige Tage hier aufhalten können- ■ f nur