Frankfurter
Frag» un- Anzeige »Nachrichten,
(welche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags y. Freitags ausgegeben werden.)
Mit Römisch, Kaiser!. Majestät allergna'digstem Privilegko; wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats großsünstiger Bewilligung.
Ro. 45. Freitag, den 29. May 1801.
Bekanntmachung.
Samstag den gossen May, Nachmittags 2 Uhr, sollen unter dem Bogen in der Ziegelgaffe Lit. G No. 154 folgende wohlgehaltene Weine, öffentlich durch die geschworne Hrn. Ausrüfer an.den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden, als: 4 Stück 1798c Unreiner Traminer 2 — 1794c Laubenheimer i — 1788c Laubenheimer kmebst einer Partie Weine in kleinern Fässern. Die Proben werden wie gewöhnlich an besagtem Tage von i bis 2 Uhr an denen Fässern gegeben. Hernach kommt noch eine Partie leere Stück- und kleinere Fässer auch KellergefGirr vor.
Haager Lotterie-Anzeige.
Von der nun geendigten Ziehung der ersten Klasse 9 -ren Haager Lotterte, - kann man das erfolgte Schicksal der Loosen aus dem Hauptbuche b.y mir gegen die Nachfchlaggebuyr zuverlästgst erfahren Auch sind nun zu der zweiten Klasse besagter Lotterie, ganze Kaufloose zu st. 19. 40 Fr., oder für alle Klaffen gül ig iu fl. 80. < von Heiden auch halbe, viertel und achtel, nebst Plan zu haben, bey A. Reinganum alt. Hinter der Scklimmauer No 9z.
In der Güther-AbtrettungS-Gesuch-Sache des Bürgers und Buchhändlers, Johann Joachim Keßler, haben sich in Befolg der reproducirten Edictal Ladung vom 2osten Jun. ihvo, Freytag den 2ysien May 1801. Vormittags 9 Uhr, sämtliche Interessenten in hie- ssaem Rathhause vor der angeordneten Schöffen-Deputation zur Erklärung über das an. gebrachte Gesuch , Liquidation ihrer Forderungen und dem allenfallsigen Prioritäts-Verfahren bey Vermeidung des vorhin angedroheten Präjudizes einzusindèn.
Signatum Frankfurt am Mayn den rösten May 1801.
Gerichts, Canzley.