den erhalten können ; so wünschten sie dennoch, in Betracht bie Frage: Ob die Schrakam^ schm Kindern daS mütterlich groeelterliche Vermögen vorzüglich pratendiren sonnten, in tinentschredenen Rechten schwebte, mit einer kleinen Aufopferung , die aber nicht hoher als zu io Procent bestimmt werden könne, die Sache gütlich zu beendigen, und bathen daher cum revigorisatione arrefli generalis die sämmtlichen chirognapharischen,Schrakampschen Gläubiger ediétaliter ad tentandam concordiam peremtorie vorzuladen; diesem Gesuche auch Statt gegeben worden. So werden von Uns Richter der Stadt Osnabrück , cum revigorisatione arrefli generalis alle und jede phirographarische Gläubiger des weil. Hiesigen Kaufhändlers Johann Henrich Schräkamp, in so fern selbige nicht bereits mit ihreia- Kèrderungen präcludirr worden,/hierdurch ediftaliter verabladet, und sich in dem des Enkes dazu anberaumten lorminv Montags den löten -December dieses Jahres, Morgen- um io Ubr am Gerichte der Altenstadt, persöhnlich-oder durch einen genugsam Bevollmächtigten ad tentandam concordiam $u sistiren , unter der Verwarnung , daß die alsdenn nicht erscheinenden mit ihren Ansprüchen ferner nicht gehöret, sondern selbige damit gänz- tlch ab — und zur Ruhe verwiesen werden sollen.
Geben »om.Gerichte der Altenstadt Osnabrück den i6ten Octobec 1799.
(L. S.) C. Graf, ^âuar.
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In Lit. G Ns. 68 am Eck der neuen Kräm und Schnurgasse werden folgende Waare« Unter denen Fabriqne Preißen sowohl en gros als en detail verkauft -5 bis è Stab breite schwarze Italien. Taffen t , Lohgpoils , engl. Mousselin Tücher, Piques, Biber, Casimirs, zu Westen und Beinkleider, Kattun,. gebrutftc Tbyksers, farbige Velverets uht> Veh. veteens.
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Mit Hochobriqkeitlicher Erlaubniß soll Samstag den ytenrRoveir^er, Nachmittags Um 2 Uhr, die Behausung in d^r Saal-gasse mit kit. M No. 137 bezeichnet, durch die gescbworne Ausrufer öffentlich an^ den Meistvietendin verkauft werden. Liebhaber können es täglich in Augenschein nehmen.
Zu verkaufen in der Stadt.
Weinessig zum Beizen undfedem andern , Gebrauch probmäßig 2'2 fl. die Ohm uüd ' 16 fr. die Maar , auch Nordhäußer Brand- > wei?. 40 kr. die Maas, bey Reichard in der . Neugasse No. 119. _ -
Es stehet ejy noch wenig gebrauchter.. Oeconowie Oren, zum Kochen und Braten eiM-ichret, billigen Preißes zu verkaufen; der Ofen selbst kann bey Schlvssermëister Herrn Gerlach hinter dem Prediger Lit. Ä 8tv. 74 besehen und der Preiß daselbst erfahren werden.
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Champagner Wein, grand moucseux blanc et rosette, von ausgesuchter Güte, uNd ächtes Mannheimer Wasser in Krügen, von der Kabrique Christian Schumacher , sind um sehr billige Preiße abzugeben, bet} Philipp Jacoö Stromayer dem Maulberr- hof gegen über.
Bey Tapezierer Zuber, in der Neuqsssè neben den 3 weißen Roß Lit. L No. 115 : sind alle Arten verfertigte CanapecS und Stuhle nach der neuesten Faßon, billig zu verkaufen.
Bey David Strunck an dem Fahrthor ist r; Ehl breites blau und weiß und gelb und we<ß, wollen und leinen gewürfeltes Enqf Vorhangzeug um den Fabrique-Preiß am D l - der Staab -zu verkaufen. ^ ' -