- Dienstag Len lösen LWs Mrstüts Vormiftags 9 Uhr, soffen tn der V-Hâufunq dkj Antrüters Herrn Reichard «n der Allee verschiedene Galantene ucaren besiehe 'v ;,rm^ rerley Sorten Pfeifen köpft Schnupf- und Rauchlybacksdofen, MeAr, Schnallen , W- Kamm, lede nenFrauenshandschu,' Bänder, einer Partie Hüte u. f. w nebir zwey Betten, mehrerem Dschgerakh, Handtücher, eine Stubendccke und sonst,ige Sac! m msie gegen gleich haare Bezahlung an den Meistbietenden öffentlich verläuft werden.
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Nachdeme die Verserilgung mit P^elz verbrämter Kappen, Handsch» und anderer Kleidungsstücken dem Kürschnerhandwerk privarhe ju^et) diesM auf versch iedene verehrt. Ralhi-Luncl^a deßfalls für sich haben, mdefssn mebefonberi in fetziger y«6r»yu vielfältige Klage über Eingriffe in sothane Nahrung von den Sündw meistern bei untertoqehem Amt vorkommen ; als wird allen denjenigen so pickt zu getch tem Kür schnerhgndwerk gehöre». Hiemit bey nahmhafter Straft und nach Leftrdèn sonli» cation der Wamen unierjagl m j t Pelz v erb r ämte Kavpen , Handfchuui:) andere K! e > d u n a s st ücke zu verfertigen und zu vLickaufen , weiche» denn durch gryt warliges zu setze: manus Warnung und Nachachtung bekannt gemacht wird.
granctjurt den 5. December 17-9.
Necken-Amt.
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ES ist unterzogener Stelle von einem Hochedlen Rath der Auftrag geschehen, denjes ntgen Fremden welche von hier nach dem linken Rheinufer oder innerhalb der èenjenèrr französischen Rcpubilck zu reifen vermüß-get sind, und dahier Pfiffe begehren, 'ndmiM damit an Hant en zu gehen, weunche sich darüber glaubhaft aubweisen daß sie diestW Personen wirklich sind, für welche sie frey ausgeben.
Nachdeme nun hierunter die genaueste Prüfung der Ursache wegen erfordert, ist, damit eine« theil» nicht solche Personen wel- ett die französischen Gesetze den Eingang in die fran« zö fische Revublick versagen dahirr Paffe erlangen, andern theils aber selbige selbiien der grosssten Gefahr andurch 'ntchr au-sgesetzk werden mögren; so wird auf erhaltenen desch fiqen werteren Auftrag jeglicher hiesiger Bürger und Einwohner gndurch zu desto fidjtrir Vermeidung aller Mißbrauche verwarnet, keinen Fremden mit einem deßfallstgrn ZellM ohne dessen hinlängliche und genaueste Kannttriß an Hunden zu gehen, 'undsomsl km Gelegenheit zu irgend einigem , die hiesigen Pässe in Mlßcredit düngenden MißvwuchI geben; wiedrigcnfalls aber sich der ernstlichsten deßfallsigen Ahndung zu gewärtigen.
Franckfurt den gten December 1799.
ft.
D'e dem Weißgerbermeister, Joh. Jakob Rübsamen & uxrri zugehörige, zu Sachsenhausen beleg ene, zum schwarzen Bären benannte, mit der Schild - uyd Kastgerecktij- ke,t versehene Behauffung, wird FrcftagS den 6. Dec. zum 2ten, den 13. zum Ztenund t-n 20. Dee. zum gren .und letztenmal , für und um 1136 2/3 Stück èonv. Thaler, ourgeiait* fene Zinsen und Kosten, unter ausgesteckler Fahne öffentlich feilgeboten und loßgeschW Heerden. Franckfurt den 4te» December 1799. _
Wer an den sehr geringen Nachlaß des verstorbenen hiefigen Invaliden ssorpowst Martin Schneider, ejne Forderung haben mag, der melde sich innerhalb Bierzehen lagen, vorn üten dieses an, mit den erforderlichen Bescheinigungen in unterzeichneter Cünzley, Lndt^ergestalt er abgetyiefen — und nach Ablauf de» p »fixi rechtliche Verfügung weilt» «folgén wird, Signatum Franckfurt den 6. Dec. 1799. _ .