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R o ß - Z s ll - U n t e r k a u f.

Demnach bey dem unterzogenen Amte von dem Admodiatore M Roß-Zoll-Unterkauft, Christfreund, die beschwerende Anzeige geschehen / daß viele, unter dem Vorwand der Un­wissenheit/ die Roß-Foll-Gcbübren zu zahlen sich irrigem , oder gar den Kauf verheiß, lichen und nichts entrichten wollen; Ale wird hierdurch ju Jedermanns Nachachtung über­malen öffentlich bekannt gemacht, von jedem Pferdehandel/ wie er Namen haben w>H rind die Veräusserung eines Pferds geschähe auch auf welche Art sie immer wolle, dem eben erwähnten an der Constabler-Wache sich auffyaHenben Admodiitori die schuldige Anzeige hu machen, und die Unterkaufö-Gebühr so gewiß davon zu entrichten: als ansonsten die­jenige/ die auf einem Uebertretungefall erfunden werden sollten, sich die schärfeste Bestrafuug zuziehen werden. Pubücatum Frankfurt den ölen August 1799.

Recheney , Amt.

Mit einem wehmuthsvollen Herzen zeige ich allen meinen Freunden und Verwaâm an, daß mir der Allmächtige am 7ten dieses, Morgens um 6 Uhr, meinen innig geliebten Gatten, Herrn ^rnft Üangenberger, gewesenen Gastwirthö zum Thiergarten , im galten Jahre seines Akers von der Seite in ein besseres Leben genommen hat. Sechs hebe Mtn« der / und ach! zum Theil noch unerzogen, beweinen mit mir vereint ihren guten Vater, die Stütze unsere Lebens, und was ich bey dem Anblick dieser lieben Verlassenen als Mutter fühle, bin ich nicht im Stand auszudrücken. Mein einziger Trost bey diesem für mich ss traurigen Fall, bleibt Gott und das Vertrauen auf die Liebe unserer Freunde, denen ich mich bey diesem betrübten Anlaß mit meinen Kindern bestens empfehle, da ich das Geschäft meines frei. Garten fortführen werde. Ueberzeugt, daß alle meine lieben Anverwandten und Freunde den wärmsten Antheil an meinem Schmerz nehmen werden, verbitte ich mir alle Beileidsbezeugungen, damit meine so tief geschlagene Wunde nicht wieder erneuert wird. Frankfurt den Sten August 1799.

Catharina Margaretha Langenberger, geborne Kissel.

Künftigen Dienstag den igten dieses Monats früh um 9 und Nachmittags um 3 Ufo so wie an den darauf folgenden Tagen, sollen die Mobilien des Unlängst ausgetreltenen hiesigen Schutzjuden Jacob Samuel , in Holzwerk, Büchern, Küchengefchürü Pwerllam, Bettung / und sonstigem Hauerath bestehend — desgleichen dessen Oehldruckereygerath- schäften, worunter sich, nebst etwas Farbstoff, besondere 3 gut condttionirte eisene Pressen, Z Drucktische, und eine beträchtliche Partie moderner und' brauchbarer Model befinden/ in der Jacob Samuelischen Behausung in der Domgasse dahier, öffentlich an Meistbietende versteigt und Mittwochs Vormittag die Druck rerärhschaften vorgenommen werden. Welches andurèh nachrichtlich bekannt gemacht wird. Offenbach den 7ten August 1799.

Für Hl <P ' bmtf'M Ob - - ?rmk a8da.

Alle diejenigen, welche an die Debitmasse des husigen Burgers und Gastwirths Johann Philipp Zipp, amud) etwas zu fordern, oder geaen die Ueberlassung des gesamni- ten Zippischen Mo- und Jmmobi iar-Moffen-Bestands an dessen Vorsöhne, die Brüder Wicht etwas einwenden zu dürfen sich befugt glauben "wogten , werden hierdurch au fordert, und angewiesen, solches binnen Secks Wocken. »on unterzeichnetem dato an, bey hiesigem Stadtgericht vorzub/mgen ; widrigenfalls sie zu gewärtiaen haben , daß ihnen ein immerwäh-endes Stillschweigen werde auferlegt werden. Signatum Frankfurt am 5ten August 1799.

Gerichts - Canjich.