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Nach einet säum Myjahrigm höchst gl-ucklichen Derbjndung, ward mir mein in« Miâft geliebter EhegÜMf Herr Bernhard Jacob Ztckwolff aus den Armen gerissen. Er starb gestern Vormittag an einer unheilbaren Lungenkrankheit nach überstandenen unbe­schreiblichen Leiden im Züsten Jahre seines thätigen untadelhafken Leben». Wer den Ver­klärten kannte, mußte ihn seines fürtreflichen Karacrers wegen schätzen. Wie unaus­sprechlich glücklich ich mit ihm war, und was ich Unglückliche an ihm vcrlohr, wissen viele. Niedergedrückt vom tiefsten Schmerz, kann ich noch nicht men Leiden klagen — fe sind gränzenlos. Von der innigsten Theilnahm aller Freunde und Bekannten, sowohl von seiner al« von meiner Seite schon versichert, muß ich mir aber alle schrift- und münd- Kche Beileidsbezeigungen wehmüthig verbitten.

Frankfurt am Mayn am lyren April i8or.

Dorothea verwittibte Zickwolf geb. Andrea.

Heute Montags den losten dieser frühe zwischen 12 und i Uhr entschlummerte nach einem beynahe einjährigen Krankenlager unsere innigst geliebte Mutter und Schwieger­mutter, Frau Anna Christina Bauer eene geb. Brachtin, in einem Alter von 67 Jahren, ii Monaten und 17 Lagen, an einer Entkräftung zu einem bessern Leben. Allen unsern und der Verblichenen Anverwandten und. Freunden machen wir diesen für uns äußerst schmerzhaften Todesfall andurch öffentlich bekannt und verbitten uns, von Ihrer herzlichen Theilnahme überzeugt, alle sowohl schnfritche als mündliche Beyleidebezeigungen.

' Frankfurt den rosten LprU 1801.

Der Verblichenen nachgelassene Kintzer und Tochtermanner.

Indem ich den, durch den schnellen Tod meines verewigten Gatten, erlittenen schmerz- Rchen Verlust, unseren Gönnern uns Freunden. schuldigst bekannt mache; empfehle ich mich und meine 5 Kinder denselben zu fernerer Gewogenheit und Zuneigung.

Ihr Zutrauen twrb mich für den Eifer belohnen, den ich bey Fortsetzung des Hand­werk», unterstützt von meinem ältesten Sohne, anwenden werde, ihre Zufriedenheit yt gewinnen.

" ' Rosina Magdalena Lambrecht.

Mit Hochobn'gkeitlicher großssüMgen Erlaubniß wird nunmehr die schon angekündigte Preisaustheilung unter die gesitucktesten Scholaren der hiesigen Zeichnung»- «k adem ie,. Mittwochs, den aasten dieses Monats April, Abends um halb acht Uhr, in dem großen Sorg'schen Saal am Ramhof, mit den bisher üblich gewesenen bekannten Feyerlichkeiten, bestimmt gehalten. Die bereits ausgegedenen Eintrittsbillets bleiben , aber nur blos für die Herren Mitglieder des Instituts, gültig, auf weiche jedes resp. Mitglied zwey Damen frey einführen kann. Am Eingang findet durchaus keine Be­zahlung statt, und der Eintritt ist nur denen Herren Mitgliedern und Ihren Damen, Segen Ihre erhaltene ViuetS in eigener Person, oder Jemanden aus Ihrer Familie, offen.

Frankfurt am Mayn, den Sofien April 1801.

Die zeitigen Direktoren des Instituts zur Unterstützung der Zeichnungsakademie.

In der Strengschen Buchhandlung dahier ist zu haben: Elise, par l’auteur du Journal de Lolottv, 2 voL brochée 6. 2.

Unterzeichneter hat bis primo May einige Stunden, zum Unterricht im doppelten Buchhalter:, Wechsel- und andern Rechnungen, außer dem Hause frey.

- JiH. Wilhelm Michaâ