So feie man nun zu biefem Geschaffte, bis 8 Tage vor der emtretten-en Verqsnchm des Vormittags ordentliche Amte - Sessionen hatten wird, als will man solche» svM und mir der besondern Verwarnung hiermit bekannt macken , daß weder während dm Lauf jener 8 Tage, noch auch während der VerganthuNg selbst, dieses Geschaffte einign Platz finden könne ; vielmehr die Verkaufung der solchergestalt nicht umta^irten â prylongirten Pfänder, zu gewärtigen stehe.
Signatum Frankfurt den 7ten Oktober 1799.
Pfand, Amt.
Den iZten Nov. und folgmde Tage, werde ich meine Sammlung von 84 Stück M kostbaren Gemälden aus den drey Schulen rc. rc. sämmtlich in schönsten vergoldeten U men , im Saal des Braunfels durch die geschworne Ausrufer, bey welchen auch der Cato« log zu haben ist, versteigern lassen. Diese Gallerie kann vom iten bis yten incl. alle Ta« Früh und Nachmittags in giPachtem Saal von Liebhaber gesehen werden.
Jenne.
Auf der Breitengasse ist die Behaussung kit. B. No. 116. mit Hochobrigkeitlicher to HÜnstiqung aus der Hand zu verkaufen. Kauflustige können solche täglich in Augenschm nehmen und das Nähere im Hauß selbsten bey dem Eigenthümer vernehmen.
Mittwoch den 30. dieses Vormittags n Uhr, sotten am Grindbronnen 12 vierter ick 4 fünfter Bodenholtz an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung, durch die p schworne AuSrüfer öffentlich verkaufet werden. Franckfurt den 19. Oktober 1799.
1 ' Von älterer Bur^r meisterlicher Audienz MM.
- ...... ■ —.. — 1. ... . ...............—...... ..........—......... -7!»
Montag den gten Nov. Vormittags y Uhr und folgende Tage / sollen auf der AI in der Sondershaußischen Stifts - Behaussung, viele Effecten, Weißgerath und so weiter durch die geschworne Ausrufer an den Meistbietenden öffentlich verkauft, und der Ansatz mit Schränkten, Commoden, Tischen, Stühlen und sonstigem Hauerath gemacht, sodm mit Glaüwerck und Porcellain, auch zinnernem , kupfernem und anderem Küchenges^irk fortgefahren, und bis zu Ende jeden Dienstag und Freytag die Anzeige von denen,in nächst« folgenden Tagèn »orkommenden Sachen in der Nachricht bekannt gemacht werden.
Demnach der in Hanau verbürgerte Handelsmann, Christian Ferdinand Nöll, Lie Erlaubniß , in hiesiger Stadt und deren Gebiet die Lumpen einsammlen lassen zu dürfen, als-Meistbietender an sich gebracht hat; Als wird hiermit allen und jeden die- ssgen Bürgern und Schutzangehörigen zu ihrer Nachachtung, besannt gemacht, sich «M Auf- und Einkäufe ns , wie auch heiml. Niederlaghaltens derselben, bep ernstlich zu gewarten habender Strafe, untersagt, diejenige aber, so sich mit Lumpenein« sammlen abgeben wollen, angewiesen, sich mit einem von obged'.chten Bestander gedruckte» und eigenhändig unterschriebenen und gesiegelten Schein zu legitimsten, wie au* denen so lumpen in hiesige Stadt bringen wollen , aufgegeben , solche an den derzeitigen Matter de» Einkaufs für obigen Admodiatoren, den hiesigen Beysaß, Johann Iacob Rindfuß in in. B. No. 161. in der Nittergaß abzuliefern, welcher solche gegen gleich baare Bezahlunz m Empfang nehmt» wird. Und Pq man auch in juverlaßige Erfahrung gebracht / s«? die
l