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MiMeHr, Himmelhäute, engl. prapa- ritte Schwei'nehäute {c. um die billigste Preise zu haben.

Ein paar fast noch neue Pferdsgeschirre mit im Feuer vergoldeten Beschlag, als auch noch 3 paar mittelgute Pferdegeschirre, nebst einem guten halben Verdeck, und et­liche gute Sattel und Zaume, auch eine schöne Kutsche, sind billig zu verkaufen.

Zu vermischen in der Stadt.

Eine Wohnung gleicher Erde mit Hi'n- terbau zu Kutschen und Pferde nebst HauS- garten stehen zu vermiethen.

In einer angenehmen Straße, siehet ein mit allen Bequemlichkeiten «ersehenes ge­räumiges Logic, gleicher Erde zu verlehnen und kann täglich bezogen werden.

Personen ss allerley suchen.

Eim braver auswärtiger junger Mensch, der noch hier in Diensten stehet, wünschte in ein Gast- oder Handelshaus als Haus­knecht unterzukommen.

Es reist ein Meßfremder in eigenem Wa- gezz^luit Extrapost von hier nach Leipzig, oeywelchem c.n auch zwey Plätze offen, sind. Ersehet den gren oder gten dieses vyu hier ab, und ersucht, sich deßhalb bey Mad. Berly in der Schnurgaffe Lit. L No. 37 , erkundigen.

Ein junger Mensch, der eine gute Er­ziehung genoffen, und die nöthigen Vor- kenntniffe hat, sucht in einer hiesigen lan­gen Waarenhandlung seine Kenntnisse zu erweitern; und ist das Nähere in Lit. I No. 128 zu erfahren.

Eine von Aloisius Schneider auf Kaiser Joftphs Tod gemachte Elegie wird zu kau­fen gesucht £it. G No. 152.

Ein junger Mensch von guter Herkunft, welcher in einer engl. Waarenhandlung en gro9 allhier, seine Lehrjahre geeny-get, so­wohl der französischen, englischen und ita­lienischen Sprache mächtig ist, wünschte gcr- ne lich, !n ein angesehenes Hastdlungöhauö als Handlungsdiener ptacirt zu sehen. Ist auf dem Nachricht--Comtoir zu erfragen.

In einer gedeckten Chaise, welche Ende der zweiten Meßwoche mit Esttrapost von hier nach Basel fährt, ist ein Platz zu be­geben; bey den Herren Zinn und Donner an der Sandgaffe zu vernehmen.

Bekstrlntmstchung.

Schon seit geraumen Jahren sind die Kaiserl. König!, mehrfaltig und erst neuer­lich wieder pr-vilegirte antionanitische Arz­neien als die würksamste Heilmittel zu Wie­derherstellung der durch übermäßigen Genuß des Weins und der Liebe. oder durch Selbst­befleckung geschwächten Gesundheit bey dem deutsches und ausländischen Publikum be­kannt. Besonders aber hat der Gebrauch dieser von mehreren der berühmtesten Aerz­ten neuerer Zeiten, und selbst von einer der ersten medwinischen Fakultäten Deutsch­lands des. ausgezeichnetsten Beyfalls gewür­digten Mittel bey denjenigen , welche von den traurigen Folgen der Selbstbefleckung, nähmlich Entkräftung des Leibes, Schwin­del, Lähmungen, krampfhaften Zuckungen, hartnäckigen Saamenflüssen und Unfrucht­barkeit befallen worden, immer die vortreff­lichste Würkungen bewiesen, indem sie nicht nur die geschwächteZeugungSthcile, den Ma­gen und die Eingeweide ganz ausnehmend stärken, sonden ärrch die durch Schwächung erfolgte kränkliche Meitzbarkeit der Nerven heben , die ganze Natur neu beleben , und dadurch dem Gemüth seine vorige Heiterkeit wieder geben. Mit einer auf unzählige Eenefungs - Erfahrungen ge­gründeten^ Ueberzeugung pon ihrer vorzüg­lichen Würksamkeit kann' man also diese Artyewn in den vorbeschriebenen Krank-» heitsrallen jedermann zum Gebrauch bestens empfehlen. Sie bestehen in einer stärken­den Tinktur , prol'ftlchen Pulver und re- staurirenden Pillen , wovon die beiden er­sten Stücke jedes fl. 2. — kosten, das letz­tere aber nur fl 1. 12 Er. betragt, und sind nebst dem dazu gehörigen Traetat, der in deutscher oder französischer Sprache 20 fr. kostet, allein bey dem Apotheker Philipp Friedrich Sicherer in Heilbronn, in Frank­furt bey Nikolaus Ernst Wild fiel. Erben,