Frankfurter
Frag, und Anzeige» Nachrichten
(welche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden.)
Mit Römisch, Kaiserl. Majestät allergnädigstem Privilegio;
wie auch eines Hochedlen und Hochweiftn Magistrats g.oßgünstiger 'Bewilligung«!'
Ro. 25. Freitag, den 28. März 1800.
Bekann t m a ch u n g.
Der Professor le Febüre Okulist zu Wien, Dresden und München ist allhier zurückgekommen und vermeint sich nur bis den ixten May aufzuhalten, er ist in -seiner bisherigen Wohnung zu treffen , in der Weisadlergaffe Lik. F No. 33. Während seines 4 Monat langen Aufenthalts in Hamburg, (allwo und zu Frankfurt er abwechselnd wohnt) sind von ihm 10 Operationen der ThränenWel (auf nur seine eigene Arr) und 2 der grauen Staar glücklich voll- »worden, in den Hamburger öff ntlichen Zeitungen sind zu lesen die Dank- zen. Auch hat er eine reichliche Anzahl Augenentzündunge - geheilt, durch Eigenschaft ferner von ihm selbst erfundenen Augensalbe, von welcher die Wi kung sowohl da wie hier bekannt ist, und welche die hiesigen Aerzte felMl anruvmen. Seine heilenden Bruchbänder, und zusammenziehenden Liquors, vermehren täglich ihren durch den Erfolg verdienten Ruhm, und werden von den entferntesten Ländern verlangt. Eine dritte Auflage seines Wegweiser für Personen beiöerley Geschlechts, die mit Brüchen behaftet sind, wird nächstens erscheinen, und sind noch einige Exemplare von der 2ten Auflage b y ihm haoen. Preiß 36 kr. Ein heilend Bruchband für eine Seite kostet 22 Doppelt für beide Seiten 44 fl. Eine Dosis zusammenziehenden Liquors, hwretchend zur Cur, 27 fl. 30 kr. Emballage des Bruchbands und Liquors r Ein Bruchband allein 30 kr. Zugleich mit dem Betrag muß man das Maas des Leibes, und die Beschreibung des Bruchs einsenden.
S'au^apS^ 'st gegenwärtig an der gauipomp? Lit. F. No. 119.Hl Johann Reinhard Bayer,
Kaiserlicher und dahier immarrtculirter Notar.