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Einem ehrsamen Publikum wird hierdurch bekannt gemacht, daß Mittwoch den Öfen dieses, Morgens um ha'b 8 Uhr die Ziehung der zten Klasse hiesiger iZten Stiftung«-Lot- terie im großen Lotterie-Saal öffentlich vorgenommen werden soll. Wer derselben bcyzu- wohnen gedeihet, beliebe sich zu bemeldeter Zeit allda einzusinden.

Frankfurt den iten Februar 1799.

Von StiftungS- Lstterle - DevukastonS mesm.

Mittwoch den 6ten dieses, soll im Hinkelstcinerforst die Versteigerung mit dem Ei- chenklotz-und Srümpfholtz fortgesetzt werden; die dazu Lusttragende können sich an b«- sagkem Tag Lèorgenö um neun Uhr auf der untern Schweinsteig einfinden.

Franckfurt den Ziten Januar 1799. -

Forst - Amt.

Auf die von Einem Löblichen Rechney-Amt unterzeichnetem Amt mitqetheilten Nach­richt, sind der, in Gemäsheit des am 2gsten Nov. 1796 erlassenen verehelichen RathS- fchluffes von Amts wegen den aâsten desselben sofort durch die.wöchentliche NachrichkS- blätter bekannt gemachten Verordnung, die Hinterlegung derer über die aus ihrer Curanden Vermögen zu den Kaiserlich- Königlichen, Königlich- Preußischen, und Städtischen Anlehen geschossene Gelder sprechenden auf Porteurs (Jnnhabere) gestellte Obligationen betreffend nur wenige Vormundere, Kuratoren und Administratoren nachgekommen: Es werden demnach solche hiermit nochmals alles Ernstes erinnert, nicht allein die erwähnte ihren Curanden zugehörige Obligationen - sondern auch alle und jede andere ihren Curanden durch Erbschaft zu Theil gewordene auf Porteurs gestellte Papiere ohnfehlbar innerhalb 14 Tagen auf Löblich Rechney-Amt zu hinterlegen, widrigenfalls solche alsdann in Rech­nungen schlechterdings nicht mehr für ihre Curanden angenommen - sondern sie sofort zu deren Haaren Vergütung ohne alle Nachsicht ungehalten werden sollen.

Curalel, Amt.

Sonnabend den yten Februar d. J. Vormittags io Uhr, sollen mit Hochobrigkeit­licher Bewilligung in der Fahrgasse am Eck des Nonnengäßchens die zum Nachlaß des ver­storbenen Hrn. FesterS gehörige Kirchenplätze, als: in der Carharinen-Kirche i Mannsplatz im Stuhl No. 91 der Zre Sitz, und ein Frauenöplatz im Stuhl No. 25 B der Zte Sitz in der Peters-Kirche i Mannsplatz im Stuhl No. 52 der Zte Sitz, und ein Frauenöplatz im Stuhl No. 5 der ite Sitz ein Frauenöplatz in der Nicolai-Kirche im Stuhl No. 37 der 6te Sitz, und endlich in der Hofpitalö-Kirche im Stuhl No. 26 der Zte Sitz, gegen gleich baare Bezahlung an den Meistbietenden verkauft werden.

Zu verkaufen in der Stadt.

Frische Böhmische Fassanen und Rebhü- ner, sind im Gasthauß zum Weidenhof zum Verkauf angekommen.

Zwey neue ausländische eiserne Oefen von feiw'em Guß und neuestem Geschmack, ste- H tu verkaufen.

Drey junge Mopöhunde sind zu verkau­fen.

Bey dem Kutscher im rothen Hof siehet ein Leiterwagen zu 2 Pferden zu verkaufen.

Bey Rumpf auf der Bockenheimergasse sind frisch geräucherte westphälische Schun-- ken von 6 bis 24 Pr. zu haben, das Pf. j« 18 kr., desgleichen auch gekochte.