An der Gegend des Geistpförtchens ist ein sehr geräumiger Laden und gottftoir, mit oder ohne Logic aus bevorstehende Oster- meffe oder auch auf mehrere Monate zu ver- wieihen.
Ein Haus für einen Wein- oder Bierwirth/ auch zum Kramladen schicklich, ist entweder überhaupt oder nur die dazu dienliche Zimmer nebst dem Keller alsbald zu verlehnen.
Hin Laden und Comtoir nebst Logie, denn auch ein großes Zimmer für einen Derkäu- ftr, stehet bester Lage des Römerbergs mes- fentlich zu vermieden..
Einer der grossen Läden am Mayn zwischen dem Metzger-Thor und Geist-Pfört- chen im breiten Gang ist zu verlehnen.
Auf der Allerheiligengasse B. 142. ist ein Logic von Stube, Alkof, Küche und Kammer an eine stille Haushaltung zu vermie» - then und gleich zu beziehen.
Personen so aSerley suchen.
Eltern von Stande, suchen für ihre Töchter eine Erzieherin, dio, nebst guter Her- lnnft und einer guten moralischen Bildung, äst erforderlichen Kenntnisse und Geschick- Uchteit zur weiblichen Erziehung besitzet, deutsch uno französisch rein und fertig spricht, protestantischer Religion und'nicht über Zo Jahr alt ist. Ausser andern sehr annehmlichen Bedingungen und einer offenen und freundschaftlichen Behandlung, wird ihr auch eine anständige lebenslängliche Versorgung nach vollendeter Erziehung zugesiche t.
Es wird ein Bedienter, der zugleich ein Gartner ist, und schon mehr in Diensten gestanden hat, sich seiner Treu und Wohl- verhaltens legitimsten kann, auf nächst- kunftige Ostern nach Aschaffenburg in Diensten gesucht. Das nähere ist im Aschaffenburger Hof in der DöngrSgaß zu erfahren.
Ein lediger Mensch, so die Gärtnerep und Baumzucht versteht, wird gesucht.
Ein gelernter Gärtner, der in allen Fachern der Gartnerey bewandert ist, Gartenanlage , Geometrie und Zeichenkunst versteht, sucht Dienste,
Ein hiesiger junger Mensch, welcher all« hier die Handlung erlernt, und schon verschiedene Jahren conditionirt hat, wünscht sich hier oder ausserhalb in einer Specerey- Handlung placirt zu sehen.
Es wird ein Laden oder auch nur verschlossener Waarenplatz nebst Comtoir zu miethen gesucht.
r Ein hiesiges HandlungSSubject, welches kürzlich von einer berühmten Reife zurück gekommen, wünscht baldigst placirt zu werden , zu erfragen in der Neugasse Lit. £ No. 115.
Ein junger Burger, der im rechnen und schreiben nicht unerfahren ist, wünschtauf einem Comtoir als Copist »der Ausläufer anzukommen.
fi. 500. werden auf einen guten gerichtlichen Jnfatz zu lernen gesucht.
In ein hiesige Handlung wird ein gebildeter junger Mensch welcher diè gehörige Vorkenntnisse besitzt, und Kost und Wohnung bey den Seinigen beibehaltèn kann, in die Lehre gesucht.
Bekanntmachung.
Verwichenen Montag Morgens hat sich ein klein weiß langhärigtes Spitzhündgen, auf der Friedburgergasse verlaufen; er ist besonders kennbar, weilen er seine Ruthe gerollt mit langen weißen Haare«i, auf dem Rücken tragt, an seiner Schnauze hat er ein klein weißes Querstrichgen, weme also dieser zugelaufen, und denselben in Lit. C No. 16 wiederbringt, dem stehet eine Belohnung zu Diensten.
Von dem durch fein episches Gedicht: Tobias und fein Vorspiel: Das neue Jahrhundert, bekannten Hrn. ,J. Fr. v. Meyer ist bey wir erschienen und für 40 kr. zu haben:
Dramatische Spiele, worin a) Piast, oder der Fall Popiels von Pohlen, ein Wunderstück b) Avion, ein kleines tragisches Spiel im Geschmack der ältern attischen Bühne. c) der Feuerlärm, eine Gr»te-ke. d) Wintergemälde.
Bernhard Körner.